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	<title>Leopold Michatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mogelzahn: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-01-06T16:49:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Johann Michatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1885]] in [[Chorzów|Königshütte]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburt&amp;quot;&amp;gt;Standesamt [[Chorzów|Königshütte]] I: &amp;#039;&amp;#039;[[Personenstandsbuch|Geburtenregister]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 199/1885.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[3. August]] [[1958]] in (West-)[[Berlin]]) war ein [[Politiker]] der [[Deutsche Minderheit in Polen|deutschen Minderheit]] in der [[Zweite Polnische Republik|Zweiten Polnischen Republik]] ([[Katholische Volkspartei (Polen)|KVP/DKV]]) und ehemaliger Abgeordneter des [[Schlesisches Parlament|Schlesischen Parlaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leopold Michatz wurde 1885 als Sohn des Hausbesitzers Leopold Michatz und dessen Ehefrau Marie geb. Schaletzky geboren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburt&amp;quot; /&amp;gt;. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium Königshütte und studierte danach an der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Breslau Rechts- und Staatswissenschaften. In Breslau wurde er 1909 Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Salia. Im Dezember 1912 legte er die 1. juristische Staatsprüfung ab und arbeitete nach kurzer Referendarzeit im Verwaltungsdienst. Von März 1913 bis 22. Mai 1922 war er beim Magistrat [[Mysłowice|Myslowitz]] in [[Oberschlesien]] beschäftigt. Er war zunächst bis zum 15. September 1915 Hilfsarbeiter und 1915–1922 besoldeter Stadtrat in Myslowitz. Im Februar 1922 wurde er zum Bürgermeister der Stadt [[Tarnowskie Góry|Tarnowitz]] gewählt. Diese Wahl musste vom deutschen Innenminister [[Carl Severing]] und der alliierten Kommission bestätigt werden. Die zweite Zustimmung erfolgte im Mai und Michatz konnte das Amt am 22. Mai 1922 antreten (er blieb bis zum 22. Mai 1934 Bürgermeister).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Michatz begrüßte Ende Mai 1922 die polnischen Truppen mit Marschall [[Józef Piłsudski]] an der Spitze beim Einmarsch im Rahmen der offiziellen Übernahme Ostoberschlesiens durch Polen – in deutscher und polnischer Sprache – vor dem Rathaus in Tarnowitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1922 wurde er als Spitzenfunktionär der DKV in den [[Schlesisches Parlament|Schlesischen Sejm]] gewählt. Als Tarnowitzer Bürgermeister musste er jedoch im November 1922 sein Mandat niederlegen (Inkompatibilitätsgesetz). Sein Nachfolger wurde [[Franz Schoppa]]. Er wurde stattdessen von der [[Deutsche Partei (Polen)|DP]] und von der DKV als einziger deutscher Vertreter 1922 in den Schlesischen Wojewodschaftsrat gewählt, in dem er bis 1934 saß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Gründung war er Mitglied des Deutschen Volksbundes. 1934 wurde er 2. Vizepräsident und 1934 bis 1938 Bezirksvorsitzender in Tarnowitz. Am 16. Dezember 1934 nahm er an der Generalversammlung des Vereins deutscher Katholiken (VdK) teil und wurde in den VdK-Vorstand gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 zog er nach Berlin um und wurde dort Magistratsrat im [[Bezirk Mitte|Verwaltungsbezirk Mitte]]. Am 19. September 1938 wurde er deutscher Staatsbürger. Ab 20. September 1938 stellte er wiederholte Aufnahmeanträge zur Mitgliedschaft in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Er beantragte am 3. November 1941 erneut die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. Januar 1942 aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 8.980.084).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28611104&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Überfall auf Polen|deutschen Einmarsch in Polen]] wurde er September 1939 vom [[Chef der Zivilverwaltung]] nach Königshütte geschickt und dem dortigen neuen deutschen Oberbürgermeister Schroeder unterstellt. Nach dieser Tätigkeit kehrte er nach Berlin zurück, wo er den Rest seines Lebens verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Mads Ole Balling|Titel=Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945, Band 2, 2. Auflage|Ort=Kopenhagen|Jahr=1991|Seiten=769|ISBN=87-983829-5-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-03-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Michatz, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Schlesisches Parlament)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KVP-Mitglied (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Tarnowskie Góry)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Michatz, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Michatz, Leopold Johann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KVP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chorzów|Königshütte]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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