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	<title>Leonhard Moog - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tohma: fix</title>
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		<updated>2025-11-21T09:58:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonhard Moog&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1882]] in [[Ansbach]]; † [[6. Januar]] [[1962]] in [[München]]) war ein deutscher Politiker ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]], [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]]) und von 1946 bis 1950 Finanzminister des [[Land Thüringen (1920–1952)|Landes Thüringen]]. Er wurde 1950 in einem [[Schauprozess]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in Abwesenheit nach seiner [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|Flucht aus der DDR]] zu einer hohen [[Zuchthaus]]strafe verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leonhard Moog besuchte die Volksschule und die Handelsschule und machte danach eine kaufmännische Lehre. Danach war er als Kaufmann und Handelsvertreter tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 trat er der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Angestellten Gewerkschaft&amp;#039;&amp;#039; bei, dem späteren [[Gewerkschaftsbund der Angestellten]] (Teil der liberalen [[Hirsch-Dunckersche Gewerkvereine|Hirsch-Dunckerschen Gewerkvereine]]) und war von 1920 bis 1933 dessen Gauvorsteher (Vorsitzender) in Thüringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumgartnerHebig1996&amp;quot;&amp;gt;{{cite book|author=Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]]|title=Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. Band 1+2|url=http://books.google.com/books?id=2CpHD7n0gjkC&amp;amp;pg=PA556|date=1996-01-01 |publisher=Walter de Gruyter|isbn=978-3-11-169913-4|pages=556–}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Leonhard Moog war aufgrund seiner [[Liberalismus|liberalen]] Überzeugungen seit 1919 Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei und für seine Partei 1919 bis 1933 Stadtverordneter in [[Weimar]]. 1925 bis 1930 war er Abgeordneter im [[Thüringer Landtag (Weimarer Republik)|Thüringer Landtag]]. Wegen der Selbstauflösung der Deutschen Staatspartei (dies war ab 1930 der Name der DDP) nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten 1933 konnte er seine politische Arbeit nicht mehr fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Moog Mitbegründer der Demokratischen Partei Thüringens, die später in LDPD umbenannt wurde. Am 29. Juli 1945 wurde er auf der ersten Landesausschusssitzung zum Landesvorsitzenden seiner Partei gewählt. Bei den halbfreien [[Landtagswahlen in der SBZ 1946]] wurde Leonhard Moog in den [[Thüringer Landtag (1946–1952)|Thüringer Landtag]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1945 wurde er von der amerikanischen Besatzungsmacht zum Direktor des Landesamtes für Finanzen der Provinzialverwaltung Thüringen (Finanzminister) im [[Kabinett Brill]] ernannt. Im Juli 1945 wurde er von der sowjetischen Besatzungsmacht in diesem Amt bestätigt ([[Kabinett Paul I]]). Von Dezember 1946 bis Januar 1950 trug er auch offiziell den Titel eines thüringischen Finanzministers ([[Kabinett Paul II]] und [[Kabinett Eggerath I]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1950 war Leonhard Moog Mitglied des Zentralvorstandes der LDPD. Bis 1948 war er dort stellvertretender Vorsitzender und 1948 bis Februar 1949 (Mit-)Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde Leonhard Moog in den [[Deutscher Volkskongress|1. Deutschen Volksrat]] und später in die vorläufige [[Volkskammer]] entsandt. Bei den nach [[Einheitsliste (DDR)|Einheitslisten]] als [[Scheinwahl]]en durchgeführten [[Landtagswahlen in der DDR 1950]] wurde er als Landtagsabgeordneter bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flucht und Schauprozess in der DDR ==&lt;br /&gt;
Anfang 1950 eskalierten die Angriffe der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] gegen Leonhard Moog. In der SED-Presse wurde Moog wegen „Spionagediensten für den Westen“ angegriffen und ihm später im Prozess Schädlingstätigkeit gegen den „Steuer- und Finanzapparat“ vorgeworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EngelmannVollnhals2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.munzinger.de/search/go/document.jsp?id=00000001881&amp;lt;/ref&amp;gt; Um der Verhaftung zu entgehen, musste Moog im Januar 1950 [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|nach West-Berlin fliehen]], wo er am 18. Januar 1950 seinen Rücktritt als Minister erklärte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es in Abwesenheit zu einem [[Schauprozess]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EngelmannVollnhals2010&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roger Engelmann, Clemens Vollnhals |Titel=Justiz im Dienste der Parteiherrschaft: Rechtspraxis und Staatssicherheit in der DDR |Verlag=Ch. Links |Datum=2010 |ISBN=978-3-86284-030-4 |Seiten=125–126 |Online=http://books.google.com/books?id=R4eSAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA125}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen Moog. Am 8. Dezember 1950 wurde Moog durch das [[Oberstes Gericht der DDR|Oberste Gericht der DDR]], nach persönlicher Begutachtung und Absegnung der Anklageschrift durch [[Walter Ulbricht]], wegen „finanzieller Schädigung des Landes Thüringen“, zu einer hohen Zuchthausstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dierk Hoffmann, Hermann Wentker: &amp;#039;&amp;#039;Das letzte Jahr der SBZ: politische Weichenstellungen und Kontinuitäten im Prozess der Gründung der DDR.&amp;#039;&amp;#039; 2000, ISBN 3-486-64506-4, Seite 182  ({{Google Buch |BuchID=KwG5tfOTXssC |Seite=182}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GerhardtRauh2001&amp;quot;&amp;gt;{{cite book|author=Volker Gerhardt, Hans-Christoph Rauh|title=Anfänge der DDR-Philosophie: Ansprüche, Ohnmacht, Scheitern|url=http://books.google.com/books?id=6XO9D0-abjIC&amp;amp;pg=PA342|year=2001|publisher=Ch. Links Verlag|isbn=978-3-86153-225-5|pages=342–}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]], Gerhard Braas, [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch. Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftliche Organisationen und ihre Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1993 (2. Auflage), ISBN 3-486-55262-7, Seite 981 ({{Google Buch |BuchID=VDWuYAIZu_QC |Seite=393}}).&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=44449278 |Autor= |Titel=Schauprozess |Jahr=1950 |Nr=31 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=leonhard-moog|lemma=Moog, Leonhard|autor=|band=2|idNum=2370}}&lt;br /&gt;
* [[Petra Weber (Historikerin)|Petra Weber]]: &amp;quot;Die Kriminalisierung der &amp;quot;bürgerlichen Opposition in Politik und Verwaltung: Die Prozesse gegen Leonhard Moog, Heinrich Gillessen u. a.&amp;quot; in &amp;quot;Justiz und Diktatur: Justizverwaltung und politische Strafjustiz in Thüringen 1945-1961&amp;quot;, S. 209ff; ISBN 3-486-59607-1&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Post]], Volker Mahl, Dieter Marek: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen-Handbuch – Territorium, Verfassung, Parlament, Regierung und Verwaltung in Thüringen 1920 bis 1995.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1999, ISBN 3-7400-0962-4, S. 609f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000001881}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der LDPD Thüringen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Finanzminister von Thüringen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-01-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moog, Leonhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Land Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Thüringen 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied des Königsteiner Kreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moog, Leonhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (LDP), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ansbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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