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	<title>Leopold Hainisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Hainisch&amp;diff=872038&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25720-87: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2026-04-27T21:51:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Grabstätte Leopold Hainisch.jpg|thumb|hochkant|Grabstätte von Leopold Hainisch auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Hainisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. November]] [[1891]] in [[Wien]]; † [[21. Februar]] [[1979]] in [[Hamburg]]) war ein [[österreich]]ischer [[Schauspieler]], [[Opernsänger]] und [[Regisseur]] für Theater, Film und Fernsehen. Während seiner Karriere bekleidete er mehrfach den Posten eines Leiters und [[Spielleiter (Theater)|Oberspielleiter]]s bei diversen [[Deutschland|deutschen]] [[Theater]]n und [[Rundfunk]]sendern sowie später auf der Führungsebene von Film- und Fernsehproduktionsgesellschaften, ohne jedoch seine aktive Laufbahn als Schauspieler und Regisseur einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und erste Engagements ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Schulabschluss an einem Realgymnasium im Jahre 1907 besuchte er die [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Akademie für Musik und darstellende Kunst]] und erhielt Privatunterricht in Schauspiel, Gesang und Musik. Sein Schauspieldebüt lieferte er im Alter von 20 Jahren an diversen Provinztheatern und am [[Theater in der Josefstadt]] ab. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] leistete er von 1914 bis 1918 seinen Kriegsdienst ab und kehrte 1919 mit einem Auftritt im [[Carltheater|Carl-Theater]] zu seiner Schauspiellaufbahn zurück. Es folgten Auftritte an anderen Wiener Theatern sowie in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] und [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriereaufstieg in Deutschland ===&lt;br /&gt;
In Berlin, wo er ab 1924 überwiegend tätig war, wurde er auch Oberspielleiter am [[Central-Theater (Berlin)|Central-Theater Berlin]] und Sänger an der Oper. Von 1927 bis 1933 war er Direktor, Regisseur und Schauspieler an den Vereinigten Winterberg-Bühnen&amp;lt;!-- wo immer die auch sein mögen, was immer auch aus denen wurde und warum auch immer man im Internet NULL dazu findet! --&amp;gt;. Am 1. Mai 1933 wurde Leopold Hainisch Oberspielleiter der „Berliner Funkstunde“ ([[Reichssender Berlin]]) und zum Oberspielleiter und Leiter der Opern-, Oratorien- und Operettenabteilung ernannt. Vom 1. Juni 1937 bis zum 30. April 1939 war er Oberspielleiter beim [[Fernsehsender Paul Nipkow|Reichssender Paul Nipkow]], der das Fernsehzeitalter in Deutschland begründete. Hier inszenierte er eine Reihe von Versuchssendungen, darunter erste Fernsehspiele wie [[Otto Rombach]]s „Adrian, der Tulpendieb“ (Erstsendung: 13. Januar 1938).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per 1. Mai 1939 wechselte Hainisch zur [[Filmproduktionsgesellschaft]] [[Tobis-Tonbild-Syndikat|Tobis]], wo er mit der Mozart-Biographie „[[Eine kleine Nachtmusik (Film)|Eine kleine Nachtmusik]]“ sein Filmregiedebüt vorlegte. Es folgten weitere Inszenierungen von altösterreichischen Stoffen wie dem musikalischen Lustspiel „Falstaff in Wien“ über den Komponisten [[Otto Nicolai]], dem Tiroler Volksstück „Der Meineidbauer“ nach [[Ludwig Anzengruber]] oder auch der Liebes- und Verwechslungskomödie aus dem Wien zur Jahrhundertwende „Romantische Brautfahrt“ und der Tiroler Romanze „Ulli und Marei“. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er zudem Leiter der Nachwuchs-Abteilung von Tobis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Österreich ===&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende 1945 hatte Hainisch seinen Wohnsitz in Tirol, wo er der re-installierten Landesregierung beim Aufbau des österreichischen Kulturbetriebes half und nebenbei die Produktionsfirma [[Tirol-Film]] gründete, deren Direktor er bis 1948 blieb und für die er unter anderem „Erde“ nach [[Karl Schönherr]]s Schauspiel inszenierte, Hainischs beste und urtümlichste Filminszenierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;F – H. Barry Fitzgerald – Ernst Hofbauer.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 483.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren war er sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur für den Film tätig, fiel jedoch mehr durch Quantität als durch Qualität auf. So inszenierte er von 1946 bis 1956 75 Filme für die amerikanische Fernsehproduktionsfirma [[Ambassador-Film]]. Zwischen 1957 und 1970 führte Hainisch häufig Regie bei Theaterinszenierungen und österreichischen TV-Produktionen wie Musik- und Ballettfilmen, Shows, Künstlerporträts sowie ab 1959 bei der Serie „Der Fenstergucker“. Zudem inszenierte er immer wieder [[Kurzfilm|Kurz-]], [[Dokumentarfilm|Dokumentar-]] und [[Industriefilm]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Jahre in Hamburg ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1970 holte ihn Intendant [[Boy Gobert]] an das Hamburger [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia-Theater]], wo der mittlerweile zum Professor ernannte Leopold Hainisch seine letzten Lebensjahre dem Theaterschauspiel widmete. Seinen letzten Bühnenauftritt hatte er als Priester in „[[Hamlet]]“ im Herbst 1978. Etwa zur selben Zeit stand der 87-jährige ein letztes Mal vor der Filmkamera für [[Peter Fleischmann (Regisseur)|Peter Fleischmanns]] Untergangsszenario „[[Die Hamburger Krankheit]]“. Leopold Hainisch, der von seinen Kollegen den liebevollen [[Spitznamen]] „Poldi“, und in späteren Jahren auch „Papa“ verpasst bekam&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;F – H. Barry Fitzgerald – Ernst Hofbauer.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 484.&amp;lt;/ref&amp;gt;, starb im darauf folgenden Frühjahr 1979 in Hamburg und wurde auf dem dortigen [[Friedhof Ohlsdorf]] beigesetzt. Die Grabstätte befindet sich im Planquadrat Bp 71 nordöstlich von Kapelle 13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;In folgender Auswahl an Filmen wirkte Leopold Hainisch, sofern nicht anders angegeben, als Regisseur mit&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* 1939: [[Eine kleine Nachtmusik (Film)|Eine kleine Nachtmusik]] (auch Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1940: Falstaff in Wien&lt;br /&gt;
* 1941: Der Meineidbauer&lt;br /&gt;
* 1943: Romantische Brautfahrt&lt;br /&gt;
* 1944/48: [[Ulli und Marei]] (auch Co-Drehbuch und Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1944/49: [[Wiener Mädeln]] (nur Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1946: Orpheus in der Unterwelt&lt;br /&gt;
* 1947: [[Erde (1947)|Trotzige Herzen]] &amp;#039;&amp;#039;(Erde)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1948: &amp;#039;&amp;#039;Tales from the Vienna Woods&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1951: [[Was das Herz befiehlt]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Der Verschwender (1953)|Der Verschwender]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Dieses Lied bleibt bei dir]] (nur Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1954: [[Weg in die Vergangenheit]] (nur Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1954: [[Der letzte Akt (1955)|Der letzte Akt]] (nur Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1957: [[Das Schloß in Tirol]] (nur Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1958: [[Das verräterische Herz (1958)|Das verräterische Herz]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1959: [[Geliebte Bestie]] (nur Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1963: [[Charleys Tante]] (nur Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1978: [[Die Hamburger Krankheit]] (letzter Film; nur Schauspieler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;F – H. Barry Fitzgerald – Ernst Hofbauer.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 483 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0354329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020653574|LCCN=no/2009/74224|VIAF=88505458}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hainisch, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehen (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hainisch, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schauspieler, Opernsänger und Regisseur für Theater, Film und Fernsehen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25720-87</name></author>
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