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	<title>Leonhard Atzberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-98700-0: falscher link</title>
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		<updated>2026-02-13T12:33:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falscher link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonhard Atzberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juni]] [[1854]] auf dem Rimberg, [[Bodenkirchen]], Niederbayern; † [[10. März]] [[1918]] in [[München]]) war ein [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Geistlicher]] und [[Dogmatiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Atzberger Leonhard.jpg|mini|[[Totenzettel]] von Leonhard Atzberger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule in Velden besuchte Leonhard Atzberger das [[Bischöfliches Knabenseminar|Knabenseminar]] in [[Scheyern]], bevor er auf das Gymnasium in [[Freising]] wechselte. Nach dem Abitur 1874 studierte er ein Jahr Philosophie am [[Lyzeum (Hochschule)|Lyzeum]] in Freising, dann drei Jahre [[Theologie]] an der [[Universität München|Universität in München]]. In dieser Zeit lebte er im [[Herzogliches Georgianum|Collegium Georgianum]]. Als Student löste er im Studienjahr 1877/1878 die [[Preisaufgabe]] über die [[Logos#Christentum|Logoslehre]] des heiligen [[Athanasius der Große|Athanasius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] am 29. Juni 1879 war Atzberger zunächst ein knappes Jahr lang [[Kooperator]] in Petting, dann zweieinhalb Jahre [[Kurat]] in der Münchner Pfarrei St. Johannes Nepomuk. In diesen Jahren setzte er auch seine Studien fort und promovierte am 5. März 1881 zum Dr. theol. Während seiner Arbeit als [[Subdiakon]] an der Münchener Kirche St. Michael [[Habilitation|habilitierte]] er sich mit einer weiteren dogmengeschichtlichen Arbeit über die [[Unsündlichkeit Christi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 10. Januar 1883 wirkte Atzberger an der Münchner Universität als [[Privatdozent]]. Am 16. April 1888 wurde Atzberger zum außerordentlichen Professor für [[Dogmatik]] und [[Apologetik]] ernannt. Die Stelle wurde am 1. Juli 1894 in eine ordentliche Professur für Dogmatik umgewandelt, nachdem sich [[Alois von Schmied]] auf die Apologetik zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Universitätsdienstes war Atzberger mehrfach [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] und [[Senator]]. Er widmete sich innerhalb der Dogmatik insbesondere der [[Eschatologie]]. 1890 erschien seine Abhandlung über &amp;#039;&amp;#039;Die christliche Eschatologie in den Stadien ihrer Offenbarung im Alten und Neuen Testamente&amp;#039;&amp;#039;, 1896 eine zweite über &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der christlichen Eschatologie innerhalb der vornicänischen Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Bis 1903 vollendete er mit dem vierten Band [[Mathias Joseph Scheeben|Mathias Joseph Scheebens]] &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Dogmatik&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Band erschien in drei Teilen (1898, 1901 und 1903). Insbesondere in der Eschatologie setzte er dabei eigene Akzente, was ihm den Vorwurf einbrachte, von Scheebens Ansatz abgerückt zu sein. 1907 erschienen seine eigenen &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der katholischen Dogmatik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atzberger machte sich zwischen 1882 und 1902 außerdem einen Namen als Universitätsprediger und aufgrund seines Engagements als Vorstand des St.-Vincentius-Vereins zur Unterstützung von Studierenden der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1905 wurde Leonhard Atzberger zum [[Geistlicher Rat|Geistlichen Rat]] des [[Erzbistum München und Freising|Erzbistums München und Freising]] ernannt, 1912 zum [[Päpstlicher Hausprälat|Päpstlichen Hausprälaten]]. 1906 erhielt er die [[Ritterkreuz|IV. Klasse]] des [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Verdienstordens vom Heiligen Michael]], 1912 die [[Offizierskreuz|III. Klasse]]. 1916 wurde Atzberger mit dem Titel „[[Geheimer Hofrat]]“ geehrt. Ab 1886 war er Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung [[KDStV Aenania München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Logoslehre des hl. Athanasius. Ihre Gegner und unmittelbaren Vorläufer. Eine dogmengeschichtliche Studie&amp;#039;&amp;#039;, München 1880&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Unsündlichkeit Christi. Historisch-dogmatisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;, München 1883&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die christliche Eschatologie in den Stadien ihrer Offenbarung im Alten und Neuen Testamente&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg i. Br. 1890&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube. Apologetische Vorträge&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg i. Br. 1891&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der christlichen Eschatologie innerhalb der vornicänischen Zeit. Mit teilweiser Einbeziehung der Lehre vom christlichen Heil überhaupt&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg i. Br. 1896&lt;br /&gt;
* M. J. Scheeben, &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der katholischen Dogmatik, Vierter (Schluß-)Band, fortgesetzt von Leonhard Atzberger, 1898-1903&amp;#039;&amp;#039;; Freiburg i. Br. (2) 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der katholischen Dogmatik. Ein Leitfaden für akademische Vorlesungen&amp;#039;&amp;#039; (Als Manuskript gedruckt), München 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was ist der Modernismus&amp;#039;&amp;#039;, Einsiedeln 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensläufe und Studienmaterialien Atzbergers befinden sich im [[Universitätsarchiv München|Archiv der Ludwig-Maximilians-Universität]] (Signatur: E-II-555).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LThK|Gisbert Greshake|Atzberger|3|1|1170}}&lt;br /&gt;
* Hermann J. Weber, &amp;#039;&amp;#039;Gratia - Inchoatio gloriae: die Preisgabe des Scheebenschen Ansatzes in der Eschatologie durch Atzberger&amp;#039;&amp;#039;, in: H. Roßmann / J. Ratzinger (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Mysterium der Gnade - Festschrift für Johann Auer&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 1975, S. 291–303.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630022124/http://www.bautz.de/bbkl/a/atzberger_l.shtml |autor=[[Peter H. Görg]]|artikel=Atzberger, Leonhard|band=27|spalten=60-63}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140512055|LCCN=no2008003851|VIAF=54541617}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Atzberger, Leonhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter IV. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dogmatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Katholizismus (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Atzberger, Leonhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Dogmatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juni 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=auf dem Rimberg, [[Bodenkirchen]], Niederbayern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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