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	<title>Leo Sternberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leo_Sternberg&amp;diff=176345&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-22T14:44:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Schriftsteller und Poeten Leo Sternberg. Für den ukrainischen Ethnographen Leo Sternberg siehe [[Lew Jakowlewitsch Sternberg]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leo Sternberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Oktober]] [[1876]] in [[Limburg an der Lahn]]; † [[26. Oktober]] [[1937]] auf [[Hvar]], [[Königreich Jugoslawien]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Poet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sternberg war ein Sohn des Limburger Holzgroßhändlers Bernhard Sternberg und dessen Ehefrau Marie, geb. Belmont. Der Vater stammte vom hohen Westerwald, die Mutter aus [[Alzey]]. In seiner Heimatstadt absolvierte er den größten Teil seiner schulischen Ausbildung, erwarb das Abitur aber in Wiesbaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternberg studierte Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. 1903 wurde er [[Gerichtsreferendar]] in [[Rüdesheim am Rhein]]. Danach war er als [[Assessor]] an den Amtsgerichten [[Hadamar]], [[Amtsgericht Rüdesheim am Rhein|Rüdesheim]], [[Hechingen]], [[Sigmaringen]] und ab 1906 in [[Hachenburg]]. 1910 erfolgte seine Ernennung zum [[Amtsrichter]]. In dieser Funktion arbeitete er drei Jahre lang in [[Wallmerod]]. 1913 trat er eine Amtsrichterstelle in Rüdesheim an. Bei seiner ersten Berufsstation in Rüdesheim hatte er Else Mönch kennengelernt, die er 1908 heiratete. Seinem [[Schwager]], dem späteren [[Kapitän zur See]] [[Walter Mönch (Marineoffizier)|Walter Mönch]], widmete Sternberg 1916 sein Balladenbuch &amp;#039;&amp;#039;Der Heldenring&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Archiv Bibliographia Archiv Bibliographia Judaica e.V |Titel=Lexikon deutsch-judischer Autoren: Sand-- Stri |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2011-12-23 |ISBN=978-3-11-026073-1 |Seiten=550 |Online=https://books.google.de/books?id=0mDeDpBPdwkC&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=&amp;amp;redir_esc=y |Abruf=2021-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie trat er 1906 aus der jüdischen Glaubensgemeinschaft aus und 1933 der katholischen Kirche bei. Anhand seines Werks lässt sich eine langsame Hinwendung zum Christentum nachvollziehen. Aufgrund des [[Berufsbeamtengesetz]]es wurde er 1934 vom Dienst als Amtsrichter suspendiert, vorzeitig in den Ruhestand versetzt und hatte fortan Schwierigkeiten, seine Werke zu veröffentlichen. Daher sind seine wenigen Publikationen in der NS-Zeit häufig mit dem Pseudonym L.M.S. (= Leo Maria Sternberg) versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 reiste Sternberg mit seiner Frau nach [[Jugoslawien]], um Recherchen zu einem Romanprojekt über den Kaiser [[Diokletian]] anzustellen. Seine Tochter war bereits zuvor nach Jugoslawien ausgewandert. Wenige Tage nach seiner Ankunft starb er auf der Insel Hvar in [[Dalmatien]] und wurde dort beerdigt.&lt;br /&gt;
Sein Bruder Hugo Max Sternberg, dessen Frau Lola und die gemeinsame Tochter Lili wurden 1943 in Auschwitz ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Sternberg schuf eine Reihe von kulturhistorischen Werken, die sich hauptsächlich mit seiner Heimat Limburg, dem [[Herzogtum Nassau|Nassauer Land]] sowie dem [[Rheinland]] beschäftigen. Dabei ließ er immer wieder Elemente der historischen Fiktion einfließen. Mit Gedichten und Erzählungen war er zwischen 1910 und 1933 einer der beliebtesten Schriftsteller des Mittelrheins. Auch seine lyrischen und belletristischen Arbeiten befassten sich vor allem mit Motiven seiner Heimat. Im 1915 veröffentlichten Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Krieg und die Dichtung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Deutsche Krieg und die Dichtung. Hg. Walter Eggert Windegg (1915) &amp;lt;/ref&amp;gt; befinden sich drei kriegsverherrlichende Gedichte mit völkischen Anklängen von Leo Sternberg. Das Erleben von Natur, Geschichte und Kunst spielte immer wieder eine Rolle. Die meisten seiner Werke sind heute nur noch antiquarisch zu erwerben, während der Band &amp;#039;&amp;#039;Limburg als Kunststätte&amp;#039;&amp;#039; 1984 neu aufgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als seine erste Publikation gilt der Lyrikband &amp;#039;&amp;#039;Leyer, Wanderstab und Sterne&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war er Mitarbeiter der [[Frankfurter Zeitung]]. Seine Lyrik erschien unter anderem in den Zeitschriften [[Die Aktion]], [[Hochland (Zeitschrift)|Hochland]], [[Der Brenner]], [[Jugend (Zeitschrift)|Jugend]] und [[Der Feuerreiter. Blätter für Dichtung und Kritik|Der Feuerreiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Eine Limburger Grund-, Haupt- und Realschule ist nach Leo Sternberg benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leyer, Wanderstab und Sterne. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1900 ({{archive.org|bub_gb_Y2QuAAAAYAAJ_2|online}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1908 ({{archive.org|bub_gb_eWcTAAAAYAAJ|online}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Limburg als Kunststätte&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage (3. Abdruck). – Düsseldorf: A. Bagel, 1911, 56 S. 1984 neu aufgelegt durch den Verlag Engelhard, Limburg.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Westerwald&amp;#039;&amp;#039;. – Düsseldorf: A. Bagel, 1911. [https://archive.org/details/Sternberg 2. verm. Auflage ebenda, 1924]. 1997 neu aufgelegt durch den Westerwaldverein Montabaur.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nassaiische Literatur. Eine Darstellung ihres derzeitigen Standes auf der Grundlage des älteren Schrifttums&amp;#039;&amp;#039; – Wiesbaden, 1913. 93 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Venusberg. Rheinische Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1916 ({{archive.org|bub_gb_omQuAAAAYAAJ|online}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Freude Frauen sind genannt. Novellen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1919 ({{archive.org|bub_gb_y2QuAAAAYAAJ|online}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;O, seiet Menschen! Szenen und Dichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1921 ({{archive.org|bub_gb_d2QuAAAAYAAJ|online}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der ewige Strom. Rheinische Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Dortmund 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Land Nassau. Ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Brandstetters Heimatbücher deutscher Landschaften, 26 – Leipzig: Brandstetter 1928, 478 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dom zu Limburg in der Entwicklungsgeschichte der rheinischen Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von Gilbert Wellstein. – Limburg: Gebr. Steffen, 1935, 168 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1937. Letzte Gedichte des Verfolgten&amp;#039;&amp;#039;. Mainz: Grab, 1990, 30 S., ISBN 3-926080-15-9 (Reihe Regional; Band 2)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geretteten. Drei Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden: Volksbildungsverein Wiesbaden, 1928, 59 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Separatisten. Schauspiel&amp;#039;&amp;#039;. Koblenz: Rheinische Verlagsgesellschaft, 1928. [https://www.dilibri.de/rlb/content/titleinfo/2240506 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leo Sternberg. Ein Dichter des Rheins und des Westerwaldes&amp;#039;&amp;#039;. Langensalza: J. Beltz, 1925, 55 S. (Deutsche Kultur an Rhein und Ruhr; Band 4).&lt;br /&gt;
* Titus Grab: &amp;#039;&amp;#039;„Der Mensch ist um seiner Träume willen da“. Leben und Werk von Leo Sternberg&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von der Stadt Rüdesheim am Rhein. Mainz: Grab, etwa 1991, 189 S., ISBN 3-926080-16-7 (Reihe Regional; Band 3).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sternberg, Leo.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 19: &amp;#039;&amp;#039;Sand–Stri.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. De Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2012, ISBN 978-3-598-22699-1, S. 541–553.&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=Heinz Maibach| Herausgeber=Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung| Titel=Leo Sternberg| Sammelwerk=Nassauische Annalen| Band=101| Auflage=| Verlag=Verlag des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung| Ort=Wiesbaden| Jahr=1990| Seiten=173–184}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sternberg, Leo&amp;#039;&amp;#039;, in: Hans Bergemann, [[Simone Ladwig-Winters]]: &amp;#039;&amp;#039;Richter und Staatsanwälte jüdischer Herkunft in Preußen im Nationalsozialismus : eine rechtstatsächliche Untersuchung. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Bundesanzeiger-Verlag, 2004, S. 321f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{UBNL|000072094}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119087626}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|sternber}}&lt;br /&gt;
* [https://emuseum.duesseldorf.de/view/people/asitem/items@:12873/0?t:state:flow=bad1ef9c-67b8-4f7d-b948-ee6ab2dab12d Leo Sternberg (mit Foto)] auf der Seite &amp;quot;d:kult Digitales Kunst- und Kulturarchiv Düsseldorf&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119087626|LCCN=n/92/40177|VIAF=25405050}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sternberg, Leo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sternberg, Leo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Poet&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Limburg an der Lahn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Oktober 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hvar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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