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	<title>Leopold Ladenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:11:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2A01:5241:70A:7600:0:0:0:37C6: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2024-06-15T18:46:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Ladenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. August]] [[1809]] in [[Mannheim]]; † [[24. Juli]] [[1889]] ebenda) war [[Rechtsanwalt]] und [[Nationalökonom]]. Er gilt als Pionier des modernen [[Handelsrecht (Deutschland)|Handelsrechts]] und war Vorreiter der [[Judenemanzipation]] in [[Baden (Land)|Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Leopold Ladenburg entstammte der bekannten [[Juden|jüdischen]] Familie [[Ladenburg (Familie)|Ladenburg]] in Mannheim und war der Sohn des [[Bankier]]s [[Wolf Ladenburg]] (1766–1851), Gründer des [[Bankhaus Ladenburg|Bankhauses Ladenburg]], und der Wilhelmine Lorch (1770–1845).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete am 24. August 1836 seine Nichte Delphine Picard (geboren am 24. April 1814; gestorben am 2. Januar 1882) aus [[Straßburg]] ([[Elsass]]), die Tochter seiner älteren Schwester Fanni (1790–1862) und deren ersten Ehemanns Theodor Picard (1785–1814) in Straßburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Ehe stammt auch der bekannte [[Chemiker]] [[Albert Ladenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er besuchte das [[Karl-Friedrich-Gymnasium Mannheim|Mannheimer Gymnasium]] und studierte zunächst ab November 1827 [[Mathematik]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]], wechselte aber später zu den [[Rechtswissenschaft]]en in München und Heidelberg. 1832 promovierte er zum Dr. jur. in Heidelberg. Anschließend wurde er 1833 [[Oberes Gericht des Landes|Obergerichts]]-[[Advokat]] in Mannheim. 1832/33 legte Ladenburg zwei Schriften vor, die sich mit der Gleichstellung der Juden in Baden beschäftigten und im Rahmen einer Petition der [[Badische Ständeversammlung|Zweiten badischen Kammer]] vorgelegt wurden. Darin wies er unter anderem nach, dass die badische Gemeindeordnung von 1831, die nur Christen die Wählbarkeit zum Gemeinderat und zum Bürgermeister gestattete, gegen die [[Deutsche Bundesakte]] verstieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handelsrecht tat sich Ladenburg mit zahlreichen Veröffentlichungen hervor, insbesondere auf seinen beiden Spezialgebieten den [[Börse]]ngeschäften und dem Recht des [[Wechsel (Urkunde)|Wechsels]] und der [[Anweisung (Recht)|Anweisung]]. Ab 1841 berichtete er regelmäßig über Entscheidungen badischer Gerichte in Wechselsachen und in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Handelsrecht]]&amp;#039;&amp;#039; war er der Autor mit den meisten Abhandlungen aus der Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ladenburg engagierte sich stark im politischen und gesellschaftlichen Leben seiner Heimatstadt und seiner [[Jüdische Gemeinde Mannheim|jüdischen Gemeinde]], deren Vorsitzender er von 1849 bis 1884 war. So wurde er 1839 im Alter von 30 Jahren Mitglied im Großen Bürgerausschuss der Stadt Mannheim, dem er bis 1875 angehören sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch während der [[Märzrevolution|Revolution von 1848]] engagierte er sich stark: Am 18. Januar 1848 gehörte Ladenburg zu den 34 Mannheimer Persönlichkeiten, die für die Erarbeitung der &amp;#039;&amp;#039;Dreizehn Petitionen&amp;#039;&amp;#039; der Mannheimer Bürgerschaft verantwortlich waren. Am 1. März war er einer der 600 Mannheimer Bürger, die in [[Karlsruhe]] die Überreichung der &amp;#039;&amp;#039;Sturmpetition&amp;#039;&amp;#039; begleiteten. Am 30. März reiste er nach [[Frankfurt am Main]], um die Eröffnung des [[Vorparlament]]s in der [[Frankfurter Paulskirche]] zu beobachten. Das Erlebnis machte auf ihn „einen tiefen Eindruck“. Während der [[Frankfurter Nationalversammlung]] stand er in dauerndem Briefkontakt mit dem Mannheimer Abgeordneten [[Friedrich Daniel Bassermann]] und fungierte als dessen Verbindungsmann zu seiner Heimatstadt. Schließlich nahm er an der Gründung des Mannheimer [[Vaterländischer Verein|&amp;#039;&amp;#039;Vaterländischen Vereins&amp;#039;&amp;#039;]] teil, zu dessen Führungskollegium er dann gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte am 25. März 1865 im Haus seines Bruders [[Seligmann Ladenburg]] (1797–1873) als eines von sechs Mitgliedern der Familie Ladenburg zu den Gründern der &amp;#039;&amp;#039;Badischen Anilin- und Soda-Fabrik&amp;#039;&amp;#039; ([[BASF]]) in [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]], die am 26. April 1865 ins [[Handelsregister]] eingetragen wurde. 1866 wurde er Vorsitzender des [[Verwaltungsrat (Deutschland)|Verwaltungsrats]] der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinnützigen Baugesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1869 war er Vorstandsmitglied im &amp;#039;&amp;#039;Nationalliberalen Verein&amp;#039;&amp;#039; zu Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb 1889 und wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof (Mannheim)|jüdischen Friedhof Mannheim]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leopold Ladenburg: &amp;#039;&amp;#039;Stammtafel der Familie Ladenburg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. Ph. Walther, Mannheim 1882.&lt;br /&gt;
* [[Florian Waldeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Ladenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Alte Mannheimer Familien&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag Buchdruckerei Max Hahn &amp;amp; Co., Mannheim 1920 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Familiengeschichtlichen Vereinigung Mannheim&amp;#039;&amp;#039;, Band 1), {{ZDB|1447695-2}}) – Nachdruck in: Gesellschaft der Freunde Mannheims, Mannheim 1987.&lt;br /&gt;
* Karl Otto Scherner: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Ladenburg (1809–1889). Anwalt und Pionier des modernen Handelsrechts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anwaltsblatt&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 11, 1994.&amp;lt;!-- Seitenzahlen?&lt;br /&gt;
 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Fenske]], Erich Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein-Neckar-Raum und die Revolution von 1848/49: Revolutionäre und ihre Gegenspieler.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitung von Miriam Seidler. Herausgegeben vom Arbeitskreis der Archive im Rhein-Neckar-Dreieck. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1998, ISBN 3-929366-64-9, S. 219.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Erhard Lessing]]: &amp;#039;&amp;#039;Delphine Ladenburg, Karl Gutzkow und die Draisens – Eine Mannheimer Begebenheit mit Folgen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Geschichtsblätter: rem-magazin 15/2008&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 978-3-89735-559-0, Seite 6–21.&lt;br /&gt;
* Erwähnung in: {{NDB|13|387||Ladenburg, Seligmann|Hermann Schäfer|13623318X}}&lt;br /&gt;
* Karl Otto Scherner: &amp;#039;&amp;#039;Advokaten – Revolutionäre – Anwälte. Geschichte der Mannheimer Anwaltschaft.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1997, ISBN 3-7995-0958-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ladenburg, Leopold.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karl Otto Watzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden in Mannheim 1650–1945.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1984, ISBN 3-17-008696-0, S. 112f.&lt;br /&gt;
* Oliver Schati: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Leopold Ladenburg (1809–1872) – Vorkämpfer der jüdischen Emanzipation und Pionier des deutschen Handelsrechts&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilhelm Kreuz, Volker von Offenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Schüler des Vereinigten Großherzoglichen Lyceums – Karl-Friedrich-Gymnasiums Mannheim. Porträts aus zwei Jahrzehnten&amp;#039;&amp;#039;, Mannheim 2014 (Schriftenreihe des Karl-Friedrich-Gymnasiums Mannheim in Kooperation mit dem Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte; 2), ISBN 978-3-95428-153-4, S. 21–32.&lt;br /&gt;
* Barbara Becker: &amp;#039;&amp;#039;Bürgerliches Zentrum gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in Mannheim im 19. Jahrhundert. Leopold und Delphine Ladenburg und ihre Familie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 42 (2021), S. 87–106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.sbb.spk-berlin.de:8080/DB=1/LNG=DU/SID=0eb8926f-3/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Ladenburg%2C+Leopold Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11664379X|LCCN=n/82/143496|VIAF=27413859}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ladenburg, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Ladenburg|Leopold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BASF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ladenburg, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Nationalökonom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. August 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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