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	<title>Leonard Monheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:50:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-25T13:18:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LMonheim.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Leonard Monheim&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Caspar von Reth]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Monheim - Aachen.JPG|mini|Villa Monheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonard Monheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juni]] [[1830]] in [[Aachen]]; † [[23. Januar]] [[1913]] ebenda) war ein deutscher [[Kaufmann]] und [[Unternehmer]] in der [[Lebensmittelindustrie]], der zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen [[Schokolade]]nproduktion im 19. und frühen 20. Jahrhundert gehörte. Er gründete die Leonard Monheim AG, deren Schokolade u.&amp;amp;nbsp;a. unter dem Markennamen &amp;#039;&amp;#039;[[Trumpf Schokolade|Trumpf]]&amp;#039;&amp;#039; vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Leonard Maria Monheim war das neunte und jüngste Kind des Aachener Apothekers [[Johann Peter Joseph Monheim]] (1786–1855) und dessen Frau Lucia Dorothe Monheim geb. Emonts (1790–1848).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/leonard-monheim/DE-2086/lido/57c94fdc8a8148.95278487 |titel=Leonard Monheim |abruf=2019-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Großvater [[Andreas Monheim]] (1750–1804) war 1775 aus Köln zugewandert und wurde 1788 Alleininhaber der [[Coeberghisches Stockhaus|Adler-Apotheke am Hühnermarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://couven-museum.de/museum/sammlung/apotheke/ |titel=Couven-Museum Aachen |abruf=2019-03-14 |sprache=de-DE |archiv-datum=2019-03-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190329215629/http://couven-museum.de/museum/sammlung/apotheke |offline=ja |archiv-bot=2026-03-25 13:18:13 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonard wurde, da sein Vater durch seine kaufmännischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten stark in Anspruch genommen wurde und die Mutter infolge eines [[Schlaganfall]]s gesundheitlich geschwächt war, im Alter von etwa zehn bis zwölf Jahren zu einem [[Kaplan]] nach [[Neuwerk (Mönchengladbach)|Neuwerk]] (heute Stadt [[Mönchengladbach]]) geschickt, der ihn u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Französische Sprache|Französisch]] und [[Latein]] unterrichtete. Nach seiner schulischen Ausbildung begann er 1846 im Alter von sechzehn Jahren eine dreijährige Lehre im väterlichen [[Drogerie|Drogen]]- und Materialwarengeschäft (dessen Waren teilweise in dem bereits von seinem Großvater aufgebauten [[Laboratorium]] hergestellt wurden). Im Anschluss an seine Ausbildung arbeitete er vier Jahre in großen Handelshäusern in Deutschland und Frankreich. Ab 1849 war er [[Volontär]] in [[Mainz]] bei der Kolonialwarenhandlung &amp;#039;&amp;#039;Cajetan Josef Giani&amp;#039;&amp;#039; (dessen Sohn später sein Schwager und Teilhaber wurde), ab 1850 in [[Lyon]] bei &amp;#039;&amp;#039;Bietrise ainé Drogerie, Pharmacie et Épicerie&amp;#039;&amp;#039;. In [[Marseille]] schloss er seine Ausbildung in der Kolonialwarenhandlung &amp;#039;&amp;#039;Albert Frères&amp;#039;&amp;#039; ab. Er eignete sich umfassende Sprachkenntnisse an und besuchte die italienischen Städte [[Rom]], [[Florenz]] und [[Venedig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 kehrte er nach Aachen zurück und heiratete am 8. September 1856 Antoinette [[Merckelbach]] (* 17. Mai 1835 in [[Gulpen-Wittem|Wittem]]; † 5. Februar 1913 in Aachen). Mit ihr hatte er fünf Kinder, darunter die Söhne Hermann Josef Monheim (1868–1945) und Mathieu Monheim&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.monheim.mohnbroetchen.net/doku.php?id=mathieu_monheim |titel=Mathieu Monheim |hrsg=Geschichte der Familie Monheim |abruf=2019-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (1878–1940).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonard Monheim bewohnte mit seiner Familie das „Haus Marienhöhe“, das er um 1874 von dem Architekten [[Hermann Joseph Hürth]] erbauen ließ und das heute als „Villa Monheim“ auf dem [[Königshügel (Aachen)|Königshügel]] unter [[Denkmalschutz]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaufmann und Schokoladenproduzent in Aachen ===&lt;br /&gt;
1853 trat Leonard Monheim als Teilhaber in das Drogen-Einzelhandelsgeschäft seines Vaters ein, während sein älterer Bruder [[Viktor Monheim]] die [[Apotheke]] des Vaters und dessen chemisches Labor weiterführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinem Prinzipal Cajetan Josef Giani in Mainz, der aus Italien stammte, oder auf seiner Rückreise nach Aachen über Italien und die Schweiz hatte Leonard Monheim die Schokoladenproduktion kennen gelernt und entwickelte daraufhin die Idee, den [[Erlös|Umsatz]] der väterlichen Apotheke durch die Herstellung von Schokolade zu steigern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Band 18 (vergleiche &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1857 übernahm er das Geschäft und führte den Vertrieb von [[Kolonialwaren]] und [[Tropische Frucht|Südfrüchten]] sowie die Herstellung von [[Schokolade]] durch einen eigenen [[Chocolatier]] ein. Das Jahr 1857 gilt daher als Gründungsjahr der [[Trumpf Schokolade]]. Schokolade war damals nicht nur ein teures Genussmittel, sondern wurde auch als Heilmittel verwendet. Am 1. Juli 1866 nahm er seinen späteren Schwager [[Caspar Giani]] als Teilhaber in sein „Drogen-Materialwaren-Detailgeschäft“ im Haus Jakobsstraße 8 auf. Als die Nachfrage nach seiner „Gesundheits-Schokolade“ stieg, begann Leonard 1868 mit der maschinellen Herstellung von Schokolade.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.brandslex.de/markenlexikon/cover/t/markenlexikon-trumpf |titel=Markenlexikon {{!}} Trumpf |abruf=2019-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1877 kamen weitere Einrichtungen zur „maschinellen Herstellung von Schokolade einschließlich Gewürzmühlerei, Zuckerschneiderei sowie Herstellung von Staubraffinade“ hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://adressbuecher.genealogy.net/addressbook/entry/54747d421e6272f5d1bed93e Adressbuch für Aachen und Burtscheid 1877]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1878 trennte er sich von Caspar Giani. Der Produktionsbetrieb wurde in das Gebäude Jakobsstraße 10 ausgedehnt. 1890 wurde sein ältester Sohn Hermann Josef Teilhaber. 1895 wurde die Schokoladenfabrikation vom Gebäude Jakobstraße 10 in das Haus Antoniusstraße 24/26 verlegt. 1900 zog sich Leonard aus dem Geschäft zurück und übergab die Leitung der Schokoladenherstellung seinem Sohn Hermann Josef. Sein anderer Sohn Mathieu übernahm den Kolonialwarenhandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Januar 1913 starb Leonard Monheim in Aachen. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Westfriedhof (Aachen)|Westfriedhof II]] in Aachen. Sein unternehmerisches Lebenswerk wurde von seinen Nachfahren weitergeführt. Der Ehemann seiner [[Urenkel]]in [[Irene Ludwig|Irene]] (1927–2010), der Unternehmer und Kunst-Mäzen [[Peter Ludwig]], baute die Leonard Monheim AG zum führenden deutschen und zeitweise weltweit größten Schokoladen- und Kakaohersteller aus und benannte das Unternehmen später in [[Trumpf Schokolade|Ludwig Schokolade]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchliches Engagement ===&lt;br /&gt;
In Lyon und Marseille hatte Monheim die [[Marianische Kongregation]] kennengelernt. Auf die Bitte des [[Jesuiten]]paters Eck beteiligte sich Monheim maßgeblich an der Gründung der Aachener Kongregation „Maria Immaculata“ am 9. Oktober 1855. 1862 und 1879 war Monheim Mitglied im Ausschuss für den [[Katholikentag]], der sich in diesen beiden Jahren jeweils in Aachen versammelte. Zudem war er seit 1848 Mitglied der Aachener [[Vinzenzgemeinschaft]] „Konferenz St. Paul“, von 1889 bis 1910 deren Vorsitzender und ab 1910 Ehrenvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|37|38|Leonard Monheim|Immo Zapp|137429657}}&lt;br /&gt;
* Hans Birling: &amp;#039;&amp;#039;Trumpf bringt Freude. Trumpf 1857–1957.&amp;#039;&amp;#039; Aachen 1957.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Merkel: &amp;#039;&amp;#039;Leonard Monheim 1830–1913. Drogenhändler und Schokolatier, sozial engagierter Bürger zu Aachen.&amp;#039;&amp;#039; 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/M/Seiten/LeonardMonheim.aspx Biographie von Leonard Monheim] im Portal Rheinische Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137429657|VIAF=81622248}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Monheim, Leonard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schokoladenhersteller (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Lebensmittelwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Monheim, Leonard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fabrikant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1913&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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