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	<title>Leopold Arends - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T02:56:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leopold_Arends&amp;diff=665687&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BergwachtBern: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-07-17T07:16:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leopold Arends (1817 - 1882) - inventor of a German shorthand system.png|mini|Leopold Arends]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombstone Leopold Alexander Friedrich Arends.jpg|miniatur|Grab auf dem Friedhof II der Französisch-Reformierten Gemeinde in Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Alexander Friedrich Arends&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, als [[Pseudonym]] auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arend&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz1202.html Hager, Anton: Deutsche Biographie]&amp;lt;/ref&amp;gt; (* {{JULGREGDATUM|4|12|1817|Link=1}} in Rakyzcy, [[Gouvernement Wilna|Gubernium Wilna]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Nr. 909/1882, StA Berlin II&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[22. Dezember]] [[1882]] in [[Berlin]]) war deutscher [[Stenografie|Stenograf]] und Systemerfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Familie ===&lt;br /&gt;
Leopold Arends wurde am 1. Dezember 1817 in Rakyzcy, [[Litauen]], geboren. Dort war sein Vater, der aus [[Braunschweig]] stammte, Gärtner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1856 heiratete er in Berlin &amp;#039;&amp;#039;Marie Auguste Emma Gaillard&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Hindenberg&amp;#039;&amp;#039; (* 1820 † 1897). Die Ehe blieb ohne Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Nach einer dreijährigen Lehre als Apothekengehilfe machte er in [[Riga]] die Gehilfenprüfung.&amp;lt;ref&amp;gt;Moser/Erbach, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 22 Jahren begann Arends an der [[Kaiserliche Universität Dorpat|Kaiserlichen Universität Dorpat]] ein Studium der Philosophie, Geschichte sowie Natur- und Sprachwissenschaften. Im Jahr 1841 wurde er Hauslehrer einer [[Kurland|kurländischen]] Adelsfamilie. 1844 ging Arends nach [[Berlin]]. Dort betätigte er sich als Schriftsteller.&amp;lt;ref&amp;gt;Moser/Erbach, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sich 1848 die Herzogtümer [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]] und [[Herzogtum Holstein|Holstein]] gegen [[Dänemark]] erhoben, trat Arends einem studentischen Freikorps bei, der jedoch im Folgemonat bereits wieder aufgelöst wurde. 1859 wurde er in den Lehrkörper des neu gegründeten Berliner Handwerkervereins berufen. Leopold Arends verstarb am 22. Dezember 1882 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzschriftliche Betätigung ==&lt;br /&gt;
Arends beschäftigte sich erstmals Mitte der 1840er Jahre in Berlin mit der [[Kurzschrift]]. Nachdem er die Stenografiesysteme [[Gabelsberger-Kurzschrift|Gabelsberger]] und [[Heinrich August Wilhelm Stolze|Stolze]] studiert hatte, kam er zu der Überzeugung, ein eigenes Kurzschriftsystem zu entwickeln, das keine Verstärkungen von Zeichen durch Druck aufweist und die Selbstlaute als vollständige eigene Zeichen wiedergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1850 veröffentlichte er die von ihm entwickelte Kurzschrift vorerst lediglich auf sechs [[Lithografie|lithografierten]] Vorlageblättern, den &amp;#039;&amp;#039;Hempelschen Tafeln&amp;#039;&amp;#039; (Bezeichnung nach dem Berliner Verleger Hempel). Sein vollständiges Lehrbuch „Vollständiger Leitfaden einer rationellen, ebenso leicht erlernbaren, wie sicher auszuführenden Stenographie oder Kurzschrift, für Schulen und zum Selbstunterricht.“ erschien jedoch erst im Jahre 1860. Schließlich veröffentlichte er 1876 ein vollständiges Lehrbuch der Militärstenographie. Diese beiden Lehrbücher erreichten jeweils 21 Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1859 gründete Arends einen [[Stenografenverein]] in Berlin, wo die Arendssche Stenographie unterrichtet wurde. Es folgten viele weitere Vereinsgründungen an zahlreichen anderen Orten; bereits 1862 gab es 60 Arendssche Vereine mit etwa 1000 Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz1202.html Hager, Anton: Deutsche Biographie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arendssche Stenographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arends-shorthand-system-example.png|mini|250px|links|System Arends – Schriftprobe einer Anpassung an die schwedische Sprache]]&lt;br /&gt;
Die Arendssche Stenographie gehört zu den sogenannten selbstlautschreibenden Kurzschriften, d.&amp;amp;nbsp;h., die Selbstlaute werden nicht symbolisch dargestellt, sondern ausgeschrieben.&lt;br /&gt;
Die Mitlaute werden größtenteils durch gerade auslaufende Abstriche dargestellt. Des Weiteren gibt es eine symbolische Darstellung einiger Mitlautfolgen. Eine Weiterentwicklung des Arendsschen Systems erfolgte durch [[Heinrich Roller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arendssche Kurzschrift wurde auf viele Fremdsprachen übertragen, unter anderem auf die englische, die lateinische, die spanische und die schwedische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold Arend&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;Kein [[Tippfehler]]: Arends verwendete &amp;#039;&amp;#039;Arend&amp;#039;&amp;#039; als Pseudonym.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Libuše|Libussens]] Wahl. Ein dramatisches Gedicht in fünf Akten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1844 ([https://books.google.lv/books?id=rgROOfPH0fQC Digitalisat] bei Google Books).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Demosthenes]] oder Hellas’ Untergang&amp;#039;&amp;#039;. Trauerspiel in fünf Akten. Louis Hirschfeld, Berlin 1848 ([https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10104673-7 Digitalisat], [[Münchener Digitalisierungszentrum|MDZ Bayern]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stenographie in sechs Lektionen zu erlernen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1850.&lt;br /&gt;
unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold A. F. Arends&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* [https://www.forschungsstaette.de/PDF/Originale/Arends%20-%20Vollstaendiger%20Leitfaden%201860.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vollständiger Leitfaden einer rationellen, ebenso leicht erlernbaren, wie sicher auszuführenden Stenographie oder Kurzschrift, für Schulen und zum Selbstunterricht.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1860]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vollständiger Leitfaden einer rationellen, ebenso leicht erlernbaren, wie sicher auszuführenden Stenographie oder Kurzschrift, für Schulen und zum Selbstunterricht, nebst einer in Briefen abgefaßten Darlegung der nothwendigsten Principien zur Erreichung eines Schrift-Ideals oder des eigentlichen schriftlichen Aequivalents der Sprache, auf Grund einer von [[Alexander von Humboldt|A. v. Humboldt]] gewürdigten, diese Principien und die aus ihnen hervorgegangene Stenographie betreffenden Abhandlung.&amp;#039;&amp;#039; Schulze, Berlin 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber den Sprachgesang der Vorzeit und die Herstellbarkeit der althebräischen Vocalmusik.&amp;#039;&amp;#039; Schulze, Berlin 1867 ([https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10582784-1 Digitalisat], MDZ Bayern).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Festgabe für Gemüth und Verstand&amp;#039;&amp;#039;. Wallroth, Berlin 1878.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|46|27|33|Arends, Leopold|Christian Johnen|ADB:Arends, Leopold}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|344|345|Arends, Leopold|Anton Hager|116518006}}&lt;br /&gt;
* Henrich Grosse: &amp;#039;&amp;#039;Leopold A. F. Arends, der Begründer der rationellen Kurzschrift, der Wiederhersteller der alt-hebräischen Vokalmusik.&amp;#039;&amp;#039; Eine biographische Skizze. Koebke, Berlin 1878.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Zeise (Dichter)|Heinrich Zeise]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus den Jahren 1848–50 an den Stenographen Leopold Arends, an [[August Ludwig Lua|Ludwig Lua]], [[Edgar Bauer]] u. a.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altonaer Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; Jg. 63, Nr. 334, 19. Juli 1912, Morgen-Ausgabe, Beilage ([https://www.europeana.eu/de/item/9200338/BibliographicResource_3000118631955 Web-Ressource]).&lt;br /&gt;
* Franz Moser, Karl Erbach, Maria Erbach: &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Kurzschriftgeschichte. Ein Führer durch Kurzschriftlehre und Kurzschriftgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Winklers Verlag, Darmstadt 1990, 9. Auflage&lt;br /&gt;
* Laurenz Schneider, Georg Blauert: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kurzschrift.&amp;#039;&amp;#039; Heckner, Wolfenbüttel 1936.&lt;br /&gt;
* {{BBLD|000000006678657X|NAME= Arends, Leopold Alexander Friedrich}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783110193381|Seiten=147 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource Meyers|Arends}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116518006|VIAF=72147393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arends, Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stenograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1817]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arends, Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Arends, Leopold Alexander Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Stenograf und Systemerfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1817&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rakyzcy]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BergwachtBern</name></author>
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