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	<title>Leonhard Ursinus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T08:20:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leonhard_Ursinus&amp;diff=1757481&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:C7:CF3D:8E12:9170:EE9D:3CCF:34EA: Tippfehler im Akademienamen &quot;Zephyrus&quot; korrigiert.</title>
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		<updated>2023-05-20T14:51:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler im Akademienamen &amp;quot;Zephyrus&amp;quot; korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Leonhard Ursinus.jpg|mini|Leonhard Ursinus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonhard Ursinus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Behr; Beer, Zephyrus&amp;#039;&amp;#039;; * [[21. Januar]] [[1618]] in [[Nürnberg]]; † [[2. Februar]] [[1664]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher Mediziner und Botaniker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Nürnberger Bürgers und Händlers Leonhard Beer († 2. November 1632 in Nürnberg) und dessen Frau Sabina Meischner erhielt ab seinem sechsten Lebensjahr eine Ausbildung durch Privatlehrer, vor allem in der lateinischen und griechischen Sprache. Bald schickten ihn die Eltern auf die [[Aegidianum|Nürnberger Lorenzschule]] und mit fünfzehn Jahren bezog er die [[Universität Altdorf]]. Durch den Tod des Vaters musste er seine Studien unterbrechen und stattdessen den väterlichen Handelsbetrieb mitführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1637 gelangte er Ostern nach Leipzig, wo er seine Studien an der [[Universität Leipzig]] fortsetzte. Im Mai 1638 wurde er [[Bachelor|Baccalaureus]] und im Januar 1640 avancierte er zum [[Magister]] der philosophischen Wissenschaften. So hatte er sich, wie zur damaligen Zeit üblich, die Grundlagen geschaffen, ein höherwertiges Studium zu absolvieren. 1640 entschied er sich für ein Studium der Medizin. Dazu besuchte er die Vorlesungen von [[Johann Nicolaus Thoming]] (1605–1653), [[Franz Kest]] († 1643), [[Johann Zeidler (Mediziner)|Johann Zeidler]] (1596–1645) und [[Johann Michelis]] (1606–1667).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als seine finanziellen Mittel erschöpft waren, nahm er in [[Nerchau|Lobschütz]] eine Hauslehrerstelle bei einem Adligen. Bald erhielt er auf kurfürstliche Weisung eine Kollegiatenstelle am kleinen Fürstenkollegium in Leipzig, er wurde 1645 [[Assessor]] der philosophischen Fakultät. 1647 wurde er als Baccalaureus an der medizinischen Fakultät aufgenommen, war am 16. September 1652 mit der Disputation &amp;#039;&amp;#039;De Morbis Metallariorum&amp;#039;&amp;#039; [[Lizentiat]] der medizinischen Wissenschaften und promovierte am 27. Oktober 1653 mit der Disputation &amp;#039;&amp;#039;De Ophthalmia&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor]] der Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1651/1652 war er [[Professor]] der Botanik geworden und stieg 1656 in die Professur der Physiologie auf. Ursinus hatte sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Leipziger Hochschule beteiligt. So war er [[Prokanzler]] und Mitpromoter der medizinischen Fakultät, Prokanzler der philosophischen Fakultät und Präpositus des kleinen Fürstenkollegiums. In den Sommersemestern 1654 und 1658 war er [[Liste der Rektoren der Universität Leipzig|Rektor der Alma Mater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er am 2. Februar 1664 an Katarrhalfieber gestorben war, wurde sein Leichnam am 8. Februar beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Zeitgenossen schildern ihn als Person mit großem Wissen, der am 5. September 1661 Mitglied ([[Liste der Mitglieder der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina/1661|Matrikel-Nr. 19]]) der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Academia Naturae Curiosorum]] (Leopoldina) mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Zephyrus|Zephyrus I.]]&amp;#039;&amp;#039; wurde. In Leipzig hatte er den [[Apothekergarten|medizinischen Garten]] der Universität mit seltenen Kräutern und ausländischen Gewächsen neu bepflanzt und damit dessen Verfall verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Aus seiner am 27. November 1647 geschlossenen Ehe mit Anna Magaretha, der Tochter des Leipziger Bürgers und Handelsmannes Balthasar Krause, sind vier Söhne und eine Tochter hervorgegangen. Die Söhne Johann Balthasar Beer, Gottfried Leonhard Beer und Thomas Leonhard Beer überlebten ihren Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tulipam de Alepo sistit.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1661&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viridarium Lipsiense&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|39|369||Ursinus, Leonhard| [[Julius Leopold Pagel]]|ADB:Ursinus, Leonhard}}&lt;br /&gt;
* [[Samuel Lange]]: &amp;#039;&amp;#039;Himlische Garten-Lust: Aus der Offenbahrung Johannis/ am VII. 9. Bey Christlicher/ Volckreicher/ und Ansehnlicher Leichen-Bestattung Des … H. Leonhardi Beers, der Philosophiae u. Medicinae fürnehmen Doctoris und berühmten Practici … Den 8. Febr. Anno 1664. in Leipzig/ überleget und ausgeführet.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1664. In: Fritz Roth: &amp;#039;&amp;#039;Restlose Auswertungen von Leichenpredigten und Personalschriften für genealogische Zwecke.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Boppard/Rhein, 1974, Bd. 8, S. 150, R 7218&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|51|309|590|591|Ursinus, Leonhard}}&lt;br /&gt;
* [[Johann Daniel Ferdinand Neigebaur]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen deutschen Akademie der Naturforscher während des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Frommann, Jena 1860, S. 189; {{archive.org|geschichtederka00neiggoog|Blatt=n214}}.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wilhelm Ule|Willi Ule]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte der Kaiserlichen Leopoldinisch-Carolinischen Deutschen Akademie der Naturforscher während der Jahre 1852–1887&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Mit einem Rückblick auf die frühere Zeit ihres Bestehens&lt;br /&gt;
   |Verlag=In Commission bei Wilh. Engelmann in Leipzig&lt;br /&gt;
   |Ort=Halle&lt;br /&gt;
   |Datum=1889&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Nachträge und Ergänzungen zur Geschichte Neigebaur’s&lt;br /&gt;
   |Seiten=147&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org|geschichtederka00knobgoog|Blatt=n161}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke |VD=17 |PPN=004137035}}&lt;br /&gt;
* {{Leopoldina|7010|IDName=leonhard-ursinus|Name=Leonhard Ursinus|Kommentar=mit Bild|Weblink=1|Datum=31. Mai 2022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104152451|VIAF=34884494}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ursinus, Leonhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1618]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1664]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ursinus, Leonhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Behr, Leonhard; Beer, Leonhard; Zephytus (Leopoldina)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner und Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Januar 1618&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1664&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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