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	<title>Leo Navratil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Karl Gruber: /* Einleitung */ öb</title>
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		<updated>2026-04-11T12:19:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; öb&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leo Navratil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[3. Juli]] [[1921]] in [[Türnitz]]; gestorben am [[18. September]] [[2006]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Psychiater]], der in der 2007 geschlossenen [[Niederösterreichische Landesnervenklinik Gugging|Niederösterreichischen Landesnervenklinik Gugging]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Navratil war Entdecker und Förderer der ersten Generation von Künstlern aus [[Maria Gugging|Gugging]], unter diesen [[Johann Hauser (Künstler)|Johann Hauser]], [[Ernst Herbeck]], [[Philipp Schöpke]], [[Oswald Tschirtner]] und [[August Walla]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Navratil, Leo, 1921–2006. |Titel=Art brut und Psychiatrie : Gugging 1946–1986 : kompendium |Verlag=Verlag Christian Brandstätter |Ort=Wien |Datum=1999 |ISBN=3-85447-876-3 |Seiten=69}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er prägte den Begriff [[Zustandsgebundene Kunst]] in Bezug auf das Kunstschaffen von Menschen mit Psychiatriehintergrund oder Behinderung allgemein und im Speziellen in Bezug auf die Künstler aus Gugging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Breicha, Otto; Navratil, Leo; Vollmost, Ilse Maria |Hrsg=Navratil, Leo |Titel=Der Himmel ELLENO: Zustandsgebundene Kunst: Zeichnungen und Malereien aus dem Niederösterreichischen Landeskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Klosterneuburg |Ort=Graz |Datum=1975}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zustandsgebundene Kunst als kategorisierende Begrifflichkeit wird kontrovers diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf marginalisierte künstlerische Ausdrucksformen sind ähnliche Kategorisierungen wie [[Art brut]] oder [[Outsider Art]] verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leo Navratil wurde am 3. Juli 1921 als Sohn des Türnitzer Werkführers Leopold Navratil (* 12. August 1895 in Türnitz; † 6. Februar 1974 in [[Kalwang]])&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch Türnitz, tom. XIV, fol. 95 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/tuernitz/01%252F13/?pg=97 Faksimile]), abgerufen am 2. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Ehefrau Anna (geborene Brenner; * 30. April 1896) in Türnitz geboren und am 17. Juli 1921 auf den Namen Leo getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Leo&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch Türnitz, tom. XV, fol. 145 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/tuernitz/01%252F14/?pg=159 Faksimile]), abgerufen am 2. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großvater väterlicherseits, ebenfalls ein Leopold Navratil, war Schuhfabrikant in Türnitz; der Großvater mütterlicherseits war Anstreichermeister in [[Wien]]-[[Sievering]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Leo&amp;quot;/&amp;gt; Seine Eltern hatten am 22. Mai 1920 in Türnitz geheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Leo&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Trauungsbuch Türnitz, tom. ?, fol. 11 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/tuernitz/02%252F12/?pg=13 Faksimile]), abgerufen am 2. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus der Künstler vom Osten.jpg|mini|Haus der Künstler bzw. gegründet als &amp;#039;&amp;#039;Zentrum für Kunst- und Psychotherapie&amp;#039;&amp;#039;]]Im Jahr 1946 begann Leo Navratil, nach Abschluss seines Medizinstudiums an der [[Universität Wien]], seine Tätigkeit als Psychiater in der damals sogenannten [[Niederösterreichische Landesnervenklinik Gugging|Heil- und Pflegeanstalt Gugging]]. Parallel dazu widmete er sich dem Studium der [[Psychologie]] und [[Anthropologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 1945 heiratete Leo Navratil in der [[Schottenfelder Kirche|Pfarrkirche St. Laurenz am Schottenfeld]] die Medizinstudentin [[Erna Navratil|Erna Girsule]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Leo&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.weinsberg.de/startseite/justinus-kerner-preis/1990-professor-dr-leo-navratil/kurzbiographie-leo-navratil.pdf?cid=cj7 Leo Navratil – Kurzbiographie], abgerufen am 2. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; die später ebenfalls als Psychiaterin in der Anstalt in Gugging tätig war. Aus dieser Ehe entstammen eine Tochter (* 1947) und ein Sohn, der Künstler [[Walter Navratil]] (1950–2003). 1956 wurde Leo Navratil zum Primarius in der Gugginger Klinik berufen. Er war dort bis zum Jahr 1986 als Psychiater tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 absolvierte Navratil einen halbjährigen Auslandsaufenthalt am Institute of Psychiatry am Maudsley Hospital, London. Während dieser Zeit setzte er sich mit der Publikation &amp;#039;&amp;#039;Personality Projection in the Drawing of the Human Figure (A Method of Personality Investigation)&amp;#039;&amp;#039; (London 1949) der amerikanischen Psychologin [[Karen Machover]] (1902–1996) auseinander. Die Befassung mit Machovers Zeichentest-Methode bezeichnete Navratil später als Schlüsselmoment für sein Wirken im Forschungsgebiet von Psychiatrie und Kunst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Österreich im Jahr 1954 führte Navratil die ersten Zeichentests zu diagnostischen Zwecken in Gugging durch. Er bemerkte dabei, dass die entstehenden Blätter in ihrem Ausdruck teils weit über die erwartete diagnostische Funktion hinausgingen. Von diesem Zeitpunkt an setzte er sich mit dem Themengebiet von Kunst und Psychiatrie auseinander.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Publikation &amp;#039;&amp;#039;Schizophrenie und Kunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leo Navratil |Titel=Schizophrenie und Kunst. Ein Beitrag zur Psychologie des Gestaltens |Auflage=1 |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag |Ort=München |Datum=1965 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahr 1965 versuchte sich Navratil erstmals in einer psychiatrischen und gleichzeitig kunstwissenschaftlichen Perspektive. Er nimmt dabei Bezug auf Vorbilder aus diesem Themengebiet, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Europa aktiv waren, wie [[Hans Prinzhorn]], [[Walter Morgenthaler]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; oder Paul Meunier alias Marcel Réja. Die argumentative Struktur des Buches ähnelt stark der von Prinzhorns Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Bildnerei der Geisteskranken]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Röske |Hrsg=Georg Theunissen |Titel=Die Psychose als Künstler. Leo Navratils „Schizophrenie und Kunst“. Eine Kritik |Sammelwerk=Außenseiter-Kunst: außergewöhnliche Bildnereien von Menschen mit intellektuellen und psychischen Behinderungen |Ort=Bad Heilbrunn |Datum=2008 |Seiten=103-117}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Navratils Veröffentlichung gelangten zum ersten Mal Abbildungen von Zeichnungen von Kunstschaffenden aus der psychiatrischen Klinik in Gugging an die Außenwelt. Diese unter Pseudonym veröffentlichten Werke erregten das Interesse von Kunstschaffenden dieser Zeit, die begannen, von Wien in das Krankenhaus nach Gugging zu pilgern, um deren Schöpferinnen und Schöpfer kennenzulernen und mehr zu sehen. Zu nennen sind hier unter anderem Loys Egg, [[Alfred Hrdlicka]], [[Friederike Mayröcker]], [[Peter Pongratz (Künstler)|Peter Pongratz]] oder [[Arnulf Rainer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Feilacher |Hrsg=Nina Ansperger, Johann Feilacher |Titel=gehirngefühl.! : Kunst aus Gugging von 1970 bis zur Gegenwart |Sammelwerk=gehirngefühl.! : Kunst aus Gugging von 1970 bis zur Gegenwart |Verlag=Residenz Verlag |Ort=Salzburg |Datum=2018 |ISBN=978-3-7017-3450-4 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine ähnliche Reaktion hatte auch die Veröffentlichung der &amp;#039;&amp;#039;Bildnerei der Geisteskranken&amp;#039;&amp;#039; durch Prinzhorn in den 1920er Jahren ausgelöst, die zur „Bibel“ der [[Surrealismus|Surrealisten]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1970 fand die erste Ausstellung von Kunstwerken aus Gugging in der [[Galerie nächst St. Stephan]] in Wien statt. Der Titel der Ausstellung lautete: &amp;#039;&amp;#039;Pareidolien. Druckgraphik aus dem Niederösterreichischen Landeskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Klosterneuburg.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leo Navratil |Titel=Gugging 1946–1986. Die Künstler und ihre Werke. |Sammelwerk=Gugging 1946-1986 |Band=2 |Verlag=Brandstätter |Ort=Wien |Datum=1997 |ISBN=3-85447-717-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Grund des Erfolgs dieser ersten Schau folgten weitere internationale Ausstellungen von Kunst aus Gugging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der achtziger Jahre wurden Umstrukturierungen im Krankenhaus in Gugging vorgenommen. Diese brachten eine entscheidende Chance für Navratil und eine Gruppe künstlerisch talentierter Patienten mit sich: 1981 konnte Navratil das Zentrum für Kunst-Psychotherapie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leo Navratil |Titel=Die Künstler aus Gugging |Auflage=2 |Verlag=Medusa |Ort=Wien |Datum=1983 |ISBN=3-85446-080-5 |Seiten=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. das spätere Haus der Künstler gründen. 18 Patienten zogen in das Zentrum ein und hatten ab diesem Zeitpunkt die Möglichkeit in ihrem Wohnbereich künstlerisch zu arbeiten und dabei besondere Unterstützung zu erfahren; dass ausschließlich Männer berücksichtigt wurden, lässt sich durch Navratils Tätigkeit in der Männerabteilung der Klinik begründen. Im Jahr 1986 trat [[Johann Feilacher]], ab diesem Zeitpunkt Leiter und Namengeber des Hauses der Künstler sowie später Gründer und künstlerischer Direktor des &amp;#039;&amp;#039;museum gugging&amp;#039;&amp;#039;, Navratils Nachfolge an. Der Antritt dieser Nachfolge ging mit über mehrere Jahre andauernden, zum Teil öffentlichen ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten zwischen Navratil und Feilacher einher, die jedoch letztendlich beigelegt werden konnten. [[Datei:Maria Gugging Wandbild beim Museum.jpg|mini|Keramisches Wandbild geschaffen von August Walla, das Wandbild befindet sich neben dem Museum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. September 2006 verstarb Leo Navratil an den Folgen eines [[Schlaganfall]]s in einem Wiener Krankenhaus, er wurde auf dem [[Gersthofer Friedhof]] zur letzten Ruhe gebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
Neben Zuspruch ereilte Navratil auch harsche Kritik. 1976 besuchte ihn der österreichische Schriftsteller [[Gerhard Roth (Autor)|Gerhard Roth]]. Er hatte Gelegenheit, die Klinik zu besichtigen und einigen Gesprächen des Arztes mit seinen Patienten beizuwohnen. Darüber schrieb er in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 245, 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Patienten wären „schäbig, eintönig, kaserniert“ untergebracht gewesen und in den Gesprächen hätten sie und Navratil „oft aneinander vorbei“ geredet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ernst Klee |url=https://www.zeit.de/1979/11/mit-pille-und-pinsel/komplettansicht |titel=Mit Pille und Pinsel |werk=Zeit online |datum=1979-03-09 |abruf=2018-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Schmerz seiner Patienten wäre Navratil nicht nachgegangen. Roth warf ihm vor, er habe sich für ihre Kunst, nicht aber für ihr Leid und ihre Genesung interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 meldete sich der Journalist [[Ernst Klee]] anlässlich zweier Neuveröffentlichungen von Navratil&amp;lt;ref&amp;gt;Beide 1978 erschienen:&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Leo Navratil |Titel=Johann Hauser. Kunst aus Manie und Depression |Verlag=Rogner und Bernhard |Ort=München |Datum=1978 |ISBN=3-8077-0105-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Leo Navratil |Titel=Gespräche mit Schizophrenen. Die Gugginger Künstler Hagen Reck, Ernst Herbeck, Karl R., Aurel, Max, Edmund Mach, Johann G., August Walla, Josef B., Oswald Tschirtner, Hans Grausam |Verlag=Paranus-Verlag |Ort=Neumünster |Datum=2000 |ISBN=3-926200-42-1 |VerlagEA=Deutscher Taschenbuch-Verlag |OrtEA=München |JahrEA=1978}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; zu Wort. Dabei erinnerte er an Roths Kritik und ergänzte:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Werke Geisteskranker werden als Ausflüge in die seelische Unterwelt bestaunt. Der Kranke wird wie ein exotisches Wesen vorgeführt. Man genießt fasziniert die Zauberlandschaft psychotischer Exkursionen, die Innenwelt der Ausgesperrten, feiert die Werke als bizarre Psychokunst. Aber die, die Werke malten, zeichneten, kritzelten, aufschrieben, läßt man im Zwinger. Psychopathologische Texte und Bilder sind ‚in‘: wie exzentrisch, absurd, erotisch, sexuell! Wären die Künstler nur halbwegs so prächtig plaziert wie ihre Werke.&lt;br /&gt;
 |Autor=Ernst Klee&lt;br /&gt;
 |Quelle=Zeit online&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ernst Klee |url=https://www.zeit.de/1979/11/mit-pille-und-pinsel/komplettansicht |titel=Mit Pille und Pinsel |werk=Zeit Online |datum=1979-03-09 |abruf=2018-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1983 erhielt Leo Navratil die [[Hans Prinzhorn#Das Prinzhorn Museum der Universität Heidelberg|Hans-Prinzhorn-Medaille]] der &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Gesellschaft für Kunst &amp;amp; Psychopathologie des Ausdrucks e.&amp;amp;nbsp;V. (DGPA).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dgpa.org/prinzhorn.php?m=6 DGPA]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990 wurde Navratil in Würdigung seines schriftstellerischen und ärztlichen Lebenswerkes mit dem [[Justinus Kerner#Justinus-Kerner-Preis|Justinus-Kerner-Preis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schizophrenie und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1965. (Überarbeitete Neuausgabe (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039; Band 12386 &amp;#039;&amp;#039;Geist und Psyche&amp;#039;&amp;#039;), Fischer, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-596-12386-0)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schizophrenie und Sprache.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1966. (zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Schizophrenie und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1976, {{Falsche ISBN|3-423-04267-1}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;a+b leuchten im Klee. Psychopathologische Texte.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 1971, ISBN 3-446-11396-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Schizophrenie und Die Federzeichnungen des Patienten O.T.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1974, ISBN 3-423-04147-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Hauser. Kunst aus Manie und Depression.&amp;#039;&amp;#039; Rogner &amp;amp; Bernhard, München 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gespräche mit Schizophrenen&amp;#039;&amp;#039;. dtv, München 1978; NA: &amp;#039;&amp;#039;Gespräche mit Schizophrenen: die Gugginger Künstler Hagen Reck, Ernst Herbeck, Karl R., Aurel, Max, Edmund Mach, Johann G., August Walla, Josef B., Oswald Tschirtner, Hans Grausam, Paranus.&amp;#039;&amp;#039; Neumünster 2000, ISBN 3-926200-42-1.&lt;br /&gt;
* Ernst Herbeck: &amp;#039;&amp;#039;Alexander. Ausgewählte Texte 1961–1981&amp;#039;&amp;#039; (Nachwort von Leo Navratil), Residenz, Salzburg 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Künstler aus Gugging.&amp;#039;&amp;#039; Medusa, Berlin/Wien 1983, ISBN 3-85446-080-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schizophrenie und Dichtkunst.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1986, ISBN 3-423-15020-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;August Walla, sein Leben und seine Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Greno, Nördlingen 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schizophrenie und Religion.&amp;#039;&amp;#039; Brinkmann &amp;amp; Bose, Berlin 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Überlegenheit des Bären. Theorie der Kreativität.&amp;#039;&amp;#039; Arcis, München 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gugginger Methode: Kunst in der Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Monographien zur Kunsttherapie&amp;#039;&amp;#039;. Band 1). G. Fischer, Ulm/Stuttgart/Jena/Lübeck 1998, ISBN 3-437-51036-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Art brut und Psychiatrie: Gugging 1946–1986, Kompendium.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Brandstätter, Wien 1999:&lt;br /&gt;
** Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Art brut und Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-85447-876-3.&lt;br /&gt;
** Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Künstler und ihre Werke.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-85447-717-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Manisch-depressiv: zur Psychodynamik des Künstlers.&amp;#039;&amp;#039; Brandstätter, Wien/München 1999, ISBN 3-85498-006-X.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* &amp;#039;&amp;#039;Schizogenie? Ansichten eines Therapierten&amp;#039;&amp;#039;. Taschenbuch 3 Ausgaben, sortiert. Hubert &amp;amp; Bosse Düsseldorf 1997.&lt;br /&gt;
* Michael von Suttner. &amp;#039;&amp;#039;Schizophrenie beim Geschlechtsverkehr&amp;#039;&amp;#039;, gesammelte Zeichnungen. Brommert &amp;amp; Zarachnow, Mertens, Hildesheim 2001.nicht zu finden, nähere Angaben??--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst Herbeck]], die Vergangenheit ist klar vorbei.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Carl Aigner]] und Leo Navratil. Kunsthalle Krems, Brandstätter, Wien 2002, ISBN 3-85498-164-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiel ==&lt;br /&gt;
* 1972: &amp;#039;&amp;#039;Lebendige schizophrene Welt&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Ferry Bauer]] ([[Österreichischer Rundfunk|ORF Oberösterreich]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://oe1.orf.at/hoerspiel/suche/7431 OE1-Hörspieldatenbank] (Lebendige schizophrene Welt, ORF-OÖ 1972)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Die Gugginger Künstler, Gespräch mit Dr. Leo Navratil (1921–2006). In: [[Manfred Chobot]]: &amp;#039;&amp;#039;Blinder Passagier nach Petersburg&amp;#039;&amp;#039;. Essays und Interviews. [[edition lex liszt 12]], Oberwart 2009. ISBN 978-3-901757-90-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121307697}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|121307697}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/1e5c3417-d1e8-4dbf-a944-c9a6d9d8fd17.aspx Gespräch mit Leo Navratil] im Magazin [[NZZ Folio]]&lt;br /&gt;
* Burkhart Brückner, Robin Pape: [http://biapsy.de/index.php/de/9-biographien-a-z/118-navratil-leo Biographie von Leo Navratil] In: Biographisches Archiv der Psychiatrie (BIAPSY).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121307697|LCCN=n82142308|VIAF=111525492}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Navratil, Leo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Art brut)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsttherapeut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Klosterneuburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Navratil, Leo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Psychiater&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Türnitz]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karl Gruber</name></author>
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