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	<title>Leo Slezak - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leo_Slezak&amp;diff=206308&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12 am 20. März 2026 um 20:28 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leo Slezak 1927.jpg|mini|Leo Slezak, ca. 1927, Fotografie von [[Ferdinand Schmutzer]][[Datei:Leo Slezak Signatur 1938.jpg|rahmenlos]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leo Slezak als Radames.jpg|mini|Leo Slezak als Radames in &amp;#039;&amp;#039;Aida&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Slezak 1.jpg|mini|Schallplatte von Leo Slezak (Berlin 1913)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leo Slezak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1873]] in [[Šumperk|Mährisch-Schönberg]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[1. Juni]] [[1946]] in [[Rottach-Egern]]) war ein österreichischer Opernsänger ([[Tenor]]) und [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LeoSlezak1897 crop cln.jpg|mini|links|Leo Slezak im Jahre 1897]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leo Slezak wurde als Sohn eines Müllers in [[Šumperk|Mährisch-Schönberg]] geboren. Seine Kindheit war von materieller Not geprägt. Als eher schlechter und disziplinär „schwieriger“ Schüler musste er die Realschule vorzeitig beenden. Er versuchte darauf kurzzeitig eine Gärtnerlehre in [[Gmunden]] am [[Traunsee]], danach lernte er drei Jahre lang [[Maschinenschlosser]]ei in Brünn. In dieser Zeit wuchs seine Begeisterung für das Theater, vor allem für komische Rollen. Über einen Chorsänger des Stadttheaters wurde er Statist. Eines Abends „brüllte er die Chorstellen, welche ihm im Ohr geblieben waren“, während einer Aufführung des &amp;#039;&amp;#039;[[Pagliacci|Bajazzo]]&amp;#039;&amp;#039; mit, dabei wurde der Bariton [[Adolf Robinson]] auf ihn aufmerksam, der ihn als Schüler aufnahm und ausbildete. Da sich das Singen wenig mit dem Beruf eines Maschinenschlossers vertrug, ging er zum Militär und schlug sich danach mit Gelegenheitsarbeiten als Schreiber in einer Anwaltskanzlei und Vertreter „für [[Powidl]]“ durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Grieser: &amp;#039;&amp;#039;Wien. Wahlheimat der Genies.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 1994, ISBN 3-85002-357-5, S.&amp;amp;nbsp;113&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er debütierte am 19. April 1896 in [[Brünn]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Lohengrin]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mtb|18|04|1896|4|Zum Concerte des Musikvereins}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1897 wurde er für fünf Jahre an die [[Staatsoper Unter den Linden|Königliche Hofoper]] nach [[Berlin]] mit einer vorgesehenen Anfangsgage von 18.000 [[Mark (1871)|Mark]] (entspricht heute etwa {{Inflation|DE|18000|1898|r=-3}}&amp;amp;nbsp;[[EUR]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Inflation-3&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wurde mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle 1.000 EUR gerundet und bezieht sich auf Januar {{JETZIGES_JAHR}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;) verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|11|11|1897|36|Theater und Kunst}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|omt|||1898|204|Brünn|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde jedoch nicht beschäftigt, weshalb er schon nach einem Jahr an das Theater in [[Breslau]] wechselte. Hier lernte er seine spätere Frau, die Schauspielerin [[Elsa Wertheim]] (1874–1944), kennen. Es folgten Gastspiele in [[London]] und [[Wien]], wo er jeweils enthusiastisch gefeiert wurde. Ab September 1901 war er ständiges [[Ensemble (Theater)|Ensemblemitglied]] der [[Wiener Staatsoper]] (1926 [[Liste der Ehrenmitglieder der Wiener Staatsoper|Ehrenmitglied]]) und seine erfolgreiche Karriere, zunächst im deutschen Sprachraum, begann. 1907 studierte er in [[Paris]] beim berühmten Tenor [[Jean de Reszke]], um seine Partien stilgerecht vor allem in italienischen ([[Gaetano Donizetti|Donizetti]], [[Giuseppe Verdi|Verdi]], [[Giacomo Puccini|Puccini]], [[Ruggero Leoncavallo|Leoncavallo]] u. a.) und französischen Opern ([[Giacomo Meyerbeer|Meyerbeer]], [[Fromental Halévy|Halévy]], [[Georges Bizet|Bizet]], [[François-Adrien Boieldieu|Boieldieu]], [[Léo Delibes|Delibes]] u. a.) auch in der Originalsprache singen zu können, womit er sich zielbewusst die Basis für eine internationale Karriere schuf. 1909 bekam er einen Drei-Jahres-Vertrag an der [[Metropolitan Opera]] in [[New York City]] und wurde als [[Richard Wagner|Wagner]]- und [[Giuseppe Verdi|Verdi]]-Sänger gefeiert. Als während eines Gastspiels in [[Russland]] der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] ausbrach, musste er fliehen und wurde von den Wienern mit offenen Armen wieder empfangen. Nicht nur auf der Opernbühne, auch als Liedsänger war er weltweit erfolgreich. Im April 1934 betrat er das letzte Mal als [[Otello (Verdi)|Otello]] die Bühne der Wiener Staatsoper.&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur von Leo Slezak in Rottach-Egern.jpg|mini|Skulptur von Leo Slezak im Kurpark [[Rottach-Egern]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slezaks Stimme war ein [[Heldentenor]], sein [[Piano (Vortragsbezeichnung)|pianissimo]] war legendär, selbst auf den technisch noch unzulänglichen Schallplattenaufnahmen seiner Zeit fasziniert seine Stimme unter anderem mit erstaunlicher Textverständlichkeit. Mit einer Körpergröße von 195&amp;amp;nbsp;cm und einem Gewicht von etwa 150&amp;amp;nbsp;kg war er auch optisch eine markante Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unzählige Anekdoten, deren Wahrheitsgehalt allerdings nicht immer zweifelsfrei ist, berichten von Slezaks Humor, der ihn auch auf der Bühne nicht verließ. So berichtete &amp;#039;&amp;#039;Der Zwiebelfisch – Eine kleine Zeitschrift für Bücher und andere Dinge&amp;#039;&amp;#039; 1922:&amp;lt;ref&amp;gt;Hans von Weber Verlag München 1922, [https://books.google.de/books?id=1lcwAQAAMAAJ&amp;amp;q=slezak S. 34]-[https://books.google.de/books?id=1lcwAQAAMAAJ&amp;amp;q=%22n%C3%A4chste+schwan%22 Schwan?]; vgl. [[Walter Slezak]]: &amp;#039;&amp;#039;Wann geht der nächste Schwan?&amp;#039;&amp;#039; Piper 1964, S. 299 f. [https://books.google.de/books?id=RVI5AQAAIAAJ&amp;amp;q=%22ohne+papa%22], [https://books.google.de/books?id=RVI5AQAAIAAJ&amp;amp;q=opernanekdote]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Leo Slezak gastierte kürzlich in einem oberösterreichischen Theater als Lohengrin. Die Präzision der technischen Arbeiter war nicht gerade erhebend, und so geschah es, daß der Schwan davonzog, ehe Slezak ihn ritterlich bestiegen hatte. Der Tenor geriet nicht aus der Fassung, wandte sich nach der Kulisse und rief: „Bitt schön, Sie da, wann geht der nächste Schwan?“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weniger berühmt wurde die von Slezak in seinem Buchdebüt &amp;#039;&amp;#039;Meine sämtlichen Werke&amp;#039;&amp;#039; (1922) publizierte Geschichte, wie er 1899 als blutjunger Anfänger in [[Bayreuther Festspiele|Bayreuth]] scheiterte. Am letzten Festspieltag habe er bei einer [[Das Rheingold|&amp;#039;&amp;#039;Rheingold&amp;#039;&amp;#039;]]-Probe der an jungen Talenten interessierten [[Cosima Wagner]] vorsingen dürfen. Sie habe ihn gefragt:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„Also, mein lieber Herr Sle – Sle – zak, was werden Sie mir vorsingen?“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ich, der ich mich von allen möglichen Seiten, auch als dramatischer Sing-Schauspieler zeigen wollte, sagte voll Zuversicht: „Die ‚[[Pagliacci|Bajazzo]]‘-Arie.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;„Vesti la giubba“, auch „Ridi, pagliaccio / Lache, Bajazzo“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines, lähmendes Entsetzen verbreitete sich im Turnsaal. Generalmusikdirektor [[Julius Kniese|Kniese]] rang nach Luft – der ‘Donner’ auf dem Podium gab seine Pose auf und wankte. Sogar der Diener suchte verstört nach einem Halt. Frau Wagner war gleichfalls verblüfft, und nach einer längeren Pause sagte sie ziemlich reserviert, daß es erwünschter wäre – wenn ich etwas vom Meister sänge – ob ich denn nur Bajazzo könne – und was ich schon von Wagner gesungen hätte. Eingeschüchtert und ahnend, daß ich da etwas vorbildlich Blödes angestellt habe, nannte ich [[Lohengrin]], [[Der fliegende Holländer|Holländer]] und den Froh im „Rheingold“. Man entschied sich für den Froh.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Nachdem Herr Generalmusikdirektor Kniese mit einem Schluck kalten Wassers gelabt worden war, ging er zum Klavier. Ich sollte die Stelle: „Zur Burg führt die Brücke“ singen – die sich nur in der Tiefe und tieferen Mittellage bewegt. Heute, als reifer Sänger, bei dem sich das Organ schon gesetzt hat, läßt meine Tiefe bedeutend zu wünschen übrig – damals, als blutjunger Anfänger, bestand so ein tiefer Ton bloß in dem Öffnen des Mundes und einem gehauchten Luftstrom –, hören konnte man so gut wie gar nichts. Man entließ mich mit dem Bemerken, daß meine stimmliche Begabung denn doch etwas zu dürftig wäre.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Als ich mich – vernichtet – verabschiedete, glaubte ich in den Augen aller das tiefste Bedauern zu lesen, daß die schönen fünf Freikarten an einen so Unwürdigen vergeudet wurden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Wie ein Lauffeuer hatte sich die Geschichte mit dem „Bajazzo“ verbreitet, beschämt schlich ich durch die Straßen, und in jedem Blicke der Vorübergehenden fühlte ich eine Riesenportion Hohn auf mir ruhen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 begann Slezaks zweite Karriere als Star in deutschen und österreichischen Filmen, in denen er meistens komische Rollen verkörperte und fast immer auch sang. Die bekannteren Titel sind &amp;#039;&amp;#039;La Paloma&amp;#039;&amp;#039; (1934), &amp;#039;&amp;#039;Rendezvous in Wien&amp;#039;&amp;#039; (1936), &amp;#039;&amp;#039;Konfetti&amp;#039;&amp;#039; (1936), &amp;#039;&amp;#039;[[Gasparone (1937)|Gasparone]]&amp;#039;&amp;#039; (1937) und &amp;#039;&amp;#039;[[Es war eine rauschende Ballnacht]]&amp;#039;&amp;#039; (1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Leo Slezak.jpg|mini|Grab von Leo Slezak und seiner Frau Elisabeth mit dem Vers „Vom ersten Kuss bis in den Tod / Sich nur von Liebe sagen!“ von [[Oskar von Redwitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amaranth&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage 1850, [https://books.google.de/books?id=yV8aN8rBRCsC&amp;amp;pg=PA117&amp;amp;lpg=PA117&amp;amp;dq=ku%C3%9F S. 117 books.google]&amp;lt;/ref&amp;gt; ]] Slezak stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Slezak, Leo&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]].&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main, 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 573.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slezak lebte hauptsächlich in [[Wien]], ab Mai 1938 in [[Berlin]], in Ferienzeiten ab 1911 in einem alten Bauernhaus in [[Rottach-Egern]], wo er auch mit [[Georg Hirth]] und den Schriftstellern [[Ludwig Thoma]] und [[Ludwig Ganghofer]] befreundet war. In Wien war er Mitglied einer [[Freimaurerloge]]. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Rottach-Egern, wo er auch auf dem Friedhof der Kirche [[St. Laurentius (Egern)]] neben seiner Frau [[Elsa Wertheim|Elisabeth]] begraben liegt. Auf demselben Friedhof wurden auch seine Tochter [[Margarete Slezak|Margarete]] und seine Enkelin Helga begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der alte Friedhof in Egern am Tegernsee&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.erzbistum-muenchen.de/cms-media/media-66687420.pdf online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kinder Margarete und [[Walter Slezak]] entschieden sich ebenfalls für eine Bühnenlaufbahn. Margarete wurde Opern- und Konzertsängerin, Walter wurde in [[Hollywood]] ein bekannter Filmschauspieler. Als er dort während des Zweiten Weltkriegs in antinazistischen Filmen auftrat, wurde Slezak 1943 in Deutschland mit einem Filmverbot belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1908 wurde ihm von der Gemeinde [[Brixlegg]] die Ehrenbürgerschaft verliehen, nachdem er für die Hochwassergeschädigten ein Benefizkonzert gab und den enormen Erlös zur Verfügung stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1960 wurde in Wien-[[Währing]] (18. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Leo-Slezak-Gasse&amp;#039;&amp;#039; und 1977 in der Berlin-Neuköllner [[High-Deck-Siedlung]] die &amp;#039;&amp;#039;Leo-Slezak-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. Im [[München]]er Stadtteil [[Obermenzing]] gibt es ebenfalls eine &amp;#039;&amp;#039;Slezakstraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Leo Slezaks Gattin Elisabeth (geborene Wertheim) war die Schwester von Margarethe Schlesinger (geborene Wertheim), die mit dem Wiener Juristen Ernst Schlesinger verheiratet war. Ernst Schlesinger, der Leo Slezak zumindest seit 1906 juristisch vertrat, war ein Onkel des Filmregisseurs [[Fritz Lang]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Weigel (Literaturwissenschaftler)|Andreas Weigel]]: [https://fritzlangsgenealogieundfruehebiografie.wordpress.com/2023/01/01/fritz-langs-verwandtschaft-mit-dem-saenger-leo-slezak/ Fritz Langs Verwandtschaft mit dem Sänger Leo Slezak.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Leo Slezak verfasste mehrere Bücher, in denen er sein bewegtes Leben auf humorvolle Weise schildert:&lt;br /&gt;
* 1922: &amp;#039;&amp;#039;Meine sämtlichen Werke.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Berlin.&lt;br /&gt;
* 1927: &amp;#039;&amp;#039;Der Wortbruch.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Berlin.&lt;br /&gt;
* 1940: {{Literatur |Autor= |Titel=Rückfall |Verlag=Rowohlt-Verlag |Ort=Stuttgart/Berlin |Datum=1940}} (Illustrationen von [[Hans Kossatz]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|hof|53|00|1941|48|März 1941|NAME=Hofmeisters Musikalisch-literarischer Monatsbericht. Verzeichnis sämtlicher Musikalien, Musikbücher, Zeitschriften, Abbildungen und plastischen Darstellungen, die in Deutschland und in den deutschsprachigen Ländern erschienen sind|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1948: &amp;#039;&amp;#039;Mein Lebensmärchen.&amp;#039;&amp;#039; (herausgegeben von [[Margarete Slezak]]) Piper, München (Rezension [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/44419897 Der Spiegel 46/1948]).&lt;br /&gt;
* 1966: &amp;#039;&amp;#039;Mein lieber Bub. Briefe eines besorgten Vaters.&amp;#039;&amp;#039; (herausgegeben von [[Walter Slezak]]) Piper, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:25em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1907: Wilhelm Tell: Die Sonne strahlt. Nr. 78 (Gesang)&lt;br /&gt;
* 1909: Troubadour: Miserere Nr. 80 (Gesang)&lt;br /&gt;
* 1932: Der Frauendiplomat&lt;br /&gt;
* 1932: Skandal in der Parkstraße&lt;br /&gt;
* 1932: [[Ein toller Einfall]]&lt;br /&gt;
* 1932: Moderne Mitgift&lt;br /&gt;
* 1932: Spione im Savoy-Hotel&lt;br /&gt;
* 1932: Die Herren vom Maxim&lt;br /&gt;
* 1933: [[Ich und die Kaiserin]]&lt;br /&gt;
* 1933: Mein Liebster ist ein Jägersmann &amp;#039;&amp;#039;(Unser Kaiser)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1933: [[Großfürstin Alexandra]]&lt;br /&gt;
* 1934: Freut Euch des Lebens&lt;br /&gt;
* 1934: Musik im Blut&lt;br /&gt;
* 1934: La Paloma. Ein Lied der Kameradschaft&lt;br /&gt;
* 1934: G’schichten aus dem Wienerwald&lt;br /&gt;
* 1934: Ihr größter Erfolg&lt;br /&gt;
* 1934: Der Herr ohne Wohnung&lt;br /&gt;
* 1934: Die Fahrt in die Jugend&lt;br /&gt;
* 1935: Die blonde Carmen&lt;br /&gt;
* 1935: Tanzmusik&lt;br /&gt;
* 1935: Die ganze Welt dreht sich um Liebe&lt;br /&gt;
* 1935: Die Pompadour&lt;br /&gt;
* 1935: Knox und die lustigen Vagabunden &amp;#039;&amp;#039;(Zirkus Saran)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1935: Ein Walzer um den Stephansturm &amp;#039;&amp;#039;(Sylvia und ihr Chauffeur)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1935: [[Eine Nacht an der Donau]]&lt;br /&gt;
* 1935: Herbstmanöver&lt;br /&gt;
* 1935: Unsterbliche Melodien&lt;br /&gt;
* 1935: Die lustigen Weiber&lt;br /&gt;
* 1935: Der König lächelt – Paris lacht&lt;br /&gt;
* 1936: Rendezvous in Wien&lt;br /&gt;
* 1936: [[Konfetti (Film)|Konfetti]] &amp;#039;&amp;#039;(Confetti)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1936: Das Frauenparadies&lt;br /&gt;
* 1937: Liebe im Dreivierteltakt &amp;#039;&amp;#039;(Der letzte Wiener Fiaker)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1937: Die glücklichste Ehe der Welt&lt;br /&gt;
* 1937: [[Husaren, heraus]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Gasparone (1937)|Gasparone]]&lt;br /&gt;
* 1938: Der Mann, der nicht nein sagen kann&lt;br /&gt;
* 1938: [[Heimat (1938)|Heimat]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Die 4 Gesellen]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Frau am Steuer]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Es war eine rauschende Ballnacht]]&lt;br /&gt;
* 1940: Golowin geht durch die Stadt&lt;br /&gt;
* 1940: [[Der Herr im Haus]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Rosen in Tirol]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Operette (Film)|Operette]]&lt;br /&gt;
* 1941: Alles für Gloria&lt;br /&gt;
* 1943: [[Münchhausen (Film)|Münchhausen]]&lt;br /&gt;
* 1943: [[Geliebter Schatz]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tondokumente ==&lt;br /&gt;
Leo Slezak hinterließ eine Fülle von Aufnahmen, die in den Jahren 1901–1937 herauskamen. Sie entstanden für G&amp;amp;T (Wien 1901-07), Zon-O-Phone (Wien 1902), Columbia (Wien 1903 und 1916), Odeon (Wien 1904, 1906 und Berlin 1912), Pathé (Wien 1904-05 und München 1913), Gramophone (Wien 1909-10, Paris 1910), Edison (Paris 1910, New York 1911), Columbia (New York 1912), Favorite (Berlin 1913), Anker (Berlin 1913), Grammophon (Berlin 1923, 1928-29 und 1937) und Parlophon (Berlin 1931-32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Dick, Ingrun Spazier: &amp;#039;&amp;#039;Leo Slezak – Sänger, Schauspieler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 27, 1996.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|12|357|358|Slezak Leo|C. M. Gruber – [[Hubert Reitterer]]}}&lt;br /&gt;
* Rainer E. Lotz, Axel Weggen und Oliver Wurl: Discographie der deutschen Gesangsaufnahmen Band 2, Birgit Lotz Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-9805808-0-6&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|502|504|Slezak, Leo|Ralph-Günther Patocka|118614959}}&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Thoma]]: &amp;#039;&amp;#039;Leo Slezaks amerikanische Jahre (1909–1914).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Jahn (Musikwissenschaftler)|Michael Jahn]], Klaus Petermayr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des [[RISM-Österreich]] 2011.&amp;#039;&amp;#039; Der Apfel, Wien 2011, ISBN 978-3-85450-556-3, S. 173–250.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;358 f.&lt;br /&gt;
* Kay Weniger: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S.&amp;amp;nbsp;317.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörbeispiele ==&lt;br /&gt;
* „Magische Töne“ [http://www.cantabile-subito.de/Tenors/Slezak__Leo/SlezakGoldmark05.MP3 Assad in Die Königin von Saba / Goldmark / mit Klavier1905]  (MP3; 766&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* „Magische Töne“  [http://www.cantabile-subito.de/Tenors/Slezak__Leo/SlezakGoldmark09.MP3 Assad in Die Königin von Saba / Goldmark / mit Orchester 1909]  (MP3; 728&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leo Slezak}}&lt;br /&gt;
* [https://limam.upol.cz/Authors/Detail/88 Eintrag] in der Literarischen Landkarte der deutschmährischen Autoren (Palacký-Universität Olmütz)&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|7649652d11304d38b1fc03bdebc32fbf}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0805787}}&lt;br /&gt;
* {{VHy Name|710}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portalsuche?searchId=71947834 Aufnahmen] (Mozart, Puccini, Verdi, Wagner) in der [[österreichische Mediathek|österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Leo_Slezak|}}&lt;br /&gt;
* {{BMLO|s1480}}&lt;br /&gt;
* {{Operissimo|ffcyoieagxaaaaabnuha|Slezak Leo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118614959|LCCN=n82133573|VIAF=29749526}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Slezak, Leo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Slezak, Leo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Opernsänger (Tenor) und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Šumperk|Mährisch-Schönberg]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rottach-Egern]], [[Amerikanische Besatzungszone]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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