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	<title>Lesegeschwindigkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:51:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lesegeschwindigkeit&amp;diff=542364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chhelp: /* Lesen von Texten */ Belege spendiert, für Liste nichts gefunden</title>
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		<updated>2026-04-10T11:25:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lesen von Texten: &lt;/span&gt; Belege spendiert, für Liste nichts gefunden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Allgemein ist unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lesegeschwindigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die Schnelligkeit zu verstehen, in der jemand vorgegebene [[Text]]e laut oder still liest. Je vertrauter die Texte sind und je weniger komplex die geforderte Artikulation ist, desto rascher kann eine Person die Texte lesen. Neben diesen intraindividuellen Unterschieden herrschen erhebliche interindividuelle Differenzen der Lesegeschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchstabenlesen ==&lt;br /&gt;
In der [[Informationspsychologie]] wird ein einfacher standardisierter Lesetest eingesetzt, um mittels der Lesegeschwindigkeit die [[Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit]] in den Maßeinheiten bit/s zu messen. Es handelt sich um den Untertest „Buchstabenlesen“ aus dem [[Kurztest für allgemeine Basisgrößen der Informationsverarbeitung]] (KAI). Die Testperson (Proband, Patient) soll auf einem Kärtchen eine Zeile von 20 stochastisch unabhängig gezogenen Buchstaben so rasch wie möglich halblaut lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beispiel: z n g e t r k w n o p m q f c a v k l m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Buchstabe hat 4,7–5 bit an Information, weil er aus dem Repertoire von 26 deutschen Buchstaben erkannt werden muss und dieser Erkennensvorgang in binären Entscheidungen verläuft. Die insgesamt 20 × 5 bit = 100 bit werden durch die gemessene Lesezeit dividiert. Bei 6,7 s sind es 100 bit/6,7 s = 15 bit/s. Dies entspricht der Maximalleistung eines durchschnittlichen deutschen Erwachsenen. Um Messfehler zu reduzieren, werden vier nach diesem Muster vorgefertigte Reihen vorgegeben. Die beste Leistung zählt. Die Artikulationsgeschwindigkeit spielt dann keine Rolle, wenn keine Buchstaben als Mehrsilber gesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praktische Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Wie Experimente zeigen, ermittelt man mit dem Lesetest „Buchstabenlesen“ – von Messfehlern abgesehen – die gleichen Werte der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit wie durch Ziffern-, Zahlen oder auch Musiknotenlesen, Mehrfachreiz-Reaktionsmessungen usw. Demnach erfasst man durch derartige Messungen eine generelle Basisgröße der Informationsverarbeitung. Weitere Untersuchungen belegen, dass diese Größe mit dem Niveau der [[Fluide Intelligenz|fluiden Intelligenz]] zusammenhängt: Jemand mit einem [[Intelligenzquotient]]en (IQ) von 115 verfügt über eine deutlich höhere Lesegeschwindigkeit als jemand mit dem IQ 100 oder gar IQ 80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biopsychische Einflussgrößen === &lt;br /&gt;
Bei geistigen Leistungseinbußen durch Bluthochdruck, Normabweichungen des Zuckerspiegels (beispielsweise bei Diabetes), bei demenziellen Syndromen, aber auch nachlassender Sinnestüchtigkeit und geistigen [[Fehlforderung]]en (Über- oder Unterforderung) im Alltag nimmt die Lesegeschwindigkeit ab. Durch die Beseitigung derartiger Ursachen erhöht sie sich wieder. So nimmt bei erwachsenen Schwerhörigen, die ihr erstes Hörgerät erhalten, die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit zu. In diesem Rahmen erhöht sich auch ihre Lesegeschwindigkeit: „Wer wieder besser hört, liest schneller“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lesen von Texten ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Widersprüchliche Angaben in folgender Liste und Tabelle, beide ohne Quellenangabe}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Reading speed by age.jpg|mini|400px|Durchschnittliche Lesegeschwindigkeit nach Alter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Werner Hunziker |Titel=Im Auge des Lesers: foveale und periphere Wahrnehmung – vom Buchstabieren zur Lesefreude |Verlag=Transmedia, Stäubli Verlag |Ort=Zürich |Datum=2006 |ISBN=978-3-7266-0068-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gemessen mit unterschiedlichen Tests: Die Daten von Taylor&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stanford E. Taylor |Titel=Eye Movements in Reading: Facts and Fallacies |Band=2 |Nummer=4 |Verlag=American Educational Research Association |Ort= |Datum=1965 |Seiten=187–202}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Landerl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karin Landerl |Titel=Lesegeschwindigkeitstest (National und International) |Sammelwerk=PISA PLUS 2000 |Herausgeber=G. Haider und B. Lang |Verlag=Studien Verlag |Ort=Innsbruck |Datum=2001 |Seiten=119–130}}&amp;lt;/ref&amp;gt; enthalten dem Alter angepasste Texte, die anderen Tests verwendeten denselben Text für alle Altersstufen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Lesen]] von Texten unterscheidet sich wesentlich vom Buchstabenlesen, da ein guter Leser imstande ist, sehr häufige kurze Wörter aus der Unschärfe des peripheren Sehens und Wörter mittlerer Häufigkeit als Ganzes, d.&amp;amp;nbsp;h. mit „einer“ [[Fixation (Auge)|Augenfixation]] zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erwachsene, die ungeübte Leser sind und das Lesen nicht beruflich brauchen, lesen etwa 100 Wörter pro Minute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://magazinmedien.de/kannst-du-nicht-schneller-lesen/ |titel=Warum das Lesetempo so wichtig ist {{!}} Magazin MEDIEN |hrsg=German Publishing Group Geschäftsführungs-GmbH |sprache=de |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit bei weniger geübten Lesern liegt bei etwa 150 Wörtern pro Minute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein durchschnittlicher, geübter Leser kann etwa 200 bis 300 [[Wort|Wörter]] pro Minute (WpM) erfassen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Manschwetus |url=https://wissenschafts-thurm.de/schnell-lesen-lernen/ |titel=Schnell-Lesen lernen - Wissenschafts-Thurm |hrsg=Wissenschafts-Thurm |datum=2019-02-13 |sprache=de |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sofern der zu lesende Text nicht übermäßig kompliziert ist.&lt;br /&gt;
* Schnelle Leser schaffen 600&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; bis 1000 Wörter pro Minute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wissenschaftlich überprüfte Rekorde liegen bei 3000 bis 4000 Wörtern pro Minute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Lesertyp !! Lesegeschwindigkeit !! Verständnis&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Langsame Leser || 10–100&amp;amp;nbsp;WpM || 30–50 %&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Durchschnittliche Leser || 200–240&amp;amp;nbsp;WpM || 50–70 %&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Gute Leser || rund 400&amp;amp;nbsp;WpM || 70–80 %&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | ca. 1 % der Bevölkerung || 800–1000&amp;amp;nbsp;WpM || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;gt;80 %&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | ca. 1&amp;amp;nbsp;‰ der Bevölkerung || &amp;gt;1000&amp;amp;nbsp;WpM&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer Studie von [[Jakob Nielsen (Schriftsteller)|Jakob Nielsen]] ist die Lesegeschwindigkeit gedruckter Bücher höher als bei elektronischen Büchern. Grundlage war eine Untersuchung mit 24 regelmäßigen Bücherlesern und [[Apple iPad]]s der ersten Generation sowie [[Amazon Kindle#Kindle (2. Generation)|Amazon Kindle 2]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nngroup.com/articles/ipad-and-kindle-reading-speeds/ Studie Lesegeschwindigkeit E-Book gegenüber Print]. Abgerufen am 14. Dezember 2021, 16.00 Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.macwelt.de/news/iPad-Co-Studie-Mit-iPad-und-Kindle-liest-man-langsamer-als-mit-Buch-und-Zeitung-3203214.html Bericht zur Studie von Jakob Nielsen bei macwelt.de]. Abgerufen am 7. Juli 2010, 15.00 Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lesbarkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Lesekompetenz]]&lt;br /&gt;
* [[Leserlichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Lesestrategie]]&lt;br /&gt;
* [[Schnelllesen]]&lt;br /&gt;
* [[Wortlänge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Siegfried Lehrl]] und Bernd Fischer |Titel=A basic information psychological parameter (BIP) for the reconstruction of concepts of intelligence. |Verlag=European Journal of Personality 4 |Datum=1990 |Seiten=259-286}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Siegfried Lehrl, Reinhold Funk und Klaus Seifert |Titel=Erste Hörhilfe erhöht die geistige Leistungsfähigkeit. |Verlag=HNO |Seiten=53, 852-862 |Datum=2005}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Siegfried Lehrl, Adolf Gallwitz, Lothar Blaha und Bernd Fischer |Titel=Geistige Leistungsfähigkeit. Theorie und Messung der biologischen Intelligenz mit dem Kurztest KAI. |Auflage=2.  |Verlag=Vless |Ort=Ebersberg |Datum=1992 |ISBN=3-88562-041-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hans-Werner Hunziker ]] |Titel=Im Auge des Lesers: foveale und periphere Wahrnehmung – vom Buchstabieren zur Lesefreude |Verlag=Transmedia Verlag Stäubli AG |Ort=Zürich |Datum=2006 |ISBN=978-3-7266-0068-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christian Peirick |Titel=Rationelle Lesetechniken – Schneller lesen – Mehr behalten |Auflage=4. |Verlag=K.H. Bock Verlag |Ort=Honnef |Datum=2013 |ISBN=978-3-86796-086-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Lesetempo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chhelp</name></author>
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