<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Leopold_Kunschak</id>
	<title>Leopold Kunschak - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Leopold_Kunschak"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Kunschak&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T23:45:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Kunschak&amp;diff=324377&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nicthurne: /* Ehrungen */ erg.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Kunschak&amp;diff=324377&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-27T14:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 17 Hernalser Hauptstraße 54 a.jpg|mini|Gedenktafel am Haus Hernalser Hauptstraße 54]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Kunschak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1871]] in [[Wien]]; † [[13. März]] [[1953]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Politiker]] ([[Christlichsoziale Partei (Österreich)|CS]]/[[Vaterländische Front|VF]]/[[Österreichische Volkspartei|ÖVP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leopold Kunschak war der Sohn eines Fuhrwerksunternehmers. Er musste schon als Kind in Heimarbeit Dochte in Wachskerzen einziehen. Der Vater hatte finanzielles Unglück gehabt und war früh gestorben, so musste die Mutter ihn und seine Geschwister als Wäscherin alleine durchbringen. Zuerst begann Kunschak eine Lehre als [[Schriftsetzer]], wechselte jedoch aus gesundheitlichen Gründen zum [[Sattler]]gewerbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BurcelKraus&amp;quot;&amp;gt;[[Gertrude Enderle-Burcel]], Johannes Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Christlich – Ständisch – Autoritär. Mandatare im Ständestaat 1934–1938.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und Österreichische Gesellschaft für historische Quellenstudien, Wien 1991, ISBN 3-901142-00-2, S.&amp;amp;nbsp;138–140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er fand in der [[Simmeringer Waggonfabrik]] als Industriesattler Arbeit. Im Jahr 1889 kam er zum ersten Mal als Unbeteiligter mit einem Streik – dem der [[Straßenbahn Wien#Die Pferdestraßenbahn|Wiener Tramwaybediensteten]] – in Berührung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Chorherr]]: &amp;#039;&amp;#039;Große Österreicher&amp;#039;&amp;#039;, Ueberreuter, Wien/Heidelberg 1985, ISBN 3-8000-3212-0&amp;lt;!--Seite?--&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Ereignis, bei dem er auch verhaftet wurde, weckte sein Interesse für soziale Fragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BurcelKraus&amp;quot; /&amp;gt; Kunschak gründete 1892 den &amp;#039;&amp;#039;Christlichsozialen [[Arbeiterverein]]&amp;#039;&amp;#039;, durfte selbst seinem Verein vorerst gar nicht beitreten, da er noch nicht das gesetzlich geforderte Beitrittsalter von 24 Jahren hatte. Großjährig übernahm er 1895 dessen Leitung und war von 1897 bis 1934 Obmann des Vereins. Seit 1.&amp;amp;nbsp;Jänner 1896 erschien die von Kunschak gegründete und bis 1928 redigierte &amp;#039;&amp;#039;Christlich-sociale Arbeiter-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (bis 1900 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Freiheit (Wiener Zeitung)|Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BurcelKraus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Kunschaks Bruder Paul erschoss am [[11. Februar]] [[1913]] den sozialdemokratischen Reichsratsabgeordneten [[Franz Schuhmeier]]. Das Todesurteil im nachfolgenden Prozess wurde später in 20 Jahre [[Kerker|Kerkerhaft]] umgewandelt und Paul Kunschak wurde 1918 bei der allgemeinen politischen [[Amnestie]] nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begnadigt. Nach dem Begräbnis des Abgeordneten Schuhmeier erhielt die Polizeidirektion in Wien von der Polizei München die telegrafische Mitteilung, dass der Tischlergehilfe Franz Freiberger nach Wien abgereist sei, um, wie er sich geäußert hatte, den Tod Schuhmeiers zu rächen und Leopold Kunschak, den Bruder des Mörders, zu töten. Nach Einlangen der Verständigung wurden Streifungen in ganz Wien vorgenommen; eine Verständigung ging auch unverzüglich an [[Bürgermeister]] [[Richard Weiskirchner|Weiskirchner]] und an Leopold Kunschak ab, dessen Haus unter polizeiliche Bewachung gestellt wurde. Noch im Laufe der Nacht ermittelte die Polizei den Aufenthaltsort Freibergers, der in einem kleinen Gasthaus das Abendessen eingenommen und sich in das Männerheim in der [[Meldemannstraße]] begeben hatte. Um die Nachtruhe nicht zu stören, erfolgte seine Festnahme erst in den Morgenstunden. Bei der körperlichen Durchsuchung Freibergers wurde ein Revolver gefunden, der mit zwei [[Patrone (Munition)|Patronen]] geladen war; ferner fand man beim Verdächtigen auch eine dreikantige, scharf zugespitzte [[Feile]], die er für den Fall, dass der [[Revolver]] versagen sollte, als Stichwaffe zum Einsatz bringen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Innsbrucker Nachrichten, 18.&amp;amp;nbsp;Februar 1913, Ausgabe Nr. 40, Seite 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Kunschak hatte verschiedene politische Funktionen inne:&lt;br /&gt;
* 1904–1934 Mitglied des [[Wiener Landtag und Gemeinderat|Wiener Gemeinderats]]&lt;br /&gt;
* 1907–1911 [[Reichsrat (Österreich)|Reichsratsabgeordneter]]&amp;lt;!--Bei Burcel und Kraus wohl fälschlich: &amp;quot;bis 1918&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1913–1919 [[Landesausschuss (Österreich)|Landesausschussmitglied]] in [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
* 1919–1920 Mitglied der [[Konstituierende Nationalversammlung|Konstituierenden Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1920–1934 Abgeordneter zum [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]]&lt;br /&gt;
* 1920–1921 Obmann der christlichsozialen Reichsparteileitung&lt;br /&gt;
* 1921–1932 Obmann der christlichsozialen Landesparteileitung Wien&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHM&amp;quot;&amp;gt;Georg-Hans Schmit: &amp;#039;&amp;#039;„Im Namen Gottes, des Allmächtigen“: christlich – deutsch – berufsständisch. Ausgewählte Aspekte über den Stand und die Perspektiven der Forschung über das christlichsoziale Lager in den Jahren 1929 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Florian Wenninger]], Lucile Dreidemy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Dollfuß/Schuschnigg-Regime 1933–1938. Vermessung eines Forschungsfeldes.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2013, ISBN 978-3-205-78770-9, S. 141–158, hier S. 154–156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1934–1938 Mitglied des [[Staatsrat (Österreich 1934–1938)|Staatsrates]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;BurcelKraus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 14 C - Leopold Kunschak 01.jpg|mini|Wiener Zentralfriedhof – Ehrengrab von Leopold Kunschak]]&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner demokratischen Einstellung war Kunschak ein Gegner der [[Heimwehr]] und von [[Engelbert Dollfuß]]. Weil er mit Dollfuß’ Kurs zur Einrichtung einer [[Maiverfassung|autoritären Verfassung]] nicht einverstanden war, schied er 1933 aus der Parteileitung aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BurcelKraus&amp;quot; /&amp;gt; Er war auch gemeinsam mit [[Johann Staud]] der wichtigste politische Exponent des &amp;#039;&amp;#039;[[Freiheitsbund]]es&amp;#039;&amp;#039; und trat während der [[Österreichischer Bürgerkrieg|Februarkämpfe 1934]] als Vermittler zwischen den Parteien auf. Im [[Ständestaat (Österreich)|autoritären Ständestaat]] gehörte er dem Staatsrat an und arbeitete ab 1935 in der &amp;#039;&amp;#039;Sozialen Arbeitsgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, einer Organisation, mit der die Arbeiterschaft für die [[Vaterländische Front]] gewonnen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ an den NS-Staat im März 1938 wurde Kunschak seiner Ämter enthoben und für zwei Monate inhaftiert. Nach seiner Entlassung wurde er polizeilich überwacht, 1944 wurde er erneut verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BurcelKraus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unterzeichnete er am 27. April 1945 gemeinsam mit [[Karl Renner]], [[Adolf Schärf]] und [[Johann Koplenig]] die [[Österreichische Unabhängigkeitserklärung]]. Ab 1945 war er wieder Mitglied des Wiener Gemeinderates, von 1945 bis 1946 auch Vizebürgermeister. Auch an der Gründung des [[ÖAAB]] und der [[ÖVP]] beteiligte er sich. Von 1945 bis zu seinem Tod amtierte er als [[Nationalratspräsident (Österreich)|Präsident des Nationalrates]]; er starb fünf Tage vor Ablauf seiner Amtsperiode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunschak wurde auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] in einem Ehrengrab bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antisemitismus ==&lt;br /&gt;
Kunschak, den mit Bürgermeister [[Karl Lueger|Lueger]] eine enge Freundschaft verband, trat als [[Antisemitismus|Antisemit]] in Erscheinung. So geißelte er die „judenliberale Presse“ und sah die christlich-sozialen Arbeiter von jüdischen Arbeitgebern gefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Bauer (Historiker)|Kurt Bauer]]: [http://derstandard.at/1362108251435/Der-Anschluss-und-der-Judenhass-einer-OeVP-Ikone &amp;#039;&amp;#039;Der „Anschluss“ und der Judenhass einer ÖVP-Ikone.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Standard.&amp;#039;&amp;#039; Wien, 13. März 2013, und Website des Blattes vom 12. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1919 hatte er einen Gesetzentwurf über „Die Rechtsverhältnisse der Jüdischen Nation“ entwickelt, aber auf Anraten seines Parteiobmanns [[Ignaz Seipel]] nicht veröffentlicht. 1936 publizierte Kunschak in einer Zeitschrift des Reichsverbandes christlicher Arbeitervereine Österreichs einen ähnlichen Entwurf, der einen „Juden[[kataster]]“, eigene Schulen sowie Zugangsbeschränkungen für Juden zu den Universitäten und zum öffentlichen Dienst vorsah.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/strassennamenbericht.pdf Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB), S. 66ff, Forschungsprojektendbericht, Wien, Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Hauptappell des Freiheitsbundes am 15. März 1936 sagte Kunschak:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Entweder löst man die [[Judenfrage]] rechtzeitig nach den Eingebungen der Vernunft und Menschlichkeit, oder sie wird gelöst werden in der Form des vernunftlosen Tieres, in der es seinen Feind angeht, in Formen wildgewordenen und unbändigen Instinkts.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Mitteilungen des Freiheitsbundes, Sonderausgabe März 1936&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Emmerich Tálos]], [[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1944)|Wolfgang Neugebauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Austrofaschismus. Politik, Ökonomie, Kultur, 1933–1938.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage, LIT, 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 2013 in der Kritik an Kunschak wiederholte Behauptung, Kunschak habe sich auch nach der [[NS-Zeit]] öffentlich als Antisemiten bezeichnet, basierte auf einem Text im Zürcher &amp;#039;&amp;#039;[[Tachles|Israelitischen Wochenblatt]]&amp;#039;&amp;#039; am 7. Dezember 1945. Als Replik darauf wurde 2013 angeführt, das angebliche Bekenntnis Kunschaks sei 1945 in keiner österreichischen Tageszeitung erwähnt worden und scheine auch in den damals sehr detaillierten Polizeiberichten nicht auf. Der auf 1945 bezogene Vorwurf sei daher nicht aufrechtzuerhalten; dieser Auffassung wurde stark widersprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Mychalewicz: [http://derstandard.at/1363239231213/Wie-unbelehrbar-war-Leopold-Kunschak-wirklich &amp;#039;&amp;#039;Wie „unbelehrbar“ war Leopold Kunschak wirklich?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Standard.&amp;#039;&amp;#039; Wien, 16. März 2013, und Website des Blattes vom 15. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2023 wurde bekannt, dass ein weiterer Beleg für Kunschaks Antisemitismus nach dem Zweiten Weltkrieg existiert. Im Archiv der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte [[Yad Vashem]] fand der Historiker [[Florian Wenninger]] einen Bericht des World [[Jüdischer Weltkongress|Jewish Congress]]. Zwei Mitarbeitern gegenüber erklärte der ÖVP-Politiker demnach, er „war immer Antisemit, aber niemals Rassenantisemit“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000144390373/oevp-ikone-aber-auch-antisemit-der-ambivalente-herr-kunschak |titel=ÖVP-Ikone, aber auch Antisemit: Der ambivalente Herr Kunschak |sprache=de-AT |abruf=2023-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Biografien, wie jener von [[Franz Stamprech]], wird der Aspekt von Kunschaks Antisemitismus ausgeblendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Leopold Kunschak war Ehrenmitglied der [[KaV Norica Wien]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]], heute [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oecv.at/Biolex/Detail/12500822 Biographie Kunschaks auf der Website des ÖCV]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Seit 1965 wird jährlich am 13. März von der ÖVP der [[Leopold-Kunschak-Preis]] verliehen.&lt;br /&gt;
* 1946 wurde er anlässlich seines 75. Geburtstags vom Wiener Gemeinderat einstimmig zum Ehrenbürger Wiens ernannt und war damit der Erste im wiedererstandenen Österreich, der derart gewürdigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wien.gv.at/rk/historisch/1946/november.html |text=vom 7. November 1946: Leopold Kunschak – Ehrenbürger der Stadt Wien |wayback=20150403000225}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine Wohnanlage wurde 1950 nach ihm benannt: Leopold-Kunschak-Hof (11., Simmeringer Hauptstraße 116–118).&lt;br /&gt;
* 1951 war er einer der Preisträger des [[Karl-Renner-Preis]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1951, Blatt 2230&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Rathauskorrespondenz, 26. Jänner 1952, Blatt 111&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1971 wurde in Wien-[[Hernals]] (17. Bezirk) der [[Leopold-Kunschak-Platz]] nach ihm benannt. Am 25. Februar 2026 beschloss die Hernalser [[Bezirksvertretung]] auf Initiative der [[NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum|NEOS]], den Platz nach [[Anna-Maria Haas]] umzubenennen. Die endgültige Entscheidung über eine Umbenennung hat der Wiener Gemeinderat noch nicht getroffen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|sprache=de|url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260226_OTS0081/neos-hernals-historische-entscheidung-bezirksparlament-beschliesst-umbenennung-in-anna-maria-haas-platz|abruf=2026-02-26|titel=NEOS Hernals: Historische Entscheidung: Bezirksparlament beschließt Umbenennung in Anna-Maria-Haas-Platz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1978 wurde anlässlich seines Todestages mit einer Briefmarke seiner gedacht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Katholisches Farbstudententum in Österreich 1933–1983.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Wiener Stadtverband des MKV. S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benennungen von Straßen und Gassen ===&lt;br /&gt;
(Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Arnberger |Hrsg=Heinz Arnberger / Claudia Kuretsidis-Haider |Titel=Nicht-Orte des Gedenkens? - Benennungen nach Prominenten im öffentlichen Raum |Sammelwerk=Gedenken und Mahnen in Niederösterreich. Erinnerungszeichen zu Widerstand, Verfolgung, Exil und Befreiung |Verlag=mandelbaum verlag |Datum=2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Aschbach-Markt]] – Kunschakstraße&lt;br /&gt;
* [[Bruck an der Leitha]] – Leopold Kunschak-Straße&lt;br /&gt;
* [[Deutsch-Wagram]] – Leopold Kunschak-Gasse&lt;br /&gt;
* [[St. Georgen am Steinfelde|St. Pölten/St. Georgen am Steinfelde]] – Leopold Kunschak-Straße&lt;br /&gt;
* [[Gerasdorf bei Wien]] – Leopold Kunschak-Gasse&lt;br /&gt;
* [[Günselsdorf]] – Kunschakstraße&lt;br /&gt;
* [[Ober-Grafendorf]] – Leopold Kunschak-Straße&lt;br /&gt;
* [[Perchtoldsdorf]] – Leopold Kunschak-Gasse&lt;br /&gt;
* [[Stockerau]] – Leopold Kunschak-Gasse&lt;br /&gt;
* [[Zistersdorf]] – Leopold Kunschak-Gasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterfrage und Christentum&amp;#039;&amp;#039;, 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volkstum und Arbeiterschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreich 1918–34&amp;#039;&amp;#039;, 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steinchen vom Wege&amp;#039;&amp;#039;, 1937&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Kunschak als Politiker&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1950 (Dissertation, Universität Wien).&lt;br /&gt;
* [[Franz Stamprech]]: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Kunschak. Porträt eines christlichen Arbeiterführers&amp;#039;&amp;#039;. Freiheit, Wien 1953.&lt;br /&gt;
* [[Gustav Blenk]]: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Kunschak und seine Zeit. Porträt eines christlichen Arbeiterführers&amp;#039;&amp;#039;. Europa-Verlag, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 1966.&lt;br /&gt;
* [[Anton Pelinka]]: &amp;#039;&amp;#039;Stand oder Klasse? Die christliche Arbeiterbewegung Österreichs 1933 bis 1938&amp;#039;&amp;#039;. Europa-Verlag, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 1972, ISBN 3-203-50400-6 (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Geschichte der Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik für den Menschen – 15 Jahre Leopold-Kunschak-Preis&amp;#039;&amp;#039;. Kuratorium des Leopold Kunschak-Preises, Wien 1980.&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|301|302|Kunschak, Leopold|[[Gustav Otruba]]|118725432}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Reichhold: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Kunschak&amp;#039;&amp;#039;. Karl von Vogelsang-Institut – Politische Akademie, Wien 1988.&lt;br /&gt;
* Biographische Daten von &amp;#039;&amp;#039;Leopold Kunschak&amp;#039;&amp;#039;. In: Niederösterreichische Landtagsdirektion (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des NÖ Landtages: 1861–1921.&amp;#039;&amp;#039; NÖ Landtagsdirektion, St.&amp;amp;nbsp;Pölten, Druck: ISBN 3-85006-166-3 (Stand 1.&amp;amp;nbsp;Jänner 2005). Online-Version: [http://www.landtag-noe.at/images/personen_ausschuesse/1861-1921.pdf PDF, 843&amp;amp;nbsp;kB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://aleph21-prod-acc.obvsg.at/F/A17M3G6JTDQEIRX3BF2842MYLLQ43JYL8RJKI2VLIAKFYDRC24-15111?func=short-jump&amp;amp;jump=000001 Literatur von Leopold Kunschak] im Gesamtkatalog des [[Österreichischer Bibliothekenverbund|Österreichischen Bibliothekenverbundes]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118725432}}&lt;br /&gt;
* [http://aleph-prod-acc.obvsg.at/F?local_base=nlv&amp;amp;func=find-c&amp;amp;ccl_term=npz=kunschak+leopold? Teilnachlass von Leopold Kunschak] im Gesamtkatalog des Österreichischen Bibliothekenverbundes&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|1003}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Kunschak,_Leopold}}&lt;br /&gt;
* [[Kurt Bauer (Historiker)|Kurt Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://derstandard.at/1362108251435/Der-Anschluss-und-der-Judenhass-einer-OeVP-Ikone Der „Anschluss“ und der Judenhass einer ÖVP-Ikone]&amp;#039;&amp;#039; auf [http://derstandard.at/ derstandard.at], 12. März 2013&lt;br /&gt;
* [http://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxOToiIkt1bnNjaGFrLCBMZW9wb2xkIiI7/ Archivaufnahmen mit Leopold Kunschak] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nationalratspräsidenten}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bundesparteiobmänner der ÖVP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118725432|LCCN=n93062176|VIAF=15487714}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kunschak, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalratspräsident (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsführender Stadtrat und Mitglied der Landesregierung (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizebürgermeister (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann-Stellvertreter (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesrat (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl-Renner-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesparteiobmann der ÖVP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kunschak, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (CS, VF, ÖVP), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nicthurne</name></author>
	</entry>
</feed>