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	<title>Lesser-Palast - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T21:25:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lesser-Palast&amp;diff=2327691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: Linkfix.</title>
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		<updated>2026-01-30T10:03:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Lesser-Palast&lt;br /&gt;
|Bild = Ujazd3DSC 1046.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung  = Der Lesser-Palast mit einem sechs-säuligen Portikus an der Frontseite&lt;br /&gt;
|Alternativname  = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1840&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Palast&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Rekonstruiert&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale  = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname =[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52/13/27.515019/N&lt;br /&gt;
|Längengrad  = 21/1/28.801289/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO  = PL-14&lt;br /&gt;
|Höhenordinate  =&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = PL&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aleje Ujazdowskie 6a w Warszawie.jpg|miniatur|Der Südflügel zur Ulica Piękna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ujazd10DSC 1056.JPG|miniatur|Halbrunder, großer Mittelrisalit zum ehemaligen Park]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ujazd8DSC 1054.JPG|miniatur|Gedenktafel des Angriffs auf eine deutsche Einheit im Jahr 1943]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lesser-Palast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Rembieliński-Palast&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine großzügige Stadt-Residenz in [[Warschau]] im [[Neoklassizismus (Kunst)|neoklassizistischen Stil]]. Ursprünglich zu repräsentativen Wohnzwecken errichtet, beherbergt der Palast seit der [[Jahrhundertwende]] Büros und Institutionen. Derzeit wird er als Sitz des &amp;#039;&amp;#039;Polnischen Verbandes der Kriegsveteranen und ehemaligen politischen Gefangenen&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: &amp;#039;&amp;#039;Związek Kombatantów RP i Byłych Więźniów Politycznych&amp;#039;&amp;#039;), für Büros verschiedener Firmen und als Restaurant genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude befindet sich im Warschauer [[Śródmieście (Warschau)|Innenstadtdistrikt]] an der Kreuzung der [[Aleje Ujazdowskie]] und der Ulica Piekna in der Nähe des [[Sejm]]s; die Adresse lautet Al. Ujazdowskie 6A. An der ul. Piekna schließt sich der Neubau der [[Kanada|kanadischen]] Botschaft in Polen an, hier gegenüber liegt der [[Ujazdowski-Park]]. Zur parallel verlaufenden Ulica Matejki befindet sich ein kleinerer, ebenfalls öffentlicher Park, der durch das Abtragen von Ruinen nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entstanden ist. Gegenüber dem Palast liegen an der Al. Ujazdowskie die [[Villa Rau (Warschau)|Villa Rau]] und die Botschaft der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Palast wurde Ende der 1840er nach einem Entwurf von [[Franciszek Maria Lanci]] für den Bankier Stanislaw Lesser zunächst im [[Renaissance]]-Stil errichtet. Noch vor Fertigstellung erwarb Aleksander Rembeliński das Anwesen und ließ das Gebäude im neoklassizistischen Stil umbauen. Bereits 1865 verkaufte er es – erneut noch nicht fertiggestellt – an Jan Wladyslaw Kurtz und Stanisław Ratyński. 1866 wurde Kurtz Alleineigentümer. Er stellte den Palast fertig. Da das Gebäude für ihn selbst zu groß war, richtete er neben der eigenen noch zwei weitere Wohnungen ein, die er vermietete. In Folge wechselte der Palast noch zweimal den Besitzer, im Jahr 1874 gehörte er Maria Jankowska.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1899 kaufte der Großfabrikant [[Izrael Poznański]] aus [[Łódź]] den Palast auf Rechnung seiner Firma, einer Aktiengesellschaft zur Herstellung von Baumwollerzeugnissen (&amp;#039;&amp;#039;Towarzystwa Akcyjnego Wyrobów Włókienniczych&amp;#039;&amp;#039;), die hier ihren Sitz nahm&amp;lt;ref&amp;gt;Izrael Poznański starb bereits im Jahr 1900. Nach einer Informationstafel am Gebäude lebte hier später sein Sohn Herman&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1918 befand sich im Gebäude die französische und ab 1924 die dänische Botschaft. Der Kohlengroßhändler Abraham Sojka erwarb das Palast 1935 zusammen mit seiner Frau Rachela. Zu der Zeit befand sich im Untergeschoss ein [[Offizierskasino|Offizierkasino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Das Palast wurde 1939 bei der [[Schlacht um Warschau (1939)|Schlacht um Warschau]] von einer Bombe getroffen und brannte aus. Am 15. August 1943 wurde von einer Gruppe der &amp;#039;&amp;#039;Polnischen Volksgarde&amp;#039;&amp;#039; (die später in der [[Armia Ludowa]] aufgehende &amp;#039;&amp;#039;Gwardia Ludowa&amp;#039;&amp;#039;) eine vorbeifahrende Kolonne der [[Sturmabteilung|SA]] mit Granaten beworfen. Dreißig deutsche Soldaten starben bei dem Angriff. Eine in die Gebäudefassade eingelassene Gedenkplatte erinnert an die Aktion. 1944 wurde der Palast endgültig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1949 wurde er nach einem Entwurf von den Architekten Wacław Kłyszewski, Jerzy Mokrzyński und Eugeniusz Wierzbicki wiederaufgebaut. Die Ruinen der an das Gebäude vorher teilweise anschließenden Nachbarhäuser wurden ersatzlos entfernt, so dass zur ul. Matejki eine vorher nicht vorhandene Fassade gestaltet werden musste. Nach dem Wiederaufbau wurde hier zunächst das Museum der Geschichte der [[Polska Zjednoczona Partia Robotnicza|Vereinigten Polnischen Arbeiterpartei]] eingerichtet. Später war eine Musikschule Nutzer, bevor es zum Sitz der [[Verband der Kämpfer für Freiheit und Demokratie]] bestimmt wurde. 1990 wurde dieser Verband umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde symmetrisch auf einem gedrungenen H-Grundriss angelegt und besteht aus einem mittigen Kernbau sowie zwei schlanken Seitenflügeln im Süden und Norden. Über dem [[Souterrain]] befinden sich zwei Geschosse. Das Dach ist recht flach gehalten. An der Frontseite wurde ein aus sechs [[Korinthische Ordnung|korinthischen]] Säulen bestehender, einstöckiger [[Portikus]] errichtet, auf dem sich eine Terrasse befindet. An der Rückseite befindet sich ein in den Park hereinreichender, großzügig verglaster, zweistöckiger Halbrundbau/Risalit. Die beiden Flügelgebäude verfügen je über zwei Außen- und einen [[Mittelrisalit]]en. Der Mittelrisaliten tragen einen kleinen [[Dachgiebel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Paläste in Warschau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Julius A. Chroscicki und Andrzej Rottermund, &amp;#039;&amp;#039;Architekturatlas von Warschau&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage, Arkady, Warschau 1978, S. 217&lt;br /&gt;
*Tadeusz S. Jaroszewski, &amp;#039;&amp;#039;Paläste und Residenzen in Warschau&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Interpress, ISBN 83-223-2049-3, Warschau 1985, S. 75 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rembieliński Palace|Lesser-Palast}}&lt;br /&gt;
*[http://www.um.warszawa.pl/o-warszawie/kompendium-wiedzy/palacyk-rembielinskiego Kurzinfo] zum Palast auf der Homepage der Stadt Warschau (in Polnisch)&lt;br /&gt;
*[http://www.warszawa1939.pl/index.php?r1=ujazdowskie_2&amp;amp;r3=0 Historisches Foto des Palastes] (mit steilerem Dach) bei &amp;#039;&amp;#039;Warszawa1939.pl&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Śródmieście (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palast in Warschau|Lesser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Warschau|Lesser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 19. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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