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	<title>Leon Rupnik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leon_Rupnik&amp;diff=1513516&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10215-77 am 28. Februar 2026 um 20:03 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-28T20:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leo Rupnik.jpg|mini|Leon Rupnik (1944)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leon Rupnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lev&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lav&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, „Löwe“ genannt; * [[10. August]] [[1880]] in [[Lokve]] bei [[Čepovan]]; † [[4. September]] [[1946]] in [[Ljubljana]]) war ein [[Österreich-Ungarn|österreich-ungarischer]] Offizier, [[Jugoslawien|jugoslawischer]] [[General]] und [[Politiker]], der während des Zweiten Weltkriegs mit der italienischen und deutschen Besatzungsmacht zusammenarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leon Rupnik wurde am 10. August 1880 in Lokve bei [[Nova Gorica|Görz]] als Sohn des [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]] Försters Franc Rupnik und der Ana Ogrizek geboren. Er besuchte die Volksschule in [[Idrija|Idria]] und danach das (deutschsprachige) [[Benediktiner]]gymnasium in [[Sankt Paul im Lavanttal]]. Ein Jahr später wechselte er an den deutschsprachigen Zweig des [[Ljubljana|Laibacher]] Gymnasiums. Nach Abschluss des Gymnasiums besuchte er von 1895 bis 1899 die [[Offizierschule]] in [[Triest]]. Nach einigen Jahren im Offiziersdienst kam er an die [[k.u.k. Kriegsschule]] in [[Wien]]. Dort wurde er für seine militärische Begabung, Gelassenheit und Entschlossenheit gelobt, jedoch wurde ihm Mangel an diplomatischem Geschick und Fähigkeit zur Führung auf oberster Ebene nachgesagt. Obschon er als guter Student galt, fand er doch keine Nähe zu seinen Kameraden. Nach Abschluss der Kriegsschule wurde er Festungskommandant in [[Nevesinje]] ([[Herzegowina]]) und später [[Generalstabsoffizier]] in [[Mostar]], wo er [[1913]] zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert wurde. In dieser Zeit heiratete er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Rupnik am Angriff der [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischen]] [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|Armee]] auf [[Königreich Serbien|Serbien]] teil. 1915 kam er an die [[Isonzoschlachten|Front am Isonzo]] und ab 1916 an die Front in [[Russisches Kaiserreich|Russland]]. An allen Fronten wurde er für seine Tapferkeit ausgezeichnet, wobei er auch des [[Österreichisch-kaiserlicher Leopold-Orden|Ritterkreuz des Leopold-Ordens erster Klasse]] erhielt. Das Kriegsende erlebte er als Generalstabschef in der [[Bucht von Kotor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde Leon Rupnik als [[Major|Generalstabsmajor]] in die [[Jugoslawische Armee|Armee des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen]] aufgenommen. 1933 wurde er bereits [[Brigadegeneral]] und 1937 [[Divisionär|Divisionsgeneral]]. 1938 wurde er nach [[Ljubljana]] (Laibach) versetzt, wo er für die Errichtung der nach ihm &amp;#039;&amp;#039;[[Rupnik-Linie]]&amp;#039;&amp;#039; benannten Verteidigungsanlagen zuständig war. Bei Kriegsbeginn wurde er Kommandant der 1.&amp;amp;nbsp;Armade in [[Zagreb]], welche die Grenzen zu [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]] und dem [[NS-Staat|Großdeutschen Reich]] schützen sollte. Nach der Kapitulation der Jugoslawischen Armee suchte er Zuflucht in [[Celje]] (Cilli) und begab sich einige Monate später nach Ljubljana. Rupnik verhehlte seine Gegnerschaft zum Kommunismus nicht. Deshalb verübten Angehörige des kommunistischen Sicherheits- und Nachrichtendienstes [[OZNA|VOS]] einen Anschlag auf Rupnik, bei dem er jedoch nur leicht verletzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Juni 1942, nach dem Rücktritt des Laibacher Bürgermeisters [[Juro Adlešič]], entschied sich Rupnik dazu, mit der italienischen Besatzungsmacht zusammenzuarbeiten. Auf Vorschlag des Chefs der italienischen Verwaltung in der [[Provinz Laibach]], [[Emilio Grazioli]], wurde Rupnik zum Laibacher Bürgermeister ernannt. Als entschiedener Antikommunist schlug er den Italienern die Zusammenarbeit besonderer slowenischer Einheiten gegen die [[Partisan]]en der „Befreiungsfront“ &amp;#039;&amp;#039;([[Osvobodilna Fronta]])&amp;#039;&amp;#039; vor. Diese Zusammenarbeit wurde auch vom antikommunistischen Slowenischen Bund &amp;#039;&amp;#039;(Slovenska zveza)&amp;#039;&amp;#039; verurteilt und führte dazu, dass die jugoslawische Exilregierung in [[London]] Rupnik den Generalstitel entzog, was auch im britischen Radio verkündet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Waffenstillstand von Cassibile|Kapitulation Italiens]] baute Leon Rupnik die [[Slovensko domobranstvo|Slowenische Heimwehr]] auf, die mit der deutschen Besatzungsmacht zusammenarbeitete. Seine [[Kollaboration]] umfasste mehrere Ebenen, von der Verwaltung über ideologische Aspekte bis zur militärischen Zusammenarbeit mit [[Wehrmacht]] und [[Waffen-SS]] bei der Bekämpfung der Partisanen. Rupnik sah die Kollaboration mit den Deutschen als notwendig zur Bekämpfung des Kommunismus an, während die Deutschen ihn als willkommenes Mittel zu ihrer eigenen Herrschaftssicherung ansahen. Dabei räumten sie ihm jedoch keine Mitsprache bei den militärischen Operationen ein. Auf Vorschlag des Bischofs [[Gregorij Rožman]] ernannte der deutsche [[Reichsverteidigungskommissar]] [[Friedrich Rainer]] Rupnik zum Präsidenten der [[Provinz Laibach]], die einen Teil der deutschen [[Operationszone Adriatisches Küstenland]] bildete. Rupnik vertrat die Ansicht, er müsse in dieser Position als „Anwalt der slowenischen Nation“ fungieren. Tatsächlich besaß Rupnik auch hier nur wenig Spielraum, da der Leiter des Polizeistabs, SS-General [[Erwin Rösener]], und [[Hermann Doujak]], Friedrich Rainers politischer Berater für die Provinz Laibach, die eigentliche Herrschaft ausübten. Rupnik musste sämtliche öffentlichen Reden zuvor der deutschen Zensurstelle vorlegen. Die Deutschen schrieben ihm auch vor, wann er in der Uniform des Generalinspektors der Slowenischen Heimwehr auftreten durfte. Nach Aufstellung der Heimwehr Ende September 1943 rief sich Rupnik zum Kommandanten aus, doch Rösener entzog ihm diesen Titel wenige Tage später. Politiker der Slowenischen Volkspartei (SLS) sollen Rupnik zur Aufstellung der Heimwehr ermuntert haben, doch dieser überließ die Initiative Rösener. Dieser ernannte den Oberst [[Franc Krenner]], der weder Rupnik noch den katholischen Politikern nahestand, sondern eher den Liberalen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erwin Rösener and Leon Rupnik.jpg|mini|SS-General [[Erwin Rösener]] (links) und Leon Rupnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
[[Bild:Prisega.jpg|mini|400px|right|Vereidigung von Domobranzen am 20. April 1944 im Laibacher Stadion. Der bärtige Zivilist ist General Leon Rupnik.]]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende November 1944 ernannten die Deutschen Rupnik zum Generalinspektor der Slowenischen Heimwehr. Gegen Ende des Krieges wurde er auch deren Kommandant. Am 5. Mai 1945 entzog ihm Rösener das Amt des Präsidenten der Provinz Laibach, das er nun dem Nationalausschuss für Slowenien &amp;#039;&amp;#039;(Narodni odbor za Slovenijo, NO)&amp;#039;&amp;#039; überließ, einem Gremium aus Vertretern mehrerer antikommunistischer Parteien. Im Mai 1945 zog sich Rupnik mit der Heimwehr und der deutschen [[Wehrmacht]] ins österreichische [[Kärnten]] zurück, wo er sich den Briten ergab. Diese hielten ihn einige Zeit in Italien fest und lieferten ihn am 2. Januar 1946 den jugoslawischen Behörden aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rupnik wurde Hauptangeklagter in dem nach ihm benannten &amp;#039;&amp;#039;Rupnik-Prozess&amp;#039;&amp;#039;, der am 21. August 1946 in [[Ljubljana]] begann. Er wurde des Verrats und der Zusammenarbeit mit den Besatzern für schuldig befunden und am 30. August [[Todesstrafe|zum Tode]] durch [[Erschießung|Erschießen]] verurteilt. Für seine Mitangeklagten, den SS-Obergruppenführer [[Erwin Rösener]] und den vormaligen Polizeichef [[Lovro Hacin]], lautete das Urteil auf Tod durch [[Erhängen|Hängen]]. Weitere Angeklagte wurden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Alle drei [[Todesstrafe|Todesurteile]] wurden am 4. September 1946 vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rupnik wurde um 16 Uhr mit einem Auto zur [[Richtstätte]] auf dem Schießplatz unter dem Hügel [[Golovec]] gebracht. Die [[Hinrichtung]] fand vor einer großen Zuschauermenge um 16.15 mit einer Gewehrsalve eines siebenköpfigen Erschießungskommandos statt (in einem der Gewehre war eine Platzpatrone). Vor seinem Tode rief Leon Rupnik: &amp;#039;&amp;#039;Es lebe das slowenische Volk&amp;#039;&amp;#039;. Rupniks Leiche wurde fortgeschafft und an einem unbekannten Ort verscharrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gortan Simončič]]: &amp;#039;&amp;#039;Obrambna črta in Leon Rupnik&amp;#039;&amp;#039; (Die Verteidigungslinie und Leon Rupnik). Vojnozgodovinski zbornik 9, S. 59–70, Logatec 2002.&lt;br /&gt;
* Miloš Habrnal et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rupnikova črta in druge jugoslovanske utrdbe iz obdobja 1926-1941&amp;#039;&amp;#039; (Die Rupnik-Linie und andere jugoslawische Festungen aus der Zeit 1926–1941), S. 358.&lt;br /&gt;
* Aleksander Jankovič-Potočnik: &amp;#039;&amp;#039;Rupnikova linija in Alpski zid. Utrjevanje rapalske meje med letoma 1932 do 1941&amp;#039;&amp;#039; (Die Rupnik-Linie und der Alpenwall / Vallo Alpino. Befestigung der Rapallo-Grenze in den Jahren 1932 bis 1941)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Življenje Slovencev med drugo svetovno vojno&amp;#039;&amp;#039; (Das Leben der Slowenen während des Zweiten Weltkriegs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1266374183|LCCN=n82034212|VIAF=43177474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rupnik, Leon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des ö.k. Leopold-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Ljubljana)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugoslawische Kollaboration]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wegen Kollaboration im Zweiten Weltkrieg hingerichtete Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugoslawe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rupnik, Leon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jugoslawischer Politiker und Offizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. August 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lokve]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ljubljana]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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