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	<title>Leseholz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:09:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leseholz&amp;diff=1318115&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-02-10T00:24:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kötze.jpg|mini|Frau mit Leseholz]]&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leseholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Raffholz&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Klaubholz&amp;#039;&amp;#039;, handelt es sich um „dürres holz, das armen leuten aus den wäldern aufzulesen erlaubt ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Leseholz |Wortart=n. |Band=12 |Sp=773 |lemid=L04887}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Einsammeln von Leseholz war über Jahrhunderte die wichtigste Möglichkeit für Arme, Brennmaterial für den Winter zu beschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Stefek: &amp;#039;&amp;#039;Wärme für die Ärmsten.&amp;#039;&amp;#039; In: Axel Stefek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Energie in Weimar vom Mittelalter bis in die neuere Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Stadtwerke Weimar, Weimar 2016, ISBN 978-3-00-053509-3, S.&amp;amp;nbsp;323–334, hier S.&amp;amp;nbsp;327–330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschaffenheit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Raffholz-Erlaubnisschein-1948.jpg|mini|Erlaubnisschein zum Sammeln von Raff- und Leseholz, Forstamt Halle 1948]]&lt;br /&gt;
Es geht dabei um stehendes oder liegendes [[Holz]], welches am Stock nicht mehr als 16 Zentimeter Durchmesser hat. Ebenfalls zählen Äste, Rinde, Schlagabfälle, lose Stöcke,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.schiers.ch/media/Gemeinde/Verwaltung/Formulare/waldgesetz.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Politische Gemeinde Schiers, Waldgesetz, Artikel 13&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 29&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20151208015431}} schiers.ch&amp;lt;/ref&amp;gt; Späne und Wurzeln dazu.&amp;lt;ref&amp;gt;J. G. Krünitz: [http://www.kruenitz1.uni-trier.de/ &amp;#039;&amp;#039;Oekonomische Encyklopädie&amp;#039;&amp;#039;.] kruenitz1.uni-trier.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Preußen|preußischem]] Landrecht gehörte dazu nur der Abfall an trockenen Ästen und der in den Schlägen zurückgelassene [[Schlagabraum|Abraum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Leseholz |Band=12 |Seite=441 |zenoID=20006995209}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Das Sammeln von Leseholz für den privaten Bedarf ist frei,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/5405-SaechsWaldG#p14 &amp;#039;&amp;#039;Waldgesetz Sachsen, § 14&amp;#039;&amp;#039;.] revosax.sachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; wenn im entsprechenden [[Landeswaldgesetz]] beziehungsweise Gemeindewaldgesetz nichts anderes geregelt ist.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Schlagabraum|Restholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So heißt es etwa im [[Landeswaldgesetz (Mecklenburg-Vorpommern)|Waldgesetz für das Land Mecklenburg-Vorpommern]] an entsprechender Stelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?nid=11&amp;amp;showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-WaldGMV2011pP31&amp;amp;st=lr &amp;#039;&amp;#039;WaldG MV P31&amp;#039;&amp;#039;.] mv.juris.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Holz darf im Staatswald für den eigenen Bedarf gesammelt werden, wenn es sich um zu Boden gefallenes, dürres oder angefaultes Holz unter 10&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser handelt, solange eine ordnungsgemäße Forstwirtschaft hierdurch nicht gefährdet wird. Die Entnahme von Leseholz aus dem Privat- oder Körperschaftswald bedarf der Erlaubnis des Waldbesitzers.&lt;br /&gt;
 |Quelle=§ 31 Absatz 4 Waldgesetz Mecklenburg-Vorpommern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regelungen kann das Lesen auf bestimmten Flächen (z.&amp;amp;nbsp;B. eingezäunte Bestände) oder zu bestimmten Zeiten (z.&amp;amp;nbsp;B. vor Abschluss der [[Holzernte]]arbeiten) verboten sein oder es gibt Beschränkungen hinsichtlich der Transportmittel (z.&amp;amp;nbsp;B. nur mit [[Handwagen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVwV97428 Leseholzordnung im Bayerischen Staatswald] vom 10. Dezember 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist das Lesen durch das [[Jedermannszutrittsrecht]] geregelt, erlaubt ist ein «ortsüblicher Umfang» ({{Art.|699|ZGB|ch}} [[Zivilgesetzbuch (Schweiz)|ZGB]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantone oder Gemeinden können das einschränken, beziehungsweise genauer definieren, was unter «ortsüblichem Umfang» verstanden wird. Beispielsweise haben im [[Kanton Graubünden]] verschiedene Gemeinden in ihren kommunalen Waldgesetzen definiert, was unter Leseholz zu verstehen ist, und wer zu dessen Nutzung berechtigt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gr-lex.gr.ch/app/de/texts_of_law/920.120/versions/749 |titel=Bündner Rechtsbuch (Syst. Sammlung) |werk=Bündner Rechtsbuch (Syst. Sammlung) |hrsg=Standeskanzlei Graubünden |sprache=de |abruf=2023-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Beispiel definiert Artikel 24 des Waldgesetzes der Gemeinde [[Grüsch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gruesch.ch/public/upload/assets/583/Waldgesetz.pdf |titel=Waldgesetz der Gemeinde Grüsch vom 07.04.2011 |format=PDF |sprache=de |abruf=2023-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Leseholz als «stehendes oder liegendes, dürres Holz, das am Stock nicht mehr als 16 cm Durchmesser aufweist, sowie Äste, Rinde, Schlagabfälle und lose Stöcke» und bestimmt in Artikel&amp;amp;nbsp;25, dass leseholzberechtigt «ist, wer in der Gemeinde Wohnsitz hat. Ferienhausbesitzer können mit der ausdrücklichen Bewilligung des Revierforstamtes Leseholz sammeln.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brennholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarrecht (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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