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	<title>Leon Zelman - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leon Zelman Aug Vienna 2006.jpg|miniatur|Leon Zelman im damaligen, von [[Hans Hollein]] gestalteten  Informationsbüro des JWS auf dem Stephansplatz in Wien (Juni 2006)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leon Zelman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[12. Juni]] [[1928]] in [[Szczekociny]] in [[Polen]]; gestorben am [[11. Juli]] [[2007]] in [[Wien]]) ein war polnisch-österreichischer [[Publizist]] und Gründer und Leiter des [[Jewish Welcome Service Vienna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überleben, Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
1940 wurde er als Kind mit seiner Familie in das [[Ghetto Litzmannstadt|Ghetto Łódź]] deportiert, wo er seine Eltern verlor. 1944 wurden er und sein Bruder in das [[KZ Auschwitz]] überstellt, wo er auch seinen Bruder verlor. Er selbst wurde in das [[KZ Ebensee]], ein [[Liste der Außenlager des KZ Mauthausen|Außenlager]] des [[KZ Mauthausen]], überstellt, wo er am 6. Mai 1945 von [[US Army#20. Jahrhundert|US-amerikanischen]] Truppen befreit wurde. Wegen seiner Abmagerung in den KZs verbrachte er längere Zeit in verschiedenen Krankenhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 übersiedelte Zelman nach Wien, wo er nach Besuch einer [[Maturaschule]] 1949 die [[Matura]] ablegte und das Studium der [[Publizistikwissenschaft|Zeitungswissenschaft (Publizistik)]] an der [[Universität Wien]] am 7. April 1954 mit dem &amp;#039;&amp;#039;Dr. phil.&amp;#039;&amp;#039; beendete (Dissertation 1952: &amp;#039;&amp;#039;Der Film als Beeinflussungsmittel der öffentlichen Meinung&amp;#039;&amp;#039;). Während seiner Studienzeit war er führender Funktionär der Jüdischen Hochschülerschaft. 1951 war er Mitbegründer der ursprünglich als Mitteilungsblatt der Jüdischen Hochschülerschaft gegründeten Zeitschrift [[Das Jüdische Echo]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.juedischesecho.at/index.php?show=about Website der Zeitschrift]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Leon zelman gedenktafel.jpg|mini|Gedenktafel für Leon Zelman am [[Palais Epstein]] in Wien, datiert ein Jahr nach seinem Tod]]&lt;br /&gt;
Beruflich war Zelman dann beim damals staatlichen [[Österreichisches Verkehrsbüro|Österreichischen Verkehrsbüro]], dem größten Reisebüro Österreichs, tätig. Er war dort seit 1963 Experte für Reisen von Österreich nach [[Israel]], bemerkte aber bei Israelis, die bis zur NS-Zeit in Wien gelebt hatten, zunehmendes Interesse an ihrer einstigen Heimatstadt. Viele von ihnen konnten eine Reise nach Wien nicht selbst finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leon Zelman hatte daher die Idee, Wien könnte seinen ehemaligen Bürgern dabei helfen, sich mit der Stadt ihrer Vertreibung zu versöhnen. Gemeinsam mit den führenden Wiener Stadtpolitikern [[Leopold Gratz]] und [[Heinz Nittel]] schuf er 1980 / 1981 den [[Jewish Welcome Service Vienna]] (JWS). Zelmans Arbeitgeber, das Verkehrsbüro, war von Anfang an in den Verein eingebunden: Es stellte dem JWS einen Teil von Zelmans Arbeitszeit, ein Büro und einen Informationsschalter gratis zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der mehrmals im Jahr anfallenden Betreuung von Gruppen ehemaliger Wienerinnen und Wiener wurde Zelman im Lauf der Zeit wichtige Auskunftsperson zum [[Juden in Wien|jüdischen Wien]] von heute. Er hatte in Übersee nicht selten die Frage zu beantworten, wieso er in der Stadt der Mörder leben könne. 1984 fand unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Versunkene Welt&amp;#039;&amp;#039; eine Veranstaltungsreihe statt, die sich mit der Geschichte des jüdischen Wien auseinandersetzte. Zelmans JWS war Verleger des Katalogs. 1988 und danach tourte die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Jewish Vienna – Heritage and Mission&amp;#039;&amp;#039; durch die [[USA]], nachdem Zelman sie in einer New Yorker Synagoge eröffnet hatte. Um die [[Waldheim-Affäre]] 1986 und in den Gedenkjahren 1988 und 1998 war Zelman als Interviewpartner besonders gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Lebensgeschichte erzählte Leon Zelman dem „[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]]“-Chefredakteur [[Armin Thurnher]]. Das 1995 erschienene Buch (siehe Abschnitt Literatur) wurde auch in englischer Sprache publiziert. Zelmans öffentlich vertretener Wunsch, das für einen jüdischen Wiener erbaute [[Palais Epstein]] an der [[Wiener Ringstraße]] möge nach dem Auszug des Wiener Stadtschulrates im Jahr 2000 als &amp;#039;&amp;#039;Haus der Geschichte&amp;#039;&amp;#039; bzw. als Begegnungsstätte mit der jüdischen Geschichte und Kultur gewidmet werden, ging nicht in Erfüllung. Der damalige Nationalratspräsident [[Heinz Fischer]] reklamierte das Gebäude erfolgreich für Büros des benachbarten, unter Raumnot leidenden [[Parlamentsgebäude (Wien)|Parlaments]]. Am Palais wurde später aber eine Gedenktafel für Zelman angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde im Wiener Rathaus mit Leon Zelman im Mittelpunkt die 25-jährige Tätigkeit des Jewish Welcome Service gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zelman verstarb in der Nacht auf den 11. Juli 2007 im [[Krankenhaus Barmherzige Brüder (Wien)|Wiener Spital der Barmherzigen Brüder]] im 2. Bezirk. Er wurde in der Neuen Israelitischen Abteilung des [[Wiener Zentralfriedhof]]s (4. [früher: 5.] Tor, Gruppe 7, Reihe 11, Nr. 1) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2013 wird der [[Leon-Zelman-Preis]] an Personen, Projekte und Organisationen vergeben, die sich im Sinne Leon Zelmans aktiv für die Erinnerung an die [[Schoa]] und den Dialog zwischen dem heutigen Österreich und den Opfern der NS-Verfolgung und ihren Nachkommen eingesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1992: Karl-Renner-Stiftung&lt;br /&gt;
* 1994: [[Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien#Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien|Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
* 2001: [[Ehrenring der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
* 2004: „Orden für Menschenrechte und Gemeindearbeit“ des Rabbinical Center of Europe&lt;br /&gt;
* 2004: Nominierung als [[Österreicher des Jahres]] in der Kategorie Humanität, das Preisgeld wurde unter dem Preisträger [[Georg Sporschill]] und vier weiteren Nominierten aufgeteilt&lt;br /&gt;
* 2005: [[Goldener Rathausmann (Wien)|Goldener Rathausmann]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wien.gv.at/rk/msg/2005/0406/025.html |wayback=20150211101740 |text=Häupl überreicht Goldenen Rathausmann an Leon Zelman |archiv-bot=2026-03-25 11:31:28 InternetArchiveBot }}, Rathauskorrespondenz vom 6. April 2005 (abgerufen am 10. Juni 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* 2006: [[Concordia-Preis]] – Ehrenpreis&lt;br /&gt;
* 2006: Anerkennungspreis zum [[Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch]]&lt;br /&gt;
* 2006: Goldenes Doktordiplom der Universität Wien&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dieuniversitaet-online.at/beitraege/news/goldenes-doktordiplom-fur-leon-zelman/10/neste/227.html Onlinezeitung der Universität Wien, 5. Juli 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: Gedenktafel am Palais Epstein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-03 |url=http://www.jewish-welcome.at/de/zelman.html |text=Foto der Gedenktafel auf der Website des Jewish Welcome Service Vienna |archivebot=2026-03-25 11:31:28 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wien.gv.at/rk/msg/2008/0711/013.html Rathauskorrespondenz vom 11. Juli 2008: &amp;#039;&amp;#039;Gedenktafel am Palais Epstein für Leon Zelman enthüllt&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Benennung, 2014 Präsentation des &amp;#039;&amp;#039;Leon-Zelman-Parks&amp;#039;&amp;#039; beim &amp;#039;&amp;#039;Platz der Opfer der Deportation&amp;#039;&amp;#039; bzw. bei der Aspangstraße auf dem Gelände des ehemaligen [[Aspangbahnhof]]s im 3. Wiener Gemeindebezirk, von dem aus in der NS-Zeit die Deportation von zehntausenden jüdischen Wienern stattgefunden hat&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/umwelt/parks/anlagen/zelman.html Ankündigung der Parkeröffnung auf der Website der Wiener Stadtverwaltung, abgerufen am 10. Oktober 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leon Zelman, [[Armin Thurnher]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben nach dem Überleben.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1995, ISBN 3-218-00600-7. Nachauflage: Kremayr &amp;amp; Scheriau / Orac, Wien 2005, ISBN 3-218-00750-X.&lt;br /&gt;
* Leon Zelman, Armin Thurnher: &amp;#039;&amp;#039;After Survival. One Man&amp;#039;s Mission in the Cause of Memory.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Deutschen von Meredith Schneeweiss. Holmes &amp;amp; Meier, New York 1998, ISBN 0-8419-1382-X.&lt;br /&gt;
== Geburtsjahr ==&lt;br /&gt;
Zelmans Geburtsjahr ist in beiden Ausgaben seines mit Armin Thurnher verfassten Buchs und in der englischen Übersetzung mit 1928 angeführt. Für die abweichende Angabe auf dem Grabstein&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.viennatouristguide.at/Friedhoefe/Zentralfriedhof/Tor5/Graeber/zelman_e.htm Foto auf der Website der Fremdenführerin Hedwig Abraham]&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf der Informationstafel im Leon-Zelman-Park, 1926,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Parkbenennungstafel Leon Zelman|Parkbenennungstafel Leon Zelman}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besteht keine Quelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119313839}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Zelman,_Leon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jewish-welcome.at/en/zelman.html Leon Zelman (Jewish Welcome Service)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=LjjIoWlwYDo Leon Zelman – Ein Zeuge der gnadenlosen Zeit] (Oral Video History. Österreicherinnen und Österreicher im Widerstand gegen das Dritte Reich. Projekt am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, 1988 bis 1996.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119313839|LCCN=n/96/42094|VIAF=45108863}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zelman, Leon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Ghetto Litzmannstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Concordia-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zelman, Leon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geschäftsführer des Jewish Welcome Service&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Szczekociny]], Polen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juli 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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