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	<title>Leopold von Mildenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-04-03T07:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Itz Edler von Mildenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;LIM&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1902]] in [[Prag]]; † [[1968]]), war im Dritten Reich SS-Untersturmführer&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Meier (2014): [https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/die-wohnung/195248/die-artikelserie-ein-nazi-faehrt-nach-palaestina/ „Die Artikelserie ‚Ein Nazi fährt nach Palästina‘“], in: [[Bundeszentrale für Politische Bildung]], 18. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;  im [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS]] (SD).&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wildt: &amp;#039;&amp;#039;Die Judenpolitik des SD 1935–1938.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1995, S. 19&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war dort Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung II/112: Juden&amp;#039;&amp;#039;, in die er [[Adolf Eichmann]] holte, der mit diesen Erfahrungen später das sogenannte [[Eichmannreferat]] aufbaute. Ab 1938 war Mildenstein im [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Propagandaministerium]] tätig, wo er Leiter der Nahostabteilung wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joseph Verbovszky |url=https://etd.ohiolink.edu/!etd.send_file?accession=case1365174634&amp;amp;disposition=inline |titel=Leopold von Mildenstein and the Jewish Question |hrsg=Case Western Reserve University |datum=2013 |seiten=10 |format=PDF |abruf=2023-10-01 |kommentar=Cleveland/Ohio |CH= |archiv-datum=2014-10-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141017103045/https://etd.ohiolink.edu/!etd.send_file?accession=case1365174634&amp;amp;disposition=inline |offline=ja   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Leopold von Mildenstein entstammte dem [[Katholizismus|katholisch]] [[Böhmen|böhmischen]] Adelsgeschlecht Mildenstein und absolvierte eine Ausbildung zum [[Ingenieur|Diplomingenieur]], arbeitete aber überwiegend als [[Journalist]].&amp;lt;ref&amp;gt;K[arl] S[eeger]: &amp;#039;&amp;#039;Dipl[om]-Ing[enieur] und Journalist, der gerne auf Reisen ging, Leopold Itz Edler von Mildenstein †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sportjournalist.&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;18 (1968), H.&amp;amp;nbsp;11, S.&amp;amp;nbsp;16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war beim liberalen &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Börsen-Courier]]&amp;#039;&amp;#039; angestellt und war Korrespondent der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Börsen-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, publizierte allerdings später auch im [[NSDAP]]-Organ &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039;. Zum 1. Januar 1929 trat er in [[Österreich]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 106.678)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28711211&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1932 der [[Schutzstaffel|SS]] bei, ehe beide Organisationen 1933 im [[Austrofaschismus|austrofaschistischen Ständestaat]] illegal wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerrit Liskow |url=http://haolam.de/artikel_11884.html |titel=Die FDP, das unbekannte (?) Wesen |titelerg=Legal. Illegal. Liberal: |datum=2013-01-16 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150223103410/http://haolam.de/artikel_11884.html |archiv-datum=2015-02-23 |abruf=2015-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Aussage von [[Dieter Wisliceny]] hatte Mildenstein sich nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bis 1935 viel im [[Naher Osten|Nahen Osten]] (darunter auch [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]) aufgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Magnus Brechtken]]: &amp;#039;&amp;#039;„Madagaskar für die Juden“. Antisemitische Idee und politische Praxis 1883–1945&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;53). Oldenbourg, München 1998, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem sechsmonatigen Besuch in Palästina im Jahr 1933&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lenni Brenner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zionism in the Age of the Dictators.&amp;#039;&amp;#039; Croom &amp;amp; Helm, London 1983; {{archive.org |ZionismInTheAgeOfTheDictators |Blatt=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; lernten Mildenstein und seine Frau das Ehepaar Tuchler kennen, die ebenfalls Palästina besuchten und mit dem sie sich anfreundeten. [[Kurt Tuchler]] war Mitglied der [[Zionistische Vereinigung für Deutschland|Zionistischen Vereinigung für Deutschland]]. Mildenstein konnte 12 Reiseberichte dieser Zeit vom 26. September bis zum 9. Oktober 1934 in der von Joseph Goebbels herausgegebenen Berliner Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Angriff]]&amp;#039;&amp;#039; publizieren (Titel: „Ein Nazi fährt nach Palästina“). Zeitungsabonnenten erhielten eine [[Medaille]], geprägt mit dem Serientitel, einem [[Hakenkreuz]] und dem [[Davidstern]]. Mildenstein ortete bei den zionistischen Pionieren „etwas Neues in ihrem Wesen. Etwas hebt ihre Schultern, lässt sie den gesenkten Ghettoblick heben“ (1.&amp;amp;nbsp;Folge), und er sprach von einer „Wiedergesundung eines entarteten Volkes durch Neuverwurzelung im alten Boden“ (vgl. [[Blut-und-Boden-Ideologie]]): „Diese neuen Juden werden ein neues Volk.“ (12. Folge)&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: Julia Bernhard, Joachim Schlör (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutscher, Jude, Europäer im 20. Jahrhundert. Arnold Zweig und das Judentum.&amp;#039;&amp;#039; Bern / Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, S.&amp;amp;nbsp;198&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Reisen nach Palästina machten Mildenstein zum Nahostexperten. [[Reinhard Heydrich]] wurde auf ihn aufmerksam und stellte ihn 1935 im Range eines [[SS-Untersturmführer]]s als Nachfolger von [[Walther Ilges]] als neuen Leiter für die [[Geschäftsverteilungspläne des SD-Hauptamtes#Organisatorischer Aufbau 1936/37|Abteilung II/112: Juden]] im [[SD-Hauptamt]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article580758/Eine-Weihnachtsfeier-mit-Himmler.html &amp;#039;&amp;#039;Eine Weihnachtsfeier mit Himmler – Dokumentation der Erinnerungen Adolf Eichmanns&amp;#039;&amp;#039; (Teil 5).] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. August 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Juni 1936 vertrat Mildenstein die offizielle Parteilinie, die jüdische Bevölkerung Deutschlands zur Auswanderung nach Palästina zu drängen. Er hielt deshalb auch Kontakt mit zionistischen Organisationen. Mildenstein behauptete nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]], er habe sich um eine „gerechte Auswanderungspolitik“ bemüht und sei daher innerhalb des SD rasch isoliert gewesen. Der Historiker [[Michael Wildt]] bezeichnete dies jedoch als apologetische Schutzbehauptungen; Autoren wie [[Heinz Höhne]] hätten Mildenstein daher fälschlicherweise als „Judenfreund“ charakterisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Judenpolitik des SD 1935–1938. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, 71), Oldenbourg, München 1995, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[David Cesarani]] kam zu dem Schluss, dass Mildenstein ausdrücklich nicht [[Philosemitismus|philosemitisch]] eingestellt gewesen sei. Auch er habe, im Einklang mit Heydrich, die Meinung vertreten, die Juden als Fremdkörper aus Deutschland entfernen zu müssen. Die vom [[Reichsministerium des Innern]] entwickelten [[Nürnberger Gesetze]] sah Mildenstein für diese Zwecke als nicht zielführend an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[David Cesarani]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Eichmann. Bürokrat und Massenmörder.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 2004, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mildenstein trieb als Referatsleiter die Entwicklung der antisemitischen Aktivitäten voran und forderte im Oktober 1935 die [[SD-Oberabschnitt]]e auf, eigene Sachbearbeiter für Juden zu stellen. Außerdem betrieb er den Ausbau interner ideologischer Schulungen des SS-Personals durch sogenannte „Leithefte“ und hielt Vorträge an der [[Führerschule der Sicherheitspolizei]] in [[Bernau bei Berlin]]. Zudem gab er regelmäßige Berichte zur Arbeit des Referats heraus und ließ eine Personenkartei mit prominenten Juden im In- und Ausland aufbauen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Hachmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 183f.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mildenstein persönlich rekrutierte auch [[Adolf Eichmann]] aus der SD-Abteilung II.111, wo er als Hilfskraft die Freimaurerkartei aufbaute, als Referenten. Eichmann bezeichnete Mildenstein später als seinen „bedeutendsten Meister und Lehrer“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/ein-foto-das-es-eigentlich-nicht-geben-kann |titel=Ein Foto, das es eigentlich nicht geben kann |titelerg=Die Dokumentation &amp;quot;Die Wohnung&amp;quot; erzählt von einer unbegreiflichen Freundschaft zwischen dem jüdischen Ehepaar Gerda und Kurt Tuchler und dem SS-Offizier Leopold von Mildenstein |werk=Berliner Zeitung |datum=2012-06-11 |abruf=2023-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wies ihn unter anderem an, die Schriften &amp;#039;&amp;#039;[[Der Judenstaat]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Theodor Herzl]] und &amp;#039;&amp;#039;Die Zionistische Bewegung&amp;#039;&amp;#039; von [[Adolf Böhm (Historiograph)|Adolf Böhm]] zu Recherchezwecken zu lesen, wodurch Eichmann sich tiefgründiger mit dem Judentum und Zionismus beschäftigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[David Cesarani]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Eichmann. Bürokrat und Massenmörder.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 2004, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eichmann wirkte unter Mildensteins Nachfolgern Dieter Wisliceny und [[Herbert Hagen]] weiter, bevor er nach weiteren Stationen 1939 das [[Judenreferat]] im [[Reichssicherheitshauptamt]] aufbaute, das dann als [[Eichmannreferat]] bekannt wurde. Zum weiteren Umfeld von von Mildenstein gehörte auch dessen Freund [[Otto von Bolschwing]], der Ende der 1930er Jahre als [[V-Mann]] des SD in Palästina tätig war und dann selbst als Referent zum Judenreferat unter Eichmann stieß&amp;lt;ref&amp;gt;[[David Cesarani]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Eichmann. Bürokrat und Massenmörder.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 2004, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1936 verließ Mildenstein nach einer Reise durch [[Nordamerika]] und einem Konflikt mit Heydrich den SD. 1937 unternahm er eine weitere Auslandsreise und ab 1938 war er Referent im [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Propagandaministerium]] von [[Joseph Goebbels]].&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold von Mildenstein: Handschriftlicher Lebenslauf (entstanden nach 1938), in den Beständen des [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]], abgebildet im Film „Die Wohnung“, Dokumentarfilm von Arnon Goldfinger, Deutschland 2011. [https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/die-wohnung/195256/ihr-freund-der-feind Ausführliches Interview] mit dem Autor, [[Bundeszentrale für politische Bildung]] BpB, Bonn, 18. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort fungierte er als Abteilungsleiter der Nahostabteilung und war für die proarabische Propaganda zuständig, die die Araber gegen das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]] und die Juden in Palästina aufwiegeln sollte. Er hielt sich häufig im Ausland auf und machte auch während des Krieges Reisen auf den [[Balkanhalbinsel|Balkan]] und den Nahen Osten, u.&amp;amp;nbsp;a. erneut nach Palästina und das vom [[Italienischer Faschismus|faschistischen Italien]] annektierte [[Libyen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cargo-film.de/buch/non-fiction/weisses-afrika/ Bert Rebhandl: &amp;#039;&amp;#039;Weißes Afrika Lektüre: Leopold von Mildenstein im Nahen Osten&amp;#039;&amp;#039; auf cargo.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Erfahrungen dieser Zeit erschienen auch seine Bücher &amp;#039;&amp;#039;Rings um das brennende Land am Jordan&amp;#039;&amp;#039; (Stollberg, Berlin 1938) und &amp;#039;&amp;#039;Naher Osten – vom Straßenrand erlebt&amp;#039;&amp;#039; (Union, Stuttgart 1941).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurden diese Bücher in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] bzw. in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-m.html &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur.&amp;#039;&amp;#039;] In: Datenbank Schrift und Bild 1900–1960.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-m.html &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur.&amp;#039;&amp;#039;] In: Datenbank Schrift und Bild 1900–1960.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1956 soll Mildenstein Mitglied der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] gewesen sein und Kontakte zu ägyptischen Propagandadienststellen und amerikanischen Geheimdienstkreisen geknüpft haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Breitman, Goda, Naftali, Wolfe: &amp;#039;&amp;#039;US-Intelligence and the Nazis.&amp;#039;&amp;#039; 2005, [http://books.google.co.uk/books?id=WQSa8ykpSG0C&amp;amp;pg=PA342#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;341&amp;amp;nbsp;f.] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] gab Mildenstein 1958–1960 &amp;#039;&amp;#039;Orient-Informationen&amp;#039;&amp;#039; heraus. Von Mildenstein arbeitete in der Nachkriegszeit für die deutsche Vertretung von [[Coca-Cola]] als PR-Berater.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=46409500 |Autor=[[Heinz Höhne]] |Titel=Der Orden unter dem Totenkopf |Jahr=1967 |Nr=7 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karriere von Mildensteins thematisiert [[Arnon Goldfinger|Arnon Goldfingers]] Dokumentarfilm „[[Die Wohnung (Film)|Die Wohnung]]“, Israel 2011. Goldfinger ist ein Enkel [[Kurt Tuchler]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch Arnon Goldfinger: &amp;#039;&amp;#039;Ihr Freund, der Feind.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit#Zeitmagazin|Zeitmagazin]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 21, 2012, S.&amp;amp;nbsp;28–33, sowie [https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/die-wohnung/195256/ihr-freund-der-feind Ausführliches Interview] mit dem Autor, [[Bundeszentrale für politische Bildung]] BpB, Bonn, 18. November 2014. Ein Beleg ist u.&amp;amp;nbsp;a. ein 1974 in der BRD abgestempelter Brief an Tuchlers in Israel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[National Archives and Records Administration]], NARA, in Washington DC befindet sich das CIA-Dossier von Mildensteins über die zahlreichen Aktivitäten, die er nach 1945 für diesen Auftraggeber ausgeübt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Niclas Sennerteg |Titel=Hakkorset och halvmånen: Nazister i Mellanöstern |Auflage= |Verlag=Natur &amp;amp; Kultur |Ort=Stockholm |Datum=2014 |ISBN=978-91-27-14067-7 |Seiten= |Online=[https://books.google.de/books?id=kzXeBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PT209&amp;amp;lpg=PT209&amp;amp;dq=mildenstein+Saut+al-Arab&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=E8kF4Uh-FH&amp;amp;sig=Ak93FDb97t28gJ68jcnXCChsXY0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ETrqVOX_MYXkaIOGgKgH&amp;amp;ved=0CFAQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=egypten%20mildenstein&amp;amp;f=fa Google Books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rings um das brennende Land am Jordan&amp;#039;&amp;#039;, Stollberg Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naher Osten – vom Straßenrand erlebt&amp;#039;&amp;#039;, Union Verlag, Stuttgart 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orient-Informationen&amp;#039;&amp;#039;, Herausgabe von 1958–1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Axel Meier: &amp;#039;&amp;#039;Ein Nazi fährt nach Palästina. Der Bericht eines SS-Offiziers als Beitrag zur „Lösung der Judenfrage“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Antisemitismusforschung]]&amp;#039;&amp;#039;, 11.&amp;lt;!--Seite?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jacob Boas: &amp;#039;&amp;#039;A Nazi Travels to Palestine – Baron von Mildenstein and the SS support of Zionism in Germany, 1934–1936.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;History Today&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1980 ([http://de.scribd.com/doc/38009277/Boas-Jacob-A-Nazi-Travels-to-Palestine-History-Today-Vol-30-issue-1-1980-pp-33-38 scribd.com])&lt;br /&gt;
* Richard Breitman, Norman J. W. Goda, Timothy Naftali, Robert Wolfe: &amp;#039;&amp;#039;US-Intelligence and the Nazis.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, 2005, speziell S.&amp;amp;nbsp;339–343 ({{Google Buch |BuchID=WQSa8ykpSG0C |Seite=339}})&lt;br /&gt;
* [[Magnus Brechtken]]: &amp;#039;&amp;#039;„Madagaskar für die Juden“. Antisemitische Idee und politische Praxis 1883–1945&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;53). Oldenbourg, München 1998, ISBN 3-486-56384-X, S.&amp;amp;nbsp;171&amp;amp;nbsp;f. ([https://link.bsb-muenchen.de/BV011272672 Volltext digital]).&lt;br /&gt;
* [[Saul Friedländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und die Juden.&amp;#039;&amp;#039; BpB, Bonn 2006, ISBN 3-89331-699-X. S.&amp;amp;nbsp;77 (zahlreiche weitere Ausgaben).&lt;br /&gt;
* Arnon Goldfinger: &amp;#039;&amp;#039;Ihr Freund, der Feind. Nach dem Tod seiner Großeltern entdeckt unser Autor ein deutsch-jüdisches Familiengeheimnis: deren Verbindung mit einem Nationalsozialisten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitmagazin.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;21, 2012, S.&amp;amp;nbsp;29–33 ([https://www.zeit.de/2012/21/Deutsch-Juedisches-Familiengeheimnis Online]).&lt;br /&gt;
* [[Tom Segev]]: &amp;#039;&amp;#039;Die siebte Million. Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039; Reinbek 1995, S.&amp;amp;nbsp;31&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Joseph Verbovszky: &amp;#039;&amp;#039;Leopold von Mildenstein and the „Jewish Question“.&amp;#039;&amp;#039; Approved thesis for the master degree in History at the [[Case Western Reserve University]]. Cleveland 2013 ([https://web.archive.org/web/20141017103045/https://etd.ohiolink.edu/!etd.send_file?accession=case1365174634&amp;amp;disposition=inline etd.ohiolink.edu])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.zeroone.de/movies/die-wohnung/ |titel=Arnon Goldfingers Film &amp;#039;&amp;#039;Die Wohnung&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=zero one film |datum=2011 |abruf=2019-02-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt2071620|Die Wohnung}}, Film, Israel 2011, Drehbuch &amp;amp; Regie Arnon Goldfinger, Darsteller Michael Adler, Yaron Amit, Avrham Barkai u.&amp;amp;nbsp;a. (auch in englischer Fassung synchronisiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12495264X|VIAF=60079012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mildenstein, Leopold Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Presse (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zionismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mildenstein, Leopold von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mildenstein, Leopold Itz Edler von; lim (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, SS-Offizier mit Sympathien für den Zionismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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