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	<title>Leopold Jansa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:07:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-01-22T19:41:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leopold Jansa.jpg|mini|Leopold Jansa, Lithographie von [[Josef Kriehuber]], 1844]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Jansa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1795]] in [[Ústí nad Orlicí|Wildenschwert]], [[Böhmen]]; † [[24. Januar|24. Jänner]] [[1875]] in [[Wien]]) war ein tschechisch-österreichischer [[Violinist]] und [[Komponist]], der sich hauptsächlich als Musiker im [[Streichquartett]] und als [[Pädagoge]] einen Namen machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leopold Jansa, der Sohn eines Tuchmachers erhielt schon früh von Jan Jahoda, dem örtlichen Schullehrer Gesangs- und Instrumentalunterricht. Bei seinem Vetter, dem Organisten Jan Zizius erlernte er das Orgelspiel. Auf der Geige blieb Jansa zunächst ein Autodidakt. Seine Schulbildung schloss er in [[Brünn]] ab und übersiedelte 1817 nach Wien, wo er zunächst mit dem Studium der [[Rechtswissenschaft]] begann. Dieses brach er aber nach zwei Jahren ab und widmete sich ganz der Musik. Durch intensives Studium entwickelte sich Jansa zum ausgezeichneten Violinisten, der neben den Virtuosen [[Joseph Mayseder]] und [[Joseph Böhm (Violinist)|Joseph Böhm]] durchaus bestehen konnte. Zusätzlich nahm er aber auch Kompositionsunterricht bei [[Emanuel Aloys Förster|Emanuel Förster]] und schuf eine Reihe an Violinwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1823 erhielt Jansa die Stelle eines [[Kammervirtuose]]n in der Kapelle des Grafen Brunswik in Ungarn, kehrte aber nach rund einem Jahr wieder nach Wien zurück, wo er eine Anstellung bei der k.k. [[Wiener Hofmusikkapelle|Hofkapelle]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 wurde ihm die Funktion des [[Musikdirektor]]s an der [[Universität Wien]] übertragen und im selben Jahr versuchte Jansa auch, die in Wien seit [[Ignaz Schuppanzigh]]s Tod (1830) brach liegende Quartett-Tradition wieder zu beleben, doch anfänglich mit wenig Erfolg. Nach einem neuerlichen gescheiterten Versuch 1836, gelang es dem [[Jansa-Quartett]] erst ab 1845 jährlich regelmäßig öffentliche Konzertzyklen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher schon als privater Geigenlehrer tätig, wurde Jansa 1847 schließlich noch als Professor an das [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien#Conservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde|Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde]] berufen. Zu seinen bedeutendsten Schülerinnen und Schülern gehörten [[Wilhelmine Neruda]] (später Norman bzw. Hallé) und [[Karl Goldmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich|Revolution von 1848]] offenbar mit den Aufständischen sympathisierend, nahm er 1851 in [[London]] an einem Benefizkonzert für die geflüchteten ungarischen [[Revolutionär]]e teil, weshalb er seine Stellungen in Wien verlor und 1851 ebenfalls nach England emigrierte. Dort war er fast zwei Jahrzehnte erfolgreich als Violin-Pädagoge tätig. 1868 vom österreichischen Kaiser nach der Doppelstaatsgründung begnadigt und mit einer Gnadenpension bedacht, kehrte Jansa nach Wien zurück, wo er 1871 letztmals öffentlich auftrat. Er starb 1875 im hohen Alter von 80 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jansa hinterließ eine stattliche Zahl an Kompositionen, die meisten im Stil der [[Hochromantik]] aber ohne ausgeprägte Originalität. Neben vier [[Violinkonzert]]en, [[Sonate]]n, [[Terzett]]en, [[Quartett (Musik)|Quartetten]] etc. gehörten auch einige [[Arrangement]]s dazu, die im Laufe der Jahre in Wien und London entstanden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Jansa, Leopold|10|87|88|}}&lt;br /&gt;
* [[Eduard Hanslick]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Concertwesens in Wien.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bde. Braumüller, Wien 1869/1870 ([http://www.literature.at/webinterface/library/COLLECTION_V01?objid=11759 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|3|76|76|Jansa Leopold}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|339||Jansa, Leopold|Theophil Antonicek|117081523}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;De–Gy.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1993, ISBN 3-218-00544-2, S.&amp;amp;nbsp;340f–341.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Jansa_Leopold|Jansa, Leopold|UH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Jansa, Leopold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117081523|LCCN=n/91/19636|VIAF=42605931}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jansa, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammervirtuose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jansa, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechisch-österreichischer Violinist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1795&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ústí nad Orlicí|Wildenschwert]], [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1875&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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