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	<title>Leonid Levin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T16:25:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leonid_Levin&amp;diff=310127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-02-17T19:22:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LeonidLevin2010.jpg|mini|Leonid Levin (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonid Levin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Леони́д Анато́льевич Ле́вин}}, &amp;#039;&amp;#039;Leonid Anatoljewitsch Lewin&amp;#039;&amp;#039;; * [[2. November]] [[1948]] in [[Dnipro|Dnepropetrowsk]], [[Ukrainische SSR]]) ist ein sowjetisch-amerikanischer [[Informatiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Levin ist jüdischer Herkunft und wurde 1948 im sowjetischen [[Dnipro|Dnepropetrowsk]] geboren. Sein Vater war Lehrer für [[Russische Sprache]] und Literatur, seine Mutter Architektin in der Industrie. Levin gewann bei der Physik-Olympiade der Stadt Kiew den Ersten Platz und kam in eine Spezialschule der Universität Kiew für begabte Schüler. Hier hörte er auch 1963 einen Vortrag von [[Andrei Nikolajewitsch Kolmogorow|Andrei Kolmogorow]], der ihm auch einige Probleme stellte und ihn auf seine eigene Begabtenschule in Moskau einlud. Er studierte an der [[Lomonossow-Universität]], an der er 1970 sein Mathematikdiplom erwarb, bei Kolmogorov studierte und 1972 die Voraussetzungen für eine Promotion erwarb ([[Kandidat der Wissenschaften|Kandidatentitel]]), die ihm dann aber aus politischen Gründen verweigert wurde. Levin hatte sich durch seine Äußerungen in kommunistischen Kreisen unbeliebt gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;Dennis Sasha, Cathy Lavere &amp;#039;&amp;#039;Out of their minds&amp;#039;&amp;#039;, S. 152 zitiert ihn so: &amp;#039;&amp;#039;Laut und arrogant, war ich der ideale Sündenbock, den die Kommunisten an der Universität in dieser Zeit brauchten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Noisy and arrogant, I was an excellent scapegoat which the university Communist authorities needed at that time&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; (gleichzeitig setzte damals nach den Ereignissen in der CSSR eine Säuberungswelle ein, die sich vor allem gegen jüdische Studenten richtete und ihnen den Zugang zu höherer Ausbildung versperrte oder enorm erschwerte). Seine Dissertationsarbeit schrieb er über [[Kolmogorov-Komplexität]]. 1973 entwickelte er unabhängig von den damaligen Bestrebungen im Westen ([[Stephen Cook]]) eine Theorie der [[NP-Vollständigkeit]], die im Westen für ca. zehn Jahre unbeachtet blieb. Der [[Satz von Cook]] wird heute auch als Satz von Cook und Levin bezeichnet. Levin arbeitete danach in verschiedenen sowjetischen Instituten wie dem Institut für Informationsübertragung und dem Institut für Automatisierung der Öl- und Gasindustrie. Der Weg an die Universität war ihm jedoch verwehrt. 1978 emigrierte er in die [[USA]]. Hier promovierte er ein zweites Mal 1979 am [[Massachusetts Institute of Technology]] (&amp;#039;&amp;#039;A concept of independence with applications in various fields of mathematics&amp;#039;&amp;#039;). Ab 1980 war er Associate Professor und ab 1984 Professor an der [[Boston University]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Gastprofessor 1986 an der [[University of California, Berkeley]], 1987 am [[Caltech]], 1993/94 an der [[Hebrew University]], ab 1999 an der Universität London, 2001/02 am [[IHES]] und Clay Mathematics Institute und 2010 an der Universität Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Forschungsfelder Levins waren die Untersuchung des [[Zufall]]s in der [[Informatik]], die [[Komplexitätstheorie]], [[Mathematik|mathematische]] Grundlagen der Informatik, [[Probabilistischer Algorithmus|probabilistische Algorithmen]] und [[Informationstheorie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 2012 erhielt er den [[Knuth-Preis]] zugesprochen. 1993/94 war er Guggenheim Fellow. 1994 war er Invited Speaker auf dem [[Internationaler Mathematikerkongress|Internationalen Mathematikerkongress]] in [[Zürich]] (&amp;#039;&amp;#039;Randomness and non determinism&amp;#039;&amp;#039;). Im Jahre 2014 wurde er in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt, 2019 in die [[National Academy of Sciences]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dennis Shasha, Cathy Lazere: &amp;#039;&amp;#039;Out of Their Minds: The Lives and Discoveries of 15 Great Computer Scientists&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 0-387-97992-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://cs-web.bu.edu/fac/lnd/ Website von Leonid Levin mit CV] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n/87/126894|VIAF=70440154|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-04-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Levin, Leonid}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Levin, Leonid&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Левин, Леонид Анатольевич (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetisch-amerikanischer Informatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dnipro|Dnepropetrowsk]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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