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	<title>Leopold Figl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: Änderungen von ~2026-26194-07 (Diskussion) auf die letzte Version von ClemediaZek zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-30T06:25:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-26194-07&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-26194-07&quot;&gt;~2026-26194-07&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-26194-07&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-26194-07 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:ClemediaZek&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ClemediaZek (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;ClemediaZek&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Oktober]] [[1902]] in [[Rust im Tullnerfeld]], [[Niederösterreich]]; † [[9. Mai]] [[1965]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Staatsmann]] und [[Politiker]] der [[Österreichische Volkspartei|Österreichischen Volkspartei]]&amp;amp;nbsp;(ÖVP). Von 1945 bis 1953 war er der erste [[Bundeskanzler (Österreich)|Bundeskanzler]] [[Österreich]]s nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und, nach der [[Provisorische Staatsregierung Renner 1945|Provisorischen Staatsregierung]] unter [[Karl Renner]], gleichzeitig der erste Bundeskanzler der [[Zweite Republik (Österreich)|Zweiten Republik]]. Als Außenminister war er danach an den Verhandlungen zum [[Österreichischer Staatsvertrag|Österreichischen Staatsvertrag]] beteiligt, den er 1955 für Österreich unterzeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Figl leopold 01.jpg|miniatur|hochkant|Leopold Figl als Landeshauptmann von Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Staatsvertragsunterschriften Leopold Figl.jpg|miniatur|Unterschrift Leopold Figls unter dem Staatsvertrag von 1955]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Gymnasium, Studium ===&lt;br /&gt;
Leopold Figl wurde am 2. Oktober 1902 als Sohn des Bauern und Wirtschaftsbesitzers Josef Figl (* 3. November 1870 in Rust)&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch Rust im Tullnerfeld, tom. II, fol. 151 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/rust/01-02/?pg=182 Faksimile]), abgerufen am 10. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Ehefrau Josefa (geborene Edhofer; * 31. Jänner 1874 in [[Michelhausen|Michelndorf]]; † 7. Mai 1955)&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch Michelhausen, tom. 1/9, fol. 107 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/michelhausen/01%252F09/?pg=108 Faksimile]), abgerufen am 10. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; in Rust im Tullnerfeld geboren und am 5. Oktober 1902 auf den Namen Leopold getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Leopold&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch Rust im Tullnerfeld, tom. III, fol. 86 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/rust/01-03/?pg=100 Faksimile]), abgerufen am 10. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch, Eltern&amp;quot;&amp;gt;Trauungsbuch Rust im Tullnerfeld, tom. II, fol. 105 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/rust/02-02/?pg=130 Faksimile]), abgerufen am 10. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eltern hatten am 6. Juni 1899 geheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Leopold&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch, Eltern&amp;quot;/&amp;gt; Er wuchs mit vier Schwestern und vier Brüdern auf. Der Vater verstarb, als Leopold zwölf Jahre alt war. Dennoch konnte ihn seine Mutter aufs Gymnasium in [[St. Pölten]] schicken.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Seltenreich: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl – ein Österreicher.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1962, S. 203 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter starb, acht Tage vor der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrages, am 7. Mai 1955 im Alter von 81 Jahren. Leopold Figl gründete als Gymnasiast gemeinsam mit seinem späteren Nachfolger als Bundeskanzler, [[Julius Raab]], die Verbindung K.Ö.M.V Nibelungia St. Pölten im [[Mittelschüler-Kartell-Verband|MKV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 begann Figl sein Studium an der [[Universität für Bodenkultur Wien|Hochschule für Bodenkultur]] in Wien. Im selben Jahr wurde er Mitglied der [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] [[KaV Norica Wien]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]] (heute [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]]). Später verliehen ihm zahlreiche andere katholische [[Studentenverbindung]]en aus MKV und ÖCV ehrenhalber die Mitgliedschaft, unter anderem die KÖStV Badenia Baden, [[KÖHV Franco-Bavaria Wien]], [[KÖStV Rudolfina Wien]], [[AV Austria Innsbruck]] und [[KÖStV Austria Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ÖCV|12500469}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauernbund ===&lt;br /&gt;
Noch vor Abschluss seines Studiums war Figl dem Ruf des Bauernbunddirektors [[Hofrat]] Sturm ins Sekretariat des Bauernbundes gefolgt. Bevor er endgültig in den Bauernbund eintrat, hatte er noch das Studium abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Bruckmüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Manfried Welan]], Gerhard Poschacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Figl bis Fischler. Bedeutende Absolventen der BOKU Wien.&amp;#039;&amp;#039; Leopold Stocker Verlag, Graz/Stuttgart 2005, ISBN 3-7020-1049-1, S. 38–47, hier S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Agraringenieur wurde er 1931 zum stellvertretenden Direktor des niederösterreichischen [[Österreichischer Bauernbund|Bauernbunds]] bestellt, 1933 zu dessen Direktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ständestaat ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Austrofaschismus|austrofaschistischen]] [[Staatsstreich]] von [[Engelbert Dollfuß]] 1933/34 wurde Figl im „[[Ständestaat (Österreich)|Ständestaat]]“ Mitglied des [[Bundeswirtschaftsrat]]s und niederösterreichischer Führer der [[Ostmärkische Sturmscharen|Ostmärkischen Sturmscharen]], einer paramilitärischen Organisation. Ab 1937 war er auch Obmann des österreichischen Reichsbauernbunds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KZ-Häftling ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel für Leopold Figl (Mauthausen).jpg|mini|Gedenktafel in Mauthausen]]&lt;br /&gt;
Beim [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“ Österreichs]] an das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] wurde Figl als prominenter Funktionär des Ständestaates am 12. März 1938 verhaftet und mit dem sogenannten [[Prominententransport]] vom 1. April 1938 in das [[KZ Dachau]] gebracht. Dort war Figl der erste Österreicher, der zur Prügelstrafe verurteilt wurde, weil er verbotenerweise in einem Gespräch das Wort [[Österreich]] verwendet hatte. Er wurde vor den versammelten Häftlingen und Wachmannschaften von zwei SS-Männern über einen Bock gelegt und mit einem wassergetränkten [[Ochsenziemer]] 25 Mal auf den Rücken geschlagen, und dies in langsamem Tempo, um die grausame Prozedur zu verlängern. Er musste, solange er konnte, mitzählen. Als er wieder losgebunden wurde, lag er mit blutverschmiertem zerschlagenem Rücken bewusstlos auf dem Bock.&amp;lt;ref&amp;gt;Gertraud Trska: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl. Ein Optimist – durch und durch.&amp;#039;&amp;#039; Leopold Figl Museum, Rust 1990, {{Falsche ISBN|3-900992-6-1}}, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach erhielt er sechs Monate [[Dunkelhaft]]: In einer fensterlosen Zelle mit einer Pritsche bekam er zweimal wöchentlich Wasser und Brot. Im September 1939 erfolgte die Überstellung ins [[KZ Flossenbürg]]. Im April 1940 wurde er nach Dachau zurückverlegt. Dort erkrankte Figl an [[Typhus]]. Nach über fünf Jahren KZ-Aufenthalts wurde er am 8. Mai 1943 vorläufig entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Julius Raab]] vermittelte ihm eine Beschäftigung in seiner Baufirma. Trotz der erlittenen Verfolgung und der Qualen in den KZs betätigte sich Figl im Untergrund und versuchte in Niederösterreich den Bauernbund im Geheimen zu reaktivieren. Er wurde am 8. Oktober 1944 neuerlich verhaftet und ins [[KZ Mauthausen]] verbracht. Am 21. Jänner 1945 wurde er gemeinsam mit [[Lois Weinberger (Politiker)|Lois Weinberger]], [[Heinrich Maier (Theologe)|Heinrich Maier]] und [[Felix Hurdes]] von Mauthausen nach Wien ins [[Landesgericht für Strafsachen Wien]] überstellt. Auf Figls Akt stand das Kürzel „VG“, was eine Anklage wegen Hochverrats vor dem [[Volksgerichtshof]] bedeutete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2002/pk0666 &amp;#039;&amp;#039;Parlamentskorrespondenz Nr. 666 vom 02.10.2002. Feierstunde zum 100. Geburtstag von Leopold Figl im Parlament.&amp;#039;&amp;#039;] parlament.gv.at vom 10. Februar 2002, abgerufen am 18. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort saß er monatelang in der Todeszelle des Volksgerichtshofs, wurde drei Mal, jedes Mal den Tod vor Augen, dem Richter vorgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gertraud Trska: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl. Ein Optimist – durch und durch.&amp;#039;&amp;#039; Leopold Figl Museum, Rust 1990, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbruch der NS-Herrschaft rettete Figl vor der Exekution. Beim [[Wiener Operation|Vorrücken]] der [[Rote Armee|Roten Armee]] wurden er und andere Todeskandidaten am 6. April 1945 vom Landesgericht entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kunz (Hrsg.), Robert Prantner: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl. Ansichten eines großen Österreichers.&amp;#039;&amp;#039; Edition S., Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei, Wien 1992, ISBN 3-7046-0318-X, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor ging er noch von Zelle zu Zelle, um die aufgebrachten Häftlinge zu beruhigen und von Übergriffen auf ihre ehemaligen Bewacher abzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Seltenreich: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl – ein Österreicher.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1962, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖVP-Mitgründer ===&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung Wiens durch [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Rote Armee|Truppen]] im April 1945 erhielt Figl von der Militärkommandantur den Auftrag, die Wiener Bevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen. Durch die Erfahrungen des Ständestaats und des [[Nationalsozialismus]] war Figl zum Befürworter einer Zusammenarbeit aller politischen Lager geworden. Figl gründete am 14. April den Bauernbund neu und wurde dessen Direktor. Bei der Gründung der [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] drei Tage später im Wiener [[Schottenstift]] (wo eine Gedenktafel heute noch daran erinnert) wurde er zu deren stellvertretendem Obmann gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Politischen Kabinettsrat ===&lt;br /&gt;
Am 27. April 1945, dem Tag der Wiedererrichtung der Republik Österreich durch die [[Österreichische Unabhängigkeitserklärung]], wurde Figl provisorischer [[Landeshauptmann]] von [[Niederösterreich]] und [[Staatssekretär]] (= Minister) ohne Portefeuille in der [[Provisorische Staatsregierung Renner 1945|provisorischen Staatsregierung Renner]]. In dieser bildete er mit Renner und je einem SPÖ- und KPÖ-Staatssekretär den Politischen Kabinettsrat, der alle wichtigen Entscheidungen traf bzw. vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Bundeskanzler der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach den ersten [[Nationalratswahl in Österreich 1945|Nationalratswahlen]] wurde Figl am 20. Dezember 1945 von Karl Renner, der am gleichen Tag zum Bundespräsidenten gewählt worden war, zum ersten [[Bundeskanzler (Österreich)|Bundeskanzler]] der Zweiten Republik ernannt ([[Bundesregierung Figl I|Dreiparteienkabinett Figl I]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Dezember 1945 gab Figl eine umfangreiche Regierungserklärung im Parlament ab. Sie enthielt u. a. folgende Sätze: &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.parlament.gv.at/dokument/V/NRSITZ/2/imfname_141045.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|(...) In wenigen Tagen feiern wir Weihnachten. Weihnachten ist für uns ein Hochfest der Familie. Es wird heuer leider kein Weihnachten sein, so wie wir es gerne haben möchten. Auf den Christbäumen, wenn wir welche haben, wird ein schönes Päckchen voll Sorgen hängen. Trotzdem wollen und dürfen wir nicht verzagen, sondern gerade an diesem heurigen Weihnachtsabend, wo zum ersten Mal wieder die Kerzen in einem neuen demokratischen Österreich leuchten und alle, die ehrliche mitarbeiten wollen, die gleichen Rechte haben sollen und werden, gerade jetzt, in diesen Weihnachtsstunden wollen wir versprechen, dass wir alle zusammen nichts unversucht lassen werden, um bis zu den nächsten Weihnachten wieder so weit zu sein, dass jeder in Österreich ein Stückchen Glück und Zufriedenheit unter dem Weihnachtsbaum vorfindet.(...) Und nun wollen wir an die Arbeit gehen. (...)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er am 24. Dezember eine Rundfunkrede mit dem Appell &amp;#039;&amp;#039;Glaubt an diese Österreich!&amp;#039;&amp;#039; hielt, ist ein inzwischen widerlegter Mythos. Die entscheidende Information, wie dieser allseits bekannte Text zustande kam, lieferte [[Horst Friedrich Mayer]] im Zuge der Recherchen zu dem &amp;quot;Lexikon der populären Irrtümer Österreichs&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Friedrich Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der populären Irrtümer Österreichs&amp;#039;&amp;#039;, Deuticke, Wien 2001, Seite 62–64&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
https://www.robertsedlaczek.at/post/leopold-figls-rundfunkrede-1945-wie-ich-zeitzeuge-beim-aufdecken-eines-irrtums-wurde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1965 die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) vor dem Stephansdom eine Großveranstaltung &amp;#039;&amp;#039;20 Jahre Zweite Republik&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Staatsvertrag&amp;#039;&amp;#039; plante, dachte AKV-Generalsekretär [[Hans Magenschab]] zunächst daran, Figl um eine kurze Ansprache zu ersuchen, doch dessen schlechter Gesundheitszustand ließ dies nicht zu. Deshalb hatte Figls Großneffe, der spätere ORF-Landesintendant [[Ernst Wolfram Marboe]], eine andere Idee. Er legte dem Schwerkranken bei der Aufzeichnung der turnusmäßigen Rede des Landeshauptmanns im Funkhaus in der Argentinierstraße den Text einer Jahre zuvor publizierten &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtsbotschaft Leopold Figls&amp;#039;&amp;#039; vor und bat ihn, diese auf Band zu sprechen. Die Aufzeichnung wurde bei der Veranstaltung am Stephansplatz in Anwesenheit Figls abgespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figls Biografin Susanne Seltenreich hatte den Politiker im Zuge einer Publikation zu dessen 60. Geburtstag gefragt, was seine Botschaft an die österreichische Bevölkerung zu Weihnachten 1945 gewesen sei. Daraufhin diktierte er ihr jene aus wenigen Sätzen bestehende &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtsbotschaft&amp;#039;&amp;#039;, die später für eine Rundfunkrede aus dem Jahr 1945 gehalten wurde. Sie wurde im ORF oft gespielt und mit einer Aufnahme von [[Stille Nacht, heilige Nacht]] unterlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Vécsei: &amp;#039;&amp;#039;Das Weihnachtsmärchen von Figls berühmter Rede&amp;#039;&amp;#039;, in: Kronen Zeitung vom 24. Dezember 2025, Seite 13; Horst Friedrich Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der populären Irrtümer Österreichs&amp;#039;&amp;#039;, Deuticke, Wien 2001, Seite 62–64&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Magenschab behauptete, dass er auf Basis von Zeitungsausschnitten eine Rundfunkrede Figls aus dem Jahr 1945 rekonstruiert habe. Dies kann nicht stimmen: Es gibt keine Zeitungsberichte über eine Rundfunkrede Figls zu Weihnachten 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Lackner: &amp;#039;&amp;#039;1945. Schwerer Start in eine neue Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Ueberreuter, Wien 2025, S. 193–198&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen spricht auch der Zeitablauf: Figl sprach den Text 1965 auf Band, dieser war jedoch bereits wortwörtlich und erstmals in dem 1962 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl. Ein Österreicher&amp;#039;&amp;#039; von Susanne Seltenreich enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Seltenreich: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl. Ein Österreicher&amp;#039;&amp;#039;, Metten Verlag, Wien 1962, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figls Worte, die in den Aufruf &amp;quot;Glaubt an dieses Österreich!&amp;quot; münden, behalten jedoch ihren ikonischen Charakter, auch wenn sie in dieser Form 1945 nicht gefallen sind. Der in Klammer gesetzte Satz &amp;quot;Ich kann Euch keine Gaben ...&amp;quot; ist in dem 1962 erschienenen Buch enthalten, Figl hat ihn 1965 beim Einlesen weggelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich kann Euch zu Weihnachten nichts geben. Ich kann Euch für den Christbaum, wenn Ihr überhaupt einen habt, keine Kerzen geben. (Ich kann euch keine Gaben für Weihnachten geben.) Kein Stück Brot, keine Kohle zum Heizen, kein Glas zum Einschneiden ... Wir haben nichts. Ich kann Euch nur bitten, glaubt an dieses Österreich!|Weihnachtsbotschaft Leopold Figls, 1965 von ihm rückblickend verfasst |[[Österreichischer Rundfunk]]|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{OoeGeschichte |pfad=archiv/themen/wir-oberoesterreicher/amerikanische-besatzung |autor=[[Roman Sandgruber]] |titel=Die amerikanische Besatzung in Oberösterreich |abruf=2022-08-07}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leopold Figl: [https://h5.mediathek.at/cdn.php?t=media&amp;amp;i=14D0239F-137-0010E-00000B48-14CEEFB7&amp;amp;ft=audio &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtsrede 1945.&amp;#039;&amp;#039; (mpeg-Autio; 365 kB; 0:23 Minuten)] In: mediathek.at. 24. Dezember 1945, abgerufen am 18. Mai 2020 (mit der irrtümlichen Angabe &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtsrede 1945&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://noe.orf.at/v2/news/stories/2748413/ &amp;#039;&amp;#039;Figls geheimnisvolle Weihnachtsrede.&amp;#039;&amp;#039;] orf.at vom 24. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1949 wurde unter der Regierung Figl der 1.&amp;amp;nbsp;Mai zum [[Staatsfeiertag (Österreich)|Staatsfeiertag]] erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgesetz Nr. 173 vom 14. Juli 1949, {{BGBl|Nr. 173/1949}}, S. 807 (pdf; 1,5&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenminister des Staatsvertrags ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Figl-Büste Dürnstein.jpg|mini|Büste im Keller der [[Domäne Wachau]]]]&lt;br /&gt;
Am 2. April 1953 wurde Figl nach ÖVP-interner Kritik an seiner zu großen Kompromissbereitschaft gegenüber der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] als Bundeskanzler von [[Julius Raab]] abgelöst. Figl wurde am 26. November 1953 als Nachfolger von [[Karl Gruber (Politiker, 1909)|Karl Gruber]] [[Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten|Außenminister]] der [[Bundesregierung Raab I]] und hatte als solcher großen Anteil am Abschluss des [[Österreichischer Staatsvertrag|Staatsvertrags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dessen Unterzeichnung am 15. Mai 1955 im [[Schloss Belvedere]] in Wien, bei der er für Österreich unterschrieb, sprach Außenminister Figl die Worte: „[[Österreich ist frei]]!“ und zeigte den jubelnden Zuschauern den Vertrag vom Balkon des Schlosses aus. Dann nahm er die Hände der vier Außenminister [[John Foster Dulles|Dulles]], [[Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow|Molotow]], [[Harold Macmillan|Macmillan]] und [[Antoine Pinay|Pinay]] und legte sie ineinander. (Figls berühmte Worte fielen allerdings nicht, wie aus Filmreportagen meist geschlossen wird, auf dem Balkon des Belvederes, wo keine Lautsprecher installiert worden waren, sondern im Marmorsaal, wo die Unterzeichnung stattfand.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figl blieb in der [[Bundesregierung Raab II]] bis 1959 Außenminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalratspräsident und Landeshauptmann ===&lt;br /&gt;
1959 wurde Figl als Außenminister von [[Bruno Kreisky]] (SPÖ) abgelöst; die SPÖ hatte weniger Mandate, aber mehr Stimmen als die ÖVP erhalten. Von 1959 bis 1962 war Figl [[Präsident des Nationalrates|Nationalratspräsident]], danach von 1962 bis 1965 [[Liste der Chefs der Niederösterreichischen Landesregierung|Landeshauptmann von Niederösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1964 war Figl Schirmherr der [[Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs|Pfadfinder Österreichs]] und von 1964 bis zu seinem Tod Präsident dieses Verbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Besuch von [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Chruschtschow]] 1960 in Figls engerer Heimat, dem [[Tullnerfeld]], kam es zur [[Kukuruzwette]], bei der es darum ging, ob, wie von Chruschtschow behauptet, der russische [[Mais]] (Kukuruz) wirklich zehnmal ertragreicher sei als der österreichische. Figl wettete, dass der Mais im Tullnerfeld ebenso gut sei wie jener in der Ukraine und gewann 1961 die Wette, das vereinbarte Schwein bekam er allerdings nie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/news/stories/2505735/ &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Kukuruzwette.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;noe.orf.at.&amp;#039;&amp;#039; 16. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem er Landeshauptmann von Niederösterreich geworden war, machte sich seine unheilbare Krankheit – [[Nierenkrebs]] – bemerkbar. Seine Partei wollte ihn im März 1965 als Bundespräsidentschaftskandidaten aufstellen, was er jedoch ablehnte. Am 9. Mai 1965 um 11:15 Uhr starb Leopold Figl 62-jährig in seiner Wohnung in der Peter-Jordan-Straße 62 im 19. Wiener Gemeindebezirk [[Döbling]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Leopold&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Leopold Figl|Leopold Figl}}, abgerufen am 10. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 14 C - Leopold Figl.jpg|mini|Grab von Leopold Figl auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figls Leichenzug wurde am 14. Mai 1965 unter starker Anteilnahme der Bevölkerung am Parlament vorbei über die Ringstraße zum [[Heldenplatz]] geführt, wo die Trauerfeier stattfand. Seit dem historischen Abschluss des Staatsvertrages waren genau zehn Jahre vergangen. Figl wurde in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (Gruppe 14 C, Nummer 22) beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Chorherr]]: &amp;#039;&amp;#039;Große Österreicher.&amp;#039;&amp;#039; Carl Ueberreuter, Wien 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210508_OTS0040/todestag-leopold-figl-mkv-legt-kranz-nieder-bild |titel=Todestag Leopold Figl: MKV legt Kranz nieder |abruf=2022-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privatleben ===&lt;br /&gt;
Figl ehelichte 1930 Hildegard Maria Hemala (* 5. Juni 1906, † 22. August 1989), Tochter des christlichsozialen Politikers [[Franz Hemala]]. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder, Tochter Anneliese und Sohn Johannes, hervor. Figls Großneffe, [[Markus Figl]], ist Landesparteiobmann der Wiener [[ÖVP]] und Bezirksvorsteher des [[Innere Stadt (Wien)|ersten Wiener Gemeindebezirks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angestrebte Seligsprechung ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2020 erklärte der [[Diözese St. Pölten|St. Pöltner]] Bischof [[Alois Schwarz (Bischof)|Alois Schwarz]], dass er für Figl die Eröffnung eines [[Seligsprechungsprozess]]es anstrebe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://noe.orf.at/stories/3082027/ |titel=Leopold Figl soll seliggesprochen werden |werk=orf.at |datum=2020-12-22 |abruf=2020-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gründe nannte Schwarz, dass Figl an den Spätfolgen der Misshandlungen im KZ verstorben ist sowie seine versöhnliche Haltung in Richtung der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratie]]. Die Vorbereitungen seien bereits im Gange.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000122733544/erster-bundeskanzler-der-zweiten-republik-soll-seliggesprochen-werden |titel=Leopold Figl soll seliggesprochen werden |werk=[[DerStandard.at]] |abruf=2022-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Katholische Gruppierungen wie der MKV begrüßten diese Überlegungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20201223_OTS0047/mkv-begruesst-ueberlegungen-zum-seligsprechungsverfahren-von-leopold-figl-bild |titel=MKV begrüßt Überlegungen zum Seligsprechungsverfahren von Leopold Figl |abruf=2022-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 01 Minoritenplatz k.jpg|mini|Figl-Denkmal vor der Leopold-Figl-Gasse am Minoritenplatz vor dem Bundeskanzleramt in Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leopold-Figl-Museum in [[Michelhausen]] bei [[Tulln]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
* [[Leopold-Figl-Observatorium]] auf dem [[Schöpfl]] (Berg im nördlichen [[Wienerwald]] mit Blick auf das Tullnerfeld, Figls engere Heimat)&lt;br /&gt;
* [[Leopold-Figl-Warte]] auf dem [[Tulbinger Kogel (Berg)|Tulbinger Kogel]] in Niederösterreich (detto)&lt;br /&gt;
* Leopold-Figl-Hof: Wien, 1. Bezirk, Franz-Josefs-Kai 31–33 (Wohnhaus, 1963–1967, auf dem Grundstück des ehemaligen [[Hotel Métropole]])&lt;br /&gt;
* Leopold-Figl-Gasse: Wien, 1. Bezirk (neben dem historischen [[Palais Niederösterreich|Niederösterreichischen Landhaus]]), benannt 1985&lt;br /&gt;
* Leopold-Figl-Promenade: In [[Perchtoldsdorf]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
* Denkmal: Wien, 1. Bezirk, [[Minoritenplatz]] (Büste, 1973, zwischen Landhaus und [[Bundeskanzleramt (Österreich)|Bundeskanzleramt]] errichtet)&lt;br /&gt;
* Gedenktafel: Wien, 1. Bezirk, Schenkenstraße 2 (Wohnhaus, 1928–1932)&lt;br /&gt;
* Gedenktafel: Wien, 3. Bezirk, Kundmanngasse 24 (Wohnhaus, 1937–1946)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Czeike]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1993 bzw. 1995, Band 2, S. 301, und Band 4, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[Piusorden]]s&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]] der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]] (1946)&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ehrendoktoren der Universität für Bodenkultur Wien|Ehrendoktor der Hochschule für Bodenkultur Wien]] (1948)&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der [[Fordham University]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Leopold&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ehrenring des Landes Niederösterreich]] (1952)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]] (1954)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlament.gv.at/dokument/XXIV/AB/10542/imfname_251156.pdf |titel=10542/AB XXIV. GP – Anfragebeantwortung |kommentar=Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 |format=PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB |datum=2012-04-23 |abruf=2020-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[Bundesverdienstkreuz]]es (1955)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich|Goldenes Komturkreuz mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich]] (1960)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Autor= |Titel=Niederösterreich ehrt führende Männer|Datum=1960-11-24|Seite=4|Beilage= |POS=mitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrensenator der [[Universität Wien]] (1965)&lt;br /&gt;
* Gedenkskulptur: KZ Mauthausen (2012)&lt;br /&gt;
* Leopold-Figl-Straße (in zahlreichen Orten)&lt;br /&gt;
* Verleihung der [[Ehrenbürgerschaft]] in vielen Gemeinden&lt;br /&gt;
* Umbenennung des Steinsaals im [[Bundeskanzleramt (Österreich)|Bundeskanzleramt]] in Leopold-Figl-Saal am 19. Dezember 2020 anlässlich des 75-Jahre-Jubiläums von Figls Ernennung zum ersten Bundeskanzler der Zweiten Republik am 20. Dezember 1945&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/#/stories/3194363/ Steinsaal im Kanzleramt wird zum „Leopold-Figl-Saal“] orf.at, 19. Dezember 2020, abgerufen am 19. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- alphabetisch sortiert nach erstgenanntem Autor/Herausgeber --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ernst Bruckmüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Manfried Welan]], Gerhard Poschacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Figl bis Fischler. Bedeutende Absolventen der BOKU Wien.&amp;#039;&amp;#039; Leopold Stocker Verlag, Graz/Stuttgart 2005, ISBN 3-7020-1049-1, S. 38–47.&lt;br /&gt;
* [[Peter Pelinka]]: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl. Kanzler des Aufbaus.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders. &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Kanzler.&amp;#039;&amp;#039; Ueberreuter Wien 2000, ISBN 3-8000-3758-0, S. 17–38.&lt;br /&gt;
* Susanne Seltenreich, Gertraud Trska (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl. Der Weg zum Staatsvertrag.&amp;#039;&amp;#039; Leopold Figl Museum, Rust im Tullnerfeld 1991, {{Falsche ISBN|3-900992-6-2}}.&lt;br /&gt;
* [[Hans Ströbitzer]], Reinhard Linke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Residenz, Wien/St. Pölten 2012, ISBN 978-3-7017-3302-6.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Trost]]: &amp;#039;&amp;#039;Figl von Österreich. Der Weg zum Staatsvertrag.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 1985, ISBN 3-85002-203-X.&lt;br /&gt;
* Ernst Trost: &amp;#039;&amp;#039;Österreich ist frei! Leopold Figl und der Weg zum Staatsvertrag.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 2006, ISBN 3-85002-532-2.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Wohnout]]: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl und das Jahr 1945. Von der Todeszelle auf den Ballhausplatz.&amp;#039;&amp;#039; Residenz, Wien/St. Pölten 2015, ISBN 978-3-7017-3358-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leopold Figl, Wiederaufbau, Reblaus und Staatsvertrag.&amp;#039;&amp;#039; Filmreihe Menschen und Mächte von Andreas Novak und Tom Matzek, ORF 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118532987}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/005153}}&lt;br /&gt;
* {{parlament-at|326}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|Biographien/Figl%2C_Leopold}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|person|figl|Leopold Figl}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.wienerzeitung.at/linkmap/personen/figl.htm | wayback=20101229143128 | text=WZ Online: Leopold-Figl-Biographie}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aeiou.at/aeiou.Figl-Museum Figl-Museum] in [[Rust im Tullnerfeld]]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portalsuche?searchId=26142319 Archivaufnahmen mit und über Leopold Figl] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Reden, Parlamentsdebatten, Radiobeiträge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse&amp;quot;&amp;gt;[https://www.diepresse.com/529802/figls-radiorede-1945-der-poldl-ruhrt-uns-noch-heute &amp;#039;&amp;#039;Figls Radiorede 1945: Der „Poldl“ rührt uns noch heute.&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Presse]] vom 23. Dezember 2009, abgerufen am 18. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Figl, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Michelhausen|Rust]] im Tullnerfeld, Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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