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	<title>Lessenich (Mechernich) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T13:24:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lessenich_(Mechernich)&amp;diff=273983&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Definitiv: /* Ortsgeschichte */ +wl</title>
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		<updated>2024-08-06T11:28:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ortsgeschichte: &lt;/span&gt; +wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Lessenich&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mechernich&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen M-Lessenich gr.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/36/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/43/18/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 253 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 230&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 260&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.326&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 382&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerMechernich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53894&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02256&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Lessenich (Mechernich) 002x.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortszentrum, Luftaufnahme (2015)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lessenich.JPG|mini|270px|Blick über Lessenich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lessenich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort am Nordrand der [[Eifel]], der zur Stadt [[Mechernich]] im [[Kreis Euskirchen]] gehört. Er liegt ungefähr im Zentrum des Dreiecks Mechernich, [[Euskirchen]] und [[Bad Münstereifel]]. Die römische [[Eifelwasserleitung]] nach [[Köln]] und die [[Bundesautobahn 1|A 1]] verlaufen direkt am Ortsgebiet vorbei. In der Nähe von Lessenich liegen die drei Burgen [[Burg Zievel|Zievel]], [[Burg Veynau|Veynau]] und [[Burg Satzvey|Satzvey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort fließt der [[Kühlbach (Veybach)|Kühlbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Gründung Lessenichs war wahrscheinlich nach der Frankenzeit. Archäologische Funde deuten auf das Ende des 7. Jahrhunderts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung Lessenichs ist in Dokumenten der [[Reichsabtei St. Maximin|Benediktiner-Abtei St. Maximin]] bei Trier, die in Lessenich Güter und Rechte besaß, aus dem Jahre 1116 die jedoch auf 1023 oder später hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf [[Giselbert (Luxemburg)|Giselbert von Luxemburg]], der zwischen 1047 und 1059 im Amt war, schenkte dem hl. Maximin „Lezenihe“. [[Gottfried von Zievel]] war 1169 als Lehnsmann [[Heinrich III. (Limburg)|Heinrichs III. von Limburg]] Herr auf Burg Zievel und gleichzeitig Vogt über die Güter der Abtei in Lessenich, er hatte mehrere dieser Güter zur Lehen. Die Kirche St. Stephanus ist ebenfalls aus dieser Zeit, da Gottfried nachweislich mit der Abtei um Güter und [[Patronatsrecht]]e (= das Recht, den Pfarrer vorzuschlagen) stritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzbischof von Köln, [[Philipp von Heinsberg]], kaufte die Burg Zievel mit den zugehörigen Gütern (also unter anderem Lessenich) 1190 von Heinrich III. von Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1234 war Burg Zievel eine freie Herrschaft der Herrn von Daun, die Vasallen der Grafen (später Herzoge) von Jülich waren. Um 1377 ist die Burg Zievel im Besitz von Ritter Johann Schmeich von Lissingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794 wurde das Rheinland von den Franzosen erobert und annektiert. Dadurch kam Lessenich 1798 zusammen mit Burg Zievel an die [[Bürgermeisterei Wachendorf|Mairie (Bürgermeisterei) Wachendorf]], [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] Zülpich, [[Arrondissement Cologne]], [[Département de la Roer]] und gehörte für einige Jahre zu Frankreich. Nach der [[Franzosenzeit]] kam Wachendorf mit Lessenich 1815 zur [[Rheinprovinz]] von [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Dank dafür, dass Lessenich im Krieg 1870/1871 gegen Frankreich keine Verluste tragen musste, wurde die Michaelskapelle am Weg zwischen Lessenich und Wachendorf (K44) errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Juli 1969 bildete die Gemeinde [[Lessenich-Rißdorf]] zusammen mit [[Antweiler (Mechernich)|Antweiler]], [[Kommern]], [[Obergartzem]], [[Satzvey-Firmenich]], [[Schwerfen]], [[Wachendorf (Mechernich)|Wachendorf]] und [[Weiler am Berge]] die neue Gemeinde [[Veytal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=87}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Veytal mit Ausnahme des Ortsteils Schwerfen in die Gemeinde Mechernich eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=301 und 309}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mechernich wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Juli 1975 zur Stadt erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Reihe von Deutungsmöglichkeiten für den Namen Lessenich. Auffällig ist zunächst einmal, dass viele der Ortsnamen mit der Endung –ich im näheren Umkreis von Zülpich liegen. Der Ortsnamen-Forscher Mürkens vermutet, dass alle diese Ortsnamen keltisch-römischen Ursprungs sind, also schon vor der fränkischen oder gar vor der römischen Besiedelung des Rheinlandes bestanden. Nach seiner Auffassung bezeichnete man eine Hofstelle meist nach deren Besitzer und hängte die Endung [[-acum|–acum]] oder ‚–iniacum‘ an, die aus dem keltischen ‚–âcon‘ entstand. Später wurde durch Lautverschiebung aus dem ‚–acum‘ ein ‚–ich‘. Lessenich könnte aus „Laciniacum“/„Latiniacum“/„Lassoniacum“/„Liciniacum“ = Gut des Lacinius oder Licinius entstanden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Mürkens: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1958.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche St. Stephanus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Stephanus (Lessenich) (04).jpg|mini|Kirche St.&amp;amp;nbsp;Stephanus, Lessenich]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Stephanus (Mechernich-Lessenich)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Köln#L 499|Landesstraße&amp;amp;nbsp;499]] beginnt hinter [[Satzvey]] verläuft über Lessenich, Rißdorf und Weiler am Berge bis zum Autobahnzubringer [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Köln#L 165|L&amp;amp;nbsp;165]]. Die [[Liste der Kreisstraßen im Kreis Euskirchen#K 44|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;44]] führt ab Lessenich über Wachendorf bis nach [[Iversheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg|VRS]]-Buslinie 809 der [[Regionalverkehr Köln|RVK]] verbindet den Ort als &amp;#039;&amp;#039;TaxiBusPlus&amp;#039;&amp;#039; im Bedarfsverkehr mit [[Antweiler (Mechernich)|Antweiler]], [[Satzvey]] und Mechernich. Zusätzlich verkehren an Schultagen eine Fahrt nach Euskirchen und zurück sowie einzelne Fahrten der auf die Schülerbeförderung ausgerichteten Linie 867.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Linie&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Betreiber&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|809|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|867|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hermann Josef Kesternich unter Mitwirkung von Ä. Geusen und dem Mundartarbeitskreis&lt;br /&gt;
   |Titel=Liif on Sięl. Mundartwörterbuch aus der Antweiler Senke&lt;br /&gt;
   |Reihe=Geschichte im Kreis Euskirchen&lt;br /&gt;
   |Datum=1989}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hermann Josef Kesternich unter Mitwirkung von Ä. Geusen und dem Mundartarbeitskreis&lt;br /&gt;
   |Titel=Wält un Ömwält&lt;br /&gt;
   |Reihe=Geschichte im Kreis Euskirchen&lt;br /&gt;
   |Datum=1995&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-9802996-5-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.mechernich.de/leben-in-mechernich/orte/lessenich/ |titel=Lessenich |werk=mechernich.de |hrsg=Stadt Mechernich |abruf=2021-06-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lessenich-in-der-eifel.de/ Website des Ortes Lessenich]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Lessenich_%28Mechernich%29 Eintrag zum Ort] im [[GenWiki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerMechernich&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.mechernich.de/leben-in-mechernich/orte/lessenich/&lt;br /&gt;
 |titel=Lessenich&lt;br /&gt;
 |werk=mechernich.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Mechernich&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-06-06}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile in der Stadt Mechernich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Mechernich|Lessenich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1116]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Definitiv</name></author>
	</entry>
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