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	<title>Leschnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leschnitz&amp;diff=191424&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HuMiguel: /* Söhne und Töchter der Stadt */  Todesjahr Leschik ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-12T13:08:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt;  Todesjahr Leschik ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die polnische Stadt Leschnitz/Leśnica; für weitere Bedeutungen von Leśnica siehe [[Leśnica (Begriffsklärung)]]; zum gleichnamigen Schauspieler siehe [[Hans-Joachim Leschnitz]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Leschnitz&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leśnica&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL gmina Leśnica COA.svg|111px|Wappen von Leschnitz]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat             = Strzelce Opolskie&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Strzelecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Leschnitz&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gemeinde Leschnitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 26&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 11&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 2685&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 14.45&lt;br /&gt;
| Höhe               = 205&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 47-150&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = OST&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Autostrada A4 (Polen)|A4]] [[Opole]]–[[Katowice]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.lesnica.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leschnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leśnica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|lɛɕˈɲiʦa}}]) ist eine Stadt in der [[Gemeinde Leschnitz|Stadt- und Landgemeinde]] im [[Powiat Strzelecki]] der [[Woiwodschaft Opole]] in Polen. Seit 2006 ist Leschnitz [[Zweisprachige Gemeinden in Polen|offiziell zweisprachig]] (&amp;#039;&amp;#039;Polnisch und Deutsch&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Leschnitz liegt in der Mitte der Region [[Oberschlesien]] etwa 14 Kilometer südwestlich von [[Strzelce Opolskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Strehlitz&amp;#039;&amp;#039;) und 43 Kilometer südöstlich von [[Opole]] am südöstlichen Fuß des 385 m hohen [[St. Annaberg]]s. Durch den Ort fließt der &amp;#039;&amp;#039;Stockauer Bach&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Cedron}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurde um den St. Annaberg ein 5775 ha großer Landschaftspark angelegt, der zu 47 % auf dem Gebiet von Leśnica liegt. Ebenso findet sich in der Gemeinde ein [[Schutzgebiete im Natur- und Landschaftsschutz|geologisches Naturschutzgebiet]], das 2,68 ha umfasst und in einem alten [[Steinbruch]] aus [[Kalkstein]] und [[Basalt]] liegt. Diese Stelle erinnert an fünf Millionen Jahre alte [[Vulkanismus|Vulkanerscheinungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Leschnitz sind im Norden [[Poremba]] (&amp;#039;&amp;#039;Poręba&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Lichinia]] (&amp;#039;&amp;#039;Lichynia&amp;#039;&amp;#039;), im Süden [[Lenkau]] (&amp;#039;&amp;#039;Łąki Kozielskie&amp;#039;&amp;#039;) und [[Raschowa]] (&amp;#039;&amp;#039;Raszowa&amp;#039;&amp;#039;) und im Westen [[Zdzieszowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Deschowitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leśnica.jpg|mini|Ortstafel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leśnica - fotopolska.eu (316952).jpg|mini|Leschnitzer [[Ring (Marktplatz)|Ring]] (Aufnahme 2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Leśnica Kościół Trójcy Świętej (6) ID 628573.jpg|mini|Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1217. Zu diesem Zeitpunkt hatte Leschnitz bereits das [[Stadtrecht]] und ist somit eine der ältesten Städte Schlesiens. 1257 wurde erstmals eine Holzkirche erwähnt. Die Vogtei des Ortes wurde erstmals 1382 erwähnt. 1429 wurde der Ort während der [[Hussitenkriege]] zerstört. 1451 wurde Leschnitz erneut durch einen Brand zerstört, vermutlich verbrannte dabei auch die Pfarrkirche zur heiligen Dreifaltigkeit. Diese wurde danach wieder aufgebaut. Neun Jahre später (1460) wurde die Stadt von Herzog Johann von Auschwitz besetzt, welcher von hier aus das [[Herzogtum Oppeln]] verwüstete. In der &amp;#039;&amp;#039;Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae&amp;#039;&amp;#039; von Matthäus Merian aus dem Jahr 1650 wird der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Leschnitz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Leßnitz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert gehörte Leschnitz zur Steuerrätlichen Inspektion in [[Prudnik|Neustadt O.S.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.powiatprudnicki.pl/powiatprudnicki-historiapowiatu.html |titel=Historia Powiatu Prudnickiego – Starostwo Powiatowe w Prudniku |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201116133028/http://www.powiatprudnicki.pl/powiatprudnicki-historiapowiatu.html |archiv-datum=2020-11-16 |abruf=2020-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Leschnitz 1742 mit dem größten Teil Schlesiens an [[Preußen]]. 1782 lebten in der Stadt 646 Einwohner. 1798 wurde eine Fabrik für [[Schnupftabak]] errichtet, welche der Stadt zu einer gewissen Berühmtheit verhalf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neuorganisation der [[Provinz Schlesien]] gehörte die [[Preußische Landgemeindeordnung|Landgemeinde]] Leschnitz ab 1816 zum [[Kreis Groß Strehlitz|Landkreis Groß Strehlitz]] im [[Regierungsbezirk Oppeln]]. 1837 suchte die [[Cholera]] die Stadt heim, 1843 ein großer Brand. 1845 bestand Leschnitz aus der eigentlichen Stadt sowie drei Vorstädten. In dem Ort gab es eine katholische Pfarrkirche, eine katholische Begräbniskirche, eine katholische Schule, fünf Wassermühlen, zwei Gasthäuser, eine Brennerei, eine Schnupftabakfabrik und 160 Bürgerhäuser (sowie fünf öffentliche Gebäude und 129 Ställe). Im gleichen Jahr zählte Leschnitz 1272 Einwohner, davon 25 evangelisch und 66 jüdisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845, S. 854.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1846 und 1848 herrschte in Leschnitz eine große Hungersnot. Die letzte sozusagen abschließende Katastrophe für den Ort war der erneute Ausbruch der Cholera 1866. Gesprochen wurde in dieser Zeit hauptsächlich Deutsch und das sog. [[Schlesisch (polnischer Dialekt)|&amp;#039;&amp;#039;Wasserpolnisch&amp;#039;&amp;#039;]]. Während des 19. und 20. Jahrhunderts war der Obsthandel von Bedeutung für die Stadtbewohner, die mit den Früchten sogar mit Ungarn und Russland handelten. Weiterhin war das Handwerk und hier speziell [[Weben|Weberei]] und [[Schuhmacher]]ei bedeutend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts zerfiel Leschnitz in verschiedene kommunale Einheiten: Die Stadtgemeinde Leschnitz, die die Altstadt umfasste, die Landgemeinde Kzienzowiesch (1922 in &amp;#039;&amp;#039;Freidorf&amp;#039;&amp;#039; umbenannt) und die damit zusammengewachsene Freivogtei Leschnitz (für die [[Johann Georg Knie|J.G. Knie]] 1830 als historische Namensvariante &amp;#039;&amp;#039;Ellguth&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Woitowstwo&amp;#039;&amp;#039; angibt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Georg Knie |Titel=Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht aller Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des ... Markgrafthums Ober-Lausitz, und der Grafschaft Glatz |Verlag=Graß |Datum=1830 |Seiten=421 |Online=https://www.google.de/books/edition/Alphabetisch_Statistisch_Topographische/wIRfAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;pg=PP8&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2025-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und der Gutsbezirk Freivogtei Leschnitz. Diese Vorstadtsiedlungen wurden 1928 zur neuen Gemeinde Freidorf zusammengelegt und schließlich 1935 nach Leschnitz eingemeindet, was bis heute so geblieben ist. 1874 wurde der Amtsbezirk &amp;#039;&amp;#039;Freivogtei Leschnitz&amp;#039;&amp;#039; gegründet, welcher die Landgemeinden Krassowa, Kzienzowiesch und Leschnitz, Freivogtei und die Gutsbezirke Krassowa Vorwerk und Leschnitz, Freivogtei umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/obschles/grstrehl/gogolin.htm Territorial Amtsbezirk Freivogtei Leschnitz/Odertal O.S.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Leschnitz zwei katholische Kirchen, ein Erziehungsheim für geistig behinderte Kinder und war Sitz eines [[Amtsgericht]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt; Vor und nach der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 kam es in der Gegend zu [[Aufstände in Oberschlesien|bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen]], bei denen Leschnitz zeitweise von polnischen Aufständischen besetzt wurde. In der Stadt Leschnitz wurden 899 Stimmen für den Verbleib bei Deutschland und 101 für die Angliederung an Polen abgegeben. In der Freivogtei Leschnitz waren es 70 Stimmen für Deutschland und 41 für Polen. In der Freivogtei Leschnitz, Gutsbezirk 47 Stimmen für Deutschland und 6 für Polen, in Freidorf 322 Stimmen für Deutschland und 205 für Polen. Leschnitz verblieb wie der gesamte Stimmkreis Groß Strehlitz beim Deutschen Reich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://home.arcor.de/oberschlesien-ka/abstimmung/gross-strehlitz.htm |text=Ergebnisse der Volksabstimmung |wayback=20150402151416}}; abgerufen am 17. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 erhielt die Stadt [[Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Kluczbork|Anschluss an das Schienennetz]]. Ab 1933 führten die neuen nationalsozialistischen Machthabern groß angelegte Umbenennungen von Ortsnamen slawischen Ursprungs durch. 1936 wurde der Ort in &amp;#039;&amp;#039;Bergstadt&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Groß Strehlitz. Vom Kampfgeschehen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war die Stadt bis 1945 verschont geblieben. Erst als im Januar 1945 die [[Rote Armee]] den Ort erreichte, kam es auch hier zu Kämpfen. Am 23. Januar 1945 wurde die Stadt schließlich von der Roten Armee erobert, kam unter polnische Verwaltung und wurde anschließend der [[Woiwodschaft Schlesien (1945–1950)|Woiwodschaft Schlesien]] angeschlossen. 1950 kam der Ort zur [[Woiwodschaft Opole (1950–1975)|Woiwodschaft Opole]] und 1999 zum wieder gegründeten [[Powiat Strzelecki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nur ein Teil der angestammten Bewohner geflohen war oder vertrieben wurde, konnte sich in der Gegend eine deutschstämmige Minderheit halten. So gehören laut der letzten polnischen Volkszählung von 2002 28,17 % der Gemeindebevölkerung der [[Deutsche Minderheit in Polen|deutschen Minderheit]] an, weitere 7,43 % bezeichneten sich als [[Schlesier]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/PUBL_nsp2002_tabl4.xls |text=Polnisches Haupt-Statistikamt (GUS) |wayback=20121217103533}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bürgermeister und 12 von 15 Mitgliedern des Leschnitzer Stadtrates sind bei den Kommunalwahlen 2010 über die Wahlliste der Deutschen Minderheit gewählt worden.&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinde Leschnitz|Gemeinde]] genehmigte 2006 Deutsch als [[Deutsche Minderheit in Polen#Rechtliche Anerkennung und Infrastruktur|Hilfssprache]] und führte 2008 zweisprachige Ortsbezeichnungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1783 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}562 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest288&amp;quot;&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 288  ([https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA288 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}803 || &amp;lt;ref&amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Kr–O.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1822, S. 92, Ziffer 1544 ([https://books.google.de/books?id=hjnRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA92 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}917 || darunter zwölf Evangelische, 33 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1830&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Melcher, Breslau 1830, S. 958–959 ([https://books.google.de/books?id=wIRfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA958 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1828 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}994 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1830&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1845 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1272 || davon 25 Evangelische, 1181 Katholiken, 66 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Georg Knie: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 854 ([https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA854 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1381 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest261&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1413 || davon 25 Evangelische, 1328 Katholiken, 60 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest261&amp;quot;&amp;gt;Felix Triest: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 261, Ziffer 58 ([https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA261 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sprache der Einwohner ist deutsch und polnisch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest288&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1967 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1447 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1874, S. 312–313, Ziffer 1 ([https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA=312 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1444 || darunter 50 Evangelische, 60 Juden (1100 [[Polen (Ethnie)|Polen]]);&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, G. F. O. Müller, Berlin 1874, S. 174–175 ([https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA174 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 1439 Einwohner (am 1. Dezember), davon 23 Evangelische, 1375 Katholiken, 42 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1554 || darunter 29  Evangelische, 44 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=strehlitz.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1676 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Band=12 |Seite=439 |Lemma=Bergstadt |zenoID=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1811 || davon 1345 deutscher, 269 polnischer Muttersprache, 197 zweisprachig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Regierungsbezirk Oppeln |Sammelwerk=Gemeindelexikon für die Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlich Preußischen Statistischen Landesamte. |Band=Heft VI |Verlag=Verlag des Königlichen Statistischen Landesamtes |Ort=Berlin |Datum=1912 |Seiten=8 f. |Online=http://bibliotekacyfrowa.pl/Content/89919/PDF/GSL_17846_III_32846.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Freivogtei Leschnitz inkl. Gutsbezirk 293 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/gross-strehlitz.htm |titel=Landkreis Groß Strehlitz |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230525213523if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/gross-strehlitz.htm |archiv-datum=2023-05-25 |abruf=2026-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2800 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3335 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohner ab 1995&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://new.stat.gov.pl/ |titel=GUS |hrsg=Główny Urząd Statystyczny |sprache=pl |abruf=2026-02-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 3159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 3080&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2946&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lesnica Market Square.jpg|mini|Ring mit Nepomukstatue]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
==== Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dreifaltigkeitskirche (Leschnitz)}}&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;Dreifaltigkeitskirche&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Kościół Trójcy Świętej}}) wurde 1257 erstmals erwähnt. Der heutige steinerne Bau entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert erfolgte eine Barockisierung des Kirchenbaus. 1939 wurde die Kirche um ein Kirchenschiff und eine Sakristei erweitert. Die Kirche ist der Hauptkirche der Pfarrei zur Heiligen Dreifaltigkeit in Leschnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Sehenswürdigkeiten ====&lt;br /&gt;
* Römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;Begräbniskirche Mater Dei&amp;#039;&amp;#039; (Matka Boża) aus dem 16./17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege auf dem örtlichen Friedhof&lt;br /&gt;
* Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs am Plac Marka&lt;br /&gt;
* Leschnitzer Ring mit Bürgerhäusern aus dem 19. und 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Nepomukstatue am Ring&lt;br /&gt;
* Stadtpark&lt;br /&gt;
* Jüdischer Friedhof an der ul. Strzelecka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Kunstgalerie &amp;#039;&amp;#039;Galeria Sztuki Kalendarium&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Stadtmuseum &amp;#039;&amp;#039;Małego Muzeum Leśnickiego&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Leschnitz liegt an der ehemaligen [[Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Kluczbork]]; der Bahnhof [[Zdzieszowice]] an der [[Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Opole]] trug von 1867 bis 1930 den Namen Leschnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Ryszard Stankiewicz und Marcin Stiasny: &amp;#039;&amp;#039;Atlas Linii Kolejowych Polski 2014&amp;#039;&amp;#039;. Eurosprinter, Rybnik 2014, ISBN 978-83-63652-12-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien|Deutscher Freundschaftskreis]]&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr &amp;#039;&amp;#039;OSP Leśnica&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;LZS Sokół Leśnica&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Folkloreverein &amp;#039;&amp;#039;Klub Miłośników Folkloru Śląska Opolskiego&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Lützelbach]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
* [[Crostwitz]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
* [[Černošice]] (Tschechien)&lt;br /&gt;
* [[Gerbrunn]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
* [[Karnes City]] (USA)&lt;br /&gt;
* [[Voitsberg]] (Österreich)&lt;br /&gt;
* [[Hirschaid]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Theodor Aufrecht]] (1822–1907), Indologe und Sanskritist&lt;br /&gt;
* [[Joseph Glowatzki]] (1847–1936), katholischer Geistlicher&lt;br /&gt;
* [[Falk Valentin Grünfeld]] (1837–1897), Textilkaufmann und Einzelhandelsfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Bruno Schindler]] (1882–1964), Sinologe&lt;br /&gt;
* [[Eugen Piwowarsky]] (1891–1953), Werkstoffwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Walter Gottschalk (Politiker)|Walter Gottschalk]] (1893–1952), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schaffran]] (1912–1996), Bischof von Dresden-Meißen&lt;br /&gt;
* [[Georg Leschik]] (1916–1991), Paläobotaniker&lt;br /&gt;
* [[Hans Lipinsky-Gottersdorf]] (1920–1991), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Egbert Höflich]] (1929–2018), deutscher Theologe, Philosoph und Ministerialbeamter&lt;br /&gt;
* [[Helmut Paździor]] (* 1940), Politiker deutscher Abstammung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort wirkten ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Gerhardt (Maler)|Friedrich Gerhardt]] (1828–1921), Maler, lebte zeitweise in Leschnitz&lt;br /&gt;
* [[Joachim Widera]] (1929–1994), Journalist, besuchte die Volksschule in Bergstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gemeinde Leschnitz}}&lt;br /&gt;
Neben der Stadt Leschnitz gehören folgende Ortsteile zur [[Gmina|Gemeinde]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Leschnitz |Band=11 |Seite=157}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 288–289 ([https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA288 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 854 ([https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA854 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Gottlob Leonhardi]]: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der preussischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Teil 1, Halle 1792, S. 52 ([https://books.google.de/books?id=R4c2AAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA52 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* Albert Lipnicki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Osiem wieków ziemi leśnickiej.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Leśnica|Leschnitz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lesnica.pl/ Offizielle Website der Stadt] Polnisch und Deutsch&lt;br /&gt;
* [http://www.leschnitz.de/ Geschichte der Stadt Leschnitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4651706-6|LCCN=n78023712|VIAF=131326581}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Leschnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1217]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HuMiguel</name></author>
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