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	<title>Lenzerheide (Pass) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lenzerheide_(Pass)&amp;diff=520213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Churwaldnertal</title>
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		<updated>2025-10-21T16:51:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Churwaldnertal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Hochtal Lenzerheide und den dortigen Passübergang. Zum Ort Lenzerheide in der politischen Gemeinde Vaz/Obervaz siehe [[Lenzerheide/Lai]]. Für weitere Begriffe siehe [[Lenzerheide]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
| NAME             = Lenzerheide&lt;br /&gt;
| BILD             = Passhöhe Lenzerheide.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Parpanerhöhe&lt;br /&gt;
| REGION           = [[Kanton Graubünden|Graubünden]]&lt;br /&gt;
| REGION-BEZ       = Kanton&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = CH-GR&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE         = 1547&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE-BEZUG   = CH&lt;br /&gt;
| AUSBAU           = [[Hauptstrasse 3]]&lt;br /&gt;
| ERBAUT           = 1935–1940&lt;br /&gt;
| SPERRE           = &lt;br /&gt;
| SPERREART        = &lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
| DENZEL           = &lt;br /&gt;
| SEITE1           = Nord&lt;br /&gt;
| WASSER1          = [[Rhein]]&lt;br /&gt;
| ORT1             = [[Chur]]&lt;br /&gt;
| SPERRE1          = &lt;br /&gt;
| LÄNGE1           = 17.6&lt;br /&gt;
| HD1              = 881&lt;br /&gt;
| BERGWERTUNG1     = &lt;br /&gt;
| DENZEL1          = &lt;br /&gt;
| MAXSTEIGUNG1     = 10.7&lt;br /&gt;
| DSTEIGUNG1       = &lt;br /&gt;
| STEILSTERKM1     = &lt;br /&gt;
| SEITE2           = Süd&lt;br /&gt;
| WASSER2          = [[Albula (Fluss)|Albula]]&lt;br /&gt;
| ORT2             = [[Tiefencastel]]&lt;br /&gt;
| SPERRE2          = &lt;br /&gt;
| LÄNGE2           = 14&lt;br /&gt;
| HD2              = 713&lt;br /&gt;
| BERGWERTUNG2     = &lt;br /&gt;
| DENZEL2          = &lt;br /&gt;
| MAXSTEIGUNG2     = 10&lt;br /&gt;
| DSTEIGUNG2       = &lt;br /&gt;
| STEILSTERKM2     = &lt;br /&gt;
| KARTE            = &lt;br /&gt;
| POSKARTE         = &lt;br /&gt;
| ALTERNATIVKARTE  = &lt;br /&gt;
| LAT              = 46/45/15/N&lt;br /&gt;
| LONG             = 09/33/33/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lenzerheide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gelegentlich auch &amp;#039;&amp;#039;Lenzerheidepass&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Hochtal im [[Kanton Graubünden]] in der [[Schweiz]], das sich von der südlich des Dorfes [[Parpan]] gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Parpanerhöhe&amp;#039;&amp;#039; (1547 m.&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.) mit meist sanftem Gefälle über eine Länge von gut sechs Kilometern in Richtung Süden bis nach St. Cassian (1415 m.&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.) erstreckt. Zum grössten Teil liegt das Hochtal in der Gemeinde [[Vaz/Obervaz]]. Ganz im Süden liegt es auf Boden der Gemeinde [[Lantsch/Lenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von [[Chur]] über [[Lenzerheide/Lai]] nach [[Tiefencastel]] führende 32 Kilometer lange Teilstück der [[Hauptstrasse 3]] durchquert die Lenzerheide auf ihrer ganzen Länge. Sie dient nicht nur der Erschliessung der anliegenden Gemeinden, sondern wird auch stark vom Durchgangsverkehr in Richtung [[Oberhalbstein]] und [[Engadin]] frequentiert, da die Strecke über die Lenzerheide kürzer ist als die Verbindung über die [[Schinschlucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lenzerheide Hochtal.jpg|mini|links|Blick über das Hochtal von Lenzerheide nach Südosten über das [[Albulatal]] hinweg durch das [[Oberhalbstein]] in Richtung [[Julierpass]]]]&lt;br /&gt;
Zur Römerzeit und im Mittelalter führte von Chur über die Lenzerheide und weiter über den Julier- und Maloja- bzw. später den [[Septimer|Septimerpass]] eine der beiden historisch wichtigsten Bündner Alpentraversierungen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bgdi.admin.ch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.geo.admin.ch/ch.astra.ivs-nat/PDF/GR00230000.pdf |titel=GR 23 „Chur–Tiefencastel; Lenzerheide“ |hrsg=Inventar historischer Verkehrswege |werk=geo.admin.ch |format=PDF; 417&amp;amp;nbsp;kB |seiten=1 |kommentar=Bezeichnung als {{&amp;quot;|passähnliche Gegensteigung von fast 700&amp;amp;nbsp;m}} |zugriff=2019-11-01 |archiv-url= |archiv-datum= |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Obere Strasse&amp;#039;&amp;#039; in den Süden. Auf dem Weg über die Lenzerheide konnte man den Umweg über das [[Domleschg]] sowie die früher sehr [[Ausgesetztheit|ausgesetzte]] [[Schinschlucht]] vermeiden. Die &amp;#039;&amp;#039;Obere Strasse&amp;#039;&amp;#039; stand in Konkurrenz zur &amp;#039;&amp;#039;Unteren Strasse&amp;#039;&amp;#039; über [[Thusis]] und den [[Splügenpass]] nach [[Chiavenna]] oder über den [[San-Bernardino-Pass|San Bernardino]] nach [[Bellinzona]], deren Engpass, die [[Viamala]], im Jahre 1473 zum Saumweg ausgebaut wurde. In einem gewaltigen Strassenbauprogramm wurden nach den Hungersnöten 1816/17, als Getreidelieferungen auf der Alpensüdseite verdarben, weil auf den Saumpfaden kein Transport möglich war, alle Talschaften bis zur [[Alte Averserstrasse|Averserstrasse]] von 1897 zu &amp;#039;&amp;#039;Commercialstrassen&amp;#039;&amp;#039; von mindestens vier Metern Breite ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau der Strecke über die Lenzerheide zur Kunststrasse erfolgte ab etwa 1840. Die touristische Nutzung erfuhr durch die [[Kanton Graubünden#Verkehr|Zulassung privater Motorfahrzeuge]] ab 1926 &amp;#039;&amp;#039;erwartungsgemäss&amp;#039;&amp;#039; einen Aufschwung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mair 1930&amp;quot; /&amp;gt; Von 1935 bis 1940 wurde die Strasse für den Automobilverkehr umgestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GR 23.2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.geo.admin.ch/ch.astra.ivs-nat/PDF/GR00230200.pdf |titel=GR 23.2 (Strecke GR 23 „Chur–Tiefencastel; Lenzerheide“, Linienführung 2 „Kunststrasse“) |hrsg=Inventar historischer Verkehrswege |werk=geo.admin.ch |format=PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB |zugriff=2019-11-01 |archiv-url= |archiv-datum= |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1960er-Jahren war auf der Strasse für Automobilisten bereits eine &amp;#039;&amp;#039;flotte Fahrt&amp;#039;&amp;#039; möglich, während die westlich verlaufende Strecke durch die [[Schinschlucht]] noch &amp;#039;&amp;#039;sehr langsam und vorsichtig&amp;#039;&amp;#039; zu befahren war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mair 1965&amp;quot;&amp;gt;Kurt Mair: &amp;#039;&amp;#039;Die Hochstraßen der Alpen&amp;#039;&amp;#039;. Richard Carl Schmidt &amp;amp; Co, Braunschweig 1965, S. 323.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute jedoch verläuft – der Signalisierung folgend – der grössere Teil des Verkehrs von Chur in Richtung des [[Julierpass]]es über die [[Autobahn 13 (Schweiz)|Autostrasse A13]] und die Schinstrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lenzerhorn-steinke.jpg|mini|Das Wasser aus dem Hochtal entwässert links nach Süden und erreicht nach der westlichen Umrundung des Massivs des [[Stätzerhorn]]s Chur (nach rechts)]]&lt;br /&gt;
Die Lenzerheide erstreckt sich als im Durchschnitt rund ein Kilometer breites Hochtal von der zwischen [[Valbella]] und [[Parpan]] gelegenen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parpanerhöhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Norden bis nach St. Cassian im Süden. Das Hochtal gliedert sich, von Norden nach Süden, in die Gebiete Canols (mit dem Dorf Valbella), Lai (mit dem [[Heidsee]] und dem Dorf [[Lenzerheide/Lai]]) sowie Planoiras, mit dem ausgedehnten Waldgebiet und dem Golfplatz. Letzterer steht, wie auch das Gebiet um St. Cassian, auf Gebiet der Gemeinde [[Lantsch/Lenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser des Heidsees fliesst, bis auf eine sogenannte Restwassermenge, ab der Wasserfassung bei Clavadoiras in südwestlicher Richtung zuerst durch einen Kanal und dann, mit einem Gefälle von 599 Metern, durch einen Druckstollen ins [[Kraftwerk Solis]] und von dort, durch einen weiteren Druckstollen, nach Nordwesten ins Kraftwerk [[Sils im Domleschg]], bevor es in die [[Albula (Fluss)|Albula]] und nach gut einem Kilometer in den [[Hinterrhein]] gelangt. Die Restwassermenge fliesst durch ihr angestammtes Bachbett, als [[Heidbach (Albula)|&amp;#039;&amp;#039;Rain digl Lai&amp;#039;&amp;#039;]], südwärts direkt in die Albula.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschlossen wird das Hochtal über die Hauptstrasse 3. Deren Nordrampe steigt am Ausgang des [[Churwaldnertal]]s direkt von Chur aus mit drei Serpentinenpaaren an und erreicht eine Höchststeigung von elf Prozent. Die Südrampe ist weniger steil und verläuft nach zwei Kehren oberhalb [[Tiefencastel]] in sanfterer Steigung auf die Hochebene der Lenzerheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das breite Hochtal verläuft nahezu parallel zum unteren Teil des [[Hinterrhein]]s mit dem Domleschg. Dazwischen liegt eine Gebirgskette mit den Bergen [[Stätzerhorn]], [[Piz Danis]], [[Piz Scalottas]] und [[Crap la Pala]]. Die Lenzerheide scheint das [[Oberhalbstein]] nach Norden fortzusetzen. Die deshalb im 19. Jahrhundert aufgekommene Vermutung, das von [[Eiszeitalter|eiszeitlichen]] Gletschern geformte Tal von Lenzerheide sei der frühere Unterlauf des Albula-Talsystems, ist umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in die Neuzeit hinein soll das durch Bergstürze und eiszeitliche Gletscher geformte Tal seiner Wildheit, seines rauen Klimas und seiner Schneestürme wegen berüchtigt gewesen sein. Dank der gezielten Bewaldung weiter Teile der Hochebene erhielt das bis dahin stark dem Wind ausgesetzte Tal sein heutiges mildes Klima.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Ludescher: &amp;#039;&amp;#039;Lenzerheide-Valbella. Vom Maiensäss zum Kurort&amp;#039;&amp;#039;. Casanova Druck AG, Chur 1984, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valbella Ortseingang Nord.jpg|mini|Das flache Gelände zwischen dem Passübergang und dem Ortsrand von Valbella]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Lenzerheide wird auf die mit Alpenblumen bewachsenen Magerwiesen, die die Landschaft zwischen [[Lantsch/Lenz]] und dem [[Heidsee]] prägten, zurückzuführen sein. Im Übrigen ist bis heute die Herkunft dieses norddeutsch klingenden Namens im [[Bündnerromanisch|romanischen]] Sprachgebiet (die Flurnamen auf der Lenzerheide sind durchwegs romanisch) nicht erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früheste bekannte Urkunde, in welcher der Name „Lenzerhaid“ erwähnt wird, ist der Kaufvertrag vom 20. Februar 1456, mit welchem die damals gerade selbständig gewordene Gemeinde Obervaz von den völlig verarmten Grafen von Werdenberg-Sargans das heutige Gemeindegebiet, zu dem, wie erwähnt, auch die Lenzerheide gehört, für 600 Gulden abkaufte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hilarius Simonet: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Kurortes Lenzerheide&amp;#039;&amp;#039;. Buchdruckerei Condrau, Disentis 1954, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Besitz der Grafen von Werdenberg-Sargans war das Gebiet um 1440 durch die Heirat von Ursula von Vaz, einer Tochter und Erbin des vermutlich 1438 verstorbenen mächtigen Freiherrn Donat von Vaz, mit dem Grafen von Werdenberg-Sargans, gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hilarius Simonet: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Kurortes Lenzerheide&amp;#039;&amp;#039;. Buchdruckerei Condrau, Disentis 1954, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Adelshäusern wurde im Mittelalter Deutsch gesprochen, während ihre bäuerlichen Untertanen in weiten Teilen Graubündens Romanisch sprachen. So erklärt es sich, dass die Flurnamen durchwegs romanisch sind, während die Landesfürsten für grössere Gebiete deutsche Namen verwendeten. Noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein hörte man in Obervaz nie &amp;#039;&amp;#039;Geu van a Lenzerheid.&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;Geu van a Cuolm&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ich gehe zu Berg&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;auf mein Berggut&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Hilarius Simonet: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Kurortes Lenzerheide&amp;#039;&amp;#039;. Buchdruckerei Condrau, Disentis 1954, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erkundung der Alpentäler durch deutsche Alpenkundler im 18. Jahrhundert tauchte der Name Lenzerheide dann in Reiseberichten auf. Ein Nachweis dafür findet sich im späten 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
{{Zitat|Von Parpan aus kommt man über die der daselbst herrschenden Winde und Wetter wegen so sehr verschrieenen zweytausend Schritt lange Lentzer Haide Planuras in 2 Stunden I. auf Lenz, Laentz, doch trift man unterwegens 1 Stunde von Parpan noch ein Wirtshaus an.|Autor=[[Heinrich Ludwig Lehmann]]|Quelle=Die Republik Graubünden (1797–1799)|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Ludwig Lehmann |Titel=Die Republik Graubünden historisch-geographisch-statistisch dargestellt |Band=2 |Verlag=Keil |Ort=Magdeburg / Brandenburg |Jahr=1799 |Seiten=72 f. |Online=[http://books.google.ch/books?id=VPAOAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA72#v=twopage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Stelle auf Google Books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sich auf das Gebiet südlich von Lenzerheide/Lai beziehende Name &amp;#039;&amp;#039;Planoiras&amp;#039;&amp;#039; (obervazerromanisch für &amp;#039;&amp;#039;Ebenen&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Landeskarte der Schweiz]] nicht verzeichnet, jedoch, gemäss dem von der Gemeinde Vaz/Obervaz 1993 herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Codesch da Vaz&amp;#039;&amp;#039;, bereits im 18. Jahrhundert bezeugt. Er hat besonders im Zusammenhang mit dem auf der Lenzerheide seit einigen Jahren stattfindenden Planoiraslauf, einem Volkslanglauf, Bekanntheit erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Lai&amp;#039;&amp;#039; (romanisch für &amp;#039;&amp;#039;See&amp;#039;&amp;#039;) des mittleren Teils mit dem Dorf Lenzerheide und dem Heidsee stammt aus der Zeit, als die Ebene zwischen Valbella und dem nördlichen Dorfeingang von Lenzerheide noch grösstenteils vom See bedeckt war. Dieser zog sich im Laufe der Jahrhunderte immer weiter in Richtung des heutigen Valbella zurück, bis er von 1917 bis 1919 zu einem Stausee ausgebaut wurde. Noch heute ist der Boden zwischen der Staumauer des Heidsees und dem nördlichen Dorfausgang des Ortes Lenzerheide teilweise Sumpfgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Canols&amp;#039;&amp;#039; des nördlichen Teils der Hochebene Lenzerheide mit Valbella ist ebenfalls romanisch und bedeutet vermutlich &amp;#039;&amp;#039;Kanäle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Lenzerheidepass&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Pass über die Lenzerheide&amp;#039;&amp;#039;) ist kein offizieller Name; weder die [[Landeskarte der Schweiz|Landeskarte]] noch die erforschten 142 Flurnamen verzeichnen einen Pass.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://search.ortsnamen.ch/de |titel=ortsnamen.ch |sprache=de |abruf=2022-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst durch das Aufkommen von Individualverkehr – Motorfahrzeuge waren im Kanton Graubünden erst im Jahre 1926 zugelassen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.graubuenden.ch/de/service/geschichte |titel=Geschichte |werk=Graubünden Ferien |zugriff=2019-11-01 |archiv-url= |archiv-datum= |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; – wurden diese neuen Begriffe ab ca. 1930 in Publikationen zum Thema Alpenstrassen verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mair 1930&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde der Übergang als &amp;#039;&amp;#039;Paß von Parpan&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mair 1930&amp;quot;&amp;gt;Kurt Mair: &amp;#039;&amp;#039;Die Hochstraßen der Alpen. Band II. Die Hochstrassen der Schweiz und Frankreichs&amp;#039;&amp;#039;. Richard Carl Schmidt &amp;amp; Co, Berlin 1930, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das relevante [[Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz]] verwendet die Beschreibung &amp;#039;&amp;#039;passähnliche Gegensteigung von fast 700 m&amp;#039;&amp;#039;, weil die Strecke als Abschnitt der wichtigen Oberen Strasse gesehen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bgdi.admin.ch&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Übersicht über die Strassenpässe verzeichnet das Tiefbauamt Graubünden die Lenzerheide nicht unter den ganzjährig geöffneten Pässen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.strassen.gr.ch/sites/dokumentation/offen.html |titel=Graubünden Strasseninfos - Unser Kanton - www.gr.ch |abruf=2022-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8112|Lenzerheide/Valbella|Autor=Toni Cantieni|Datum=2008-11-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lenzerheide|Lenzerheide}}&lt;br /&gt;
* [http://alpenrouten.de/Parpan-Pass-Lenzerheidepass_track23.html Karte, GPS-Track und Höhenprofil Lenzerheide]&lt;br /&gt;
* Profil der Strecke [http://www.salite.ch/lenzerheide1.asp?mappa=http://map.search.ch/chur von Chur] und [http://www.salite.ch/lenzerheide.asp?mappa=http://map.search.ch/tiefencastel von Tiefencastel]&lt;br /&gt;
* [http://www.schweizerseiten.ch/info/info_lenzerheide.htm Lenzerheide] Informationen auf schweizerseiten.ch&lt;br /&gt;
* [http://www.ryter-hermann.ch/motorrad/paesse_schweiz/lenzerheide.html Fotos, Karte und Beschreibung der Lenzerheide (Pass)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schweizer Gebirgspässe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pass im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirgspass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenpass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Churwaldnertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Albulatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaz/Obervaz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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