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	<title>Leoliner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:06:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leoliner&amp;diff=455911&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Falk2: /* Leipzig */ seitliche Überfahrleisten an den Türen im Niederflurbereich seit Herbst 2015 (das zeigen die vorhandene Bilder mal ausgesprochen eindeutig)</title>
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		<updated>2026-02-24T18:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leipzig: &lt;/span&gt; seitliche Überfahrleisten an den Türen im Niederflurbereich seit Herbst 2015 (das zeigen die vorhandene Bilder mal ausgesprochen eindeutig)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leoliner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Familie von [[Straßenbahn]]-[[Fahrzeug]]en der &amp;#039;&amp;#039;[[HeiterBlick]] GmbH&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die ersten beiden [[Prototyp (Technik)|Prototypen]] vom Typ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NGTW6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederflurtechnik#Straßenbahnfahrzeuge|Niederflur]]-[[Gelenkwagen (Straßenbahn)|Gelenk]][[triebwagen]], sechsachsig) wurden in einer Zeit von nur zehn Monaten von den &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Fahrzeugservice-Betrieben GmbH&amp;#039;&amp;#039; (LFB), heute &amp;#039;&amp;#039;IFTEC GmbH und HeiterBlick GmbH&amp;#039;&amp;#039;, entwickelt und gingen am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2004 auf der Linie 11E der [[Straßenbahn Leipzig]] in den Linienbetrieb. Von 2005 bis 2008 wurden 30 weitere Serien-Leoliner im Werk der eigens ausgegliederten &amp;#039;&amp;#039;Leoliner Fahrzeug-Bau Leipzig GmbH&amp;#039;&amp;#039; (FBL) auf dem [[Kirow Leipzig|Kirow]]-Gelände in [[Lindenau (Leipzig)|Leipzig-Lindenau]] als [[Einrichtungsfahrzeug]] für die [[Leipziger Verkehrsbetriebe|LVB]] gebaut. Ihnen folgten in den Jahren 2010 und 2011 weitere 18 Wagen. Daneben wurden 2007 fünf Leoliner für die [[Straßenbahn Halberstadt]] gefertigt. Weiterentwicklungen der Produktfamilie ([[Zweirichtungsfahrzeug|Zweirichtungsversion]], längere Fahrzeuge) waren zwar beabsichtigt und teilweise als Modell auf Fachausstellungen gezeigt, verließen aber nie die Planungsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung und Bau der Prototypen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leoliner 1 LVB.jpg|mini|Prototypzug aus Leipzig]]&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Leoliner begann mit der Überlegung der &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Verkehrsbetriebe]] GmbH&amp;#039;&amp;#039; (LVB), aufgrund der hohen Kosten herkömmlicher Neufahrzeuge auf dem Markt und zur Sicherung regionaler Arbeitsplätze eine Tradition aus der Anfangszeit des 20.{{nnbsp}}Jahrhunderts wieder aufleben zu lassen und selbst Straßenbahnwagen zu bauen. Nachdem anfangs ein Umbau älterer, unmodernisierter [[Tatra-Straßenbahn|Tatrawagen]] der Typen T4D und B4D unter anderem mit der Verwendung deren [[Drehgestell]]e ins Auge gefasst wurde, entschied man sich dann doch für die Entwicklung eines völlig neuen Niederflurgelenkwagen. Die LVB-Tochter [[Leipziger Verkehrsbetriebe#Struktur|LFB]] erhielt im Februar 2003 schließlich den Auftrag zu Entwicklung und Bau eines solchen &amp;#039;&amp;#039;sechsachsigen Niederflurgelenktriebwagens&amp;#039;&amp;#039; (NGTW6). Bereits zum Herbstauftakt am 20.{{nnbsp}}September 2003 konnte der erste im Rohbau weitgehend fertiggestellte Wagen 1301 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Nach der Fertigstellung der elektrischen Einrichtungen konnte im Dezember 2003 die erste Publikumsfahrt durchgeführt werden. In den Folgemonaten wurde der Wagen zusammen mit einem weiteren, bereits geringfügig modifizierten Prototyp ausgiebig im Streckennetz getestet. Nach erfolgter Zulassung verkehrten beide Wagen am 1.{{nnbsp}}Juni 2004 als [[Mehrfachtraktion|Doppeltraktion]] erstmals auf der Linie 11E ([[Wahren]]–[[Dölitz]]). Infolge ihrer Wagenkastenbreite von 2,3 m bestanden zahlreiche Konfliktpunkte mit den auf 2,2 m breite Fahrzeuge ausgelegten Bahnsteigen im Netz, sodass die Wagen jahrelang nur auf den Linien 11 und 11E eingesetzt werden konnten. Erst nach der Anpassung aller Haltestellen auf das neue Standardmaß von 2,3 m konnten auch die Prototypen freizügig im Netz eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der ersten Hauptuntersuchung wurden sie vor allem im Fahrgastraum den späteren Serienwagen weitgehend angeglichen. Technisch und äußerlich unterschieden sie sich jedoch weiterhin deutlich von den Serienwagen und konnten elektrisch nur miteinander gekuppelt werden, wobei aufgrund des dabei erfolgten teilweisen Abbaus der Kontaktaufsätze nur noch der Wagen 1302 als führender Wagen einsetzbar war. Ein Doppeltraktionsbetrieb erfolgte danach jedoch nur noch selten als Fahrschule und die Wagen wurden in der Regel einzeln eingesetzt, wobei sich insbesondere die Linie 14 zur Stammlinie entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2016 schied der Wagen 1302 aus dem Fahrgastbetrieb und wurde anschließend zum Fahrschulwagen 5003 umgebaut; der Wagen 1301 folgte mit Fristablauf Mitte 2022 und auch er wurde bis August 2023 zum Fahrschulwagen 5004 umgebaut. Beide Wagen erhielten im Rahmen der Umrüstung Führerstandseinrichtungen der Serienwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ausstieg von Siemens und der Einstieg von Kirow ==&lt;br /&gt;
Im Zuge einer Teil[[privatisierung]] der LVB-Tochterunternehmen wurde die Hälfte der LFB an [[Siemens]] verkauft. Auch für den Leoliner hofften die LVB auf eine Beteiligung, um das Siemens-Vertriebsnetz nutzen zu können, zumal Siemens bereits an der Entwicklung mitgewirkt hatte. Da dieses Unternehmen aber zeitgleich Probleme mit der [[Siemens Combino|Combino]]-Reihe hatte und die Produktion zu &amp;#039;&amp;#039;Siemens kolejová vozidla s.r.o.&amp;#039;&amp;#039; (ehemals [[ČKD Tatra]]) in Prag-[[Zličín]] verlagern wollte, beteiligte sich Siemens nicht an der neu gegründeten Tochter [[Leipziger Verkehrsbetriebe#Struktur|FBL]]. Stattdessen wurden zum 1. Januar 2006 51 % an die [[Kranbau Eberswalde|Kirow Leipzig KE Kranbau Eberswalde AG]] verkauft. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2007 erfolgte die Umbenennung der Firma FBL in &amp;#039;&amp;#039;[[HeiterBlick]] GmbH&amp;#039;&amp;#039;, um sich unter Bezugnahme auf die weitreichenden Referenzen im Um- und Neubau von Fahrzeugen durch die im Leipziger Ortsteil Heiterblick befindliche Hauptwerkstatt der LVB neu am Markt zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Serienlieferung ==&lt;br /&gt;
=== Leipzig ===&lt;br /&gt;
{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Baureihe = NGTW6 / NGTW6-L&amp;lt;br /&amp;gt;Typ 37 (Prototypen), 37a, 37b&lt;br /&gt;
| Farbe1 = EADEBD&lt;br /&gt;
| Farbe2 = 000000&lt;br /&gt;
| Abbildung = Leipzig Leoliner Riesaer Strasse.jpg&lt;br /&gt;
| Name = NGTW6-L &amp;lt;small&amp;gt;(Serienwagen mit in Bahnsteighöhe eingezogenem Wagenkasten in Doppeltraktion)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Baujahre = 2003 / 2005ff.&lt;br /&gt;
| Anzahl = 2 Prototypen /&amp;lt;br /&amp;gt;48 Serienwagen&lt;br /&gt;
| Spurweite = 1458 mm&lt;br /&gt;
| Hersteller = Mechanik: [[HeiterBlick|LFB/FBL/HeiterBlick]]&amp;lt;br /&amp;gt;Elektrik: [[Vossloh|Kiepe Elektrik]]&lt;br /&gt;
| Länge = 22 680 mm&lt;br /&gt;
| Breite = 2300 mm&lt;br /&gt;
| Höhe = 3690 mm&lt;br /&gt;
| Drehzapfenabstand = 6400 mm bzw. 8160 mm&lt;br /&gt;
| AchsabstandDerFahrgestelle = 1600 mm bzw. 1900 mm&lt;br /&gt;
| Leermasse = 28 900 kg&lt;br /&gt;
| Sitzplätze = 39&lt;br /&gt;
| Stehplätze = 79&lt;br /&gt;
| Achsformel = Bo’2’Bo’&lt;br /&gt;
| Motorentyp = DKABZ 0305-4A&lt;br /&gt;
| Stundenleistung = 4 × 65 kW = 260 kW&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 70 km/h&lt;br /&gt;
| Betriebsart = [[Einrichtungsfahrzeug|Einrichtungstriebwagen]]&lt;br /&gt;
| Steuerungsart = Betriebsablaufsteuerung über Mikroprozessor&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Nach erfolgreichen Tests der beiden Prototypen wurde Ende 2004 der Auftrag zur Lieferung von 30 Serien-Fahrzeugen vom Typ NGTW6-L erteilt, deren Preis sich etwa auf die Hälfte vergleichbarer Fahrzeuge am Markt belief. Aufgrund der mit den Prototypen gemachten Erfahrungen weisen die Serienwagen zahlreiche Änderungen auf. So wurde der [[Wagenkasten]] im Bahnsteigniveau auf 2,2 m eingezogen, um im Gegensatz zu den Prototypen einen freizügigen Einsatz im gesamten Netz zu gewährleisten. Des Weiteren wurde der Front- und Heckbereich der Fahrzeuge neugestaltet, die [[Außenschwenktür]]en durch Schwenkschiebetüren ersetzt und der Fahrerarbeitsplatz komplett überarbeitet. Für die Fahrgäste betreffen die Neuerungen eine Klapprampe für [[Rollstuhl]]fahrer an der zweiten Tür, ein neues [[Fahrgastinformationssystem]] mit [[Flüssigkristallbildschirm|TFT-Bildschirmen]] anstelle der [[Leuchtdiode|LED]]-Anzeigen sowie mehr Sprechstellen zum Fahrer. Die Prototypen erhielten ESW-Kupplungen mit Kontaktaufsatz. Während im Doppeltraktionsbetrieb der Prototypen nur der vordere [[Stromabnehmer]] angelegt werden muss, ist dies bei den Serienwagen nicht mehr möglich, da über die nun einklappbaren Kupplungen keine Fahrstromübertragung mehr erfolgt, sodass erstmals in Leipzig mit zwei angelegten Stromabnehmern gefahren werden muss. Wegen der Einklappbarkeit liegt der Kontaktaufsatz bei diesen Kupplungen unter der mechanischen Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Triebwagen der Serie NGTW6-L mit [[Drehgestell]]technik und energiesparender [[Drehstromantrieb (Eisenbahn)|Drehstromantriebssteuerung]] weisen einen [[Niederflurtechnik|Niederfluranteil]] von 60 % auf. Sie besitzen bei einer Fahrzeuglänge von rund 22 m insgesamt 39 Sitzplätze, wovon sich 20 im Niederflurbereich befinden, und 80 Stehplätze. Der Niederflurbereich liegt zwischen der zweiten und dritten Tür, das Laufdrehgestell hinter dem Gelenk ist mit Kästen abgedeckt. In diesem Bereich sind sechs Längssitze untergebracht. Über den Triebdrehgestellen ist der Wagenboden deutlich erhöht und über drei Stufen erreichbar. Der Vorteil dieser im Vergleich zu anderen Niederflurwagen deutlich höheren Lage ist ein ebener Wagenboden ohne störende Einbauten. Die Leoliner sind sowohl einzeln als auch in [[Mehrfachtraktion|Doppeltraktion]] einsetzbar, womit eine Gesamtlänge von knapp 45 Metern erreicht wird, die den bisher eingesetzten Tatra-Großzügen entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Serienfahrzeug wurde am 6. Dezember 2005 an die [[Leipziger Verkehrsbetriebe]] übergeben. Aufgrund zahlreicher Probleme, einerseits bei den Zuliefererbetrieben und zum anderen hinsichtlich der technischen Zuverlässigkeit der Fahrzeuge, konnte der ursprüngliche Zeitplan zur Auslieferung aller 30 Fahrzeuge bis Ende 2007 nicht eingehalten werden. Der Wagen 1332 wurde erst zum Jahresende 2008 als letztes Fahrzeug an die LVB übergeben. Trotzdem bestellten die LVB im Juni 2009 weitere 18 Fahrzeuge dieses Typs, wovon am 7. Mai 2010 die ersten beiden Exemplare in Betrieb genommen werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lvb.de/informationen/nachrichten/2,1,YTozOntzOjc6ImNvbW1hbmQiO3M6MTA6InNob3dEZXRhaWwiO3M6NjoiZW50aXR5IjtzOjQ6IjE3NTIiO3M6ODoicmVkaXJlY3QiO2I6MTt9 |wayback=20100511030045 |text=LVB-Seite über die neuen &amp;#039;&amp;#039;NGTW6 Leoliner&amp;#039;&amp;#039;-Fahrzeuge |archiv-bot=2019-04-25 12:41:34 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie unterscheiden sich in Details von den Wagen der ersten Serie, wovon die farbigen LED-Zielanzeigen die augenfälligste Neuerung darstellen, die im Rahmen der ersten Hauptuntersuchung auch an den Fahrzeugen der ersten Serie und den Prototypen zumindest an der Front und im Zuge der zweiten Hauptuntersuchung auch am Heck nachgerüstet wurden. Mit der Übernahme des 50. Wagens konnte die Auslieferung im Mai 2011 abgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Prototypen bei den LVB als Typ 37 geführt werden, gehören die Wagen der ersten Serie dem Typ 37a und jene der zweiten Serie dem Typ 37b an. Anfangs war die Vielfachsteuerung nur mit Wagen des gleichen Typs möglich. Seit März 2012 dürfen jedoch auch Züge aus Wagen beider Serien im Linienverkehr eingesetzt werden, wobei aufgrund einiger technischer Abweichungen/Verbesserungen anfangs vorrangig die Wagen der zweiten Serie als führende Wagen eingesetzt werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:J00 044 »Leoliner«, Fahrgastraum.jpg|mini|Fahrgastraum, Niederflurbereich mit Gelenk und Laufdrehgestell-Abdeckungen]]&lt;br /&gt;
Alle 50 Wagen dieses Typs erwiesen sich über längere Zeit nicht im erhofften Maße als einsatzstabil. So kam es in den ersten Jahren wiederholt durch verschiedene Schäden (bevorzugt an den Drehgestellen) zu längeren, im Extremfall mehrjährigen Abstellungen einzelner Wagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NGTW6 auf l-nv.net&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.l-nv.net/pages/manual729/fahrzeugbeschreibung.php |wayback=20151222130506 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-25 12:41:34 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 22. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Erhöhung der Einsatzstabilität erfolgte seit 2011 bei allen Wagen eine Getriebesanierung und die Umrüstung auf ein neues Radsystem. Beide Maßnahmen konnten zwar Ende 2013 abgeschlossen werden, jedoch schränkten weiterhin diverse Probleme die Verfügbarkeit der Wagen immer wieder ein. Nach weiteren Verbesserungen konnte die Einsatzstabilität weiter gesteigert werden, sodass sie schließlich zum zuverlässigsten Fahrzeugtyp in der Leipziger Flotte wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Anpassung der Bahnsteigkanten an eine Wagenbreite von 2300{{nnbsp}}mm erhielten die Serienwagen, beginnend im Herbst 2015 wie alle bis zu diesem Zeitpunkt im Planbetrieb eingesetzten Leipziger Niederflurwagen an den Einstiegen im Niederflurbereich seitliche Überfahrleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Serienwagen gelangten ursprünglich als Doppeltraktion planmäßig vor allem auf der Linie 7 (Böhlitz-Ehrenberg – Sommerfeld) zum Einsatz, wobei Soloeinsätze auch auf der Linie 14 (Plagwitz – Hauptbahnhof – W.-Leuschner-Platz – Plagwitz) und an Wochenenden auch auf den Linien 2 (Lausen/Grünau-Süd – Naunhofer Straße) und 8 (Grünau Nord – Paunsdorf Nord) stattfanden. Mit Inbetriebnahme der zweiten Serie kam die Linie 3/3E (Knautkleeberg – Taucha/Sommerfeld) als weiteres regelmäßiges Einsatzgebiet hinzu. Momentan erfolgt der Einsatz nahezu ausschließlich als Doppeltraktion auf den Linien 3/3E und 7, wobei die Wagen bei Bedarf im gesamten Liniennetz angetroffen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Namen der Leoliner&lt;br /&gt;
Die NGTW6L (Leoliner) werden nach [[Liste der Stadtteile Leipzigs|Leipziger Stadtteilen]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lvb.de/informationen/nachrichten/2,1,YTozOntzOjc6ImNvbW1hbmQiO3M6MTA6InNob3dEZXRhaWwiO3M6NjoiZW50aXR5IjtzOjQ6IjIwOTEiO3M6ODoicmVkaXJlY3QiO2I6MTt9 |wayback=20110707015215 |text=Artikel «50. LeoLiner im Linienbetrieb» auf LVB-Seite |archiv-bot=2019-04-25 12:41:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=8em |anzahl=4 |abstand= |liste= &lt;br /&gt;
* 1301 &amp;#039;&amp;#039;Prototyp, hat keinen Namen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1302 &amp;#039;&amp;#039;Prototyp, hat keinen Namen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1303 Plagwitz&lt;br /&gt;
* 1304 Stahmeln&lt;br /&gt;
* 1305 Sellerhausen&lt;br /&gt;
* 1306 Lindenau&lt;br /&gt;
* 1307 Paunsdorf&lt;br /&gt;
* 1308 Sommerfeld&lt;br /&gt;
* 1309 Böhlitz-Ehrenberg&lt;br /&gt;
* 1310 Volkmarsdorf&lt;br /&gt;
* 1311 Schönefeld&lt;br /&gt;
* 1312 Großzschocher&lt;br /&gt;
* 1313 Knautkleeberg&lt;br /&gt;
* 1314 Marienbrunn&lt;br /&gt;
* 1315 Gohlis&lt;br /&gt;
* 1316 Eutritzsch&lt;br /&gt;
* 1317 Connewitz&lt;br /&gt;
* 1318 Lößnig&lt;br /&gt;
* 1319 Schleußig&lt;br /&gt;
* 1320 Stötteritz&lt;br /&gt;
* 1321 Probstheida&lt;br /&gt;
* 1322 Möckern&lt;br /&gt;
* 1323 Dölitz&lt;br /&gt;
* 1324 Mockau&lt;br /&gt;
* 1325 Wahren&lt;br /&gt;
* 1326 Thekla&lt;br /&gt;
* 1327 Grünau&lt;br /&gt;
* 1328 Lausen&lt;br /&gt;
* 1329 Miltitz&lt;br /&gt;
* 1330 Wiederitzsch&lt;br /&gt;
* 1331 Anger-Crottendorf&lt;br /&gt;
* 1332 Leutzsch&lt;br /&gt;
* 1333 Abnaundorf&lt;br /&gt;
* 1334 Engelsdorf&lt;br /&gt;
* 1335 Holzhausen&lt;br /&gt;
* 1336 Kleinzschocher&lt;br /&gt;
* 1337 Knauthain&lt;br /&gt;
* 1338 Lindenthal&lt;br /&gt;
* 1339 Lützschena&lt;br /&gt;
* 1340 Meusdorf&lt;br /&gt;
* 1341 Mölkau&lt;br /&gt;
* 1342 Neustadt&lt;br /&gt;
* 1343 Reudnitz&lt;br /&gt;
* 1344 Schönau&lt;br /&gt;
* 1345 Stünz&lt;br /&gt;
* 1346 Thonberg&lt;br /&gt;
* 1347 Zweinaundorf&lt;br /&gt;
* 1348 Hänichen&lt;br /&gt;
* 1349 Windorf&lt;br /&gt;
* 1350 Heiterblick&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halberstadt ===&lt;br /&gt;
{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Baureihe=NGTW6-H&lt;br /&gt;
| Farbe1=EADEBD&lt;br /&gt;
| Farbe2=000000&lt;br /&gt;
| Abbildung=J10 361 WÜ Spiegelsberge, ET 5.jpg&lt;br /&gt;
| Name=NGTW6-H&lt;br /&gt;
| Baujahre=2006&amp;lt;ref name=&amp;quot;1000 Sf&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=1000 Schienenfahrzeuge |Verlag=Naumann &amp;amp; Göbel Verlagsgesellschaft |Ort=Köln |Datum=2010 |ISBN=978-3-625-12225-8 |Seiten=114 |Online=https://archive.org/details/1000schienenfahr0000unse |Abruf=2024-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Anzahl=5 Triebwagen&amp;lt;ref name=&amp;quot;1000 Sf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Spurweite=1000 mm ([[Meterspur]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;1000 Sf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hersteller=Mechanik: [[Leipziger Verkehrsbetriebe#Struktur|LFB/FBL]]&amp;lt;br /&amp;gt;Elektrik: [[Vossloh|Kiepe Elektrik]]&lt;br /&gt;
| Länge=21 000 mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;1000 Sf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Breite=2300 mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;1000 Sf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe=3690 mm&lt;br /&gt;
| Drehzapfenabstand=6400 mm bzw. 8160 mm&lt;br /&gt;
| AchsabstandDerFahrgestelle=1600 mm bzw. 1900 mm&lt;br /&gt;
| Leermasse=26 800 kg&amp;lt;ref name=&amp;quot;1000 Sf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sitzplätze=42&amp;lt;ref name=&amp;quot;1000 Sf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stehplätze=63&amp;lt;ref name=&amp;quot;1000 Sf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Achsformel=Bo’2’Bo’&lt;br /&gt;
| Motorentyp=DKABZ 0305-4A&lt;br /&gt;
| Stundenleistung=4 × 65 kW = 260 kW&amp;lt;ref name=&amp;quot;1000 Sf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit=70 km/h&lt;br /&gt;
| Betriebsart=[[Einrichtungsfahrzeug|Einrichtungstriebwagen]]&lt;br /&gt;
| Steuerungsart=Betriebsablaufsteuerung über Mikroprozessor&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:J10 369 Klusstraße, ET 2.jpg|mini|links|Halberstädter Version mit verkürztem B-Ende ohne Einstieg im Hochflurbereich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes externes Verkehrsunternehmen bestellte die [[Halberstädter Verkehrs-GmbH]] (HVG) fünf Fahrzeuge des 1,6 m kürzeren und ohne hintere Tür ausgeführten Typs &amp;#039;&amp;#039;NGTW6-H&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Unterschiede zur Leipziger Version sind [[meterspur]]ige Drehgestelle mit Außenrahmen und eine andere innere und äußere Gestaltung. Abweichend zu den Leipziger Exemplaren erhielten die Halberstädter Fahrzeuge zusätzlich eine Niederspannungs-Fahrstromeinspeisung, um die Fahrzeuge im fahrdrahtlosen Werkstattbereich aus eigener Kraft bewegen zu können.&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation des ersten NGTW6-H auf der &amp;#039;&amp;#039;[[InnoTrans]] 2006&amp;#039;&amp;#039; wurde er am 13. Oktober 2006 an die HVG übergeben und am 14. Oktober auf einem Betriebshoffest der Öffentlichkeit vorgestellt. Die vier anderen Fahrzeuge wurden bis Februar 2007 ausgeliefert und tragen seitdem die Hauptlast des dortigen Straßenbahnbetriebes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Als weitere Typen der Leoliner-Fahrzeugfamilie waren unter anderem ein NGTW8 in Ein- und Zweirichtungsausführung geplant. Es handelte sich hierbei um einen &amp;#039;&amp;#039;achtachsigen Niederflurgelenktriebwagen&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus zwei B-Teilen des NGTW6 mit kurzer eingehängter Sänfte. Jedoch kamen alle Weiterentwicklungen mangels Nachfrage nicht über die Planungsphase hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessenten ==&lt;br /&gt;
Neben Leipzig wurden vor allem Betriebe in finanziell schlechter gestellten Staaten und solche mit verschlissenen Gleisnetzen als Absatzmärkte umworben. So sollen zahlreiche Städte bzw. Länder wie Alexandria, [[Bukarest]], [[Stettin]] oder dem [[Iran]] und kleine deutsche Betriebe wie [[Straßenbahn Gotha|Gotha]] oder [[Straßenbahn Schöneiche bei Berlin|Schöneiche]] Interesse bekundet haben, jedoch folgte daraus keine weitere Bestellung. Auch in [[Straßenbahn Mainz|Mainz]] hatte HeiterBlick 2008 die achtachsige Variante angeboten,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harry Hondius |Titel=Entwicklung der Nieder- und Mittelflur-Straßen- und Stadtbahnen |Sammelwerk=stadtverkehr |Nummer=12/2008 |Verlag=EK-Verlag |Ort=Freiburg |Datum=2008 |ISSN=0038-9013 |Seiten=18 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den Auftrag gewann jedoch [[Stadler Rail|Stadler]] mit der [[Variobahn]]. Auch die bereits etwas konkreter gewordene Zusammenarbeit mit der Straßenbahn Alexandria endete aufgrund der [[Revolution in Ägypten 2011|dortigen politischen Umbrüche im Jahr 2011]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der „Leoliner“ – eine neue Straßenbahn aus Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Eisenbahn-Revue International]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 4/2004, {{ISSN|1421-2811}}, S.&amp;amp;nbsp;153&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|NGTW6 (Leipzig)}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leoliner NGTW6-H|NGTW6-H (Halberstadt)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heiterblick.de/fileadmin/template/downloads/Produktblaetter/LeoLiner.pdf Produktbroschüre Leoliner] (PDF 567&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.heiterblick.de/ Internetpräsenz der HeiterBlick GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://www.vossloh-kiepe.com/vkproduktordner.2008-05-14.1154367607/vkproduktordner.2008-06-30.8585393121/vkproduktordner.2008-05-15.5609169940/vkprodukt.2008-06-04.7216483286 Beschreibung der elektrischen Ausrüstung des LeoLiners auf vossloh-kiepe.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnfahrzeug (HeiterBlick)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnfahrzeug (Kiepe)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Falk2</name></author>
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