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	<title>Leonhard Adler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:19:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Exa: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-05-08T20:37:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonhard Maria Adler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[4. August]] [[1882]] in [[Mailand]], [[Italien]]; gestorben [[16. Dezember]] [[1965]] ebenda) war ein österreichisch-deutscher [[Ingenieur]], Politiker und [[Ordenspriester]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00929, Leonhard Adler im Luftschiff.jpg|mini|Leonhard Adler in der Führergondel des Luftschiffes [[LZ&amp;amp;nbsp;127]], 1928]]&lt;br /&gt;
Leonhard Adler wurde in einer jüdisch-österreichischen Großindustriellenfamilie geboren. Nach dem Tod des Vaters siedelte die Familie nach [[Wien]] über, wo Adler [[Maschinenbau]] und [[Elektrotechnik]] studierte. 1905 wurde er Assistent an der Technischen Hochschule in [[Brünn]]. Im Jahre 1906 trat er in die [[evangelische Kirche]] ein. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktoringenieur]] heiratete er 1911 Adelheid Poppy und wurde 1912 Oberingenieur in der Generaldirektion der [[AEG]] in Berlin. Er [[Konversion (Religion)#Christentum|konvertierte]] 1917 zum [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Glauben und ließ sich im Dezember in Berlin nach katholischem Ritus trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vorschlag der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] wurde er 1920 parteiloser Stadtbaurat für Verkehr; Adler war als erster Katholik besoldetes Mitglied des [[Magistrat von Berlin|Magistrats]]. Mit der Ernennung wurde er zugleich preußischer und [[deutsche Staatsbürgerschaft|deutscher Staatsbürger]]. Adler war als Visionär die treibende Kraft bei der Realisierung eines neuen Flughafens auf dem [[Tempelhofer Feld]]. Ab 1923 war er verantwortlich für den Ausbau des [[Flughafen Tempelhof|Flughafens Tempelhof]]; als erster [[Aufsichtsrat]]svorsitzender der neu gegründeten [[Flughafen Berlin Brandenburg GmbH|Berliner Flughafen-Gesellschaft mbH]] (BFG) wurde er 1924 berufen. Auch an der Gründung der [[Berliner Verkehrsbetriebe|Berliner Verkehrs-AG]] (BVG) im Jahre 1928 hatte er maßgeblichen Anteil.&lt;br /&gt;
Im Dezember 1932 siedelte die Familie aus politischen Gründen vorsorglich nach [[Oberammergau]] über. Adler selbst blieb zunächst in Berlin, tauchte aber nach dem [[Röhm-Putsch]] 1934 in [[Westfalen]] unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Widerruf seiner Einbürgerung im Jahre 1935, der auch für seine Frau und seine drei Kinder galt, emigrierte er 1936 nach Italien, wo er als Berater bei [[Fiat (Marke)|Fiat]] in [[Turin]] und bei [[Alfa Romeo]] in Mailand tätig war. 1937 ging Adler nach [[Libyen]], wo er bis zu seiner Entlassung im Jahre 1938 mit dem Auf- und Ausbau des städtischen Autobusbetriebes in [[Tripolis]] beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren versteckte er sich bei einem katholischen [[Pfarrer]] und arbeitete in der [[Illegalität]] als Vorsitzender der [[Katholische Aktion|Katholischen Aktion]]. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] blieb Adler im Dienste der britischen [[Besatzungsmacht]] noch bis 1947 in Libyen. Von 1948 bis zu seiner [[Pension (Altersversorgung)|Pensionierung]] im Jahre 1952 war er in Mailand Stadtrat für Verkehr und Generaldirektor der Verkehrsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Pius&amp;amp;nbsp;XII.]] genehmigte Leonhard Adler 1953, nachdem dessen Frau Adelheid diesem Vorhaben zugestimmt hatte, den Eintritt in den [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]]-Orden, obwohl Adler verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Stein: &amp;#039;&amp;#039;Heimatsuche im Glauben. Leonhard Adler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Konradsblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Dezember 2013, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4. Oktober 1956 empfing er in der Mailänder Franziskanerkirche die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]],&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Schmidt feierte er hier auch seine Primiz, der eine weitere Primizfeier im Straßenbahndepot folgte.&amp;lt;/ref&amp;gt; seine [[Primiz]] hielt Adler mit den Arbeitern des Betriebes, dessen Generaldirektor er früher war, in einem [[Depot (Verkehr)|Depot]] der [[Straßenbahn Mailand|Mailänder Straßenbahn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert aus &amp;#039;&amp;#039;[[Verkehrsgeschichtliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039; (Ausgabe 6/2006), S. 153. Dort: als geringfügig bearbeiteter Text aus: &amp;#039;&amp;#039;Vor die Tür gesetzt. Im Nationalsozialismus verfolgte Berliner Stadtverordnete und Magistratsmitglieder 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Broschüre zur Ausstellung im Abgeordnetenhaus von Berlin, Verein aktives Museum, Berlin 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]] – Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, S. 8, ISBN 3-598-30664-4&lt;br /&gt;
* Ferdinand Tönnies (Vorr.): &amp;#039;&amp;#039;Reichshandbuch der Deutschen Gesellschaft – Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039; (Band 1, A–K). Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, ISBN 3-598-30664-4, S. 8–9.&lt;br /&gt;
* Dieter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Leonhard Adler (1882–1965).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Knauft]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Miterbauer des Bistums Berlin – 50 Jahre Geschichte in Charakterbildern.&amp;#039;&amp;#039; Morus-Verlag, Berlin 1979, ISBN 3-87554-176-6, S. 23–33.&lt;br /&gt;
* [[Christine Fischer-Defoy]]: &amp;#039;&amp;#039;Leonhard Adler – Kommunalpolitiker, Verkehrsexperte, Emigrant, Priester.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für das Erzbistum Berlin&amp;#039;&amp;#039; (Band 2007). Verlag Christliche Familie, Köln 2006, ISBN 978-3-939168-07-2, S. 36–40.&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Heiko Schützler |Titel=Die BVG wird gegründet |ID=novd |Nr=6 |Jahr=2000 |Seite=118–123}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Hans Aschenbrenner |Titel=Exerzierplatz wird Flughafen |ID=gesc |Nr=2 |Jahr=1998 |Seite=78–81}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Leonhard Adler (engineer)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126802173}}&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.de/MAT=/NOMAT=T/CLK?IKT=1004&amp;amp;TRM=Adler,Leonhard Literaturliste] im Online-Katalog der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* https://www.exilarchiv.de/?p=96&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.flughafen-berlin-tempelhof.de/Leonhard_Adler.html |wayback=20090715100200 |text=Biografie Leonhard Adler: Vom Ingenieur für Maschinenbau und Elektrotechnik zum Franziskanerpater}} bei flughafen-berlin-tempelhof.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126802173|VIAF=3476620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adler, Leonhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Religion, Mailand)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adler, Leonhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Adler, Leonhard Maria (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Ingenieur, Politiker und Arbeiterpriester&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mailand]], Italien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mailand]], Italien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Exa</name></author>
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