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	<title>Leopold Sautter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T23:53:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Sautter&amp;diff=1919638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2021-08-08T06:56:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Sautter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1897]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[7. Mai]] [[1979]] in [[Karlsruhe]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Karlsruhe, 1979, Eintrag Nr. 1304&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Architekt]], der insbesondere als Fachmann für die Fachgebiete [[Wärmeschutz]] und [[Lärmschutz|Schallschutz]] im [[Hochbau]] galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und erste Berufstätigkeit ==&lt;br /&gt;
Sautter besuchte zunächst das [[Wöhlerschule|Wöhler-Realgymnasium]] in Frankfurt am Main und absolvierte 1916 die [[Abitur|Reifeprüfung]]. Aufgrund einer schweren Knieverletzung war er seit dem 7. Lebensjahr [[Schwerbehinderter|schwer behindert]] und somit vom [[Militärdienst]] befreit. Nach dem Abitur studierte er bis zur Diplom-Hauptprüfung (erste Staatsprüfung) 1923 an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] [[Architektur]]. Bis 1926 dauerte sein [[Referendariat]] als &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbauführer&amp;#039;&amp;#039;, davon 1½ Jahre im Kreisbauamt [[Darmstadt]], ein Jahr im Architekturbüro von Kurt Friedenberg in [[Kronberg im Taunus]] und das letzte halbe Jahr beim hessischen Ministerium der Finanzen in Darmstadt. Nach der bestandenen zweiten Staatsprüfung wurde er 1926 zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]]) ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Arbeit ==&lt;br /&gt;
Ab Oktober 1926 bis Juli war er Bautechnischer Berater der Torfoleum-Werke Eduard Dyckerhoff in Poggenhagen bei Hannover und begann gleichzeitig eine schriftstellerische und Vortrags-Tätigkeit über bauwissenschaftliche Fragen, besonders über Gesundheitstechnik im Bauwesen. In diesem Zusammenhang wurde er ab August 1929 Leiter der Ständigen Bauwelt-Musterschau. Ab April übernahm er zusätzlich die Schriftleitung der [[Bauwelt (Zeitschrift)|Bauwelt]] für alle Fragen der [[Bautechnik]] und Berufserziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme übernahm er mehrere ehrenamtliche Tätigkeiten:&lt;br /&gt;
* ab 1935: Reichsbauberater des [[Deutsches Jugendherbergswerk|Deutschen Jugendherbergswerks]] im Stab der [[Reichsjugendführung]] sowie [[Verlagslektor|Lektor]] des Fachbuch-Zentrallektorats im [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda]] und bei der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]] in Verbindung mit dem Hauptamt Schrifttum ([[Amt Rosenberg]]), mit der [[Reichspropagandaleitung der NSDAP]] und der [[Reichswirtschaftskammer]] zur weltanschaulichen und fachlichen Prüfung von Büchern aus dem gesamten Gebiet des Bauwesens, insbesondere der Baugrundwissenschaften und des Holzbaues&lt;br /&gt;
* ab 1936: Beauftragter des Landeskulturwalters Gau Berlin, Landesleiter für bildende Künste Heinz Lederer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Jürgen Meinik |Titel=Die Ateliergemeinschaft Klosterstraße innerhalb der nationalsozialistischen Kunst- und Kulturpolitik |Hrsg=Akademie der Künste |Sammelwerk=Ausstellungskatalog. Ateliergemeinschaft Klosterstraße Berlin 1933-1945 |WerkErg=Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus |Verlag=Edition Hentrich |Ort=Berlin |Datum=1994 |Seiten=13-39 |ISBN=3-89468-134-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, für die technisch-wissenschaftliche Schulung der Architekten im Bau Berlin&lt;br /&gt;
* Lektor des Hauptamtes Schrifttum beim Beauftragten des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP ([[Amt Rosenberg]]) zur Prüfung der weltanschaulichen Haltung und künstlerischen oder fachlichen Leistung an folgenden Gebieten: Bücher über Baukunst und verwandte Gebiete, Kunst- und Baufach-Zeitschriften, Lyrik, erzählendes Schrifttum&lt;br /&gt;
* Beauftragter des Landeskulturwalters Gau Berlin, Landesleiter für bildende Künste Heinz Lederer, für den Kreis VI des Gaues Berlin für die künstlerische Gestaltung von Feiern der NSDAP innerhalb des Kreises&lt;br /&gt;
* ab 1939 Beauftragter des Landeskulturwalters Gau Berlin, Landesleiter für bildende Künste Heinz Lederer, für den Kreis VI des Gaues Berlin für Fragen der bildenden Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Januar 1942 wechselte Sautter die Arbeitsstelle und wurde Mitarbeiter der [[Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft|Wirtschaftlichen Forschungsgesellschaft]], im Lauf des gleichen Jahres stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung B – „Typung und [[Normung]]“ (ab 1944 Abteilung V.) der Deutschen Akademie für Wohnungswesen e.V. (DAW) unter Abteilungsleiter Prof. Dr. [[Hans Spiegel (Architekt)|Hans Spiegel]]. Sautters Arbeitsgebiet blieb der Schall- und Wärmeschutz im Hochbau, gleichfalls war er maßgeblich an der Entwicklung des Behelfsheims des [[Deutsches Wohnungshilfswerk|Deutschen Wohnungshilfswerks]] beteiligt. Ab November 1944 erhielt er den Auftrag, innerhalb der DAW als Abteilung VII ein bauphysikalisches Laboratorium aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Sautter zunächst in Berlin; für die Bauausstellung „Constructa“ in Hannover 1951 plante er die dortige Ausstellungshalle „ABC des Bauens“. Ab März 1952 erhielt er zunächst für ein halbes Jahr einen Lehrauftrag der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]], übernahm aber ab Herbst des Jahres die Leitung der Abteilung Bau- und Wohnberatung des Landesgewerbeamts [[Baden-Württemberg]] in [[Stuttgart]]. Bis zu seiner Pensionierung war er für acht Jahre Lehrbeauftragter der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] und erhielt im Oktober 1957 eine Einladung für Gastvorlesungen an der Technischen Fakultät der [[Universität Sarajevo]], insbesondere zu den Themenbereichen „Schall-, Wärme- und Feuchtigkeitsschutz“ und „Einrichtung von Küchen und Bädern“. Weiterhin bearbeitete er in mehreren Sommern der 1960er Jahre in [[Ankara]] die Wärmeschutzbestimmungen der [[Türkei]]. Nach seiner [[Pensionierung]] war Sautter weiter als Fachberater und -autor tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wärme- und Schall-Schutz im Hochbau.&amp;#039;&amp;#039; (erweiterter Sonderdruck aus &amp;#039;&amp;#039;Lehre vom neuen Bauen&amp;#039;&amp;#039; von [[Eduard Jobst Siedler]], ergänzt um Beispiele der Berechnung des Wärmeschutzes und um Tafeln der Dämmstoffe) Bauwelt-Verlag, Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wärmeschutz und Feuchtigkeitsschutz im Hochbau.&amp;#039;&amp;#039; Lipfert, Berlin 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kalksand-Hohlblöcke.&amp;#039;&amp;#039; Bauverlag, Wiesbaden 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das grosse ABC des Bauens.&amp;#039;&amp;#039; (2 Bände: Baustoffe / Bauteile) 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schallschutz im Wohnungsbau.&amp;#039;&amp;#039; Bauwelt-Verlag, Berlin 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Voll-Wärmeschutz. Eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftliches Heizen.&amp;#039;&amp;#039; Vulkan-Verlag, Essen 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|d5083785c5f54ac68501a17d65183258}}&lt;br /&gt;
* [http://link.springer.com/article/10.1007%2FBF02605262 Springerlink.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.akbw.de/artimg/pt_3190_m_Daemmstoffe.pdf?SESSID=25977e147b4166cee936aaa726b189e9 akbw.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.impulsprogramm.de/Downloads/Downloadbereich/Behaglichkeit.pdf impulsprogramm.de] (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1095127594|VIAF=46145971345232330953}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sautter, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sautter, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Fachmann für Wärmeschutz und Schallschutz im Hochbau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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