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	<title>Leo Trouet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:25:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;A. Hartong: /* Literatur */</title>
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		<updated>2024-06-17T14:39:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leo (Léon) Trouet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1887]] in [[Malmedy]]; † 2./[[3. November]] [[1944]] in [[Köln]]) war [[Jurist]] und [[Notar]]. Im Jahr 1927 wählte ihn der Stadtrat von [[Eupen]] zum Bürgermeister, doch die belgische Regierung lehnte ihn ab. Er starb als Gegner des [[Zeit des Nationalsozialismus#Etablierung des Regimes 1933/34|NS-Regime]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Lederfabrikanten besuchte das Augusta-Victoria-Gymnasium (später Emil-Fischer-Gymnasium) in [[Euskirchen]]. Er bestand dort 1907 das Abitur und studierte Rechtswissenschaft, zunächst in [[München]], wo er 1907/08 Mitglied des K.St.V. Rheno-Bavaria im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine]] (KV) wurde. Er wechselte später an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] und trat dort der K.St.V. Guestphalia bei (heute K.St.V. Guestphalia-Berlin zu [[Frankfurt am Main]]). Ein erneuter Studienortwechsel führte ihn an die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität]] in [[Bonn]]. Hier schloss er sich 1910 dem [[KStV Arminia Bonn|K.St.V. Arminia]] an und beendete sein Jurastudium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1912 Referendar in Köln, ging er 1914 nach [[Aachen]]. Mit dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] unterbrach Trouet seine Ausbildung als Referendar und wurde Soldat. Im Jahre 1917 kehrte er in den Assessorendienst nach Malmedy, 1920 nach Aachen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund des [[Vertrag von Versailles|Versailler Friedensvertrages]] wurde Trouets Heimat am 10. Januar 1920 [[Belgien|belgisches]] Staatsgebiet. Er kam 1922 als Gerichtsassessor und Rechtsanwalt nach [[Eupen]] und wurde in den ersten belgischen Eupener Stadtrat gewählt. Seine Kandidatur zum [[Bürgermeister]] von Eupen, 1927 von der katholischen Partei vorgeschlagen, wurde von der belgischen Regierung abgelehnt. Mangels eines anderen Bewerbers für das Amt nahm Trouet die Geschäfte als kommissarischer Bürgermeister wahr, musste jedoch ein Jahr darauf auf Druck der belgischen Regierung zurücktreten. Der belgische Innenminister setzte daraufhin [[Hugo Zimmermann (Politiker)|Hugo Zimmermann]] als eine Art „Zwangsbürgermeister“ ein. In den 1930er Jahren wurde Trouet Notar in Eupen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Mai 1940 wurden Eupen und Malmedy von deutschen Truppen [[Annexion|annektiert]]. Kurz bevor die [[Alliierte]]n am 11. September 1944 die Stadt Eupen befreiten, hatte die [[Gestapo]] die Verhaftung Trouets und weiterer entschiedener Gegner des NS-Regimes veranlasst. Trouet wurde nach Köln in das berüchtigte Gefängnis [[Klingelpütz]] gebracht. Er starb „infolge von Mißhandlungen durch die Gestapo“ in der Nacht vom 2. auf den 3. November 1944. Er hinterließ eine Frau und drei erwachsene Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1999 hat die katholische Kirche Leo Trouet als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael F. Feldkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Blutzeugen des KV&amp;#039;&amp;#039;. Eine Handreichung (Reihe: Verbum Peto. Die kleine Reihe. H. 2), Beckum 1984, S. 13.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Moll]], Art.: &amp;#039;&amp;#039;Leo/Leon Trouet&amp;#039;&amp;#039;, in: Ders. (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Band I., S. 418–421.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Warny]]: &amp;#039;&amp;#039;Brüssel verweigerte Léon Trouet als Bürgermeister von Eupen&amp;#039;&amp;#039;. In. &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus Ostbelgien&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Grenz-Echo-Verlag, Eupen 2017, S. 176–177. ISBN 978-3-86712-131-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://thema.erzbistum-koeln.de/koelner-maertyrer/Leo_Trouet.html Märtyrer des Erzbistums Köln, Leo Trouet]&lt;br /&gt;
* [https://zeitschichten.be/de/documents/175 Kurzbiografie] auf zeitgeschichten.de&lt;br /&gt;
* [https://www.kartellverband.de/index.php?id=3920 &amp;#039;&amp;#039;Im Kölner Klingelpütz wurde Leo Trouet zu Tode gefoltert&amp;#039;&amp;#039;], ausführlicher Bericht auf den Seiten des Kartellverbandes katholischer deutscher Studentenvereine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128406135|VIAF=3524495}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trouet, Leo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Eupen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trouet, Leo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Trouet, Léon&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=belgischer Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Malmedy]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Klingelpütz]] in Köln&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A. Hartong</name></author>
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