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	<title>Lesbenpresse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:47:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lesbenpresse&amp;diff=2770042&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-04-19T07:42:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
|titel              = Lesbenpresse&lt;br /&gt;
|bild               = [[Datei:Lesbenpresse Logo 1975.svg|180px|Logo der Lesbenpresse (1975)]]&lt;br /&gt;
|beschreibung       = Radikal-separatistische, lesbisch-feministische Zeitschrift&lt;br /&gt;
|sprache            = Deutsch&lt;br /&gt;
|verlag             = &lt;br /&gt;
|land               = &lt;br /&gt;
|hauptsitz          = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_tag    = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_jahr   = 1975&lt;br /&gt;
|einstellung_tag    = &lt;br /&gt;
|einstellung_jahr   = 1982&lt;br /&gt;
|gründer            = &lt;br /&gt;
|erscheint          = unregelmäßig&lt;br /&gt;
|auflage_quelle     = &lt;br /&gt;
|auflage_zahl       = &lt;br /&gt;
|verbreitung_quelle = &lt;br /&gt;
|verbreitung_zahl   = &lt;br /&gt;
|reichweite_quelle  = &lt;br /&gt;
|reichweite_zahl    = &lt;br /&gt;
|chefred            = &lt;br /&gt;
|chefredin          = &lt;br /&gt;
|herausgeber        = Die Frauen des Redaktionskollektivs der Lesbenpresse im LAZ&lt;br /&gt;
|weblink            = &lt;br /&gt;
|archiv             = &lt;br /&gt;
|issn-print         = &lt;br /&gt;
|issn-online        = &lt;br /&gt;
|zdb                = 8727-0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lesbenpresse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[lesbisch]]-[[feministisch]]e Zeitschrift mit [[Radikalismus|radikal]]-[[Segregation (Soziologie)|separatistischer]] Ausrichtung. Sie war die Zeitschrift des [[Lesbisches Aktionszentrum Westberlin|Lesbischen Aktionszentrums Westberlin]] (LAZ) und spielte damit für die sich formierende [[Lesbenbewegung]] in [[Westdeutschland]] eine besondere Rolle. [[Der Spiegel]] nannte sie 1976 auch als eine der Publikationen, die aus der [[Frauenbewegung]] kamen „mit kleinen Auflagen und einem an [[Insider]]innen orientierten Markt, abseits der großen [[Massenmedien|Medien]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Spiegel]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen-Presse: Kampf um Emma.&amp;#039;&amp;#039; Vom  29. November 1976, Heft 49/1976 ([http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41124889.html Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erschien zwischen Februar 1975 und Oktober 1982 in unregelmäßiger Folge in [[West-Berlin]] in einer Auflage von 1500 Exemplaren. Das starken Wechseln unterworfene Redaktions[[kollektiv]] brachte in dieser Zeit insgesamt elf Ausgaben heraus, die mit einem sehr unterschiedlichen Umfang von 23 bis 50 Seiten zu einem Preis von zwei bis vier [[Deutsche Mark|D-Mark]] verkauft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Inhaltlich stand der  Kampf um den Entwurf und die Bildung einer [[revolution]]ären frauenbezogenen [[Gegenkultur]]  mit der Abkehr von [[bürgerlich]]-[[Patriarchat (Soziologie)|patriarchalen]] Verhältnissen im Mittelpunkt, wobei die Lesbenpresse als Mittel einer [[Gegenöffentlichkeit]] diente durch Kritik an den bestehenden Verhältnissen sowie Identitätsbildung und Vernetzung der Frauen. &amp;#039;&amp;#039;Lesbianismus&amp;#039;&amp;#039; wurde als mögliche [[feministisch]]e Strategie &amp;#039;&amp;#039;aller&amp;#039;&amp;#039; Frauen im Kampf gegen eine [[Männerherrschaft]] entworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FrFie135&amp;quot;&amp;gt;Franka Fieseler: &amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Netze – vielfältige Foren. Zur Geschichte lesbisch-feministischer Zeitschriften in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream.&amp;#039;&amp;#039;  [[Ulrike Helmer Verlag]],  Königstein/Taunus 2008, ISBN 978-3-89741-265-1, S.&amp;amp;nbsp;135.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Gleichsam im Sinne radikaler [[Befreiungsbewegung]]en sollte Lesbenpolitik eine separatistische, [[Autonomie|autonome]] Erschaffung  einer nicht mehr [[Fremdbestimmung|fremdbestimmten]] lesbischen [[Identität]] ermöglichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FrFie136&amp;quot;&amp;gt;Franka Fieseler: &amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Netze – vielfältige Foren. Zur Geschichte lesbisch-feministischer Zeitschriften in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream.&amp;#039;&amp;#039;  Ulrike Helmer Verlag,  Königstein/Taunus 2008, ISBN 978-3-89741-265-1, S.&amp;amp;nbsp;136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themen der Kritik waren unter anderem (Männer-)[[Gewalt]], die [[Kriminalisierung]] [[Andersdenkender]] seitens des deutschen [[Rechtsstaat]]s wie auch [[Heteronormativität|Zwangsheterosexualität]] und die [[Massenmedien]].  Lösungsansätze gegen die [[Unterdrückung|Repressionen]] wurden in [[Selbsterfahrung]], [[Autonomie|Selbstermächtigung]] und der Besetzung von Land und [[Hausbesetzung|Häusern]] gesucht. Es wurden verschiedene Quellen der Befreiung zu einem ganzheitlichen weiblichen (lesbischen) Leben thematisiert. Dazu gehörten [[Mystik]], [[Spiritualität]], [[Matriarchatsforschung|Matriarchats-]] und Ahninnenforschung  als Schaffung einer eigenen Wissenschaft und Geschichte, ein internationaler Vergleich und Austausch mit anderen Lesben, [[Kunst]], [[Kreativität]] und vor allem auch lesbische [[Sexualität des Menschen|Sexualität]]. Daneben gab die Zeitschrift  Raum für [[Rezension]]en, [[Prosa]], Leserinnenbriefe, Kleinanzeigen, [[Satire|Satirisches]] sowie Werbung für andere Lesbenprojekte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FrFie136&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Lesbenpresse ist eng verknüpft mit der Entwicklung des [[Lesbisches Aktionszentrum Westberlin|Lesbischen Aktionszentrums Westberlin]] (LAZ). Das Erscheinen der Zeitschrift im Februar 1975 kann sowohl als deutliches Zeichen der sich durchsetzenden Unabhängigkeit der lesbischen Frauen vom vormaligen Bündnis mit den [[schwul]]en Männern in der [[Homosexuelle Aktion Westberlin|Homosexuellen Aktion Westberlin]] (HAW) verstanden werden, als auch als Reaktion auf frustrierende Erfahrungen mit den vorherrschenden [[Massenmedien]]. In der ersten Ausgabe der Lesbenpresse hieß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=wir lassen uns nicht mehr bestimmen  in dem, was wir zu sagen haben, was wir sagen wollen!!!&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Lesbenpresse 1/1975, 2, zitiert nach: Franka Fieseler: &amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Netze – vielfältige Foren. Zur Geschichte lesbisch-feministischer Zeitschriften in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream.&amp;#039;&amp;#039;  Ulrike Helmer Verlag,  Königstein/Taunus 2008, ISBN 978-3-89741-265-1, S.&amp;amp;nbsp;135.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses „wir“ lesbischer [[Identität]] sollte nach Vorstellungen des Redaktionskollektivs jedoch nur einen enggesteckten Kreis zugelassener Positionen umfassen. Als Strategie der Abgrenzung zur Bildung einer gemeinsamen lesbischen Identität wurden in der Zeitschrift ein genereller Ausschluss aller  Männer, starke Vorbehalte gegenüber [[Heterosexualität|heterosexuellen]] und [[Bisexualität|bisexuellen]] Frauen und damit verbunden eine radikale Abkehr von [[Bürgerlich]]keit und [[Familie]] formuliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FrFie135&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr nach der Gründung kam es zum Streit des Redaktionskollektivs mit dem [[Plenum]] der Gesamtheit der Mitglieder des LAZ, das einen mangelnden Informationsaustausch über die Inhalte der Zeitschrift kritisierte. Im LAZ wurde die Zeitschrift als Organ einer sich bildenden lesbischen [[Gegenkultur]] und auch als Repräsentantin des Zentrums selbst verstanden, mit der sich die Mitglieder identifizieren wollten und die Impulse für eine Lesbenpolitik von der Gesamtheit des LAZ nach außen geben sollte.  Um mehr Einfluss und die Vielfalt der Inhalte sicherzustellen, beschloss das Plenum, alle weiteren Ausgaben der Lesbenpresse nach einem rotierenden System zu produzieren und die Bedingungen und Parameter der Herstellung nun offenzulegen. Die radikal-separatistische Ausrichtung mit ihrer spezifischen Art der Ein- und Ausgrenzung wurde jedoch beibehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FrFie136-137&amp;quot;&amp;gt;Franka Fieseler: &amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Netze – vielfältige Foren. Zur Geschichte lesbisch-feministischer Zeitschriften in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream.&amp;#039;&amp;#039;  Ulrike Helmer Verlag,  Königstein/Taunus 2008, ISBN 978-3-89741-265-1, S.&amp;amp;nbsp;136/137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweilig gelang es, Unterschiede und Widersprüche immer wieder neu zu einer kollektiv empfundenen Identität zu verknüpfen. Die Differenzen im LAZ zwischen den Frauen, die strikt an einer separatistischen Lesbenpolitik festhalten wollten und denen, die die gezogenen Abgrenzungen zugunsten verschiedener Bündnisse und  Einschlüsse verschieben wollten, ließen sich jedoch langfristig nicht überbrücken.  Nach langen, teils heftigen internen Auseinandersetzungen und deutlichen Wechseln unter seinen Mitgliedern löste sich das LAZ schließlich Anfang 1982 auf, die letzten beiden Ausgaben der Lesbenpresse erschienen im Mai und Oktober des Jahres.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FrFie137&amp;quot;&amp;gt;Franka Fieseler: &amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Netze – vielfältige Foren. Zur Geschichte lesbisch-feministischer Zeitschriften in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream.&amp;#039;&amp;#039;  Ulrike Helmer Verlag,  Königstein/Taunus 2008, ISBN 978-3-89741-265-1, S.&amp;amp;nbsp;137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franka Fieseler: &amp;#039;&amp;#039;Vernetzte Netze – vielfältige Foren. Zur Geschichte lesbisch-feministischer Zeitschriften in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream.&amp;#039;&amp;#039;  [[Ulrike Helmer Verlag]],  Königstein/Taunus 2008, ISBN 978-3-89741-265-1, S.&amp;amp;nbsp;134–138.&lt;br /&gt;
* Ilse Lenz: &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Frauenbewegung in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. VS Verlag, 2. aktualisierte Aufl. 2011, ISBN 978-3-531-17436-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.europeana.eu/portal/search.html?query=lesbenpresse Lesbenpresse: Eintrag bei europeana.eu]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://userpage.fu-berlin.de/~glossar/de/view.cgi?title=Lesbenbewegung%20BRD |text=Christiane Leidinger: &amp;#039;&amp;#039;Lesbenbewegung BRD&amp;#039;&amp;#039; FU Berlin(2004). |wayback=20070609224601}}, abgerufen am 11. Juni 2017.&lt;br /&gt;
* [http://www.frauenmediaturm.de/themen-portraets/chronik-der-neuen-frauenbewegung/1975/ 15. Februar 1975 – geschichtliche Einordnung bei frauenmediaturm.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antiquarische Zeitschrift (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feministische Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Zeitschrift (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenzeitschrift (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Zeitschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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