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	<title>Leo Statz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:51:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leo_Statz&amp;diff=1217466&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-03-24T23:23:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leo Statz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juli]] [[1898]] in [[Köln]]; † [[1. November]] [[1943]] in [[Brandenburg an der Havel]]) war ein deutscher [[Unternehmer]] und Kritiker des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Ehrengedächtnis Erich Klausener und Leo Statz.jpg|mini|Ehrengedächtnis Erich Klausener und Leo Statz]]&lt;br /&gt;
Leo Statz war Sohn von Richard Statz, der Anfang des 20. Jahrhunderts als [[Landgerichtsrat]] nach [[Düsseldorf]] versetzt wurde. Er wuchs in Düsseldorf auf und legte mit 17 Jahren sein Abitur ab. Von 1916 bis 1918 nahm er als Offizier am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und war anschließend in deutschen [[Freikorps#Nach dem Ersten Weltkrieg (1918–1923)|Freikorps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 wurde Statz Vorstand und Direktor bei der Birresborner Mineralbrunnen AG Düsseldorf und [[Birresborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Düsseldorfer Karneval]] engagierte sich Leo Statz stark. Er verfasste Karnevalslieder und humorvolle Gedichte, früh war er Mitglied im Großen Schützenverein und bei den [[Düsseldorfer Jonges]], später wurde er Präsident des Karnevalsausschusses der Stadt Düsseldorf sowie der [[Prinzengarde Düsseldorf|Prinzengarde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1931 war der Katholik Mitglied der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] und stand nach 1933 in Opposition zu den Nationalsozialisten, die 1934 seinen Vetter [[Erich Klausener]] ermordeten. Eine Akte der [[Geheime Staatspolizei|GeStaPo]] zu Leo Statz wurde ab 1934 geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mahnmal-trier.de/Personen/statz.html Leo Statz] auf der Gedenkseite &amp;#039;&amp;#039;Mahnmal Trier&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Konflikt mit den Nationalsozialisten kam er beispielsweise durch das Karnevalslied „Duze, Duze, Duze mich“, das von vielen in Anspielung auf [[Mussolini]] als „Duce, Duce, Duce mich“ gesungen wurde. Über die Nazis habe er gesagt: „Die Braunen haben es leicht mit uns… Wir haben keine Courage. Eine Straßenbahn-Uniform bringt in Deutschland einen ganzen Wagen voller Menschen zum Strammstehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thomas-bernhardt-im-web.de/44043/68922.html Chronik Düsseldorfs], Homepage Thomas Bernhardt, Düsseldorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1943 verhaftete ihn die [[Gestapo]], nachdem er von einem Angestellten seiner Firma angezeigt worden war. Statz hatte am 22. Juli 1943 Verkaufsverhandlungen mit dem Kantinenwirt einer [[Trier]]er Wehrmachtskaserne geführt und soll anschließend in der Kantine zu schwerversehrten Soldaten gesagt haben, dass sie sich ihre Knochen nicht für das deutsche Volk, sondern für [[Adolf Hitler]] zusammenschießen lassen und einen fröhlichen Optimismus hätten, zu meinen, dass sie als Schwerversehrte schon durchs Leben kommen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leo-statz-berufskolleg.de/schulprofil/leo-statz Leo Statz], Homepage des [[Leo-Statz-Berufskolleg]]s&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Leo Statz.jpg|mini|Grab von Leo Statz]]&lt;br /&gt;
Am 27. September 1943 fand die Verhandlung vor dem [[Volksgerichtshof]] unter dessen Präsidenten [[Roland Freisler]] statt. Statz wurde wegen „Zersetzungspropaganda“ zum Tode verurteilt. Trotz zahlreicher [[Begnadigung|Gnadengesuche]] wurde die [[Hinrichtung]] durch [[Enthauptung]] am 1. November im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leo Statz war mit Mia Wegmann, Tochter eines Textilfabrikanten aus [[Rhede]], verheiratet und hatte einen Sohn.&amp;lt;ref&amp;gt;BBV-Net vom 10. Februar 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Schwester Magda war die Ehefrau von [[Hermann Pünder (Politiker)|Hermann Pünder]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tilman Pünder]]: &amp;#039;&amp;#039;Von rheinischen Bürgern. Lebensbilder, Werte, Zeitgeschehen. Die Familien Pünder/Schoemann und Statz/Biesenbach von ihren Wurzeln bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Edition Octopus im Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Münster 2013, ISBN 978-3-86991-909-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leo Statz wurde auf dem Düsseldorfer Südfriedhof auf Feld 27 an der Friedhofsmauer beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt; Gartenfriedhof und Forstamt, Südfriedhof Düsseldorf.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 2014 wurden für ihn und seinen Cousin [[Erich Klausener]] am Leo-Statz-Platz in Düsseldorf-Unterbilk (damals Kronprinzenstr. 43) [[Stolpersteine]] gelegt. Sein Nachlass ist im [[Hermann Smeets|Hermann-Smeets]]-Archiv der Bilker Heimatfreunde zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geschichte-in-duesseldorf.de/smeets.html Hermann-Smeets-Archiv der Bilker Heimatfreunde] auf &amp;#039;&amp;#039;geschichte-in-duesseldorf.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Leo-Statz-Strasse 14 in Duesseldorf-Golzheim, von Osten.jpg|mini|Leo-Statz-Straße]]&lt;br /&gt;
In Erinnerung an Leo Statz tragen in Düsseldorf das [[Leo-Statz-Berufskolleg]], eine Straße in [[Golzheim (Düsseldorf)|Golzheim]] und ein Platz in [[Unterbilk]] seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geschichtswerkstatt.info/historischestextepublikationen/strassennamen/50410595d30f94e1c.html Leo-Statz-Platz], &amp;#039;&amp;#039;geschichtswerkstatt.info&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diesem Leo-Statz-Platz in Unterbilk, am ehemaligen Standort des Hauses Kronprinzenstraße 43 (Geburtshaus von Erich Klausener und Eigentum des Vaters von Leo Statz)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8628256?query=Leo%20Statz Kronprinzenstraße 43, E. (=Eigentum) Statz, Richard, Geheimer Justizrate, Statz, Leo, Kfm.], in Adressbuch der Stadt Düsseldorf, 1927, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt; steht ein Gedenkstein. Der Entwurf für das aus Muschelkalk gefertigte 2,6 Meter hohe Denkmal stammt von [[Günter Haese]], Meisterschüler von [[Ewald Mataré]]. Haeses Entwurf wurde 1963 vom Bildhauer &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Kuhn&amp;#039;&amp;#039; umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.duesseldorf.de/dkult/DE-MUS-042524/139941 Gedenkstein für Leo Statz und Dr. Erich Klausener], auf &amp;#039;&amp;#039;emuseum.duesseldorf.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 29. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Funken-Artillerie Rot-Wiss verleiht jährlich die Leo-Statz-Plakette für Verdienste um den [[Düsseldorfer Karneval]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.funkenartillerie-rot-wiss.de/Leo%20Statz.html |wayback=20170705222551 |text=Leo Statz-Plakette |archiv-bot=2026-03-24 23:23:08 InternetArchiveBot }}, &amp;#039;&amp;#039;funkenartillerie-rot-wiss.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Rhede]] ist der Leo-Statz-Weg nach ihm benannt. Das Haus Nr. 6 ließ er in den Jahren 1942 und 1943 für sich und seine Familie errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche hat Leo Statz im Jahr 1999 als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Dietmar, [[Marcus Leifeld]]: &amp;#039;&amp;#039;„Alaaf und Heil Hitler“. Karneval im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; [[Langen Müller Verlag|Herbig]], München 2009, ISBN 978-3-7766-2630-8&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/141943/index.html &amp;#039;&amp;#039;Karneval unter Hitler. Wie die Nazis den Fasching instrumentalisierten&amp;#039;&amp;#039;] Rezension des Buches &amp;#039;&amp;#039;Alaaf und Heil Hitler&amp;#039;&amp;#039; auf [[3sat|3sat.de]] in der Sendung [[Kulturzeit]] vom 15. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Moll]], Art.: &amp;#039;&amp;#039;Leo Statz&amp;#039;&amp;#039;, in: Ders. (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999,  8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Band I, S. 411–414.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629115304/http://www.bautz.de/bbkl/s/s4/statz_l.shtml |band=14|autor=[[Ekkart Sauser]]|spalten=1519-1520}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Düsseldorf, 23. April 1949&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966, Bd. IV, bearbeitet von Adelheid L Rüter-Ehlermann, [[C. F. Rüter]]. Amsterdam: University Press, 1970, Nr. 135, S. 429–447 [https://web.archive.org/web/20010910030821/http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/files/brd135.htm Prozess gegen Hans Wienhusen] wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit, lebenslängliche Zuchthausstrafe.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Pünder (Jurist)|Hermann Pünder]], {{Literatur |Autor= |Titel=Gerichtliche Aufarbeitung von NS-Unrecht in der Nachkriegszeit – Denunziation als »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« |Sammelwerk=Juristenzeitung |Band=78 |Datum=2023 |DOI=10.1628/jz-2023-0105 |Seiten=331-339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mahnmal-trier.de/Personen/statz.htm Leo Statz] auf der Gedenkseite &amp;#039;&amp;#039;Mahnmal Trier&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129960330|VIAF=30631653}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Statz, Leo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Düsseldorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Statz, Leo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer und NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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