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	<title>Leopold Okulicki - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:44:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Okulicki&amp;diff=170707&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:C6:1700:9000:E90C:6527:6424:B816: unseriös, Behauptung fehlt in anderen WPs gänzlich.</title>
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		<updated>2025-02-06T11:44:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unseriös, Behauptung fehlt in anderen WPs gänzlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Okulicki.jpg|miniatur|Leopold Okulicki (wahrscheinlich vor 1938)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Okulicki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Tarnname &amp;#039;&amp;#039;Niedźwiadek&amp;#039;&amp;#039;, * [[12. November]] [[1898]] in [[Bratucice]] bei [[Bochnia]], [[Galizien]]; † [[24. Dezember]] [[1946]] in [[Moskau]], [[Sowjetunion]]) war [[Brigadegeneral]] der [[Polnisches Heer vor dem Zweiten Weltkrieg|polnischen Armee]] und letzter Kommandant der [[Polnische Heimatarmee|Polnischen Heimatarmee]] (Armia Krajowa oder AK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leopold Okulicki wurde im damals österreichischen Teil des geteilten [[Polen]]s geboren. Während seiner Schullaufbahn trat er dem [[Związek Strzelecki]], einer polnischen paramilitärischen Organisation, bei. Innerhalb dieser wurde er im Alter von 16 Jahren zum Unteroffizier ausgebildet. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] diente er ab Oktober 1915 in den [[Polnische Legionen (1914–1918)|Polnischen Legionen]] der [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|k.u.k. Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende und der Unabhängigkeit Polens verblieb Okulicki in der polnischen Armee und nahm am [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieg]] teil. 1925 schloss er seine Ausbildung an der [[Höhere Kriegsschule Warschau (1919–1946)|Militärakademie]] von [[Warschau]] ab. Danach wurde er auf einen Stabsposten in [[Grodno]] versetzt. Danach folgte ein Posten am [[Infanterie]]ausbildungszentrum in [[Rembertów]]. Darauf folgte das Kommando über die 13. Infanteriedivision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Überfall auf Polen|Kriegsausbruchs mit Deutschland]] 1939 wurde Okulicki Leiter einer Abteilung im polnischen Heeresoberkommando. Nachdem der [[Oberbefehlshaber]] [[Edward Rydz-Śmigły]] den Stab aus Warschau evakuiert hatte, blieb Okulicki in der Hauptstadt und nahm an der Verteidigung der Stadt teil. Nach der Besetzung Polens durch deutsche und [[Sowjetunion|sowjetische]] Truppen gelang es Okulicki, sich der Gefangennahme zu entziehen. Er schloss sich dem polnischen Widerstand gegen die Besatzungsmächte an. 1940 übernahm er das Kommando über eine Widerstandszelle in [[Łódź]]. Danach entsandte die Armeeführung ihn als Befehlshaber der Widerstandeinheiten, die gegen die sowjetische Besatzung kämpften, nach [[Lwiw|Lwów]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard Veser&amp;quot;&amp;gt;[[Reinhard Veser]]: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Okulicki. Kämpfer gegen die Besatzer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1. August 2024, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde Okulicki verraten, vom [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] verhaftet und gefoltert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard Veser&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Unternehmen Barbarossa|Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion]] wurde er gemäß dem [[Sikorski-Maiski-Abkommen|Sikorski-Majski-Abkommen]] im selben Jahr freigelassen. Er schloss sich der [[Polnische Streitkräfte in der Sowjetunion|Anders-Armee]] an, die infolge des Abkommens in der UdSSR aufgebaut wurde, und wurde zu deren [[Generalstab]]schef berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Aufenthalt in London wurde Okulicki in das von den [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|Deutschen besetzte Polen]] beordert, um dort die AK zu unterstützen. Dazu sprang er im Mai 1944 über dem besetzten Polen aus einem Flugzeug der [[Royal Air Force]] mit einem Fallschirm ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard Veser&amp;quot; /&amp;gt; Im August und September 1944 gehörte er während des [[Warschauer Aufstand]]s zum [[Stab (Militär)|Stab]] der AK. Nachdem der Aufstand fehlgeschlagen war, wurde er von damaligen AK-Kommandanten [[Tadeusz Komorowski]] zum neuen AK-Befehlshaber ernannt, als sich dieser in deutsche Gefangenschaft begab. Komorowski befahl Okulicki, sich nicht in Gefangenschaft zu begeben, sondern Warschau mit den aus der zerstörten Stadt fliehenden Zivilisten zu verlassen und die im Land verstreuten Partisaneneinheiten neu zu organisieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard Veser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vollständigen Besetzung Polens durch die [[Rote Armee]] löste Okulicki die AK offiziell zum 19. Januar 1945 auf. Dennoch lockte der NKWD Okulicki in eine Falle und verhaftete ihn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard Veser&amp;quot; /&amp;gt; In einem [[Schauprozess]] in Moskau, dem [[Prozess der Sechzehn]], wurde er zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt. Das Lager selbst sah Okulicki nicht mehr. Er starb unter ungeklärten Umständen im Moskauer Gefängnis [[Butyrka]] am 24. Dezember 1946.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norman Davies]]: &amp;#039;&amp;#039;Rising &amp;#039;44&amp;#039;&amp;#039;, London 2004 S. 31f, S. 208, S. 427, S. 464, S. 438, 459, 468ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leopold Okulicki|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119054566|LCCN=n81082765|VIAF=15571395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Okulicki, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Polnisch-Sowjetischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Polnische Heimatarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Warschauer Aufstand (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cichociemni]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Höheren Kriegsschule Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Virtuti Militari]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Okulicki, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Niedźwiadek&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Führer der Polnischen Heimatarmee&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bratucice]] bei [[Bochnia]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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