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	<title>Leopold Scheibler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:06:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Scheibler&amp;diff=2351994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mehlauge: /* Ämter und Mitgliedschaften */</title>
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		<updated>2022-05-31T14:33:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ämter und Mitgliedschaften&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leopold Scheibler - CAC.jpg|mini|hochkant|Leopold Scheibler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Scheibler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1799]] in [[Stolberg (Rheinland)|Stolberg]]; † [[26. Juni]] [[1881]] in [[Aachen]]) war ein deutscher [[Spedition]]s- und [[Transportunternehmen|Transportunternehmer]],  [[Geheimer Kommerzienrat]] und langjähriger Präsident der [[IHK Aachen|Industrie- und Handelskammer Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Über die frühen Jahre des Sohnes von Johann Leopold Scheibler (* 1762) und der Katharina Lynen ist wenig bekannt, da zum einen die evangelischen Kirchenbücher aus Stolberg lückenhaft sind und zum anderen der Stolberger Zweig der [[Scheibler (Unternehmerfamilie)|Unternehmerfamilie Scheibler]] im Gegensatz zur Monschauer Tuchfabrikantenfamilie in den Familienchroniken kaum erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Charlier &amp;amp; Scheibler ===&lt;br /&gt;
Erstmals beruflich erwähnt wurde Leopold Scheibler, als er im Jahre 1837 als Teilhaber in das Speditionsunternehmen „Charlier, Mathée &amp;amp; Trümpel“ einstieg, welches fortan unter dem Namen „Charlier &amp;amp; Scheibler“ firmierte. Dieses bereits vor der Jahrhundertwende von Friedrich Wilhelm Charlier (1785–1865) gegründete Unternehmen diente dazu, die speziellen Produkte aus den Fabrikzentren der ländlichen Regionen in der Eifel und hierbei besonders die kostbaren Tuchwaren aus Monschau zu den Handelszentren nach Aachen, Köln, Brüssel und Paris zu transportieren und umgekehrt die von den Unternehmen angeforderte technische Ausrüstung anzuliefern. Im Zuge dieser Kooperation schloss sich Charlier, der zuvor seinen Firmensitz von [[Roetgen]] nach Aachen verlegt hatte, im Jahre 1808 erstmals mit Angehörigen der Familie Scheibler aus Monschau zusammen und ab 1837 schließlich direkt mit Leopold Scheibler. Dieser richtete mehrere Filialen ein und führte das Unternehmen in wenigen Jahren zu internationalem Ansehen. Scheibler profitierte hierbei besonders als Zulieferer zu den neu errichteten Bahnhöfen der 1836 gegründeten [[Rheinische Eisenbahngesellschaft|Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft]], dessen langjähriges Mitglied er wurde, sowie von der am 1. September 1843 eröffneten Eisenbahnstrecke Köln-Aachen-Lüttich-Antwerpen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/epochen/ereignisse/1815bis1848/Seiten/home.aspx |text=Eintritt Scheibler in das Speditionsunternehmen Charlier |wayback=20140409171820 |archiv-bot=2019-04-25 13:58:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darüber hinaus nutzten ihm die wirtschaftlichen Kontakte zur [[Vereinigungsgesellschaft für Steinkohlenbau im Wurmrevier]], zu dessen Direktionsmitglied Scheibler zwischenzeitlich auch gewählt worden war und wodurch sein Unternehmen vermehrt Aufträge zur Kohlenlieferung an Zwischenhändler sowie an Privat- und Geschäftskunden erhielt. Ebenso wie andere Unternehmer jener Zeit, erweiterte Scheibler in Absprache mit seinem Partner das Transport- und Speditionsunternehmen noch um die Sparte einer Privatbank. Hieraus wurde dann 1872 die „Aachener Diskonto-Gesellschaft“, die später im Jahr 1902 zur „Rheinischen Diskonto-Gesellschaft“ und 1905 zur „Rheinisch-Westfälischen Diskontogesellschaft“ umfirmierte sowie ab 1917 in die [[Dresdner Bank]] einfloss&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=NQgGAHGMdCQC&amp;amp;pg=PA118&amp;amp;lpg=PA118&amp;amp;dq=leopold+scheibler&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Dffz1sJAkp&amp;amp;sig=_ghrMWXTFttXjTYkjUqbbySV38U&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=PoYUTqiiHpGf-wbVt_j0Dw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8&amp;amp;ved=0CEcQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=leopold%20scheibler&amp;amp;f=false John M. Kleeberg: The Disconto-Gesellschaft and German Industrialization: A critical Examination of the Career of a German Universal Bank 1851–1914 S. 118–120 (engl.)]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Speditions- und Transportunternehmen, in dem nach dem Tod von Friedrich Wilhelm Charlier dessen Sohn Eugen Charlier (* 1812), zuvor Besitzer der [[Charliers-Mühle Roetgen]], als Gesellschafter eingestiegen war, wurde 1898 auf Initiative von [[Albert Schiffers]] als Zusammenschluss der Speditionsfirmen Charlier &amp;amp; Scheibler, Carl Schiffers, Gebr. Heucken &amp;amp; Co., Charles Fischer und Lünenschloß zur &amp;#039;&amp;#039;Speditions- und Lagerhaus AG&amp;#039;&amp;#039; (SPELAG) zusammengefasst&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rheinische-industriekultur.de/objekte/aachen/Spelag/Spelag.html Spedition- und Lagerhaus AG]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ämter und Mitgliedschaften ===&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1849 gehörte Leopold Scheibler zu den Mitbegründern des liberal geprägten Aachener Konstitutionellen Vereins, der sich in Aachen ebenso wie in vielen anderen Städten im Verlauf der [[Deutsche Revolution 1848/49|Deutschen Revolution 1848/49]] etabliert hatte, um eine [[Konstitutionelle Monarchie]] durchzusetzen. Darüber hinaus wurde Scheibler für Zeiträume von 1851 bis 1863 und von 1871 bis 1881 zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Aachen gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben vielen bedeutenden Aufgaben in diesem Amt gehörte er zusammen mit dem späteren Staatsmann [[Friedrich von Kühlwetter (Jurist, 1809)|Friedrich von Kühlwetter]], dem Versicherungsunternehmer [[Friedrich Adolph Brüggemann]], dem Handelsgerichtspräsidenten [[Johann Arnold Bischoff]], dem Spinnereibesitzer Johann Friedrich Pastor und dem Direktor der [[Chemische Fabrik Rhenania|Chemischen Fabrik Rhenania]] in Stolberg [[Friedrich Wilhelm Hasenclever]] und anderen zu den maßgeblichen Aachener Persönlichkeiten, die ab 1858 als „privates Komitee zur Errichtung einer polytechnischen Schule in Aachen“ den Bau des neuen [[Polytechnikum]]s maßgeblich befürwortet, mitgeplant und unterstützt hatten, so dass es am 15. Mai 1865 zur Grundsteinlegung kam, aus der schließlich die [[RWTH Aachen]] hervorging&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.histech.org/00014_00117_standortdiskussion_und_gruendung.htm |text=Standortdiskussion RWTH Aachen - Mitwirkung Scheiblers |wayback=20150626092427 |archiv-bot=2019-04-25 13:58:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Wochen vor seinem Tod war Leopold Scheibler am 28. April zusammen mit dem Bürgermeister [[Carl Eduard Dahmen]], dem Kommerzienrat Robert Kesselkaul, dem Justitiar [[Robert von Görschen (Wirtschaftsjurist)|Robert von Görschen]] sowie den Tuchfabrikanten Konrad Starz, [[Emil Lochner]], Franz Carl Freiherr von Nellessen und anderen ebenfalls noch maßgeblich an der Entscheidung beteiligt, dass das heutige [[Einhard-Gymnasium]] in Aachen gebaut wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.einhard-gymnasium.de/de/schulgeschichte/schulgeschichte-3.html |text=Neubau Einhard-Gymnasium |wayback=20081024043013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine vielseitigen Verdienste war Leopold Scheibler zum Geheimen Kommerzienrat ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Leopold Scheibler war in erster Ehe verheiratet mit Sophie Henrietta Cramer (1798–1863) und in zweiter Ehe, die er im Jahre 1870 im Alter von 71 Jahren noch einging, mit Fanny Sophia Johanna Charlier (1816–1893). Letztere war eine Tochter des Firmengründers Friedrich Wilhelm Charlier und eine Schwester von Franz Albert Charlier (1814–1894), welcher ab 1843 die Kölner Filiale der Spedition&amp;#039;&amp;#039; Charlier &amp;amp; Scheibler&amp;#039;&amp;#039; leitete und 1845 Mitbegründer der Waggonbaufirma &amp;#039;&amp;#039;van der Zypen &amp;amp; Charlier&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln-Deutz]], der späteren [[Westwaggon]], wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Scheibler fand seine letzte Ruhestätte auf dem unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen evangelischen &amp;#039;&amp;#039;[[Friedhof Güldenplan]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Stadtgarten Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Johann Heinrich Scheibler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschlechtsregister der Familie Scheibler&amp;#039;&amp;#039;, Köln, 1895 [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-37081 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Carl Scheibler]] und [[Karl Wülfrath]]: &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Ahnentafeln&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Böhlau, Weimar, 1939&lt;br /&gt;
* Elisabeth Nay-Scheibler: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Scheibler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Scheibler-Museum Rotes Haus Monschau&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.), Köln 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139521577|VIAF=101252004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheibler, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Unternehmerfamilie Scheibler|Leopold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1799]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheibler, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Speditions- und Transportunternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1799&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stolberg (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1881&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mehlauge</name></author>
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