<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Leon_Feldhendler</id>
	<title>Leon Feldhendler - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Leon_Feldhendler"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leon_Feldhendler&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T15:06:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leon_Feldhendler&amp;diff=1410570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leon_Feldhendler&amp;diff=1410570&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T08:31:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leon Feldhendler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felhendler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Schelvis: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtungslager Sobibór&amp;#039;&amp;#039;. S. 11 und S. 319 Anm. 4 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lejb Feldhendler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1910]] in [[Żółkiewka-Osada|Żółkiewka]] im [[Weichselland|Generalgouvernement Warschau]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[2. April]] [[1945]] in [[Lublin]]) war ein polnischer Holocaustüberlebender. Zusammen mit [[Alexander Aronowitsch Petschjorski|Alexander Petscherski]] plante und führte er den erfolgreichen [[Aufstand von Sobibór]] im [[Vernichtungslager Sobibor]] ab dem 14. Oktober 1943 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leon Feldhendler wurde als Sohn des [[Rabbiner]]s von Żółkiewka in der Nähe von [[Lublin]] geboren. Als ehemaliges Mitglied des [[Judenrat]]s von Żółkiewka wurde Feldhendler 1942 in das Lager Sobibor deportiert. Bei der Ankunft des Deportationszuges an der Rampe wählte man ihn aus der Gruppe der Ankommenden aus, Sonderaufgaben zu übernehmen. Er verbrachte mehr als ein Jahr im Lager. Während dieser Zeit wurde er mehrfach Zeuge von Fluchtversuchen, die die [[Schutzstaffel|SS]] stets mit Racheakten beantwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer des Jahres 1943 erfuhren die Lagerinsassen von der [[Schlacht von Stalingrad|Niederlage von Stalingrad]] sowie vom [[Aufstand im Warschauer Ghetto]]. Außerdem wurde [[Heinrich Himmler|Himmlers]] Ankündigung vom 5.&amp;amp;nbsp;Juli 1943 bekannt, das Vernichtungslager Sobibor in ein [[Konzentrationslager]] umzuwandeln. Feldhendler befürchtete, dass sämtliche Zeugen der Massenmorde aus dem Wege geschafft werden sollten,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://academic.kellogg.cc.mi.us/mandel/schulkin_rev.htm |wayback=20070525130440 |text=Escape from Sobibor}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erkannte, dass die einzige Überlebenschance in der Massenflucht sämtlicher Häftlinge bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-03 |url=http://www.nizkor.org/hweb/orgs/israeli/yad-vashem/yvs-camps-04-02.html |text=The Nizkor Project |archivebot=2026-03-25 03:00:36 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Mitte Juli und Ende August 1943 entwickelte Feldhendler verschiedene Fluchtpläne. Ein Plan sah vor, dass die Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren die SS-Mannschaften am frühen Morgen umbringen sollten und ihre Waffen den Erwachsenen bringen sollten. Die Flucht würde dann zusammen mit den [[Zwangsarbeitslager Trawniki|Trawniki]] erfolgen. Andere Pläne bestanden darin, das Lager in Brand zu stecken oder die Absperrungen durch einen Tunnel zu überwinden. Sämtliche Pläne scheiterten jedoch am Fehlen einer Persönlichkeit, die geeignete, möglichst militärische Führungserfahrung aufwies. Diese fand Feldhendler schließlich in dem niederländischen Juden Joseph Jacobs. Sein Fluchtplan wurde jedoch verraten. Durch Folter versuchte die SS, die Hintermänner in Erfahrung zu bringen, aber Jacobs blieb bei seiner Aussage, alleine fliehen zu wollen. Aus Rache wurde er zusammen mit 72 anderen niederländischen Juden erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldhendler verbündete sich schließlich mit dem am 23. September 1943 im Lager internierten Alexander Petscherski, über einen Kontakt, den der Warschauer Jude [[Schlomo Lajtman|Shlomo Litman]] herstellte. Sie kannten sich aus dem SS-Lager in [[Minsk]], in dem Petscherski zuvor inhaftiert war. Feldhendler und Petscherski planten zusammen mit einer kleinen Gruppe&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1991/42/morgen-fliehen-wir &amp;#039;&amp;#039;Morgen fliehen wir&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 42/1991&amp;lt;/ref&amp;gt; aus eingeweihten Männern die Flucht. Am 14. Oktober 1943 um 16 Uhr gelang es den gefangenen Zwangsarbeitern, elf SS-Männer auf der Stelle zu töten. Zwischen 300 und 600 Häftlinge konnten die Sperren überwinden. Trotz hoher Verluste konnten etwa 150 Inhaftierte sowohl den elektrischen Stacheldrahtzaun als auch das Minenfeld überwinden. Feldhendler floh in den Wald in der Nähe des Lagers und entkam seinen Verfolgern, Shlomo Litman kam bei dem Aufstand ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des Krieges hielt er sich in Lublin mit Chaskiel Menche, einem Mithäftling von Sobibor, und Moshe Blank versteckt. Am 2. April 1945 wurden Feldhendler und Blank in einer Auseinandersetzung, angeblich wegen einer Liebesaffäre, von einem Soldaten der [[Polnische Heimatarmee|Polnischen Heimatarmee]] erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schelvis: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtungslager Sobiór&amp;#039;&amp;#039;. S. 276&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.auschwitz.dk/sobibor/uprising.htm |wayback=20090205181021 |text=auschwitz.dk}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jules Schelvis]]: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtungslager Sobibór&amp;#039;&amp;#039;. [[Unrast-Verlag]], Hamburg/Münster 2003, ISBN 3-89771-814-6&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Alexander Aronowitsch Petschjorski|Aleksandr Petscherski]] |Hrsg=Ingrid Damerow |Titel=Bericht über den Aufstand in Sobibor |Verlag=[[Metropol Verlag]] |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-86331-387-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1163468576|VIAF=451153289878932770009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feldhendler, Leon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des jüdischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Vernichtungslager Sobibor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feldhendler, Leon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Felhendler, Leon; Feldhendler, Lejb&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Organisator der Revolte im Vernichtungslager Sobibor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Żółkiewka-Osada|Żółkiewka]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lublin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>