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	<title>Leon de Winter - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leon de Winter Frankfurter Buchmesse 2013 2.JPG|mini|Leon de Winter (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leon de Winter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]]  [[1954]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.diogenes.ch/leser/aktuell/news/1065 |titel=Diogenes Verlag {{!}} News: Leon de Winter wird 60 Jahre alt |datum=2014-08-31 |abruf=2024-03-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140831100804/http://www.diogenes.ch/leser/aktuell/news/1065 |archiv-datum=2014-08-31 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[’s-Hertogenbosch]]) ist ein [[Niederlande|niederländischer]] [[Schriftsteller]] und [[Filmschaffender]]. Seit Mai 2025 ist er Kolumnist der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=dpa/jr |url=https://www.welt.de/kultur/article256034154/Leon-de-Winter-Niederlaendischer-Schriftsteller-wird-Kolumnist-der-WELT.html |titel=Leon de Winter wird Kolumnist der WELT |werk=Welt.de |datum=2025-04-29 |abruf=2025-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leon de Winter (1979).jpg|mini|De Winter (1979)]]&lt;br /&gt;
Leon de Winter ist ein Sohn niederländischer [[Orthodoxes Judentum|orthodoxer Juden]] aus armen Verhältnissen, die den [[Holocaust]] in Verstecken überlebten, die ihnen zwei Jahre lang von einer Gruppe katholischer Priester und Nonnen zur Verfügung gestellt worden waren. Neun von zehn seiner Onkel und Tanten sind im Holocaust ermordet worden.&amp;lt;ref name=Hordych&amp;gt;Harald Hordych: &amp;#039;&amp;#039;Leon de Winter über Holland&amp;#039;&amp;#039;, [[Süddeutsche Zeitung]], 19. April 2014, S. V2/10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De Winter lernte in der holländischen Schule sechs Jahre lang die deutsche Sprache.&amp;lt;ref name=Hordych /&amp;gt; Nach einer Ausbildung bei der [[Bavaria Film]]akademie in [[München]] studierte De Winter an der [[Filmakademie Amsterdam]], die er jedoch ein Jahr vor dem Abschlussexamen verließ. Bereits im Alter von 24 Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman. Er lebt und arbeitet heute in [[Bloemendaal]] und [[Los Angeles]]. Sein Werk umfasst [[Roman]]e, [[Erzählung]]en und [[Drehbuch|Drehbücher]], die er teilweise selbst realisierte. &amp;#039;&amp;#039;Der Himmel von Hollywood&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Sönke Wortmann]] verfilmt. De Winter ist regelmäßiger Gastautor der &amp;#039;&amp;#039;[[Achse des Guten]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.achgut.com/suche/eyJyZXN1bHRfcGFnZSI6InN1Y2hlXC9pbmRleCNzdWNoZXJnZWJuaXNzZSIsImtleXdvcmRzIjoiTGVvbiBkZSBXaW50ZXIifQ#suchergebnisse Gastbeiträge von Leon de Winter] bei der &amp;#039;&amp;#039;Achse des Guten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Seite von [[Henryk M. Broder]] tritt er in der von Regisseur und Filmproduzenten [[Joachim Schroeder (Filmemacher)|Joachim Schroeder]] realisierten TV-Dokumentation [[Der ewige Antisemit (Film)|Der ewige Antisemit]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De Winter ist mit der niederländischen Schriftstellerin [[Jessica Durlacher]] verheiratet. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Schmid (Text) |Titel=«Eifersucht auf den Erfolg des andern ist ein Tabu» |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2023-09-27 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/feuilleton/leon-de-winter-und-jessica-durlacher-schriftstellerpaar-im-portraet-ld.1748434 |Abruf=2025-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Tochter [[Solomonica de Winter]] (* 1997&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buchmesse.de/timetable/speaker/solomonica-de-winter |titel=CMF - Solomonica de Winter {{!}} Buchmesse |abruf=2025-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ebenfalls Schriftstellerin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ayala Goldmann |url=https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/die-mutantin-und-die-buecher/ |titel=Die Mutantin und die Bücher |datum=2022-10-22 |sprache=de |abruf=2025-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Filmkunst Hintergrund seines Schaffens ist, ist De Winter hauptsächlich als Romanautor bekannt geworden. Daneben erlangte er in der Vergangenheit zunehmend Bekanntheit als [[Weblog|Blogger]] und Autor von Meinungsartikeln mit dezidiert [[Islamkritik|islamkritischen]] und pro-israelischen Standpunkten.&lt;br /&gt;
Seine auf [[Niederländische Sprache|Niederländisch]] geschriebenen Romane zeigen bei aller Verschiedenheit sich häufig wiederholende Motive und weisen zum Teil starke [[Autobiographie|autobiographische]] Züge auf: So sind De Winters Hauptfiguren, die häufig als Ich-Erzähler auftreten, durchweg männlich und jüdischer Herkunft und oft Niederländer. Alle setzen sich in unterschiedlicher Art und Weise mit ihrem Judentum auseinander; dies erreicht im Roman &amp;#039;&amp;#039;Zionoco&amp;#039;&amp;#039; absurd-komische Züge, in &amp;#039;&amp;#039;Sokolows Universum&amp;#039;&amp;#039; führt es die Handlung nach [[Israel]] und führt zum Plädoyer für den jüdischen Staat. Ebenso setzt sich De Winter häufig mit der Beziehung zu einem übermächtigen, unerreichbaren und ungeliebten Vater auseinander, beispielhaft im Roman &amp;#039;&amp;#039;Supertex&amp;#039;&amp;#039;. De Winter beleuchtet gerne das Spiel der Geschlechter und arbeitet oft mit den Problemen, die seinen Hauptfiguren aus dem Spannungsfeld von Ehe, Treue, Lust und Sex erwachsen. De Winters Romane zeigen eine sehr lebendige, häufig der Alltagssprache entnommene Wortwahl, die zum Beispiel im Roman &amp;#039;&amp;#039;Hoffmans Hunger&amp;#039;&amp;#039; auch drastische Ausdrücke gebraucht. Daneben verwendet er häufig [[jiddisch]]e Einsprengsel. [[Ulrich Greiner (Literaturkritiker)|Ulrich Greiner]] urteilte über den Roman &amp;#039;&amp;#039;Ein gutes Herz&amp;#039;&amp;#039; (2013): „Selten hat man ein derart spannendes, intelligentes und brisantes Buch gelesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zeit Literatur Nr. 41, September 2013, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Jessica Durlacher schrieb De Winter das Libretto für die [[Musical]]produktion &amp;#039;&amp;#039;[[Anne (Musical)|Anne]]&amp;#039;&amp;#039;, die am 8. Mai 2014 im [[Theater Amsterdam]] Premiere hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marie Gamillscheg]]: [https://www.welt.de/kultur/article127747424/Anne-Frank-jetzt-auch-mit-Snack-Box.html &amp;#039;&amp;#039;Anne Frank, jetzt auch mit Snack-Box&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Die Welt]], 8. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; 2025 erschien nach längerer Pause der Roman &amp;#039;&amp;#039;Stadt der Hunde&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.juedische-kulturtage.org/event-details/leon-de-winter-stadt-der-hunde-diogenes-1 |titel=Leon de Winter: »Stadt der Hunde« (Diogenes) |werk=Jüdische Kulturtage Berlin |abruf=2025-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angriffe durch Theo van Gogh ==&lt;br /&gt;
Der als provokant bekannte Regisseur [[Theo van Gogh (Regisseur)|Theo van Gogh]] warf De Winter „Vermarktung seines Judentums“ vor und attackierte ihn seit 1984 heftig mit [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|antisemitischen]] Äußerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Interview mit der Tageszeitung  [[Die Welt|&amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039;]] äußerte De Winter, er habe sich einmal vorgenommen, „ein gutes Glas Wein auf die Nachricht vom Tode Theo van Goghs zu trinken“, bevor dieser dann tatsächlich von einem Islamisten ermordet wurde. Für ihn sei er von jeher „ein widerlicher Mensch gewesen“. Van Gogh habe in einem viel gelesenen Amsterdamer Studentenblatt geschrieben, De Winter und dessen Frau könnten erst miteinander schlafen, „wenn sie Stacheldraht um seinen Penis gewickelt hätte“. Er würde dann „auf dem Höhepunkt ‚Auschwitz! Auschwitz!‘ rufen“. Der Vater von De Winters Frau ist ein Auschwitz-Überlebender.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weltWein&amp;quot;&amp;gt;Leon de Winter: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print-welt/article355047/Ein-Glas-Wein-auf-Theo-van-Gogh.html Ein Glas Wein auf Theo van Gogh.]&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 27. November 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Van Gogh hatte bewusst verletzend und wahrheitswidrig behauptet, de Winter würde Stacheldraht von Konzentrationslagern sammeln.&amp;lt;ref name=Hordych /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meinungen zu Islam und Islamismus ==&lt;br /&gt;
In einem Interview im Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Henryk M. Broder]] verteidigte De Winter den Einsatz nichtrechtsstaatlicher Mittel im Umgang mit islamistischen Terroristen, wie etwa die Folter der Häftlinge in [[Guantánamo]]. Im Sinne eines „neuen [[Totalitarismus]]“ äußerte er im Interview: „Nach dem [[Linksfaschismus|linken]] [[Faschismus]] der [[Sowjetunion|Sowjets]], nach dem rechten Faschismus der [[Nationalsozialismus|Nazis]], ist der [[Islamismus]] der Faschismus des 21. Jahrhunderts.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegelBroder&amp;quot;&amp;gt;[[Henryk M. Broder]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,367297,00.html Manchmal haben wir nur die Wahl zwischen Desaster und Katastrophe.]&amp;#039;&amp;#039; Interview mit L. de Winter. in: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; Hamburg [[1. August]] 2005. {{ISSN|0038-7452}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den [[Irakkrieg]] begrüßte de Winter ausdrücklich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-26271003&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=26271003 |Titel=DEBATTE: DER SCHLIMMERE KRIEG |Autor=Leon de Winter  |Jahr=2003 |Nr=6 |Datum=3.&amp;amp;nbsp;Februar 2003 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Artikel in der [[Die Zeit|&amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;]] sieht er in den Niederlanden fehlende Harmonie zwischen islamischen Vorstellungen von Respekt, Ehre und Scham und westlichen Werten: Gerade die zunehmende „[[Emanzipation|Selbstbefreiung]]“ der Frauen [[Maghreb|nordafrikanischer Herkunft]] in den Niederlanden werde als Machtverlust und Bedrohung der Ehre ihrer männlichen Verwandten empfunden. De Winter findet es bemerkenswert, dass die meisten niederländischen Muslime den Mörder van Goghs nicht als frommen Muslim akzeptiert hätten, sondern ihn als [[Häresie|Häretiker]] brandmarkten, sich somit durch Distanzierung jeder moralischen Verantwortung entledigen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Leon de Winter: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/2004/48/Leon_de_Winter Vor den Trümmern des großen Traums.]&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Hamburg [[18. November]] 2004. {{ISSN|0044-2070}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde de Winter vom 1.&amp;amp;nbsp;Jüdischen Kulturfestival in [[Osnabrück]] ausgeladen. Geplant war eine Lesung aus seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Stadt der Hunde;&amp;#039;&amp;#039; die Jüdische Gemeinde Osnabrück als Veranstalterin zog die Einladung jedoch wenige Tage vor Festivalbeginn zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Harff-Peter Schönherr: &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller Leon de Winter ausgeladen – Jüdisches Kulturfestival zieht Notbremse&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;taz – die tageszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 26. August 2025, 18:54&amp;amp;nbsp;Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlass waren Äußerungen de Winters in einer &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039;-Kolumne Anfang Mai 2025, in der er u.&amp;amp;nbsp;a. schrieb: „Auch ich bin überzeugt, dass die Migrationspolitik gescheitert ist, auch ich sehe, dass zu viele Migranten in Europa aus rückständigen Kulturen kommen, in denen Frauen Männern untergeordnet sind und Juden gehasst werden. Bin ich jetzt gesichert rechtsextrem?“; AfD-Äußerungen zur Migration bezeichnete er darin als „ziemlich harmlos“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dreimallinks.de/wp-content/uploads/2025/05/Leon-de-Winter-Bin-ich-jetzt-gesichert-rechtsextrem-WELT.pdf |titel=Leon de Winter: Bin ich jetzt gesichert rechtsextrem? |werk=Welt (PDF-Spiegel) |datum=2025-05-05 |abruf=2025-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Osnabrück, Michael Grünberg, erklärte daraufhin, de Winters Positionen stünden „in deutlichem Gegensatz zu den Grundwerten der Jüdischen Gemeinde und dem, was wir mit unserem Festival erreichen wollen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Harff-Peter Schönherr: &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller Leon de Winter ausgeladen – Jüdisches Kulturfestival zieht Notbremse&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;taz – die tageszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 26. August 2025, 18:54&amp;amp;nbsp;Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt; De Winter bekräftigte seine Haltung Ende August 2025 in einer weiteren &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039;-Kolumne und plädierte u.&amp;amp;nbsp;a. dafür, Männern bis 55 Jahren grundsätzlich kein Asyl in Europa zu gewähren; man solle ihnen allenfalls für einige Monate eine sichere Umgebung bieten, damit sie sich organisieren und ausbilden könnten, um anschließend „für Frieden und Freiheit“ in ihre Herkunftsländer zurückzukehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Harff-Peter Schönherr: &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller Leon de Winter ausgeladen – Jüdisches Kulturfestival zieht Notbremse&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;taz – die tageszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 26. August 2025, 18:54&amp;amp;nbsp;Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke in deutscher Übersetzung (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leon-de-winter-2009-ffm-001.jpg|mini|hochkant|Autograph]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die (Ver)Bildung des jüngeren Dürer.&amp;#039;&amp;#039; (1979). Roman. Diogenes, Zürich 1986 (dt.); Neuausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Nur weg hier! Die Abenteuer eines neuen Taugenichts.&amp;#039;&amp;#039; Diogenes, Zürich 1992.  ISBN 3-7466-1471-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Place de la Bastille.&amp;#039;&amp;#039; (1981). Roman. Diogenes, Zürich 2005 (dt.).  ISBN 3-257-06496-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leo Kaplan.&amp;#039;&amp;#039; (1986). Roman. Diogenes, Zürich 2001 (dt.).  ISBN 3-257-23317-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hoffmanns Hunger.&amp;#039;&amp;#039; (1990). Roman. Diogenes, Zürich 1994 (dt.). ISBN 3-257-22831-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[SuperTex]].&amp;#039;&amp;#039; (1991). Roman. Diogenes, Zürich 1994 (dt.). ISBN 3-257-22872-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sokolows Universum.&amp;#039;&amp;#039; (1992). Roman. Diogenes, Zürich 2001 (dt.). ISBN 3-257-23288-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serenade.&amp;#039;&amp;#039; (1995). Roman. Diogenes, Zürich 1996 (dt.). ISBN 3-257-22972-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zionoco.&amp;#039;&amp;#039; (1995). Roman. Diogenes, Zürich 1997 (dt.). ISBN 3-257-23017-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Himmel von Hollywood.&amp;#039;&amp;#039; (1997). Roman. Diogenes, Zürich 1998 (dt.). ISBN 3-257-23143-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Malibu.&amp;#039;&amp;#039; (2002). Roman. Diogenes, Zürich 2003 (dt.). ISBN 3-257-23434-1. (Orig. &amp;#039;&amp;#039;God&amp;#039;s Gym&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Recht auf Rückkehr.&amp;#039;&amp;#039; (2008). Roman. Diogenes, Zürich 2009 (dt.). ISBN 978-3-257-06733-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein gutes Herz.&amp;#039;&amp;#039; (2013). Roman. Diogenes, Zürich 2013 (dt.). ISBN 978-3-257-06877-1.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dirk Schümer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ziemlich beste Freunde.&amp;#039;&amp;#039;, [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]], 10. September 2013, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Geronimo (Roman)|Geronimo]].&amp;#039;&amp;#039; Roman. Diogenes, Zürich 2016, ISBN 978-3-257-06971-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadt der Hunde.&amp;#039;&amp;#039; (2025). Roman. Diogenes, Zürich 2025 (dt.).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://erleben.osnabrueck.de/de/veranstaltungen-finden/juedisches-kulturfestival-leon-de-winter-stadt-der-hunde/ |titel=Jüdisches Kulturfestival – Leon de Winter: »Stadt der Hunde« |werk=Stadt Osnabrück (Veranstaltungskalender) |abruf=2025-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
* [https://www.hagalil.com/archiv/2004/11/winter.htm &amp;#039;&amp;#039;Leon de Winter über Theo van Gogh: „Die Toleranz verteidigen“&amp;#039;&amp;#039;] – [[Hagalil.com]], November 2004&lt;br /&gt;
* [[Robert Misik]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.taz.de/pt/2006/03/06/a0102.1/text Einer, der lieber übertreibt.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 6. März 2006. {{ISSN|0931-9085}}&lt;br /&gt;
* Die Angst sitzt tief. In den Niederlanden haben Juden keine Zukunft, in: Die Zeit Nr. 51, 16. Dezember 2010, S. 15.&lt;br /&gt;
* [https://www.cicero.de/weltb%C3%BChne/mann-ohne-eigenschaften/40424 „Mann ohne Eigenschaften“]. Leon de Winter zieht nach einem Jahr US-Regierung unter [[Barack Obama]] eine umstrittene Bilanz&lt;br /&gt;
* [http://www.focus.de/kultur/buecher/tid-34315/kultur-und-leben-medien-kleine-krieger_aid_1127638.html Kleine Krieger], [[Focus]] 42/13, 14. Oktober 2013&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,695157,00.html &amp;#039;&amp;#039;Zurück zur EWG&amp;#039;&amp;#039;, Spiegel Online, 17. Mai 2010]&lt;br /&gt;
* [https://www.jpost.com/Home/Article.aspx?id=145600 Time for a New Ally, Jerusalem Post, 15/06/2009]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,509171,00.html &amp;#039;&amp;#039;Wir blamieren uns vor den Augen der Welt&amp;#039;&amp;#039;] Zur Rückkehr von [[Ayaan Hirsi Ali]] in die Niederlande (2007); auf [[Spiegel Online]], 3. Oktober 2007&lt;br /&gt;
* [https://www.nzz.ch/feuilleton/leon-de-winter-israel-im-fiebrigen-zentrum-der-schiitischen-psychose-ld.1841895 &amp;#039;&amp;#039;Israel, das jüdische Land im fiebrigen Zentrum der schiitischen Psychose&amp;#039;&amp;#039;]; auf [[NZZ online]], 2. August 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drehbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: Das Zeichen &amp;#039;&amp;#039;(De Johnsons)&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Rudolf van den Berg]]&lt;br /&gt;
* 1993:  Hoffmans Hunger &amp;#039;&amp;#039;(Hoffman’s honger)&amp;#039;&amp;#039; – auch Regie&lt;br /&gt;
* 2001: Der Himmel von Hollywood – Regie: [[Sönke Wortmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Literarische Vorlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: Supertex – Eine Stunde im Paradies – Regie: [[Jan Schütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;Die (Ver)Bildung des jüngeren Dürer,&amp;#039;&amp;#039; [[Rundfunk der DDR]], Regie: Bert Bredemeyer&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Der Himmel von Hollywood,&amp;#039;&amp;#039; [[Westdeutscher Rundfunk|WDR]], Regie: [[Christoph Dietrich]]&lt;br /&gt;
* 2004: &amp;#039;&amp;#039;Malibu,&amp;#039;&amp;#039; [[Westdeutscher Rundfunk|WDR]], Regie: [[Norbert Schaeffer]]&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Leo Kaplan,&amp;#039;&amp;#039; [[Hessischer Rundfunk|hr]], Regie: [[Leonhard Koppelmann]]&lt;br /&gt;
* 2017: &amp;#039;&amp;#039;Geronimo,&amp;#039;&amp;#039; [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]], Regie: [[Christiane Ohaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle ARD Hörspieldatenbank:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://hoerspiele.dra.de/kurzinfo.php?sessid=rkgo00v441o96qa9jc6oobuugp |titel=Leon de Winter in der ARD Hörspieldatenbank |titelerg= |werk= |hrsg= |datum= |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |format= |sprache=de |abruf=2022-05-10 |abruf-verborgen= |kommentar= |zitat= |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1973: &amp;#039;&amp;#039;Ontmoetingsprijs Stichting Literaire Dagen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1979: &amp;#039;&amp;#039;Reina Prinsen Geerligsprijs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: [[Die Welt#Welt-Literaturpreis|WELT-Literaturpreis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-03 |url=http://www.henryk-broder.de/php/druck.php?datei=tb_leon.html |text=„Leons Geheimnis“ |archivebot=2026-03-25 11:34:16 InternetArchiveBot}} Laudatio von [[Henryk M. Broder]] zur Verleihung des [[Die Welt|WELT]]-Literaturpreises 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006: [[Buber-Rosenzweig-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119491834}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0935782}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|182}}&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/autor/leon-de-winter/ Autorenprofil und Beiträge] von Leon de Winter bei &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://archiv.poetenfest-erlangen.de/archiv/2001/personenseiten/winter.html Poetenfest Erlangen 2001]&lt;br /&gt;
* [http://www.leondewinter.nl/ Officiële website van de roman God&amp;#039;s Gym van Leon de Winter] (niederländisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv| url=http://www.tagesanzeiger.ch/extern/storytelling/story_dewinter.html| wayback=20150924133039| text= &amp;#039;&amp;#039;Es gibt mehr Kriminalität, mehr Bettler&amp;#039;&amp;#039;}} Gespräche zum Jahresende; im [[Tages-Anzeiger]], 23. Dezember 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119491834|LCCN=n/79/118010|VIAF=95163748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Winter, Leon de}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Niederländisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Amsterdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Holocaust-Nachfolgegeneration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Winter, Leon de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Winter, Leon De&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Schriftsteller und Filmemacher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[’s-Hertogenbosch]], [[Niederlande]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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