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	<title>Lermoyez-Syndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:03:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lermoyez-Syndrom&amp;diff=420717&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Diagnostik */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2021-04-22T17:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Diagnostik: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = H81.3&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Sonstiger peripherer Schwindel&amp;lt;br /&amp;gt;Lermoyez-Syndrom&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lermoyez-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Marcel Lermoyez]], 1858–1929) handelt es sich um ein seltenes Krankheitsbild des [[Innenohr]]es mit anfallsartigem Charakter. Von einigen Autoren wird es als eine Sonderform der Menièreschen Erkrankung und nicht als eigenständige Erkrankung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Die Symptomatik ähnelt der des [[Morbus Menière]]. Die Patienten leiden während des Anfalls unter [[Drehschwindel]], teilweise mit [[Tinnitus]]. Eine bereits bestehende Schwerhörigkeit bessert sich jedoch im akuten Anfall. Lermoyez beschrieb 1919 Menière-Patienten, bei denen die typische Symptomatik in sogenannter &amp;#039;&amp;#039;umgekehrter Reihenfolge&amp;#039;&amp;#039; auftrat: Ohrgeräusche und Hörverlust traten vor den Gleichgewichtserscheinungen auf. Die anfängliche Hörminderung verstärkt sich, bis starker Schwindel einsetzt. In kurzer Zeit erholt sich dann das Gehör jedoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray utriculus.jpg|mini|Menschliches Innenohr mit Gleichgewichtsorgan (links) und Hörschnecke (rechts)]]&lt;br /&gt;
Die genaue Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt. Das [[Innenohr]] besteht zum einen aus dem [[Gleichgewichtsorgan]], zum anderen aus der [[Hörschnecke]]. In beiden Strukturen gibt es zwei voneinander durch dünne Membranen getrennte Räume. Der eine Raum ist mit kaliumarmer (Perilymphe), der andere mit kaliumreicher Flüssigkeit (Endolymphe) gefüllt. Es wird für das Lermoyez-Syndrom wie für Morbus Menière vermutet, dass sich im akuten Anfall diese beiden Flüssigkeiten vermischen können. Dadurch wird dann sowohl das Hörvermögen als auch das Gleichgewicht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben werden aber auch noch andere Ursachen wie [[Allergie]]n oder Störungen der [[Wirbelsäule]] mit Beeinflussung der [[Nerv]]en des [[Sympathikus|Sympathischen Nervensystems]] diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Das Lermoyez-Syndrom wird klinisch und nach Ausschluss anderer Ursachen diagnostiziert. Es sind bisher Einzelfälle von Patienten veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ohrmikroskopie zeigt sich ein normaler Befund des [[Gehörgang]]s und des [[Trommelfell]]s. Auch die Untersuchungen des Mittelohres zeigen keine [[Pathologie]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein [[Audiogramm|Tonaudiogramm]] kann eine Hörstörung festgestellt werden. Im akuten Anfall zeigt sich wegen der Funktionsstörung des Gleichgewichtsorgans eine abnorme Augenbewegung ([[Nystagmus]]). Durch eine [[Computertomographie]] können anatomische Missbildungen des Innenohres festgestellt werden. Eine [[Magnetresonanztomographie]] (Kernspintomographie) schließt Veränderungen am Hör- und Gleichgewichtsnerv aus. In einer Prüfung des Gleichgewichts durch Ohrspülungen mit kaltem und warmem Wasser kann die Funktion des Gleichgewichtsorgans genauer geprüft werden. Im akuten Anfall ist diese Untersuchung schwierig zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Eine spezifische Therapie ist zurzeit nicht bekannt. Bei starkem Schwindel mit Übelkeit und Erbrechen behandelt man symptomatisch. z.&amp;amp;nbsp;B. wird [[Betahistin]] über längere Zeit verabreicht, um den Schwindel zu unterdrücken. Stehen die Schwindelanfälle im Vordergrund bei schlechtem Hörvermögen, kann das Gleichgewichtsorgan mit Medikamenten ([[Gentamicin]]) oder der Gleichgewichtsnerv durch eine Operation ausgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden auch Therapieversuche mit [[Antihistaminika]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Lermoyez: &amp;#039;&amp;#039;La Vertige qui fait entendre (angiospasm labyrinthique).&amp;#039;&amp;#039; La presse médicale, Paris 1919, 27, S. 1–3. (auch in: &amp;#039;&amp;#039;Annales des maladies des oreilles et du larynx.&amp;#039;&amp;#039; 1929, 48, S. 575–583)&lt;br /&gt;
* H. G. Kempf, K. Jahnke, &amp;#039;&amp;#039;Lermoyez syndrome. Clinical aspects and follow-up.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;HNO.&amp;#039;&amp;#039; 1989 Jul;37(7), S. 276–280. PMID 2759873&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ohrkrankheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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