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	<title>Leopold Biermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Legov20: /* Biografie */ Detail &amp; Quelle eingefügt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie: &lt;/span&gt; Detail &amp;amp; Quelle eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Leopold Biermann &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1875]] in [[Spenge]], [[Kreis Herford#1816–1968|Kreis Herford]]; † [[9. September]] [[1922]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Malerei|Kunstmaler]] und [[Mäzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Leopold Heinrich Otto Biermann war der Sohn des Zigarrenfabrikanten und Kaufmanns [[Friedrich Biermann (Unternehmer)|Friedrich Biermann]] und seiner Ehefrau Bertha, geborene Krollmann (1840–1930). Als seine Geschwister werden genannt: Elisabeth, verheiratete Hirschfeld (1867–1892), Magdalene Mathilde (* 23. September 1870), verheiratet mit dem Unternehmer Richard Hirschfeld (1855–1915),&amp;lt;ref&amp;gt;Blätter des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde, 69. Jahrgang, München 2006, S. 120 (http://www.blf-online.de/sites/default/files/blf_quellen_dateien/bblf_jahrgang_69_2006.pdf)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Friedrich Karl Biermann|Friedrich Karl]] (1872–1923), Berta (* 1876), verheiratet mit Kaufmann Georg Albrecht Strauch aus Bremen, Wilhelm [[Eduard Biermann|Eduard]] (1878–1937) sowie Agnes, verheiratet mit dem Bremer Kaufmann Franz Heinrich Thorbecke, der nach dem Tod von Friedrich Karl die alleinige Firmenleitung übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Biermann absolvierte das [[Altes Gymnasium (Bremen)|Alte Gymnasium]] in [[Bremen]] und studierte danach Malerei an der [[Kunstakademie Düsseldorf]], unter anderem bei [[Eduard von Gebhardt]]. Er lebte dann in [[Düsseldorf]], wo er 1897 bis 1915 Mitglied des [[Malkasten (Künstlerverein)|Künstlervereins „Malkasten“]] war, und unternahm einige Studienreisen. 1897 mietete er in St. Anna, einem Ortsteil von [[Sluis]] in den [[Niederlande]]n, zusammen mit dem Düsseldorfer Kollegen [[Johann Georg Dreydorff (Maler)|Johann Georg Dreydorff]] ein Appartement im Hause einer Familie Boderie. Gemeinsam und mit gelegentlichen Besuchern aus dem Kreis von [[Arthur Kampf|Arthur]] und [[Eugen Kampf]] an der Düsseldorfer Akademie, unter anderem bereits 1897 [[Albert Engstfeld]], der 1903 ganz zu Dreydorff zog,&amp;lt;ref&amp;gt;neu.engstfeld-archiv.eu › wp-content › uploads › 2016/05 › Spurensuche S. 3, 4&amp;lt;/ref&amp;gt; zeichnete man Ortsansichten und in der Umgebung die typischen flachen Landschaften mit niedrigem Horizont, Kanälen und Windmühlen. Als der Vater während einer Reise 1904 in [[Frankfurt am Main]] starb, kehrte Leopold nach Bremen zurück und trat als Teilhaber in das von seinem Bruder Friedrich Karl und einem weiteren Teilhaber, seinem Schwager Richard Hirschfeld (bis 1906), geführte väterliche Unternehmen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vermögender Mitunternehmer betätigte er sich nun als Kunstmäzen. Er sammelte Kunstwerke, förderte einzelne Künstler und pflegte vielfältige Kontakte und Geselligkeiten mit Malern, Bildhauern und Schriftstellern – unter anderem war er mit [[Alfred Walter Heymel]] und [[Rudolf Alexander Schröder]] befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Gruber, Ulrich Ott (Hrsg.): Harry Graf Kessler Das Tagebuch Neunter Band 1926–1937, Klett-Cotta 2009. ISBN 978-3-7681-9819-6, S. 981&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Förderer des [[Insel Verlag]]es und organisierte Feste. Der [[Kunsthalle Bremen]] schenkte er viele Werke bedeutender [[Impressionismus|Impressionisten]] und [[Expressionismus|Expressionisten]], unter anderem von [[Gustave Courbet]], [[Ludwig von Hofmann]], [[Walter Leistikow]] und dem frühen [[Max Liebermann]], der die Mutter porträtiert hatte. Für längere Zeit war er Stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister des [[Der Kunstverein in Bremen|Kunstvereins in Bremen]]. Zudem war er Mitglied in mehreren anderen Kunstvereinigungen wie der [[Freie Secession|Freien Secession]] in [[Berlin]], der [[Dresdner Sezession]], dem [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]] oder dem &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Verein für Kunstwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er unterstützte die Vorstellungen des Kunsthallendirektors [[Gustav Pauli]] (1866–1938), aus der Kunsthalle eine Galerie der modernen Kunst zu entwickeln. 1909 veranstaltete er eine Leihausstellung aus bremischem Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in anderen Vereinen, für Segeln – er besaß eine 15-m-R-Yacht, die 1910 für ihn gebaute „Sophie Elisabeth“,&amp;lt;ref&amp;gt;1. Jahrbuch des Kaiserlichen Yacht-Clubs für das zwanzigste Clubjahr 1911. Graphische Betriebe W. Büxenstein (Herstellung), Berlin 1911 (Abbildung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.clydeships.co.uk/ › view&amp;lt;/ref&amp;gt; – Golf, Rudern, Automobile und Luftfahrt&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbuch der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt. 5. Band. Springer, Berlin Heidelberg GmbH 1920, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; oder im Verband für Sanitätshunde war er aktiv. Er förderte das [[Bremer Stadttheater (1843)|Bremer Stadttheater]] durch die Bereitstellung der Mittel für bedeutende Gastspiele. Er unterstützte zudem eine Vereinigung für Waisenkinder und im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] die Verwundeten-Fürsorge, indem er in seinen Besitzungen „Hoher Kamp“ und „Villa Gutweil“ Genesungsheime für Soldaten der Kaiserlichen Marine errichtete. Ab 1915 war er am Wiederaufbau der ostpreußischen Stadt Schirwindt (nach 1945 [[Kutusow]]) im Rahmen der [[Ostpreußenhilfe]] (Kriegshilfeverein Bremen) beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Neidhardt: Schmalspur-Album Ostpreußen, S. 158, SSB-Medien, Zittau, 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Harder Biermann-Ratjen]], der Sohn des Hamburger Notars Dr. Hans Rudolf Ratjen und von Biermanns zweiter Ehefrau Alix, geborene Ruete, wurde 1922 von Biermann adoptiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Heimatbote. Zeitschrift des Bürger- und Heimatvereins Mienstedten e. V. für Nienstedten, Klein Flottbek und Hochkamp, 58. Jahrgang, Nr. 5, Mai 2009, S. 2 (hb2.nienstedten-hamburg.de › Heimatbote)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Biermann, der an einer angeborenen Wachstumshemmung litt, starb im Alter von 47 Jahren an Herzschwäche in einem Münchner Sanatorium.&amp;lt;ref&amp;gt;Nekrolog. In: Marées-Gesellschaft (Hrsg.): Ganymed. Blätter der Marées-Gesellschaft, 4. Jahrgang, 1922, S. 314 (https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/ganymed1922/0554/image)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grabrede hielt Rudolf Alexander Schröder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sankt-magnus.de/Gut-Weilen.htm |titel=Gut Weilen |abruf=2020-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Biermanns Bremer Häuser „Villa Gutweil“&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung als Postkarte: http://www.gruenes-sankt-magnus.de/data/pm150324/Ortsteilspaziergang2030.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und „Gut Hoher Kamp“ wurden nach seinem Tode unter seinen Erben aufgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.lesum.de/postkarten19.php?monat=05 |titel=Mai 2019: Tanz- und Ausflugslokal Hoher Kamp (St. Magnus) |werk=Heimat an der Lesum |datum=2019-05 |abruf=2020-01-07 |kommentar=Kalenderblatt Mai 2019}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildnis ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Hoetger: Büste; Bremen, Rathaus; Leihgabe der Kunsthalle Bremen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.rathaus.bremen.de/rundgang-1273 |titel=Die schönsten Räume des historischen Gebäudes  |hrsg=[[Senatskanzlei (Bremen)|Senatskanzlei Bremen]] |abruf=2020-01-07 |kommentar=Büste von Leopold Biermann im Bibliothekszimmer aufgeführt |zitat=In einer Nische steht nun auch - als Leihgabe der Kunsthalle - eine Büste von ihm.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fotografie: Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe: MKG Sammlung Online | Der Kunstsammler Leopold Biermann (https://sammlungonline.mkg-hamburg.de/ › object › mkg-e00137443).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Lührs]]: &amp;#039;&amp;#039;Biermann, Leopold Otto Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Historische Gesellschaft Bremen, Staatsarchiv Bremen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremische Biographie 1912–1962.&amp;#039;&amp;#039; Hauschild, Bremen 1969, S. 42 (Sp. 1) bis S. 43 (Sp. 2).&lt;br /&gt;
* [[Hans Paffrath]] / [[Museum Kunstpalast|Kunstmuseum Düsseldorf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Düsseldorfer Malerschule&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1, F. Bruckmann, München 1997, ISBN 3-7654-3009-9, Anhang, S. 439.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Andrea Pophanken und Felix Billeter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Moderne und ihre Sammler&amp;#039;&amp;#039;. Französische Kunst im deutschen Privatbesitz vom Kaiserreich zur Weimarer Republik. Akademieverlag, 2001, ISBN 978-3-05-003546-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.suub.uni-bremen.de/kataloge-sammlungen/altbestand/nachlaesse/ Nachlassstücke zu Leopold Otto Biermann in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen]&lt;br /&gt;
* http://archiv.preussische-allgemeine.de/1989/1989_01_21_03.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116166339|VIAF=13050884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Biermann, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Biermann, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunstmaler und Mäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Spenge]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Legov20</name></author>
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