<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Leonid_Abramowitsch_Anulow</id>
	<title>Leonid Abramowitsch Anulow - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Leonid_Abramowitsch_Anulow"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leonid_Abramowitsch_Anulow&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T12:20:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leonid_Abramowitsch_Anulow&amp;diff=2019971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Biografie */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leonid_Abramowitsch_Anulow&amp;diff=2019971&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-10-29T05:39:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nowodewitschi Grab Anulow - Portraet.jpg|mini|Porträt Anulows von seiner Grabplatte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonid Abramowitsch Anulow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Леони́д Абра́мович Ану́лов}}; * [[28. Juli]] [[1897]] in [[Hîncești]], [[Ujesd]] [[Chișinău]], [[Gouvernement Bessarabien]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[5. September]] [[1974]] in [[Moskau]]) war ein sowjetischer Spion und Organisator des illegalen Agentennetzes (sogenannte [[Rote Kapelle]]) in der [[Schweiz]]. Er nahm am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], an den [[Russischer Bürgerkrieg|Bürgerkriegen in Russland]] und [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanien]], sowie 1929 am [[Sowjetisch-chinesischer Grenzkrieg (1929)|sowjetisch-chinesischen Grenzkrieg]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Anulow wurde in dem [[Bessarabien|bessarabischen]] Städtchen Hîncești (heute in der [[Republik Moldau]]) mit dem Familiennamen Moskowitsch geboren. Im Mai 1916 wurde er Soldat der [[Kaiserlich Russische Armee|zaristischen Armee]]. 1916/17 nahm er am Ersten Weltkrieg teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 trat er in die [[Rote Armee]] ein und nahm an den Kämpfen des Russischen Bürgerkriegs teil. 1919 trat er in die [[Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki)|KPR(B)]] und die [[Kommunistische Partei der Ukraine]] ein und nahm an drei Lehrgängen für Kommandeure der Artillerie in [[Odessa]] teil. Im Juli desselben Jahres wurde er von der Leitung der [[Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije|Abwehrabteilung der Roten Armee]] ins Ausland geschickt und war an der Organisation einer bolschewistischen Untergrundbewegung in Bessarabien beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr im Oktober 1922 war er bis Oktober 1923 Helfer des Bevollmächtigten der [[Gossudarstwennoje Polititscheskoje Uprawlenije|GPU]]. 1923 nahm er an der Vorbereitung des „[[Deutscher Oktober|deutschen Oktober]]“ teil. 1924 besuchte er Lehrgänge zur Vervollkommnung der Aufklärung bei der Hauptabteilung 4 des Stabes der Roten Armee und von April bis August 1925 stand er dem Nachrichtendienst zur Verfügung. Von August 1925 bis März 1926 diente er als Sektorenleiter und Helfer des Vorsitzenden der 2. Abteilung, von Oktober 1927 bis Juni 1929 war er dessen Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurde er als illegaler Resident nach [[China]] geschickt und kämpfte im sowjetisch-chinesischen Grenzkrieg in der [[Mandschurei]], 1930 wurde ihm der [[Rotbannerorden]] verliehen. 1932 kehrte er nach Moskau zurück. Von März 1933 bis Februar 1935 besuchte er die Kommandeursfakultät der [[Malinowski-Militärakademie der Panzertruppen|Militärakademie für Mechanisierung und Motorisierung der Roten Armee „J.W.Stalin“]] und anschließend Kurse für Fremdsprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1936 erhielt er den Dienstgrad eines Majors und wurde als illegaler Resident nach [[Spanien]] geschickt, von dort aus nach [[Frankreich]] und in die [[Schweiz]]. Von Frankreich aus organisierte er das  Agentennetz des sowjetischen Militärnachrichtendienstes in der Schweiz ([[Rote Drei|„Rote Troika“]]). Es war eines von den drei Agenturnetzen der GRU zur Aufklärung und Beobachtung der Entwicklung im nationalsozialistischen Deutschland. Die beiden anderen Netze wurden in Warschau und in Brüssel installiert.&lt;br /&gt;
Das Netz von Anulow in der Schweiz, das in späteren Dokumenten als „Rote Kapelle“ bezeichnet wurde (Anulow war dort bekannt als „Kolja“), basierte anfangs auf der Arbeit des Schweizer Journalisten [[Otto Pünter]] („Pakbo“), dann [[Sándor Radó]] („Dora“). Die anderen beiden GRU-Residenten in der Schweiz waren [[Ruth Werner|Ursula Hamburger]] („Sonja“) ab Ende 1938 und [[Rachel Dübendorfer]] („Sissi“). Als Funker für das Schweizer Netzwerk rekrutierte Anulow die britischen Spanienkämpfer [[Alexander Foote]] und [[Leonard Beurton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1938 wurde Anulow nach Moskau abberufen und erhielt dort den [[Leninorden]], im Juni wurde er aus dem Dienst entlassen und verhaftet. Die Leitung des Schweizer Agentennetzes übernahm Sándor Radó.&lt;br /&gt;
Anulow wurde zu 15 Jahren Arbeitserziehung nach § 43b verurteilt. 1953 wurde er aus dem Lager entlassen, bis 1955 lebte er in der Verbannung. Nach seiner Rehabilitierung lebte er in Moskau. Nach seinem Tod wurde er [[Feuerbestattung|eingeäschert]] und die Urne im Columbarium des [[Nowodewitschi-Friedhof]]s beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Er erhielt 1930 den Rotbannerorden und 1938 den Leninorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen der „Roten Kapelle“ ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Personen der „Roten Kapelle“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kolpakidi, A. I: &amp;#039;&amp;#039;ГРУ в Великой Отечественной войне.(Die GRU im Großen Vaterländischen Krieg)&amp;#039;&amp;#039; – Verlag EKSMO, Moskau 2010. ISBN 978-5-699-41251-8&lt;br /&gt;
* [[Sándor Radó]]: &amp;#039;&amp;#039;Dora meldet...&amp;#039;&amp;#039;, Militärverlag der DDR: Berlin 1974, 3. Auflage 1980.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Dóra jelenti – újra, Riport Tromm Andrással, a könyv szerkesztőjével&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichung des unzensierten Manuskripts zu &amp;#039;&amp;#039;Dora meldet...&amp;#039;&amp;#039;), Budapest 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Anulow, Leonid Abramowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Roten Kapelle (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstliche Person (Rote Kapelle)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije, Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Spanischen Bürgerkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rotbannerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Anulow, Leonid Abramowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Леони́д Абра́мович Ану́лов (russisch); Kolja (Pseudonym); Moskowitsch, Leonid Abramowitsch (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Spion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hîncești]], Ujesd [[Chișinău]], [[Gouvernement Bessarabien]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
	</entry>
</feed>