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	<title>Lessien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T08:34:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Lessien&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = &lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Ehra-Lessien&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 52/34/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 10/45/24/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 72&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 598&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.samtgemeinde-brome.de/wp-content/uploads/2021/06/einwohnerzahlen_311220.pdf |titel=Bevölkerungsfortschreibung 01.07.20 - 31.12.20 für die Samtgemeinde Brome |hrsg=Samtgemeinde Brome |format=PDF; 44 KB |abruf=2024-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1929&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 38468&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 05377&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lessien Haus.JPG|mini|Haus nördlich der Hauptkreuzung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lessien Kreuzung.JPG|mini|Hauptkreuzung mit ehemaligem Gasthaus von Norden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lessien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|lɛˈsiːn}}] ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Ehra-Lessien]]. Nördlich des eigentlichen Dorfes liegt ein ehemaliger [[Truppenübungsplatz]], dessen Kasernengelände seit 2015 mit einer Unterbrechung als [[Flüchtlingsunterkunft (Deutschland)|Flüchtlingsunterkunft]] genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Lessien liegt rund zwei Kilometer westlich von Ehra in einer [[Geest]]landschaft. Nördlich von Lessien liegt das Waldgebiet [[Malloh]]. Zum Ort gehören das Kasernengelände im Norden, das „Zollhaus“, das früher ein Forsthaus war, und die „Zollhaussiedlung“ an der Straße nach [[Grußendorf (Sassenburg)|Grußendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Gemarkung wurden Werkzeuge aus der [[Jungsteinzeit]] gefunden. Der Ortsname lässt auf eine [[Wenden|wendische]] Gründung schließen, entweder vom [[Altslawisch]]en &amp;#039;&amp;#039;lêsû&amp;#039;&amp;#039; für Wald oder von &amp;#039;&amp;#039;lazú&amp;#039;&amp;#039; für Hag, Rodung.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf lag in einem großen [[Heide (Landschaft)|Heidegebiet]], das heute aufgeforstet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lessien wurde im Jahr 1570 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-03 |url=https://www.ehra-lessien.de/02_03.php?nav=2 |text=Website der Gemeinde Ehra-Lessien |archivebot=2026-03-27 01:50:55 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 12. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelegentlich wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Laßin&amp;#039;&amp;#039; genannt. Er gehörte zu einer [[Mark Brandenburg|brandenburgischen]] [[Exklave]] im Bereich des [[Fürstentum Lüneburg|Fürstentums Lüneburg]] und kam erst 1692 durch den [[Vertrag von Wallstawe]] zu Lüneburg. Dadurch verlor das bei Lessien gelegene [[Zollhaussiedlung (Barwedel)|Zollhaus]] seine Funktion und wurde fortan als Forsthaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch zahlreiche Neubauten im Norden und Süden entwickelte sich Lessien zu einem [[Reihendorf]]. Die Gemeinde Lessien wurde 1929 mit der Gemeinde Ehra zur Gemeinde Ehra-Lessien vereinigt, die somit die flächengrößte Gemeinde des damaligen [[Kreis Isenhagen|Kreises Isenhagen]] war. 1936 wurde ein Friedhof angelegt und die Lessiener Schule geschlossen. Die Schüler gingen fortan in Ehra zur Schule. Im selben Jahr wurde mit der Anlage eines [[Truppenübungsplatz]]es nördlich von Lessien begonnen, der 1938 eröffnet wurde. Er diente anfangs Piloten als Bombenabwurfplatz und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auch für Sprengversuche. Das [[Institut für baulichen Luftschutz]] der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]] unter der Leitung von [[Theodor Kristen]] ließ dort Versuche zur Verbesserung von [[Bunker]]n durchführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Eberhard: &amp;#039;&amp;#039;Bunkerbau und Zwangsarbeit - TU gräbt NS-Erbe aus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweiger Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe vom 29. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. Februar 1944 stürzte ein britischer Bomber des Typs [[Avro Lancaster]] in Lessien ab; fünf Insassen starben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ehra-lessien.de/document/2014/Presse/Februar/AZ20022014.jpg |wayback=20140225093753 |text=&amp;#039;&amp;#039;Flugzeugabsturz mit fünf Toten in Lessien.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-03-14 21:54:14 InternetArchiveBot }} in: [[Wolfsburger Allgemeine Zeitung]] vom 20. Februar 2014, abgerufen am 21. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 lebten 615 Einwohner in Lessien; nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Zahl der Einwohner stark an. In den frühen Nachkriegsjahren wurden Baracken des Truppenübungsplatzes von Flüchtlingen bewohnt, bevor 1956 die [[Bundeswehr]] den Platz übernahm. 1984 war die Einwohnerzahl auf 402 gefallen. 1984 gab es dort zwei landwirtschaftliche Betriebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 410.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 wurde der 1650 Hektar große Truppenübungsplatz geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Ehra-Lessien trat am 1. Juli 1970 der [[Samtgemeinde Brome]] bei. Seit dem 15. März 1974 ist Ehra-Lessien Teil der neugegründeten Samtgemeinde Brome.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
2015 wurden die ehemaligen Kasernen als [[Flüchtlingsunterkunft (Deutschland)|Flüchtlingsunterkunft]] eingerichtet. Zugleich wurde bekannt, dass 1100 Hektar des Platzes künftig unter Naturschutz gestellt werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article142709511/Ex-Bundeswehrflaechen-stehen-kuenftig-unter-Naturschutz.html &amp;#039;&amp;#039;Ex-Bundeswehrflächen stehen künftig unter Naturschutz.&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Welt]] vom 18. Juni 2015, abgerufen am 19. Juni 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2015 wurde die Flüchtlingsunterkunft im Zuge der [[Flüchtlingskrise in Europa 2015|Flüchtlingskrise in Europa]] in ein Notaufnahmelager für rund 800 Menschen umgewandelt. Nach einer Schließung wurde die Unterkunft erneut für Asylbewerber genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lessien gehört zum evangelisch-lutherischen Pfarramt Brome II des Pfarrverbundes Brome-Tülau/Ehra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lessien liegt an der [[Landesstraße]] 289 zwischen Ehra und Grußendorf. Die geplante [[Bundesautobahn 39|A 39]] ([[Wolfsburg]]–[[Lüneburg]]) soll zwischen Lessien und Ehra verlaufen und dort eine [[Autobahnanschlussstelle]] haben. Lessien wird von Bussen der [[Zweckverband Großraum Braunschweig|ZGB]]-Linie 164 ([[Brome]]–[[Gifhorn]]) etwa im Zweistundentakt angefahren. Außerdem verkehren die ZGB-Linien 162 und 166 von und nach Lessien, meist im Schüler- oder Wochenendverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 381–416.&lt;br /&gt;
* Winfried Rolke: &amp;#039;&amp;#039;444 Jahre Lessien – Geschichten und Erinnerungen, 1570–2014.&amp;#039;&amp;#039; Ehra-Lessien 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ehra-lessien.de Offizielle Website der Gemeinde Ehra-Lessien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gifhorn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gifhorn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehra-Lessien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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