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	<title>Leonhard Helmschrott - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:26:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leonhard_Helmschrott&amp;diff=1255212&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2024-12-08T09:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonhard Helmschrott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1921]] in [[Unterthürheim]]; † [[28. Oktober]] [[2011]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Journalist]] und [[Politiker]]. Er war Gründungsmitglied des [[Nationalkomitee Freies Deutschland|Nationalkomitees Freies Deutschland]] (NKFD) und von 1948 bis 1989 Chefredakteur des [[Demokratische Bauernpartei Deutschlands|DBD]]-[[Zentralorgan]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Bauernecho]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines Landwirts, arbeitete Helmschrott nach seiner Schulzeit ab 1935 in der elterlichen Landwirtschaft. 1941 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen. An der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt, geriet Helmschrott Anfang September 1942 im Range eines Gefreiten in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Er erklärte sich zur Zusammenarbeit mit der [[Rote Armee|Roten Armee]] bereit und agitierte sehr bald mit Flugblättern und Grabenlautsprechern an der sowjetisch-deutschen Front. Er wurde jedoch bald abgezogen und arbeitete im Antifa-Aktiv des [[Krasnogorsk#Kriegsgefangenenlager in Krasnogorsk|Kriegsgefangenenlagers 27]] in Krasnogorsk mit. Von Februar bis Juli 1943 wurde Helmschrott an die zentrale [[Antifa-Schule]] in Krasnogorsk geschickt. Dort wurde er Teilnehmer an der Gründungskonferenz des [[Nationalkomitee Freies Deutschland|Nationalkomitees „Freies Deutschland“]] (NKFD). Helmschrott wurde gewähltes Mitglied des NKFD. In der Folgezeit war er auch Autor der Zeitung und des Senders „Freies Deutschland“ des Nationalkomitees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Dezember 1945 wurde er mit [[Luitpold Steidle]], [[Matthäus Klein]] u. a. Kriegsgefangenen im Auftrag des NKFD von Moskau nach Berlin geflogen, wo sie von [[Walter Ulbricht]] empfangen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Luitpold Steidle: &amp;#039;&amp;#039;Entscheidung an der Wolga&amp;#039;&amp;#039;, Union Verlag Berlin, S. 400.&amp;lt;/ref&amp;gt; Helmschrott trat 1945 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei, die 1946 bei der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von KPD und SPD]] in der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] aufging. Er wurde Redakteur des KPD-Organs &amp;#039;&amp;#039;Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039;, die später in &amp;#039;&amp;#039;Landeszeitung&amp;#039;&amp;#039; als Organ der SED in Mecklenburg umbenannt wurde. 1947 und 1948 wirkte er als freier Journalist. Helmschrott wurde 1948 an die [[Parteihochschule Karl Marx]] delegiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während des Studiums an der Parteihochschule wurde Helmschrott von der SED beauftragt, an der von der SED initiierten Gründung der [[Demokratische Bauernpartei Deutschlands|Demokratischen Bauernpartei Deutschlands]] (DBD) teilzunehmen. Sogleich wurde er Mitglied des Parteivorstandes und Chefredakteur des DBD-[[Zentralorgan]]s  &amp;#039;&amp;#039;[[Bauernecho]]&amp;#039;&amp;#039;, welcher er bis 1989 blieb. 1949 wurde Helmschrott für die DBD in die [[Volkskammer]] gewählt, deren Fraktion er von 1963 bis 1986 als Vorsitzender vorstand. Ab 1958 gehörte er auch dem Volkskammerausschuss für Nationale Verteidigung an, ab 1986 war er stellvertretender Vorsitzender dieses Ausschusses. 1963 erklärte er ein Recht auf [[Kriegsdienstverweigerung in Deutschland|Wehrdienstverweigerung]] in der DDR als undenkbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46176403.html Leonhard Helmschrott im Spiegel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1971 bis 1976 war er stellvertretender Vorsitzender der Interparlamentarischen Gruppe der DDR. Von 1950 bis 1988 war er [[Inoffizieller Mitarbeiter]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss eines Fernstudiums an der [[Universität Leipzig]] konnte sich Helmschrott ab 1962 Diplom-Journalist nennen. Von 1986 bis zum März 1990 gehörte Helmschrott dem [[Staatsrat der DDR]] an. Am 15. November 1989 wurde er auf eigenen Antrag als Chefredakteur und Mitglied des Präsidiums sowie des Sekretariats der DBD abgelöst. Im Januar 1990 schied er auch aus dem Parteivorstand der DBD aus. Als die DBD mit der [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU (Ost)]] fusionierte, wurde Helmschrott parteilos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1970 [[Vaterländischer Verdienstorden]] (VVO) in Gold &lt;br /&gt;
* 1975 [[Stern der Völkerfreundschaft]] &lt;br /&gt;
* 1981 Ehrenspange zum VVO&lt;br /&gt;
* 1985 [[Medaille „40. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Antifaschisten geehrt |Sammelwerk=[[Neues Deutschland]] |Datum=1985-05-04 |Seiten=3 |Online=https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19850504-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sag nicht, ich kann nichts tun. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; edition ost, Berlin 2011. ISBN 978-3-89793-269-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=leonhard-helmschrott|lemma=Helmschrott, Leonhard|autor=[[Siegfried Kuntsche]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=1331}}&lt;br /&gt;
* Gottfried Hamacher. Unter Mitarbeit von André Lohmar: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler – Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“: Kurzbiographien&amp;#039;&amp;#039;. Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin. Band 53. ISBN 3-320-02941-X ([http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf PDF], siehe auch im [http://wiki.drafd.org/index.php?title=Leonhard_Helmschrott Wiki des DRAFD e.&amp;amp;nbsp;V.])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1329881575|LCCN=n2013060529|VIAF=171516892}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Helmschrott, Leonhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DBD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Helmschrott, Leonhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DBD), MdV, Chefredakteur des DBD-Zentralorgans „Bauern-Echo“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Unterthürheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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