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	<title>Leopold Reidemeister - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Reidemeister&amp;diff=2573724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller am 28. März 2026 um 15:13 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-28T15:13:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Leopold Reidemeister.jpg|mini|Das Grab von Leopold Reidemeister und seiner Ehefrau Ursula, geb. Nordmann, auf dem Waldfriedhof Dahlem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Reidemeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. April]] [[1900]] in [[Braunschweig]]; † [[11. Juni]] [[1987]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und Museumsleiter. Er war von 1950 bis 1957 Direktor des [[Wallraf-Richartz-Museum]]s, ab 1954 auch Generaldirektor der Museen der Stadt Köln, sowie von 1957 bis 1964 [[Generaldirektor]] der [[Staatliche Museen zu Berlin|ehemals Staatlichen Museen]] und Direktor der [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie]] in [[West-Berlin]]. Er war der Gründer und von 1967 bis zu seinem Tod Direktor des [[Brücke-Museum Berlin|Brücke-Museums Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leopold Reidemeister und sein Bruder [[Kurt Reidemeister|Kurt]] (Mathematiker) sowie seine Schwester [[Marie Neurath|Marie]] (Illustratorin) wurden in Braunschweig als Kinder von Hans Reidemeister, einem [[Herzogtum Braunschweig|herzoglich-braunschweigischen]] Regierungsrat, und dessen Frau Sophie, geb. Langerfeldt, geboren. Reidemeister besuchte das [[Wilhelm-Gymnasium (Braunschweig)|Wilhelm-Gymnasium]] in seiner Heimatstadt und studierte ab 1918 zwei Semester Architektur an der [[Technische Universität Braunschweig|TH Braunschweig]]. Es folgte ein Studium der Kunstgeschichte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] (bei [[Adolph Goldschmidt]]), in München und Wien, wo er auch ostasiatische Sprachen studierte. Als Werkstudent arbeitete er ab 1919 in der Berliner Galerie van Diemen Unter den Linden. 1924 schloss er sein Studium mit der Promotion ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da ab war er als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] in der [[Museum für Asiatische Kunst (Berlin)|Ostasiatischen Abteilung]] der Staatlichen Museen in Berlin (unter [[Otto Kümmel]]) tätig, bis er 1932 zum Kustos der Ostasiatischen Abteilung aufrückte. In dieser Eigenschaft unternahm er von 1935 bis 1936 umfangreiche Studienreisen nach China und Korea, 1938 dann auch nach Japan. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] leistete er ab 1941 Wehrdienst und diente während der letzten Kriegsjahre im Deutschen Militärischen Kunstschutz in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft wurde er 1946 kommissarischer Leiter der Kölner Museen und schließlich ab 1950 Direktor des [[Wallraf-Richartz-Museum &amp;amp; Fondation Corboud|Wallraf-Richartz-Museums]]. Seit 1954 war er Generaldirektor aller städtischen Kölner Museen. In dieser Zeit war der Wiederaufbau der weitgehend zerstörten Museumslandschaft in Köln eine seiner Hauptaufgaben. Durch zahlreiche Ausstellungen von in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] verbotenen und als [[Entartete Kunst|„entartet“]] verfemten Künstlern, leistete er einen von ihm selbst als Wiedergutmachung empfundenen Beitrag zur Durchsetzung der [[Moderne Kunst|Moderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ihn 1957 der Ruf als Generaldirektor der ehemals Staatlichen Museen (Preußischer Kulturbesitz) erreichte, verließ er Köln und wechselte nach West-Berlin, wo er in Personalunion auch die Leitung der [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie]] übernahm. Hier organisierte er zahlreiche bedeutende Ausstellungen. Er initiierte 1964 das [[Brücke-Museum Berlin|Brücke-Museum]], nachdem es ihm auf Grund seiner persönlichen Beziehungen zu den [[Brücke (Künstlergruppe)|Brücke-Malern]] [[Erich Heckel]] (1883–1970) und [[Karl Schmidt-Rottluff]] (1884–1976) gelungen war, diese zur Stiftung ihres künstlerischen Nachlasses zu veranlassen. Das vom [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] unterstützte Museum wurde 1967 eröffnet. Reidemeister leitete das Brücke-Museum danach 20 Jahre bis zu seinem Tod. Mitte der 1970er Jahre vermittelte Reidemeister dem Ostberliner [[Verlag der Nation]] die Einwilligung [[Karl Schmidt-Rottluff|Karl Schmidt-Rottluffs]] zur Verwendung der Reproduktionen von 13 Holzschnitten für den Gedichtband &amp;quot;Pastorale&amp;quot; von [[Ulrich Grasnick]] (1978).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er mit &amp;#039;&amp;#039;Ursula geb. Nordmann&amp;#039;&amp;#039;, Tochter des Chirurgen [[Otto Nordmann]]. Aus der Ehe ging der Herzchirurg [[Jürgen Christoph Reidemeister]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reidemeisters Grab befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;587.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1965: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1974: [[Ernst-Reuter-Plakette]] des Landes Berlin&lt;br /&gt;
* 1977: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1980: Orden [[Pour le Mérite]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Orden pour le mérite für Wissenschaft und Künste, Die Mitglieder des Ordens Bd. 3, S. 182, Lambert Schneider-Verlag, Gerlingen 1994&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[William Cohn (Kunsthistoriker)|William Cohn]], Leopold Reidemeister: &amp;#039;&amp;#039;Besitz des Herrn Edgar Gutmann, Berlin: ost- und südasiatische Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Auktionskatalog. Kunstsalon Paul Cassirer, Berlin 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Maler der Ile de France.&amp;#039;&amp;#039; Topographische Beiträge zur Geschichte der französischen Landschaftsmalerei von Corot bis zu den Fauves. Propyläen Verlag, Berlin 1963, {{OCLC|3029911}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Aquarell der Brücke.&amp;#039;&amp;#039; Senator f. Wiss. u. Kunst, Brücke-Museum, Berlin 1975, {{OCLC|3223665}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Holzstock als Kunstwerk.&amp;#039;&amp;#039; Karl Schmidt-Rottluff. Holzstöcke von 1950 bis 1930. In: &amp;#039;&amp;#039;Brücke-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 13/14. Brücke-Museum, Berlin 1984, {{OCLC|251524332}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lutz Meunier: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Reidemeister zum 85. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weltkunst&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 22 (1985), Nr. 7, S. 1000f.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Roters]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leopold Reidemeister zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Brücke-Museum, 1988&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3775258388|Seite=481}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|325|326|Reidemeister, Leopold|Peter Springer|119335603}}&lt;br /&gt;
* Magdalena M. Moeller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leopold Reidemeister: ein deutscher Museumsmann&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 2017, ISBN 3-7774-2914-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.orden-pourlemerite.de/mitglieder/leopold-reidemeister &amp;#039;&amp;#039;Leopold Reidemeister&amp;#039;&amp;#039;] auf orden-pourlemerite.de (Kurzbiografie)&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000016030}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119335603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaldirektoren der Staatlichen Museen zu Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119335603|LCCN=n/82/32407|VIAF=267636841}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reidemeister, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums für Asiatische Kunst Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Brücke-Museums Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Italiens 1943–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ernst-Reuter-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Wallraf-Richartz-Museums]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reidemeister, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juni 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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