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	<title>Lessing-Denkmal (Berlin) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:17:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-02-24T09:56:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Skulptur Lennéstr (Tierg) Lessing-Denkmal.jpg|mini|Lessing-Denkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lessing-Denkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am südöstlichen Rand des [[Großer Tiergarten|Großen Tiergartens]] in [[Berlin]] erinnert an den deutschen Dichter [[Gotthold Ephraim Lessing]] (1729–1781). Geschaffen in den Jahren 1887–1890 von [[Otto Lessing]] im Stil des [[Neobarock]], gehört es zu den Werken der [[Berliner Bildhauerschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Standbild des Dichters aus weißem [[Marmor]] ist drei Meter hoch und befindet sich am südöstlichen Rand des Tiergartens, in der Nähe der Lennéstraße. Das Podest aus grauem und der Sockel aus rötlichem [[Granit]] erreichen zusammen eine Höhe von vier Metern. Die Plastiken und die Inschrifttafeln am Sockel bestehen aus Bronze. Im mittleren Teil des Sockels sind vier asymmetrisch gerahmte [[Kartusche (Kunst)|Kartuschen]] zu sehen: auf der Vorderseite des Denkmals der Name Gotthold Ephraim Lessing, auf den übrigen Seiten Reliefs der Köpfe von [[Moses Mendelssohn]], [[Ewald Christian von Kleist]] und [[Friedrich Nicolai]]. Diese drei – der Philosoph, der Dichter und der Schriftsteller und Verleger – gehörten zu den Freunden und intellektuellen Verbündeten Lessings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vorder- und Rückseite sieht man unterhalb der Kartuschen vollplastische, allegorische Figuren mit [[symbol]]ischen Ergänzungen: vorn unter dem Namensschild die Gestalt eines Jünglings als &amp;#039;&amp;#039;[[Genius]] der [[Humanität]]&amp;#039;&amp;#039; mit flammender Opferschale, Harfe und Lorbeerkranz, dazu eine Schrifttafel mit den wesentlichen Sätzen der [[Ringparabel]] aus Lessings Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Nathan der Weise]]&amp;#039;&amp;#039;; entsprechend auf der Rückseite die &amp;#039;&amp;#039;Allegorie der Kritik&amp;#039;&amp;#039; – ein geflügelter Knabe, der eine [[Peitsche|Geißel]] schwingt, umgeben von Büchern, Schriftrollen und einem [[Löwenfell]] und begleitet von einer Eule, dem Symbol der Weisheit. Links und rechts am Denkmal befanden sich über je einer kleinen Brunnenschale bronzene, als [[Groteske]]n gestaltete Delphinköpfe als [[Wasserspeier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Lennéstr (Tierg) Lessing-Denkmal.jpg|mini|Infotafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1863 datierte der Beschluss des [[Magistrat von Berlin#Städteordnungen seit 1808|Berliner Magistrats]], drei Berühmtheiten des deutschen Geisteslebens – [[Friedrich Schiller]], [[Johann Wolfgang von Goethe]] und [[Gotthold Ephraim Lessing]] – in Berlin durch ein gemeinsames Denkmal zu ehren. Dieser Plan wurde nicht in die Tat umgesetzt. Ein [[Schillerdenkmal]] auf dem [[Gendarmenmarkt]], entworfen von [[Reinhold Begas]], entstand in den Jahren 1868–1871, ein [[Goethe-Denkmal (Berlin)|Goethedenkmal]] von [[Fritz Schaper (Bildhauer)|Fritz Schaper]] wurde 1880 im Großen Tiergarten eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich rief 1886 ein Komitee unter Leitung von Carl Robert Lessing einen Wettbewerb für ein Lessing-Denkmal aus; der Initiator war ein Großneffe des Dichters und Haupteigentümer der [[Vossische Zeitung|Vossischen Zeitung]], für die sein Vorfahr von 1751 bis 1755 geschrieben hatte. 27 Künstler nahmen an der Konkurrenz teil. [[Otto Lessing]], ein Neffe des Komiteevorsitzenden und erfolgreicher Bildhauer, erhielt den Auftrag, musste jedoch zuvor seinen Entwurf noch ändern – der Sockel erschien den Auftraggebern zu schlicht. Andererseits fiel auf Wunsch von Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]], der die Skizzen beurteilt hatte, die Figur einer [[Sphinx (ägyptisch)|Sphinx]] auf der Rückseite des Sockels weg. Die Ausführung des Denkmals dauerte von 1887 bis 1890, am 14. Oktober 1890 wurde es eingeweiht. In diesem Zusammenhang erhielt Otto Lessing den Professorentitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde der Schweif des bronzenen Löwen auf der Rückseite gestohlen und später wieder ergänzt. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das gusseiserne Schmuckgitter entfernt und vermutlich eingeschmolzen. Die Porträtreliefs und die Wasserspeier verschwanden nach Kriegsende. Nach 1961 befand sich die Anlage unmittelbar an der [[Berliner Mauer]]; die noch vorhandenen Bronzeteile wurden in ein Depot verbracht. Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins 1987 sowie kurz nach der deutschen Wiedervereinigung 1991/92 fanden Restaurierungen statt. In den folgenden Jahren wurde das Denkmal wiederholt zum Opfer von Diebstahl und Vandalismus. Zuletzt wurde das Denkmal 2014/15 umfassend restauriert, wobei auch die beschmierten Figuren gereinigt, die gestohlenen Teile ergänzt und der Brunnenbetrieb wieder aufgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Bloch (Kunsthistoriker)|Peter Bloch]], [[Waldemar Grzimek]]: &amp;#039;&amp;#039;Das klassische Berlin. Die Berliner Bildhauerschule im neunzehnten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 1978, S. 258–259.&lt;br /&gt;
* Hermann Müller-Bohn: &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmäler Berlins in Wort und Bild. Ein kunstgeschichtlicher Führer.&amp;#039;&amp;#039; Spaeth, Berlin 1905, S. 39–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0|Lessing-Denkmal (Berlin)}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lessing-Denkmal (Berlin-Tiergarten)|Lessing-Denkmal (Berlin)}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09046318|ja}}&lt;br /&gt;
* [https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/lessingdenkmal-4997/ Eintrag bei Bildhauerei in Berlin]&lt;br /&gt;
* [[Erich Schmidt (Literaturwissenschaftler)|Erich Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;[[:s:Festrede zur Enthüllung des Berliner Lessing-Denkmals|Festrede zur Enthüllung des Berliner Lessing-Denkmals im Thiergarten am 14. Oktober 1890]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/brunnen/de/mit/27a.shtml Ausführliche Beschreibung des Denkmals] (stadtentwicklung.berlin.de)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://historismus.net/texte/kuhn1.html |wayback=20071115041400 |text=Biografie des Bildhauers Otto Lessing}} (historismus.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/43/N |EW=13/22/30/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lessingdenkmal #Berlin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Tiergarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotthold Ephraim Lessing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenstatue|LessingBerlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personendenkmal (Autor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bronzeskulptur in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulpturengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk im öffentlichen Raum in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OTFW</name></author>
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