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	<title>Leonore Mau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonore Mau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1916]] in [[Leipzig]]; † [[22. September]] [[2013]] in [[Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Fotografin-Leonore-Mau-mit-97-Jahren-gestorben |wayback=20130927214208 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fotografin Leonore Mau mit 97 Jahren gestorben.&amp;#039;&amp;#039; Lübecker Nachrichten, 23. September 2013}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine deutsche [[Fotografie|Fotografin]]. Architektur, urbanes Leben und Riten zählen zu den Schwerpunkten ihres Werkes, das sich zwischen ethnologischer Dokumentation und Kunstfotografie bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Leonore Mau.jpg|mini|hochkant|Kissenstein in der Grabstätte Hubert Fichtes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Leonore Maria Lucilla Burckas stammte aus einer großbürgerlichen Familie. Bereits mit zwölf Jahren bekam sie ihren ersten Fotoapparat geschenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hamburg-frauenbiografien.de/item/4257 |titel=Leonore Mau |werk=Biografien-Datenbank: Frauen aus Hamburg |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250520202053/https://hamburg-frauenbiografien.de/item/4257 |archiv-datum=2025-05-20 |abruf=2025-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie studierte Bühnenbildnerei an der Leipziger [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig|Kunstgewerbeschule]]. 1937 heiratete sie den Architekten Ludwig Mau, mit dem sie die zwei Kinder Michael und Ulrike bekam. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zog die Familie auf der Flucht vor den Kommunisten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nathalie David |Titel=Diese Photographin heißt Leonore Mau |Hrsg=Dora Imhof, Gina Athea Ulysse, U5 |Sammelwerk=Ein Jahr und ein Tag. Leonore Mau und Haiti |Verlag=Hatje Cantz |Ort=Berlin |Datum=2025 |ISBN=978-3-7757-6025-6 |Seiten=34 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Arbeiten als Fotografin ===&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren ließ Mau sich vom Fotografen Wolfgang Etzold in [[Hamburg-Blankenese|Blankenese]] als Pressefotografin ausbilden. Sie kaufte Etzold eine gebrauchte [[Leica Camera|Leica]] IIIf mit Elmar-Objektiv ab und machte Bilder vom [[Hamburger Hafen]], Architekturaufnahmen, fotografierte Straßenszenen und Portraits. Ihre erste Veröffentlichung hatte sie in der &amp;#039;&amp;#039;Hafenrundschau,&amp;#039;&amp;#039; es folgten Aufträge für Architekturfotos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://leonore-mau.de/zur-person/biografie/ |titel=Biografie |werk=Leonore Mau |hrsg=bpk-Bildagentur, eine Abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, eine Einrichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz |archiv-url=https://web.archive.org/web/20251205204803/https://leonore-mau.de/zur-person/biografie/ |abruf=2025-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später arbeitete sie für Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;[[AW Architektur &amp;amp; Wohnen|Architektur &amp;amp; Wohnen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Domus (Zeitschrift)|Domus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gut Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Moderne Frau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Schöner Wohnen (Zeitschrift)|Schöner Wohnen]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenleben und -arbeiten mit Hubert Fichte ===&lt;br /&gt;
1950 lernte Mau bei einem Literatur-Jour-Fixe ihres Mannes den damals 15-jährigen [[Hubert Fichte]] kennen. Sie blieb in sporadischem Kontakt mit dem jungen Mann. 1961 trafen sie sich in Hamburg wieder und wurden ein Paar, obwohl Fichte gleichzeitig offen homosexuell lebte. 1962 besuchte sie ihn im provenzalischen [[Montjustin]], wo er im Reformdorf des Malers Serge Fiorio und dessen Familie als Schafhirte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Björn Bertrams |url=https://literaturkritik.de/hubert-fichte-ich-beisse-dich-zum-abschied-ganz-zart-soll-ich-schreiben-dass-ich-dich-brauche,22761.html |titel=„Soll ich schreiben, daß ich Dich brauche?“ - Hubert Fichtes Briefe an Leonore Mau |werk=literaturkritik.de |datum=2016-12 |abruf=2026-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; arbeitete. Für Fichte trennte Mau sich von ihrem Mann und verließ ihre Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cord Riechelmann |url=https://taz.de/In-die-Schatten-blicken/!447085/ |titel=In die Schatten blicken |werk=taz – die Tageszeitung |datum=2013-09-25 |abruf=2026-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie zog mit dem noch unbekannten Schriftsteller in die Dürerstraße 9 in [[Hamburg-Othmarschen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://leonore-mau.de/zur-person/gesprache-uber-leonore-mau/ |titel=Gespräche über Leonore Mau |werk=Leonore Mau |hrsg=bpk-Bildagentur, eine Abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, eine Einrichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz |archiv-url=https://web.archive.org/web/20260124180842/https://leonore-mau.de/zur-person/gesprache-uber-leonore-mau/ |abruf=2026-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort lebte sie bis zu ihrem Lebensende.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Mau, die als Reportage- und Architekturfotografin immer erfolgreicher wurde und Fichte, der in den nächsten Jahren seine ersten Werke publizierte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Hubert-Fichte-Ein-weit-gereister-Hamburger,hubertfichte100.html|abruf=2026-01-24|autor=|titel=Hubert Fichte: Hamburgs Poet der Außenseiter|werk=ndr.de|archiv-url=https://web.archive.org/web/20260124174910/https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Hubert-Fichte-Ein-weit-gereister-Hamburger,hubertfichte100.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; arbeiteten nun dauerhaft zusammen und tauschten sich künstlerisch ständig aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Schröder |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-frau-in-hubert-fichtes-leben-zarte-bisse-kluge-kuesse-100.html |titel=Die Frau in Hubert Fichtes Leben - Zarte Bisse, kluge Küsse |werk=Deutschlandfunk |datum=2016-12-20 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20260124165008/https://www.deutschlandfunk.de/die-frau-in-hubert-fichtes-leben-zarte-bisse-kluge-kuesse-100.html |abruf=2026-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren erforschte das Paar die afroamerikanischen Religionen in der [[Karibik]], in [[Lateinamerika]] und [[Afrika]].&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Pfäfflin, Wilfried F. Schoeller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hubert Fichte und Leonore Mau: der Schriftsteller und die Fotografin.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt/Main 2005, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihren Reisezielen gehörten neben [[Brasilien]] [[Ägypten]], [[Marokko]], [[Venezuela]], [[Mexiko]], [[Benin]], [[Senegal]], die [[Vereinigte Staaten|USA]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-2025-haiti&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Muenchner-Fotografieschau-ueber-Haiti/!6135148/ |titel=Münchner Fotografieschau über Haiti: Den Exotismus überblenden |werk=taz |datum=2025-12-05 |abruf=2025-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1972 und 1974 bereisten die beiden außerdem [[Martinique]], [[Grenada]], [[Trinidad und Tobago|Trinidad]], die [[Dominikanische Republik]] und [[Haiti]], wobei Mau die Aufenthalte fotografisch dokumentierte. Im Zentrum der Karibikreisen standen afrodiasporische Riten und Zeremonien, die Mau in Serien von [[Kleinbildkamera|Kleinbild]]- und [[Mittelformatfotografie]]n festhielt. Ein bedeutender Teil dieser Arbeiten entstand im damals vom Diktator [[Jean-Claude Duvalier]] regierten Haiti und wurde in deutschen Zeitschriften und Reisereportagen publiziert. Mau fotografierte außerdem rituelle Handlungen des Voodoo-Kults, die Aufnahmen waren jedoch nicht zur Veröffentlichung bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-2025-haiti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Leonore Mau fotografiert die Sekunde der Ekstase, wie sie explodiert aus Gebet, Wasser, Rauch, Milch, Blut; und ihr weltliches Gegenstück, die Versunkenheit. Sie bildet das Reich der Religionen ab, heilige Orte und Handlungen […]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang von Wangenheim. In: [[Frankfurter Rundschau]], 23. März 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätwerk ===&lt;br /&gt;
Auch nach Fichtes Tod 1986 fotografierte Mau weiter: Sie reiste in den folgenden Jahren alleine nach Indien und mehrmals nach Portugal. Hier entstanden Trauerbilder, in denen sie Fichtes Tod thematisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Out of Focus. Leonore Mau und Haiti. |Hrsg=Lenbachhaus |Datum=2025 |Online=https://www.lenbachhaus.de/fileadmin/Redaktion/Ausstellungen/2025/10_Leonore_Mau/Pressebereich/Handout_Out_of_Focus_DE_EN.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988 begleitete sie das [[Pina Bausch]] Ensemble in [[Wuppertal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Später veröffentlichte zusammen mit Pina Bauschs Mann Roland Kay die Bücher &amp;#039;&amp;#039;Psyche&amp;#039;&amp;#039; (2005) und &amp;#039;&amp;#039;Die Kinder Herodots&amp;#039;&amp;#039; (2006).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goethe.de/ins/bg/de/ver.cfm?event_id=24508606 |titel=Filmvorführung im Rahmen des Master of Arts : Diese Photographin heisst Leonore Mau - Goethe-Institut Bulgarien |werk=Goethe Institut |datum=2023-02-13 |sprache=de |abruf=2025-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde auf dem [[Nienstedtener Friedhof]] auf dem Grab Fichtes beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://garten-der-frauen.de/friedhoefe/leonore-mau/ &amp;#039;&amp;#039;Leonore Mau, 1. August 1916, Leipzig - 22. September 2013, Hamburg, Fotografin. Grablage: Abt. 21 Nr. 84a.&amp;#039;&amp;#039;] [[Garten der Frauen|Garten der Frauen e.&amp;amp;nbsp;V.]], Hamburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hamburger Senat beschloss am 18. Mai 2022 die Benennung des &amp;#039;&amp;#039;Leonore-Mau-Wegs&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Hamburg-Bahrenfeld|Bahrenfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luewu.de/docs/anzeiger/docs/2904.pdf Senatsbeschluss] vom 18. Mai 2022, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 43 vom 1. Juni 2022, abgerufen am 3. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Nachlass ==&lt;br /&gt;
Bis heute stehen Leonore Maus Arbeiten im Schatten ihres Zusammenlebens mit Hubert Fichte. Die Bilder der erfolgreichen Fotografin wurden vielfach in Zeitschriften veröffentlicht, die Kunstszene nahm dagegen wenig Notiz von ihr. Das änderte sich 2002 mit Maus erster großer Einzelausstellung in der Kunsthalle Basel. Nach wie vor wird ihr umfangreiches künstlerisches Werk jedoch wenig rezipiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dora Imhof, Gyna Athema Ulysse, U5 |Titel=Einleitung |Hrsg=Dora Imhof, Gina Athea Ulysse, U5 |Sammelwerk=Ein Jahr und ein Tag. Leonore Mau und Haiti |Verlag=Hatje Cantz |Ort=Berlin |Datum=2025 |ISBN=978-3-7757-6025-6 |Seiten=7 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ambivalenz von Maus Haiti-Fotografien zwischen exotisierendem Klischee und Dokumentation war ab 2022 Thema eines Forschungsprojekts der [[ETH Zürich]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; sowie 2025/26 einer darauf basierenden Ausstellung im [[Städtische Galerie im Lenbachhaus|Münchner Lenbachhaus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonore Mau vererbte ihren Nachlass und den von Hubert Fichte der S. Fischer Stiftung. Maus Nachlass, ein fotografisches Werk zwischen ethnologischer Dokumentation und Kunstfotografie, besteht aus 112.000 Motiven. Seit 2017 wurde er in einem mehrjährigen Projekt erschlossen und liegt als Dauerleihgabe bei der [[Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte|bpk-Bildagentur]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gesine Bahr |url=https://www.spkmagazin.de/dokumentieren-nicht-inszenieren-die-neuentdeckung-der-leonore-mau.html |titel=Dokumentieren, nicht Inszenieren: Die Neuentdeckung der Leonore Mau |werk=SPK-Magazin |hrsg=Stiftung Preußischer Kulturbesitz |sprache=de |abruf=2026-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2002 erste große Einzelausstellung in der [[Kunsthalle Basel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kunsthallebasel.ch/exhibition/als-gast-von-hinrich-sachs-leonore-mau-fotografin/ &amp;#039;&amp;#039;Als Gast von Hinrich Sachs: Leonore Mau, Fotografin. 23. März – 12. Mai 2002.&amp;#039;&amp;#039;] Archiv der Kunsthalle Basel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2002/2003 war die Gruppenausstellung &amp;#039;&amp;#039;Ökonomien der Zeit&amp;#039;&amp;#039; des [[Migros Museum für Gegenwartskunst|Migros Museums für Gegenwartskunst]] unter anderem im [[Museum Ludwig]] in Köln und der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in Berlin zu sehen.&lt;br /&gt;
* 2005 würdigte die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Hubert Fichte und Leonore Mau. Der Schriftsteller und die Fotografin. Eine Lebensreise&amp;#039;&amp;#039; in den Hamburger [[Deichtorhallen]] das Lebenswerk von Fichte und Mau.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Herrndorf: [http://www.abendblatt.de/kultur-live/article763175/Gemeinsame-Augenblicke.html &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Augenblicke.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Hamburger Abendblatt]], 13. September 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007 war sie in der Gruppenausstellung &amp;#039;&amp;#039;Wege zur Selbstverständlichkeit – Set 4&amp;#039;&amp;#039; im [[Fotomuseum Winterthur]] vertreten.&lt;br /&gt;
* 2014 zeigte das [[Haus der Photographie]] in Hamburg die Hommage &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Gesicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deichtorhallen.de/ausstellung/das-zweite-gesicht-hommage-%C3%A0-leonore-mau &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Gesicht. Hommage à Leonore Mau. 9. Februar — 23. April 2014.&amp;#039;&amp;#039;] Haus der Photographie, Deichtorhallen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016/2017 &amp;#039;&amp;#039;Die Fotografin Leonore Mau. Von Hamburg in die Welt&amp;#039;&amp;#039; wurde zum 100. Geburtstag der Künstlerin im [[Jenisch-Haus (Hamburg)|Hamburger Jenisch-Haus]] gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hajo Schiff |Titel=Soziale Brennpunkte im Kamerafokus: Eine Welt, die es gar nicht gibt |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2017-01-31 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Soziale-Brennpunkte-im-Kamerafokus/!5375889/ |Abruf=2026-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025/26 zeigt das Münchner [[Lenbachhaus]] die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Out of Focus. Leonore Mau und Haiti&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lenbachhaus.de/programm/ausstellungen/detail/out-of-focus |titel=Out of Focus |werk=Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20251105092444/https://www.lenbachhaus.de/programm/ausstellungen/detail/out-of-focus |abruf=2025-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelt es sich um die Weiterentwicklung eines Forschungsprojekts der [[ETH Zürich]], das sich mit den Bildern von Mau und von [[Maya Deren]] beschäftigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vodun-epistemologies.ch/out-of-focus/ |titel=Out of Focus {{!}} Conflict and Cooperation |hrsg=University of Zurich, Institute of Art History |sprache=en-US |archiv-url=https://web.archive.org/web/20251105092042/https://vodun-epistemologies.ch/out-of-focus/ |abruf=2025-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die afroamerikanischen Religionen.&amp;#039;&amp;#039; [[S. Fischer Verlag|S. Fischer]], Frankfurt am Main (zusammen mit [[Hubert Fichte]]).&lt;br /&gt;
** Bd. 1. &amp;#039;&amp;#039;Xango.&amp;#039;&amp;#039; 1976, ISBN 3-10-020701-7.&lt;br /&gt;
** Bd. 2. &amp;#039;&amp;#039;Petersilie.&amp;#039;&amp;#039; 1980, ISBN 3-10-020708-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ensemble. Pina Bausch – Das Tanztheater Wuppertal – Portraits.&amp;#039;&amp;#039; [[Edition diá]], St. Gallen, Berlin, São Paulo 1988 (zusammen mit Ronald Kay).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psyche. Annäherung an die Geisteskranken in Afrika.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-10-020730-0 (zusammen mit Hubert Fichte, hg. von Ronald Kay).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kinder Herodots. Ein Buch.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-10-020732-7 (zusammen mit Hubert Fichte, hg. von Ronald Kay).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Porträts.&amp;#039;&amp;#039; [[Brinkmann und Bose]], Berlin 2016, ISBN 978-3-940048-29-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fotofilme ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Hubert Fichte&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich hierzu Peter Braun: &amp;#039;&amp;#039;Die doppelte Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;, Kapitel III/2, Die Fotofilme, S. 133–151.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tag eines unständigen Hafenarbeiters&amp;#039;&amp;#039; (Produktion: NDR 1966)&amp;lt;ref&amp;gt;Filmdaten bei [https://www.filmportal.de/film/der-tag-eines-unstaendigen-hafenarbeiters_c47337147eea44f99b020e35e9846cfe filmportal.de] (abgerufen am 6. Juli 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fischmarkt und die Fische&amp;#039;&amp;#039; (Produktion: NDR 1968)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Spanische Treppe&amp;#039;&amp;#039; (Produktion: WDR 1969)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei mal 45 Bilder / Sätze aus Agadir&amp;#039;&amp;#039; (Produktion: SWF 1971)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ronald Kay (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hälfte des Lebens. Leonore Mau, Hubert Fichte, eine fotografische Elegie.&amp;#039;&amp;#039; [[Dölling und Galitz Verlag|Dölling &amp;amp; Galitz]], Hamburg 1996, ISBN 3-930802-34-1.&lt;br /&gt;
* Peter Braun: &amp;#039;&amp;#039;Die doppelte Dokumentation. Fotografie und Literatur im Werk von Leonore Mau und Hubert Fichte.&amp;#039;&amp;#039; [[J.B. Metzler]], Stuttgart, Weimar 1997, ISBN 978-3-476-45 186-6.&lt;br /&gt;
* Friedrich Pfäfflin, Wilfried F. Schoeller (Hrsg.), Leonore Mau (Ill.): &amp;#039;&amp;#039;Hubert Fichte und Leonore Mau: der Schriftsteller und die Fotografin, eine Lebensreise.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-10069905-3. (Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung in den [[Deichtorhallen]] Hamburg)&lt;br /&gt;
* Ole Frahm: &amp;#039;&amp;#039;Zerstreute Fremde. Zur „Annäherung an die Geisteskranken“ bei Leonore Mau und Hubert Fichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kultur &amp;amp; Gespenster.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1 (Juli/September), 2006, S. 83–103.&lt;br /&gt;
* Hubert Fichte: &amp;#039;&amp;#039;Ich beiße Dich zum Abschied ganz zart. Briefe an Leonore Mau.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Peter Braun. S. Fischer, Frankfurt am Main 2016.&lt;br /&gt;
* Anna Götte, Christina Stehr: &amp;#039;&amp;#039;„Ich kann nur fotografieren, was mich total fasziniert.“ Die Fotografin Leonore Mau – Zwischen Kunstfotografie und ethnologischer Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheksmagazin: Mitteilungen aus den Staatsbibliotheken in Berlin und München&amp;#039;&amp;#039; (2023), Heft 2, S. 36–41 ([https://www.bsb-muenchen.de/fileadmin/pdf/publikationen/bibliotheksmagazin/bm_2023_2.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Dora Imhof / U5: &amp;#039;&amp;#039;Ein Schatz, eine Last, eine Chance. Was tun mit Leonore Maus Haiti-Fotografien?&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kritische Berichte|kritische berichte]]&amp;#039;&amp;#039; 52. Jg., Nr. 2, 2024, S. 39–45.&lt;br /&gt;
* Dora Imhof, Gina Athena Ulysse, U5 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahr und ein Tag. Leonore Mau und Haiti.&amp;#039;&amp;#039; In deutscher Sprache und in [[Haitianisch-Kreolisch|Kreyòl]], Hatje Cantz, Berlin 2025, ISBN 978-3-7757-6025-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nathalie David, &amp;#039;&amp;#039;Diese Photographin heißt Leonore Mau&amp;#039;&amp;#039;. Pitchoun Production, S. Fischer Stiftung, 2005–2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118845063}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2686860}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/kue90037233.html &amp;#039;&amp;#039;Leonore Mau&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Deutsche Fotothek|Deutschen Fotothek]]&lt;br /&gt;
* [http://www.kunstaspekte.de/leonore-mau-hubert-fichte/ &amp;#039;&amp;#039;Leonore Mau/Hubert Fichte&amp;#039;&amp;#039;] in kunstaspekte.de&lt;br /&gt;
* [https://leonore-mau.de/ &amp;#039;&amp;#039;Leonore Mau (1916-2013).&amp;#039;&amp;#039;] Website der S. Fischer Stiftung zu Leonore Mau und ihrem Nachlass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118845063|LCCN=n/89/673084|VIAF=37011005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mau, Leonore}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mau, Leonore&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Fotografin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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