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	<title>Leo Pungs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leo_Pungs&amp;diff=1512134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys: Bild hochkant</title>
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		<updated>2025-10-11T19:44:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild hochkant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leo Pungs.jpg|mini|hochkant|Leo Pungs, um 1930]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leo Wilhelm Julius Pungs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. August]] [[1883]] in [[Moskau]]; † [[16. Februar]] [[1979]] in [[Braunschweig]]) war ein deutscher [[Elektrotechnik]]er und [[Radio]]pionier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leo Pungs war Sohn eines niederrheinischen Fabrikbesitzers in Moskau und Schüler der dortigen St.-Michael-Schule. Nach Rückkehr seiner Eltern nach Deutschland studierte er bis 1906 Elektrotechnik an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]]. Nach bestandener Diplomhauptprüfung blieb er noch drei Jahre als Assistent bei [[Erasmus Kittler]]. Danach ging er in die Industrie. 1910 konstruierte er Drehstrommotoren bei [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie]] in [[Baden AG|Baden]] in der Schweiz. Danach ging er wieder nach Darmstadt zurück und promovierte 1912 bei [[Waldemar Petersen]] mit seiner Arbeit: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Permittivität|dielektrische]] Verhalten flüssiger Isolierstoffe bei hohen Wechselspannungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pungs drossel.jpg|miniatur|Pungs-Drossel]]&lt;br /&gt;
Im Anschluss trat er als Entwicklungsingenieur bei der [[C. Lorenz|C. Lorenz AG]] in Berlin ein, die sich für Funktechnik seit 1906, seit sie die Rechte an [[Valdemar Poulsen]]s Lichtbogen-Sender erworben hatte, zu einem Konkurrenten der [[Telefunken]] entwickelte. Im Ersten Weltkrieg diente er bei der Kaiserlichen Marine, leitete das Funklaboratorium und arbeitete mit [[Hans Harbich]] an Peil- und Navigationsgeräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er Laborleiter und Prokurist der &amp;#039;&amp;#039;C. Lorenz AG&amp;#039;&amp;#039;. Bereits 1913 hatte er ein Verfahren zur [[Amplitudenmodulation]] ungedämpfter Schwingungen unter Verwendung von gesteuerten Eisendrosseln entwickelt. Die nach ihm benannte [[Pungs-Drossel]] war ein wichtiges Bauelement für die Entwicklung von Rundfunksendern und wurde auch bei der Ausstrahlung der ersten Versuchssendungen über die Sendeanlagen in [[Königs Wusterhausen]] und [[Eberswalde]] in den Jahren 1920 und 1921 eingesetzt. Unter seiner Leitung wurde auch eine Fernsprech-Funkverbindung zwischen Kopenhagen und der Insel Bornholm hergestellt. Gemeinsam mit [[Felix Gerth]] entwickelte er die „Hapug-Modulation“, ein energiesparendes Modulationsverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 gründete er an der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig]] das zweite &amp;#039;&amp;#039;Institut für Schwachstromtechnik&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland, das er bis 1954 leitete. Während des Zweiten Weltkriegs war er wieder bei der Kriegsmarine und befasste sich unter anderem mit Antennentechnik, aber auch der Tarnung fester und beweglicher Ziele gegenüber funkgestützter Erkennungs- und Ortungsverfahren (Funkmesstechnik, bzw. moderne Bezeichnung [[Radar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 bis 1953 war Pungs Vorsitzender der Klasse Ingenieurwissenschaften der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leo Pungs war verheiratet mit Anna-Lucia Pungs geb. Drewa (1883–1979).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1933: Gauß-Weber-Gedenkmünze der [[Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1958: Dr.-Ing. E. h. der [[TU Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Philipp-Reis-Plakette]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zeitschrift für das Post- und Fernmeldewesen]] (ZPF) Heft-Nr. 23/1963; S. 907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das dielektrische Verhalten flüssiger Isolierstoffe bei hohen Wechselspannungen.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Hochfrequenztechnik.&amp;#039;&amp;#039; Wolfenbütteler Verlagsanstalt, Wolfenbüttel 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parametrische Systeme.&amp;#039;&amp;#039; mit Karl-Heinz Steiner. Hirzel, Stuttgart 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meßtechnik der kontinuierlichen Modulationsverfahren.&amp;#039;&amp;#039; mit Hans Fricke. Braun, Karlsruhe 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://smw.ndb-online.de/images/0/01/Leo-pungs-portr%C3%A4t.jpg Porträtfoto]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10703154X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dgpt.org/de/Wir_denken_an.html&amp;amp;year=2008 Biografie (Personen im August 2008)] bei der [[Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte|Deutschen Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Frank Dittmann]]: [https://www.deutsche-biographie.de/ppn10703154X.html Leo Pungs], in: [[NDB-online]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10703154X|VIAF=54653581}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pungs, Leo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pungs, Leo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pungs, Leo Wilhelm Julius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Elektrotechniker und Radiopionier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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