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	<title>Leonilde Iotti - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:01:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leonilde_Iotti&amp;diff=1932019&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MichaelSchoenitzer: Audio der Aussprache hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-10-04T20:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Audio der Aussprache hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nilde Iotti.png|mini|Nilde Iotti]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonilde „Nilde“ Iotti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|It-Nilde Iotti.ogg}} (* [[10. April]] [[1920]] in [[Reggio nell’Emilia]], [[Italien]]; † [[3. Dezember]] [[1999]] in [[Rom]]) war eine [[Italien|italienische]] [[Politiker]]in. Sie gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg der [[Assemblea Costituente|Verfassunggebenden Versammlung]] sowie von 1948 bis zu ihrem Tod ununterbrochen der italienischen [[Camera dei deputati|Abgeordnetenkammer]] an (13 Legislaturperioden), deren Präsidentin sie von 1979 bis 1992 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nilde Iotti war die Tochter eines Eisenbahners und sozialistischen Gewerkschafters. Sie studierte an der [[Katholische Universität vom Heiligen Herzen|Katholischen Universität Mailand]] Literatur, wo der spätere Ministerpräsident [[Amintore Fanfani]] einer ihrer Dozenten war. Nach ihrem Abschluss 1942 arbeitete sie als Lehrerin und trat der Frauenorganisation der [[Nationale Faschistische Partei|Faschistischen Partei]] (PNF) bei. Nach dem [[Sturz Mussolinis]] und dem [[Waffenstillstand von Cassibile|Waffenstillstand mit den Alliierten]] näherte sich Iotti den noch im Geheimen operierenden Kommunisten an und wurde im antifaschistischen Widerstand &amp;#039;&amp;#039;([[Resistenza]])&amp;#039;&amp;#039; aktiv. Nach Kriegsende wurde sie Vorsitzende der aus den Resistenza-Frauengruppen hervorgegangenen &amp;#039;&amp;#039;Unione donne italiane&amp;#039;&amp;#039; (UDI) in der Region Emilia-Romagna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iotti wurde 1946 als Kandidatin der [[Kommunistische Partei Italiens|Kommunistischen Partei Italiens]] (Partito Comunista Italiano, PCI) in die &amp;#039;&amp;#039;[[Assemblea Costituente]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Verfassunggebende Versammlung]] der Italienischen Republik gewählt. In der Versammlung gehörte sie dem sogenannten „Ausschuss der 75“ an, der für die Ausarbeitung des [[Verfassung der Italienischen Republik|Verfassungsentwurfs]] zuständig war. Iotti war somit eine der Mütter der republikanischen Verfassung. 1948 zog sie erstmals in die [[Camera dei deputati|Abgeordnetenkammer]] ein, der sie bis zu ihrem Tod 1999 angehörte. Von 1979 bis 1992 war sie Präsidentin der Abgeordnetenkammer und damit die erste Frau im dritthöchsten Staatsamt (nach dem Staatspräsidenten und dem Senatspräsidenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 wurde sie zum [[Liste der Mitglieder des 1. Europäischen Parlamentes|Mitglied des Europäischen Parlamentes]] und gehörte diesem bis zum Ende der 1. Wahlperiode 1984 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iotti war eine enge Mitarbeiterin und – von 1946 bis zu dessen Tod im Jahr 1964 – Lebensgefährtin von [[Palmiro Togliatti]], dem langjährigen Generalsekretär der PCI (obwohl dieser mit [[Rita Montagnana]] verheiratet war). Iotti war Mitglied des [[Zentralkomitee]]s der PCI. Sie machte 1991 die mehrheitliche Abkehr der Partei vom Kommunismus mit und gehörte anschließend der [[Partito Democratico della Sinistra]] (Demokratische Linkspartei) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwanzig Jahre nach ihrem Tod wurde die Bibliothek der Abgeordnetenkammer nach Nilde Iotti benannt. Sie hatte seinerzeit die Öffnung der Bibliothek für die Allgemeinheit und die Verlegung in einen renovierten Gebäudekomplex in der &amp;#039;&amp;#039;Via del Seminario&amp;#039;&amp;#039; verfügt. Dort bildet sie zusammen mit der nach [[Giovanni Spadolini]] benannten Senatsbibliothek den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Polo bibliotecario parlamentare]]&amp;#039;&amp;#039; und ist damit Teil einer der weltweit größten [[Parlamentsbibliothek]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Nilde Iotti}}&lt;br /&gt;
* {{DBI|Autor=Giusepple Sircana|ID=leonilde-iotti_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Iotti, Leonilde|Band=62}}&lt;br /&gt;
* [https://storia.camera.it/presidenti/iotti-nilde Eintrag im Geschichtsportal der Abgeordnetenkammer]&lt;br /&gt;
* {{MdEP|785}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rulers.org/indexi.html rulers.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Abgeordnetenkammer der Republik Italien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119090376|LCCN=n/90/619150|VIAF=51798757}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Iotti, Leonilde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Abgeordnetenkammer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Resistenzakämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PCI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Democratici di Sinistra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Falkenordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Iotti, Leonilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Iotti, Nilde (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienische Politikerin, Mitglied der Camera dei deputati, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. April 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reggio nell’Emilia]], Italien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MichaelSchoenitzer</name></author>
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