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	<title>Leopold Breitenecker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:53:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Breitenecker&amp;diff=1865549&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-04-28T05:42:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Breitenecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. April]] [[1902]] in [[Wien]];&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/actaproweb2/benutzung/archive.xhtml?id=Akt+++++440669a9-9b26-431e-9074-c0aa4f6ed5f2VERA#Akt_____440669a9-9b26-431e-9074-c0aa4f6ed5f2VERA &amp;#039;&amp;#039;Meldezettel: Leopold Breitenecker, geboren 14.04.1902&amp;#039;&amp;#039;], Wiener Archivinformationssystem, abgerufen am 19. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[22. November]] [[1981]] ebenda&amp;lt;ref name=&amp;quot;IALM&amp;quot; /&amp;gt;) war ein österreichischer [[Nationalsozialist]] und [[Rechtsmedizin|Gerichtsmediziner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leopold Breitenecker studierte an der [[Universität Wien]] und promovierte 1928 zum Dr. med.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IALM&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-03 |url=http://www.ialm.info/UserFiles/files/pdf/Leopold%20Breitenecker.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;IALM President (1961 – 1964): Professor Leopold Breitenecker (Austria)&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2026-03-26 04:03:19 InternetArchiveBot}}, Website der International Academy of Legal Medicine, abgerufen am 19. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war seit 1920 Mitglied der [[Akademische Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf|Akademischen Burschenschaft Markomannia Wien]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; einer [[Mensur (Studentenverbindung)|schlagenden]] und [[Deutschnationale Bewegung|deutschnationalen]] Studentenverbindung. Schon während seines Studiums arbeitete er bei [[Carl Sternberg]] an der [[Allgemeine Poliklinik Wien|Wiener Allgemeinen Poliklinik]]; 1929 wurde er dessen Assistent. 1930 wechselte er zu [[Albin Haberda]] (1868–1933) ans [[Department für Gerichtliche Medizin Wien|Wiener Institut für gerichtliche Medizin]], wo er später auch Schüler [[Fritz Reuter (Mediziner)|Fritz Reuters]] (1875–1959) wurde. Er gehörte dem [[Freikorps]] „Ostmark“ an und war dadurch nicht nur früher Nazi sondern auch [[Illegaler Nationalsozialist]]. Am 23. Mai 1938 beantragte er die Wiederaufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres, das Symboldatum der österreichischen Illegalen, aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.150.214).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4351602&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Arias: [https://web.archive.org/web/20130927074653/http://www.menschenfolter.de/PDF2/Gerichtsmedizin-im-Dienst-nationalsozialistischer-Biopolitik.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Wiener Gerichtsmedizin im Dienst nationalsozialistischer Biopolitik.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 19. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wiederaufnahme deshalb, weil der NS-Staat seine treuesten Streiter in einer zentral verwalteten Datei geführt wissen wollte und dies von Österreich aus bis zum Anschluss nicht möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breitenecker [[Habilitation|habilitierte]] sich 1939 und wurde 1944 außerordentlicher Professor am Institut für Gerichtsmedizin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee74&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit des [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus in Österreich]] war er Mitarbeiter des [[Rassenpolitisches Amt der NSDAP|Rassenpolitischen Amtes]] der [[Reichsgau Wien|Gauleitung Wien]] und Arzt für rassen- und erbkundliche Schulungen bei der [[Hitlerjugend]] und somit zentral mit der rassenpolitischen Ideologie des NS-Staates verwoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er zuerst aus dem Hochschuldienst suspendiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee74&amp;quot; /&amp;gt; Danach war er von 1945 bis 1956 als [[Prosektor]] im KH Wiener Neustadt tätig. Im Jahr 1956 wurde er zum Leiter des Volksgesundheitsamtes im [[Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz|Bundesministerium für soziale Verwaltung]] bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1953 war er als Privatdozent an der Universität Wien tätig, ab 1956 als außerordentlicher Professor und von 1959 bis 1973 gar als ordentlicher Professor (so wie andere Illegale, die ex lege nicht mehr in den Universitätsdienst zurückkehren hätten dürfen, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Otto Höfler]], [[Eberhard Kranzmayer]], [[Richard Wolfram]]). Von 1959 an war er auch Vorstand des Gerichtsmedizinischen Instituts Wien. Zudem war er Landesgerichtsarzt und 1964/65, zur 600-Jahr-Feier der Universität Wien, [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Medizinischen Fakultät. Des Weiteren war er Präsident des Landessanitätsrates und begründete die &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Gesellschaft für gerichtliche Medizin&amp;#039;&amp;#039;, deren Ehrenpräsident er wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee74&amp;quot; /&amp;gt; Ihm folgte [[Wilhelm Holczabek]]. Im Jahr 1967 war er Präsident des V. &amp;#039;&amp;#039;International Academy of Legal Medicine&amp;#039;&amp;#039;-Kongresses in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breitenecker verfasste Schriften zur Pathologie des plötzlichen Todes, des gewaltsamen Todes, der Kohlenoxyd- und Alkoholintoxikation, der ärztlichen Kunstfehler, der [[Silikose]], der ärztlichen Fortbildung und medizinhistorische Artikel. Er war Herausgeber der „Beiträge zur gerichtlichen Medizin“, Mitherausgeber der „Deutschen Zeitschrift für gerichtliche und soziale Medizin“, Mitglied des [[Sanitätsrat#Österreich|Obersten Sanitätsrates]], der internationalen Akademie für gerichtliche und soziale Medizin und der österreichischen Studiengesellschaft für Atomenergie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wien.gv.at/rk/historisch/1967/april.html |wayback=20160123033016 |text=&amp;#039;&amp;#039;13. April 1967: 65. Geburtstag von Leopold Breitenecker&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-03-26 04:03:19 InternetArchiveBot }}, Rathauskorrespondenz (rk), Website der Stadt Wien, abgerufen am 19. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breitenecker meinte 1967 in einem entlastenden Gutachten, erstattet für einen Prozess gegen [[Gaskammer (Massenmord)|Vergasungsärzte]], über den [[Gaskammer (Todesstrafe)|Gaskammertod]]: „Es ist sicherlich eine der humansten Tötungsarten überhaupt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ks 1/66 GStA Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt a. M.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am [[Döblinger Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Leopold Breitenecker |Friedhof=Döbling |Jahr=1981}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1961: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF-Datei; 6,59&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1973: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF-Datei; 6,59&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1977: [[Ehrenring der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118673742|VIAF=5724917}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Breitenecker, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Breitenecker, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Nationalsozialist und Gerichtsmediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. November 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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