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	<title>Leo Rosenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T11:55:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-17T00:07:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leo Rosenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1884]] in [[Riga]]; † [[28. Oktober]] [[1969]] in [[New York City|New York]]) war ein deutscher Fotograf, der vor allem durch seine in den 1920er bis 1930er Jahren entstandenen Bilder aus Gerichtssälen bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leo Rosenthal wurde als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie im damals zu Russland gehörenden Riga geboren. Nach dem Besuch des Städtischen Gymnasiums in Riga studierte er zunächst Medizin, dann Jura in [[Tartu|Dorpat]]. Sein Studium schloss er nach Aufenthalt in Deutschland 1911 ab. Bis 1917 arbeitete er als Strafverteidiger in [[Moskau]]. Dann wurde er Gefängnisdirektor, später Sekretär des Roten Kreuzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Oktoberrevolution]] emigrierte Rosenthal nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand von Schirach: [https://www.spiegel.de/geschichte/gerichtsfotograf-leo-rosenthal-a-947306.html Leo Rosenthal, Diven_Diebe_Diktatoren. Spiegel Online, 17. August 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort arbeitete er als Gerichtsreporter für [[Sozialdemokratie|sozialdemokratische]] Zeitungen wie den &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;. Er begann, während der Gerichtsverhandlungen heimlich zu fotografieren und lieferte Bilder aus sensationellen Prozessen. Er porträtierte unter anderem [[Albert Einstein]] im Zeugenstand oder [[Adolf Hitler]] im Verhör durch [[Hans Litten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Machtergreifung]] wurde Rosenthal im März 1933 in [[Schutzhaft]] genommen, als Lette aber bereits am Tag seiner Verhaftung wieder entlassen. Er zog im April 1933 zurück nach Riga, wo er die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Europa-Ost&amp;#039;&amp;#039; mitbegründete und von seinen Ersparnissen lebte. 1934 ging er als Korrespondent für belgische und skandinavische Zeitungen nach Paris. Am 14. Juni 1940 floh er nach [[Vichy]]. Im Januar 1942 reiste er über [[Marseille]] nach [[Marokko]] aus. Seine Familie blieb in Riga und wurde im Herbst 1941 von den Nationalsozialisten im [[Ghetto Riga|Rigaer Ghetto]] ermordet. Leo Rosenthal überlebte als einziges Mitglied der Familie. Er begann in den Vereinigten Staaten eine zweite Karriere als Photograph bei den [[UN]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|14082801X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/gerichtssaele-in-der-goetterdaemmerung,10810590,10793250.html Gerichtssäle in der Götterdämmerung, Berliner Zeitung vom 21. Juni 2011]&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2011-07/fs-leo-rosenthal#5 Fotostrecke mit Aufnahmen Leo Rosenthals in der Zeit Nr. 7/2011 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Albert Einstein und Adolf Hitler vor dem Richter&amp;#039;&amp;#039;] Die Fotos sind in dem in der Rubrik Literatur angegebenen Buch Leo Rosenthal, &amp;quot;Chronist von Weimar&amp;quot; enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leo Rosenthal: ein Chronist in der Weimarer Republik. Fotografien 1926–1933&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Landesarchiv Berlin; Rechtsanwaltskammer Berlin, Bildauswahl, Recherche und Bildunterschriften Bianca Welzing-Bräutigam, Ausstellungskatalog Text deutsch + englisch, Übersetzung Charlotte Hughes-Kreutzmüller, München 2011, ISBN 978-3-8296-0564-9&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand von Schirach]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bühne der Weimarer Republik. Der Fotograf Leo Rosenthal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Würde des Menschen ist antastbar.&amp;#039;&amp;#039; München: Piper Verlag 2014. ISBN 978-3-492-05658-8. S. 47–59&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=14082801X|LCCN=no/2012/24297|VIAF=107809369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosenthal, Leo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (New York City)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosenthal, Leo &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fotograf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riga]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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