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	<title>Leopold Simony - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:07:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Simony&amp;diff=1159106&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altair 78: /* Werke */ Name vom Lobmeyrhof korrigiert</title>
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		<updated>2025-02-12T20:07:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; Name vom Lobmeyrhof korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Simony&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Oktober]] [[1859]] in [[Wien]]; † [[16. Juli]] [[1929]] in [[Payerbach]], [[Niederösterreich]]) war ein österreichischer Architekt. Er gilt als Pionier des [[Sozialer Wohnungsbau|sozialen Wohnungsbaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Leopold Simony.JPG|mini|Gedenktafel im Simonyhof]]&lt;br /&gt;
Leopold Simony entstammte einer gutbürgerlichen Wiener Familie. Er war der Sohn des Apothekers Leopold Josef Simony und dessen Frau Aloisia Anna Daum. Sein Bruder Stephan Simony sen. (1860–1950) war Maler, dessen Sohn Stephan Simony jun. ebenfalls Architekt. Nach dem Besuch des [[Akademisches Gymnasium (Wien)|akademischen Gymnasiums]] studierte Simony 1877 bis 1883 an der [[Technische Hochschule Wien|Technischen Hochschule Wien]] bei [[Karl König (Architekt)|Karl König]] und [[Heinrich Ferstel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann er eine Praxis bei Gruber &amp;amp; Völker, wo er sich besonders mit dem [[Brauerei]]wesen beschäftigte. Ab 1889 arbeitete Simony selbständig, wenn auch bis um 1904 in Arbeitsgemeinschaft mit [[Theodor Bach (Architekt)|Theodor Bach]]. Simony war auf Industriebauten spezialisiert, die er in [[Galizien]] und am Balkan errichtete. Dabei entstanden oft auch gleichzeitig Arbeitersiedlungen. 1896 wurde er Dozent an der &amp;#039;&amp;#039;Akademie für Brauindustrie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde immer mehr zum Fachmann für sozialen Wohnbau und setzte sich zunehmend für einen [[Wohnungsbaugenossenschaft|genossenschaftlichen Wohnungsbau]] ein. Ab 1900 war er Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinnützigen Baugesellschaft für Arbeiterwohnhäuser&amp;#039;&amp;#039;. Von 1907 bis zu seinem Tode wirkte Simony als Professor für Utilitätsbau an der Technischen Hochschule Wien. In den letzten Jahren der Monarchie erbaute Simony tausende soziale Arbeiterwohnungen, nach dem Ersten Weltkrieg konnte er auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Lage nur mehr wenige Projekte im Rahmen des sozialen Wohnbauprogramms des [[Rotes Wien|Roten Wien]] verwirklichen. Er wurde am [[Hernalser Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Leopold Simony |Friedhof=Hernals |Jahr=1929}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Leopold Simony wurde der [[Simonyhof]] in Wien-[[Meidling]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Leopold Simony war zunächst auf den [[Industriebau]] spezialisiert, auf dem Wege der bei den Fabriken errichteten Arbeiterwohnungen wurde er zum Pionier des sozialen Wohnbaus in Österreich. Auf Grund seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Thema galt er als Fachmann auf diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende errichtete er die Volkswohnungen der Kaiserjubiläums-Stiftung in Wien-[[Ottakring]], die in ihren riesigen Dimensionen und in ihrer Baustruktur mit Blockrandverbauung um Höfe und Gemeinschaftseinrichtungen für den späteren sozialen Wohnbau der Zwischenkriegszeit im Auftrag der Wiener Sozialdemokratie prägend wurde. Lediglich die äußere Erscheinung orientierte sich noch nach einem eher traditionellen Heimatstil. Für die Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft errichtete er so mehr als 2000 Wohnungen. Simony interessierte stets die Organisationsstruktur seiner Bauten und weniger für formale Probleme. Simony gilt als einer der geistigen Väter des Wiener Wohnbauprogramms der Zwischenkriegszeit.&lt;br /&gt;
Er hatte auch großen Einfluss auf die in jener Zeit wirkende Architektengeneration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Simonyhof 03.JPG|mini|Simonyhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehmanngasse29.JPG|mini|Eines der Arbeiterwohnhäuser der Liesinger Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Floridsdorf - Wohnhausanlage Leopoldauer Straße 79-81.JPG|mini|Arbeiter-Wohnhausanlage der NÖ-Unfallversicherung, Wien 21]]&lt;br /&gt;
* [[Reininghaus (Graz)|Brauerei Reininghaus]] bei Graz&lt;br /&gt;
* Fabrikanlage Weiser in [[Sassiw]], Galizien&lt;br /&gt;
* Industrieanlage, [[Chrudim]], Böhmen (um 1890)&lt;br /&gt;
* Villa Wenzel, [[Hadersdorf-Weidlingau|Hadersdorf]] (1895); gemeinsam mit [[Theodor Bach (Architekt)|Theodor Bach]]&lt;br /&gt;
* Miethaus Katharinenhof, [[Floridsdorf|Wien 21]] (1896)&lt;br /&gt;
* Volkswohnungen der Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Stiftung “Lobmeyrhof”, Wernhardtstraße 1–15, [[Ottakring|Wien 16]] (1898–1901) gemeinsam mit Theodor Bach&lt;br /&gt;
* Brauerei Götz, [[Okocim]], Galizien (um 1900)&lt;br /&gt;
* Miethaus Zum Heiducken, Spiegelgasse 19, [[Innere Stadt (Wien)|Wien 1]] (1901); gemeinsam mit Theodor Bach&lt;br /&gt;
* Arbeiterwohnhäuser der Eisengießerei Sonnenschein, [[Marchegg]] (1901)&lt;br /&gt;
* Arbeiterwohnhäuser der [[Brauerei Liesing]] (1902–1914)&lt;br /&gt;
* Beamtenwohnhäuser der Brauerei Götz, Okocim (1902)&lt;br /&gt;
* Geschäftshaus der [[Vienna Insurance Group|Brandschadenversicherung]], Luegerplatz 5, Wien 1 (1902–1903)&lt;br /&gt;
* Verlags- und Druckereigebäude, ehemals Fa. [[Christoph Reisser|Reisser]], [[Arbeitergasse (Wien)#Nr. 1–7: Druckereigebäude|Arbeitergasse 1–7]], [[Margareten|Wien 5]] (1903–1904)&lt;br /&gt;
* Arbeiterwohnhäuser der NÖ-Unfallversicherung, Leopoldauerstraße 79–81, Wien 21 (1900–1907); gemeinsam mit Theodor Bach&lt;br /&gt;
* Arbeiterwohnhäuser Engerthstraße 41–55 ([[Engerthhof]]), [[Brigittenau|Wien 20]] (1905)&lt;br /&gt;
* Druckereigebäude Rohrer, [[Brünn]] (1905)&lt;br /&gt;
* Arbeiterhäuser der Glasbläserei Schultes, [[Vösendorf]] (1906–1907)&lt;br /&gt;
* Arbeiterwohnhausanlage, [[Wiener Neustadt]] (1906)&lt;br /&gt;
* Wohnhaus Laxenburgerhof, [[Favoriten|Wien 10]] (1906)&lt;br /&gt;
* Arbeiterwohnhausanlage Erzherzog-Karl-Straße 148, [[Donaustadt|Wien 22]] (1907)&lt;br /&gt;
* Arbeiterwohnhäuser der Brauerei Götz, Okocim (1908–1910)&lt;br /&gt;
* Arbeiterhaus der Hutfabrik Fränkel, [[Ebreichsdorf]] (1910)&lt;br /&gt;
* Arbeiterhäuser der Schuhfabrik Popper, Chrudim, Böhmen (1912)&lt;br /&gt;
* Kleinwohnungsanlage [[Inzersdorfer Straße]] 81–83, Wien 10 (1913)&lt;br /&gt;
* Beamten- und Arbeiterhäuser der [[Wiener Molkerei]], [[Leopoldstadt|Wien 2]] (1914)&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal in [[Payerbach]] (1922)&lt;br /&gt;
* Wohnhausanlage [[Simonyhof]], [[Meidling|Wien 12]] (1927–1928)&lt;br /&gt;
* Wohnhausanlage [[Angeligasse]] 78–80, Wien 10 (1929–1930)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zu dem Entwurfe für einen Generalregulierungsplan über das gesamte Baugebiet von Wien&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1893&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleinwohnungsbauten&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Hautmann]], [[Rudolf Hautmann (junior)|Rudolf Hautmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeindebauten des Roten Wien. 1919–1934&amp;#039;&amp;#039;. Schönbrunn-Verlag, Wien 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leopold Simony}}&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturzentrumWien|601}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132792125|VIAF=77485239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simony, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simony, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Oktober 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Payerbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altair 78</name></author>
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