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	<title>Leonid Kreutzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leonid_Kreutzer&amp;diff=765530&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurl-Berlin am 21. Februar 2026 um 22:11 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonid Dawidowitsch Kreutzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Леонид Давидович Крейцер}}; * {{JULGREGDATUM|13|3|1884}}in [[Sankt Petersburg|St. Petersburg]]; † [[30. Oktober]] [[1953]] in [[Tokio]]) war ein [[Russland|russischer]] [[Pianist|Klaviervirtuose]] und [[Musikpädagoge|Klavierpädagoge]] [[Deutschland|deutsch]]-[[Judentum|jüdischer]] Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Schüler von [[Alexander Konstantinowitsch Glasunow|Alexander Glasunow]] und somit [[Enkelschüler]] von [[Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow|Nikolai Rimski-Korsakow]], wurde er später von [[Anna Nikolajewna Jessipowa|Anna Jessipowa]] am [[Sankt Petersburger Konservatorium]] unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonid Kreutzer lebte als Pädagoge und Pianist sodann in [[Leipzig]], bevor er 1908 nach [[Berlin]] zog, wo er 1921 Professor für Klavier an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Musik]] wurde. Zu seinen Berliner Schülern gehörten neben [[Władysław Szpilman]] auch [[Hans-Erich Riebensahm]], [[Karl-Ulrich Schnabel]], [[ Franz Osborn]], [[Ignace Strasfogel]] und [[Grete Sultan]]. Er gab musikalisch und technisch anspruchsvolle Klavierabende, die häufig bestimmten Komponisten oder Themen gewidmet waren. Zusammen mit [[Frieda Loebenstein]] war er auf der schwarzen Liste von [[Alfred Rosenberg|Rosenbergs]] „[[Kampfbund für deutsche Kultur]]“. Kreutzer war Mitglied im Ehrenpräsidium des [[Kulturbund Deutscher Juden|Jüdischen Kulturbundes]] bei seiner Gründung im Sommer 1933 und trat hier bis Ende 1933 auch selbst mehrfach auf. 1933 emigrierte er nicht, wie fälschlicherweise berichtet, in die USA, sondern direkt nach Japan, wo er noch zwanzig Jahre als angesehener Pianist und Klavierpädagoge wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 heiratete er in Berlin Helene Fürstin Amiredjibi, geb. Tschikwaidze (* 1885 in [[Tiflis]]); die Ehe wurde im Januar 1952 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Schöneberg II, Heiratsurkunde Nr. 842 vom 9. Dezember 1927. Trauzeugen waren der Schriftsteller [[Max Osborn]] und der Arzt [[Georg Sultan]] (Landesarchiv Berlin)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er eine seiner Schülerinnen. &lt;br /&gt;
Leonid Kreutzer starb 1953 in Tokio. Er ist auf dem Yahashira-reien Friedhof in [[Matsudo]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|199931044}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb eines der ersten Werke über den systematischen Gebrauch des Pedals beim Klavierspiel („Das normale Klavierpedal vom akustischen und ästhetischen Standpunkt“, 1915), das besonderen Wert auf die Darstellung und den Gebrauch des sogenannten synkopierten Pedals legt.  Außerdem zeichnete er für die Herausgabe der Werke Chopins beim Ullstein Verlag als Herausgeber verantwortlich. Diese Ausgabe ist besonders instruktiv, weil sie neben genauen Fingersatzbezeichnungen, auch eine vollständige, dem modernen Klavierbau gemäße  Pedalisierung verzeichnet, die von den Chopinschen Angaben oft abweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Moritz von Bredow: &amp;#039;&amp;#039;Rebellische Pianistin. Das Leben der Grete Sultan zwischen Berlin und New York.&amp;#039;&amp;#039; Biographie der Kreutzer-Schülerin Grete Sultan mit Bezügen zu Kreutzer und dem Berliner Musikleben. Enthält eine Fotografie Leonid Kreuzers. [[Schott Music]], Mainz 2012, ISBN 978-3-7957-0800-9.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4265f. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* Dietmar Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Die Hochschule für Musik zu Berlin. Preußens Konservatorium zwischen romantischen Klassizismus und Neuer Musik, 1869-1932/33.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2004, ISBN 3-515-08328-6 (zugl. Dissertation. Humboldt-Universität Berlin 2001).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Rathert]], Dietmar Schenk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pianisten in Berlin. Klavierspiel und Klavierausbildung seit dem 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Hochschule der Künste Berlin, Berlin 1999, ISBN 3-89462-068-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LexMusikNS|00002778|Autor=Irene Suchy}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116533609}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|6828211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116533609|LCCN=n/87/912885|VIAF=69684327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kreutzer, Leonid}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Japan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent des Sankt Petersburger Konservatoriums]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kreutzer, Leonid&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Крейцер, Леонид Давидович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. März 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tokio]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurl-Berlin</name></author>
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