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	<title>Leonhard Thoma - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leonhard Thoma Portrait.jpg|mini|Leonhard Thoma um 1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leonhard Thoma Herz Jesu verbessert.jpg|mini|hochkant|Bekanntes Herz-Jesu Bild von Leonhard Thoma für eine Kapelle in [[Ursberg]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leonhard Thoma Anna.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;St. Anna&amp;#039;&amp;#039;, das berühmteste Bild von Leonhard Thoma, in [[Altötting]], mit [[Luitpold von Bayern|Prinzregent Luitpold]] als Nebenfigur (links)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Jettingen, Grabmal Leonhard Thoma, Dominikus Böhm.jpg|mini|hochkant|Grab von Leonhard Thoma in [[Jettingen-Scheppach|Jettingen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonhard Thoma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1864]] in [[Fischach]]; † [[30. August]] [[1921]] in [[Jettingen (Jettingen-Scheppach)|Jettingen]]) war ein bayerischer [[Kirchenmaler]] des späten [[Nazarener (Kunst)|Nazarenerstils]] und des [[Neobarock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Leonhard Thoma war der Sohn des Schuhmachers Johann Michael Thoma, der im Nebenberuf auch Krippen und Votivtafeln fertigte. Dies dürfte die Berufswahl des Sohnes schon früh beeinflusst haben.&lt;br /&gt;
Er absolvierte bei verschiedenen Künstlern, in Augsburg, München und Wien eine Ausbildung zum Dekorationsmaler. Schon als 15-jähriger, noch Unbekannter, malte Leonhard Thoma in München ein Porträt von [[Franz Liszt]], das später von dem Künstler Herrmann Torggler (1878–1939) kopiert und unter seinem Namen in hoher Auflage als Postkarte verkauft wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.liszt.biz/index.htm |text=Zum Liszt Porträt von Leonhard Thoma |archivebot=2019-04-25 13:19:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 legte er die Aufnahmeprüfung an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste in München]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://matrikel.adbk.de/05ordner/mb_1884-1920/jahr_1886/matrikel-00348 Matrikeleintrag Leonhard Thomas an der Akademie der Bildenden Künste in München]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort studierte er Malerei, wobei er sich das Studium durch sein Kunstschaffen verdienen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.huber-thoma.de/documents/Back-to-the-Roots-20090503.pdf Seite der Enkelin von Leonhard Thoma, mit Angaben über dessen Studium] (PDF, 117 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Thoma arbeitete damals u.&amp;amp;nbsp;a. als Restaurator und Gelegenheitsmaler, außerdem fertigte er Zeitschriften-Illustrationen für den [[Benziger]]-Verlag in [[Einsiedeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonhard Thoma avancierte zu einem der gefragtesten Kirchenmaler seiner Epoche in Bayern. Er malte hauptsächlich im Stil der späten [[Nazarener (Kunst)|Nazarener]] und des damals gerade aufkommenden [[Neobarock]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele von Thomas Gemälden erlangten überregionale Bekanntheit, wie etwa sein [[Heiligstes Herz Jesu|Herz Jesu]] Bild „Kommet alle zu mir“, das er als Altarblatt einer Kapelle in [[Ursberg]] schuf. Es erfuhr weite Verbreitung als Andachtsbildchen und zierte oftmals die Schauseite von Erinnerungsdrucken zur Priesterweihe oder geistlichen Jubiläen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 ließ Thoma die &amp;#039;&amp;#039;Villa Stella&amp;#039;&amp;#039; an der [[Maximilianstraße (Bad Reichenhall)|Maximilianstraße]] 6 in [[Bad Reichenhall]] bauen und lebte dort längere Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidberger&amp;quot;&amp;gt;Toni Schmidberger: &amp;#039;&amp;#039;Bad Reichenhall und der schwäbische Kirchenmaler Thoma – Das Lebenswerk von Leonhard Thoma und sein Haus in unserer Stadt&amp;#039;&amp;#039; in den Heimatblättern 1/1985 als Beilage des &amp;#039;&amp;#039;Reichenhaller Tagblatts&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Februar 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die [[Fresko|Fresken]] im Jugendstil schuf Thoma selbst, Fotos davon und die Entwürfe sind im Familienbesitz erhalten geblieben. An der Ostseite [[Madonna im Rosenhag]], an den [[Loggia|Loggien]] an der westlichen Straßenseite &amp;#039;&amp;#039;vier Genien&amp;#039;&amp;#039;; [[Rosen|Rose]]/[[Margeriten|Margerite]] und [[Myrte]]/[[Lilien|Lilie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidberger&amp;quot; /&amp;gt; Der Entwurf zur &amp;#039;&amp;#039;Villa Stella&amp;#039;&amp;#039; stammte vermutlich von Thomas Schwager [[Dominikus Böhm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidberger&amp;quot; /&amp;gt; Dieser entwarf auch das benachbarte &amp;#039;&amp;#039;Haus Sonnenschein&amp;#039;&amp;#039; und vermutlich auch die &amp;#039;&amp;#039;Villa Glücksburg&amp;#039;&amp;#039; (Ecke Maximilian- und [[Wittelsbacherstraße (Bad Reichenhall)|Wittelsbacherstraße]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidberger&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verkaufte Thoma die &amp;#039;&amp;#039;Villa Stella&amp;#039;&amp;#039; an eine Fürstin des Hauses [[Schwarzburg-Sondershausen]]. Diese ließ die Villa umbauen die Loggien mit Mauerwerk verschließen. Im Zuge dieser Umbaumaßnahmen gingen auch die von Thoma geschaffenen Fresken verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 malte er mehrere Ölbilder im Stuckrahmen im Gewölbe des Langhauses der [[St. Johannes (Bad Reichenhall)|Spitalkirche St. Johannes]] in [[Bad Reichenhall]]. Weitere Werke dort waren 1912 das Altarbild „Herz Jesu“ für die Kapelle der Baronin von Gumppenberg (überbaut mit &amp;#039;&amp;#039;Hotel Bayern Vital&amp;#039;&amp;#039; an der [[Luitpoldstraße (Bad Reichenhall)|Luitpoldstraße]]) und Fresken in der Vorhalle der [[St. Georg (Nonn)|Kirche St. Georg]] im Ortsteil [[Nonn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidberger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein berühmtestes Werk ist zweifelsohne das 1916 gefertigte Hochaltarbild der [[St. Anna (Altötting)|St.-Anna-Basilika zu Altötting]], auf dem er neben der [[Anna (Heilige)|Heiligen Anna]] und anderen religiösen Personen, auch den Stifter des Altares, Prinzregent [[Luitpold von Bayern]] und dessen kleinen Urenkel, Erbprinz Luitpold (1901–1914) darstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Band 4: München und Oberbayern.&amp;#039;&amp;#039; Neuausgabe. Deutscher Kunstverlag, Berlin 1990, ISBN 3-422-03010-7, S. 29 ({{Google Buch|BuchID=xTBNAAAAYAAJ|Hervorhebung=&amp;quot;Leonhard Thoma&amp;quot;|Seite=29}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde auch als Postkarte vertrieben und Thoma erhielt dafür eine Auszeichnung von König [[Ludwig III. (Bayern)|Ludwig&amp;amp;nbsp;III.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonhard Thoma war verheiratet mit Elisabeth Böhm (1871–1949) aus [[Jettingen-Scheppach|Jettingen]], wo sich das Paar auch niedergelassen hatte. Der Künstler arbeitete bis zu seinem Lebensende als Kirchenmaler und fand in Jettingen auch seine letzte Ruhestätte. Das modern anmutende Grabmal gestaltete sein Schwager Dominikus Böhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bruder von Leonhard Thoma war katholischer Priester und wurde von ihm im Porträt festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.liszt.biz/pics/big/_STU0122.jpg |wayback=20160420213205 |text=Leonhard Thoma, Porträt seines Bruders. |archiv-bot=2019-04-25 13:19:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Früher hatte er bereits seinen Vater in einer Zeichnung verewigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.liszt.biz/pics/big/_STU0092.jpg |wayback=20160505005948 |text=Leonhard Thoma, Porträt seines Vaters. |archiv-bot=2019-04-25 13:19:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geburtsort des Künstlers hat man als bleibendes Denkmal eine Linde im Ortszentrum nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Leonhard Thoma aus Fischach&amp;#039;&amp;#039;. 1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die christliche Kunst]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang X, München 1914, S.&amp;amp;nbsp;257–280&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leonhard Thomas letzte Werke&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die christliche Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang XVIII, 1922, Beilage, S. 53&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|2|161|161|Thoma, Leonhard|autor=Ma|gnd=118970992}}&lt;br /&gt;
* Toni Schmidberger: &amp;#039;&amp;#039;Bad Reichenhall und der schwäbische Kirchenmaler Thoma – Das Lebenswerk von Leonhard Thoma und sein Haus in unserer Stadt&amp;#039;&amp;#039; in den Heimatblättern 1/1985 als Beilage des &amp;#039;&amp;#039;Reichenhaller Tagblatts&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Februar 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schwabmuenchen.de/index.php?id=933,182 Webseite zu Schwäbischen Kirchenmalern] (Leonhard Thoma ganz am Ende)&lt;br /&gt;
* [http://www.liszt.biz/werke.htm Seite mit Bildwerken von Leonhard Thoma]&lt;br /&gt;
* [http://www.liszt.biz/index.htm Seite des Geburtsortes Fischach] (mit Nennung einer zu Ehren von Leonhard Thoma benannten Linde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118970992|VIAF=27871263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thoma, Leonhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nazarener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restaurator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thoma, Leonhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kirchenmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fischach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jettingen-Scheppach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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