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	<title>Leo Schubert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leo_Schubert&amp;diff=1892405&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Kat: Tschechoslowakischer Emigrant in D</title>
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		<updated>2026-01-29T17:46:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat: Tschechoslowakischer Emigrant in D&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchubertLeo.jpg|miniatur|Leo Schubert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leo Schubert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1885]] in [[Město Albrechtice|Olbersdorf]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[24. März]] [[1968]] in [[Düsseldorf]]) war ein [[sudetendeutsche]]r Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]). Er trug den Namenszusatz &amp;#039;&amp;#039;Glatz&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise ab 1941 &amp;#039;&amp;#039;Prag&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla470&amp;quot;&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bohemia. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder&amp;#039;&amp;#039;, Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 470&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Schubert wurde als Sohn des Franz Schubert und seiner Frau Rosa geboren. Väterlicherseits waren seine Vorfahren Bauern in Thomasdorf am Fuße des [[Praděd|Altvaters]], mütterlicherseits Gärtner in [[Fulnek]]. In seiner Jugend besuchte Schubert die [[Volksschule]] und das [[Gymnasium]]. 1900 trat er in den Staatsdienst ein und arbeitete bis 1919 als Finanzbeamter in Fulnek. Als Mitglied des revolutionären sudetenländischen Landtages, der den Anschluss der [[Sudetenland|Sudetengebiete]] an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] forderte, wurde Schubert ohne Ruhegehalt aus dem Staatsdienst entlassen. Anschließend war er sieben Monate in [[Österreich]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch war Schubert seit 1906 in führender Stellung in der [[Deutsche Arbeiterpartei (Österreich-Ungarn)|Deutschen Arbeiterpartei]] in Österreich tätig. 1918 beteiligte er sich an der Gründung der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Tschechoslowakei)|Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei]] (DNSAP), für die er ab 1922 als Ortsgruppenleiter und Kreisleiter tätig wurde. Zudem gehörte er der Landesleitung Mährisch-Schlesien an und wurde stellvertretender Landesleiter der Partei. Schließlich wurde er in deren Reichsparteileitung berufen, war ab 1929 Hauptorganisationsleiter und auch beamteter Kreisleiter der Partei im Ostrauer Wahlkreis. Zudem übernahm er Funktionärsaufgaben als Leiter der Kommunalpolitik für das gesamte Sudetenland. Von Anfang 1920 bis Anfang Oktober 1933 war er zudem Bürgermeister von Fulnek, laut eigenen Angaben war er erster nationalsozialistischer Bürgermeister im [[Sudetengebiet]]. Von 1929 bis 1933, als die Partei verboten wurde, war er außerdem Vertreter der Partei im [[Abgeordnetenhaus (Tschechoslowakei)|Tschechoslowakischen Abgeordnetenhaus]] in Prag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner politischen Tätigkeit war Schubert elf Monate lang im [[Gefängnis Pankrác]] inhaftiert, vor allem wegen seiner Tätigkeit als Führer des Volkssportverbandes. Am 14. September 1935 traf er als politischer Flüchtling in Deutschland an. Die [[deutsche Staatsbürgerschaft]] erhielt er am 14. November 1935. Er trat der NSDAP bei und wurde rückwirkend zum 1. April 1925 aufgenommen (Mitgliedsnummer 87).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/21400010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit wurde er mit dem Amt des Bürgermeisters der schlesischen Stadt [[Kłodzko|Glatz]] betraut, das er von Mai 1936 bis 1941 innehatte. Ferner erhielt er das [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldene Parteiabzeichen der NSDAP]] (Nr. 87).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 29. März 1936 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 saß Schubert außerdem auf Reichswahlvorschlag im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. Der [[Schutzstaffel|SS]] trat er 1939 bei (SS-Nummer 314.988) und wurde im Juni 1941 bis zum Standartenführer befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla470&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1940 und 1942 war Schubert im [[Protektorat Böhmen und Mähren]] Landesvizepräsident für Böhmen. Im Juni 1942 wurde er aus seinem Amt abberufen, da er sich am Vermögen jüdischer Menschen bereichert hatte. Aus diesem Grund erhielt er im selben Jahr einen Verweis des Reichsführers SS [[Heinrich Himmler]]. Ab 1942 war er später Oberdirektor bei der Landeshypothekenbank für Böhmen, bis er 1943 in den Ruhestand versetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] setzte sich Schubert nach Österreich ab und gelangte von dort Ende 1949 nach Westdeutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Kurzer Nachtrag über das traurige Ende eines sudetendeutschen Nationalsozialisten&amp;#039;&amp;#039; [http://www.bohemistik.de/jungsende.pdf (pdf; 92&amp;amp;nbsp;kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde Schubert Vorsitzender des Organisationsausschusses der Bundesleitung der [[Sudetendeutsche Landsmannschaft|Sudetendeutschen Landsmannschaft]] (SL) und Vorsitzender der Landesorganisation der SL in [[Nordrhein-Westfalen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Nelhiebel: &amp;#039;&amp;#039;Die Henleins gestern und heute. Hintergründe und Ziele des Witikobundes&amp;#039;&amp;#039;, 1962, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ratgeber für den Grund- und Hausbesitzer&amp;#039;&amp;#039;, Fulnek s.&amp;amp;nbsp;a. [1918]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bohemia (Zeitschrift)|Bohemia]]. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 470.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schubert, Leo&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Tobias Weger]]: &amp;#039;&amp;#039;„Volkstumskampf“ ohne Ende? Sudetendeutsche Organisationen, 1945–1955&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main : Lang, 2008, ISBN 978-3-631-57104-0, S. 624&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leo Schubert&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 1991, S. 421f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130542458}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130542458}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130542458|VIAF=8496685}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schubert, Leo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Sudetenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Fulnek)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witikobund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schubert, Leo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Město Albrechtice|Olbersdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. März 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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